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  • An die Balearenkenner unter uns...
    nokiN noki

    Hallo,

    die Fragen waren schon hinreichend präzise gestellt, und wie ich meine waren auch die Antworten darauf fragenbezogen, bis auf deine! Denn da wußte man nicht genau: Kennt er wohl die Gegend, oder nicht? Eigentlich war es doch immer an den Antworten drumherum und vorbeigeredet. Wie auch jetzt im letzten "Aufbäumen"!

    Nach dem Motto: Vorwärts Kameraden es geht zurück!

    Aber lassen wir das! Sieh dir die Gegend mal an, dann wirst auch du sicherlich andere und eindeutige Aussagen auf eine klar und unmissverständlich gestellte Frage und ebensolche Antworten finden!

    Gruß Dieter

    Allgemeine Fragen

  • An die Balearenkenner unter uns...
    nokiN noki

    @ADEgi,

    um deinen Verwunderungen noch etwas auf die Sprünge zu helfen, damit du weist wovon die Rede war:

    Es war nicht von Touristenhochburgen und von Puerto de Alcudia die Rede, sondern mit der Pl. de Muro und Albufera der Teil zwischen den beiden Orten Pto. Alcudia und Can Picafort.
    Der Strand auf diesen Kilometern zählt zu den schönsten und ausgedehntesten Mallorcas! - Breit, feinsandig und sehr flach abfallend mit teilweise Dünen im Hintergrund. Die Hauptstraße Alcudia - Arta ist etwa ein paar hundert Meter vom Strand entfernt und verläuft parallel zu diesem. Alle Hotels liegen zum Meer hin, keines auf der anderen Straßenseite, so dass diese Straße nie zu überqueren ist, denn auf der anderen Seite befindet sich nur der Naturpark S'Albufera. Von Pto.Alcudia war also nie die Rede! Dort beginnen die beidseitigen Hotels erst ab der Brücke, die den Wasserzulauf zum Sumpfgebiet hin verbindet! Und das ist noch eine ganze Ecke weiter.
    Ob Can Picafort empfehlenswert ist oder nicht, darüber gehen die Meinungen stark auseinander. Es gibt hier sogar einen Thread darüber.
    Die einzigste Straße , die ich erwähnte, war die zwischen den beiden Hotels in Son Baulo!
    Dahinter schließt sich ein sehr großes Naturschutzgebiet an, das einige Kilometer bis nach Colonia de Son Serra bzw. noch weiter bis nach Col. de St. Pere reicht. Das sind vom Orsausgang Can Picafort etwa 15 - 17 Km!

    Das waren die örtlichen Gegebenheiten, die ich erwähnt hatte und nichts weiter!

    Gruß Dieter

    Allgemeine Fragen

  • An die Balearenkenner unter uns...
    nokiN noki

    Hallo Ninni,

    die Hotels an der Playa de Muro und Albufera Playa kann man eigentlich alle empfehlen. Dort ist es ruhig, man ist direkt am feinen und breiten Strand und trotzdem hat man sehr gute Verbindungen nach Can Picafort und Pt. Alcudia und weiter weg.
    An anderen Ende von Can Picafort, nach Son Baulo, einem Ortsteil, gibt es das Hotel Iberostar Exagon Park. Es hat eine riesengroße Außenanlage mit sehr viel Platz. Dort können eure Teenis in dem Alter überall bei allen Aktivitäten der Animation mitmachen! Und die bieten tagsüber viel an!
    Dann gibt es noch im gleichen Ortsteil die beiden zusammengehörigen Hotels: Janeiro und Concord, nur durch eine Straße getrennt, mit schönen ganz neuen Wellness-Anlagen. Allerdings ist die Außenanlage nicht so groß wie vom Exagon, dafür liegen sie direkt an der Bucht von Son Baulo.
    Überall dort ist kein Remmi-Demmi!
    Schaut euch das alles mal hier bei HC an!

    Die Gegend unweit von Can Picafort und St. Margalida ist mittlerweile schon meine zweite Heimat. Auch ich fahre zum Baden zur Playa de Albufera-Muro oder nach Son Baulo!

    Gruß Dieter

    Allgemeine Fragen

  • Folklore Gruppe in Puerto de la Cruz ?
    nokiN noki

    Hallo Kai,

    ich werde es auch versuchen!
    Wenn du Erfolg haben solltest, teilst du mir dann freundlicherweise mit wo man die in deren HP aufgeführten CD's kaufen oder bestellen kann.
    Ichwäre dir sehr dankbar dafür!
    Den Namen habe ich zwar schon einmal in einem anderen Zusammenhang gehört, dachte aber immer das sei eine Musikschule.

    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • Auf Mallorca: spanisch, mallorquin ... oder deutsch?
    nokiN noki

    Ist nicht Katalanisch ohnehin die offizielle Amtssprache, auch wenn's den Mallorqinern nicht gefällt? In der Uni ist sie das jedenfalls!
    In der freien Konversation können sie jedoch verdammt stur sein mit ihrem Mallorqin. Ich ärgere mich jedesmal über die doppelten Ortsschilder, wie z. B. St. Margalida und St. Margarita. Neulinge, die ich traf, sind bei ihrer Autotour schwer ins Schleudern gekommen ob sie sich nicht verfahren hätten. Das erste Richtungsschild St. Margalida auf Mallorqin steht auch erst bei der Abfahrt Inca -> Llubi, Muro!
    Als wenn davon deren Seeligkeit abhängt?!

    Gruß Dieter

    Mallorca

  • Bordgepäck Abmessungen: entscheidet die Summe oder die genauen Maße ?
    nokiN noki

    Hallo, mir ist gerade berichtet worden, dass die Frau einer Familie beim Checkin der Condor zurückgewiesen wurde, weil sie ein ganzes Sortiment von Handgepäck für sich alleine mit an Bord nehmen wollte. Als sie ihre Köfferchen und Täschchen dann als normales Gepäck aufgeben sollte, soll sie sich strikt geweigert haben.
    Ich weis nicht was daraufhin weiter geschehen ist, aber ihr wurde die Bordkarte jedenfalls so verweigert und sie machte einen großen und lautstarken Aufstand, wodurch sie den anderen hinter ihr nur geschadet haben könnte, denn nun schaltete die Dame am Schalter auf "Dienst nach Vorschrift"!

    Gruß Dieter

    Airlines

  • Bordgepäck Abmessungen: entscheidet die Summe oder die genauen Maße ?
    nokiN noki

    Letztens ist mir in Hamburg und ich glaube auch in Palma neben den Checkin-Schaltern zumindestens bei TUIfly so ein gelbes Gestell aufgefallen mit der Aufschrift: Messen Sie ihr Kabinengepäck, oder prüfen Sie die Maße ihres Bordgepäckes!
    Als ich mir das dann kurz näher ansah, befand sich vorne ein Rahmen in den offenbar nur die Trollys und Taschen passten, deren Maße an Bord zugelassen sind. Also könnte es sich doch nur um die Einzelmaße handeln und nicht um deren Summe! Unter dem Rahmen befand sich noch eine Waage, diese fiel mir nur auf, weil eine Frau ihr kleines Kind in diesen Rahmen stellte.
    Es muß ja mal endlich durchgegriffen werden, denn manche schleppen ja fast mehr an Handgepäck mit, Stückzahl und Gewicht, als sie in ihren Koffern verstaut haben! Dann sind zwei Fächer oben schon vollgestopft.
    Das mag auch ein Grund dafür sein, dass die Leute so wild darauf sind möglichst als erste in die Maschine zu kommen, denn dann können sie sich oben noch frei ausbreiten!
    Und das dauert bis sie alles verstaut haben und hinter ihnen stauen sich die Einsteiger zu einer langen Schlange. Und wenn es denn endlich weitergeht im Gang, dann fällt ihnen ein, dass sie ja noch die Brille brauchen, und etwas später dann noch die Tempos usw, usf. Dadurch haben wir schon einige male unser Time-slot verpasst. Da wurde aber einer von den beiden im Cockpit richtig böse.

    Gruß Dieter

    Airlines

  • Ist Euch im Urlaub schon mal etwas geklaut worden?
    nokiN noki

    Vor etwa drei Jahren geschehen in Palma auf Mallorca mitten in der Stadt unweit der Kathedrale.
    Eine Familie fährt mit einem meiner ortskundigen Bekannten nach Palma zum Besuch der Innenstadt. Dort herrscht ja immer eine unbeschreibliche Parkplatznot an den Straßen. Durch Zufall ergattern sie einen in einer Seitenstraße. Das Ehepaar verstaut seine ganzen Utensilien hinten in den Kofferraum und macht sich auf den Weg ein Parkticket zu holen. Ihr Begleiter steigt auch aus um sich die Beine zu vertreten und entfernt sich ein paar Meter vom Auto. In diesem Moment kommen zwei junge Leute, machen sich ganz kurz am Kofferraum zu schaffen, und schon ist er auf. Das wurde vom Begleiter bemerkt und er näherte sich dem Wagen von vorne gerade als einer der beiden die Taschen rausholen wollte. Der andere stand ganz unbeteiligt etwas abseits. Gerade als sein Komplize die Taschen in der Hand hatte, schlug der Begleiter den Kofferraumdeckel von seitlich vorne mit voller Kraft zu! - Ein infernalisches Geschrei und zwei gebrochene Unterarme bzw. Handgelenke waren die Folge. Der Komplize wurde ein Stück weiter auf der Flucht von Passanten geschnappt.
    Die beiden hatten diese Umladeaktion des Gepäckes natürlich beobachtet, nur dabei den Begleiter übersehen! Der Anzeige wegen Körperverletzung ist gar nicht erst stattgegeben worden.
    Genau so ähnlich war es einmal auf dem Vorplatz der Kathedrale mit den "Blumenfrauen"! Ich hatte die Gäste vorher gewarnt und ihnen Tips gegeben, aber es geschah dennoch dass sie sich wohl absichtlich darauf einließen. Nur in deren Portemonaie befanden sich nur Kopien von Geldscheinen. Und es geschah auch was erwartet wurde. - Diese Blumenfrauen haben ein untrügliches Gespür für ausländishe Neulinge. - Also waren die beiden Provokanten plötzlich von 3 bis 4 Zigeunerinnen umringt mit einer Nelke in der Hand und Kleinstkind auf dem Arm. Nur einen Cent wollten sie dafür haben! Also das Portemonaie vorgekramt und nach 1 Cent gesucht. Urplötzlich waren aber mindestens 3 andere Hände mit darin um bei der Suche behilflich zu sein.
    Ist nur für die Frauen dumm gelaufen, denn sie wurden, wie verabredet, von hinten beobachtet. Das wertlose Papiergeld war weg und fand sich unter anderen echten Scheinen in der Windel des Säuglings wieder.
    Ob sie danach ausgewiesen worden sind, weiß ich nicht, aber es ist zu vermuten.
    Sie tauchen auch auf vielen Promenaden oder Märkten auf, immer mit dem gleichen Trick, wie die Rolex- oder Omega-Anbieter. Die Polizei hat sie sehr im Auge, und es ist in den letzten Jahren nur noch vereinzelt passiert, nachdem man den ganzen Sippen mit Ausweisung gedroht hat.
    Nur Eines haben mir schon mehrere Hotelmanager auf Mallorca und Teneriffa einmal gesagt: Die allermeisten aufgeklärten Diebstähle und Betrügereien wurden von und unter den Gästen selbst begangen!
    Und das glaube ich ihnen aufs Wort!

    Gruß Dieter

    Allgemeine Fragen

  • Flug mit MD 82/83 kann man es wagen mit so ner ollen Kiste zu fliegen ????
    nokiN noki

    Ja merkali, so ist es! Im Titel wird doch explizit auf diesen Flugzeugtyp Bezug genommen.
    Es gibt nicht nur Airbus und Boeing auf der Welt! Nur weil man MD das Wasser abgedreht hat, wird diese Serie, von der immerhin ein paar tausend Stück gebaut und verkauft worden sind, nicht mehr produziert. Die meisten der BUC-Maschinen kommen von Alitalia und SAS und sind noch recht etwas von 20 Jahren Alter entfernt. (Erste Auslieferung an SAS war 1991)
    Bei AA American Airlines sind noch 300 Stück im Einsatz, das ist etwas mehr als die Hälfte der noch fliegenden MD 80-Serie Flugzeuge!
    Durch die fehlenden Weiterentwicklungen durch die Übernahme von Boeing sind sie nun natürlich bezüglich der Wirtschaftlichkeit, besonders der Triebwerke von P&W arg ins Hintertreffen geraten, das nicht mehr aufzuholen ist.
    Das hat aber alles was mit Marktstrategien zu tun und nicht mit der techn. Zuverlässigkeit.

    Gruß Dieter

    Airlines

  • Flug mit MD 82/83 kann man es wagen mit so ner ollen Kiste zu fliegen ????
    nokiN noki

    Hallo,

    die MD82 ist der erfolgreichste Flugzeugtyp und das erfolgreichste Fluggerät der MD 80 -Serie mit vielen Varianten, wie z.B. die Typenbezeichnung MD 83, eine verlängerte Version mit größerer Reichweit, von McDonnell Douglas und wird noch sehr viel geflogen. Dann machte Boeing Konkurrenz mit der B 735. 1997 wurde MD von Boeing aufgekauft, deswegen verschwindet der Name MD so langsam aus den Flotten der Airlines. Also wird nun der Service von Boeing gemacht!
    Lufthansa hat 19 Stück MD 11F im Einsatz!

    Gruß Dieter

    Airlines

  • Folklore Gruppe in Puerto de la Cruz ?
    nokiN noki

    Los Sabadenos aus Punta del Hidalgo sind wohl die bekanntesten, ebenso wie "Benito Cabrera, Rosanna, El Canto de las Islas und Anoranza" um nur einige zu nennen. Es sind richtige Profis. Aber die vielen Sing- Tanz- und Spielgruppen sollte man nicht vergessen. Sie produzieren keine CD's und haben kein Studio mit Tonexperten, und trotzdem sind alle großen Solisten und Instrumentalisten aus ihnen hervorgegangen!

    Alles was die einfachen Menschen dort mitzuteilen, auszudrücken und zu bieten haben liegt in ihrer Musik selbst: Melancholie, Lebenslust, -Freude und Temperament!
    Sie ist nicht sehr anspruchsvoll, und es sind auch keine Stimm- oder Schrei- und Brüllakrobaten mit einem Riesenaufwand an Elektronik; vielleicht liegt es daran, dass ihre Musik uns doch so anspricht? Ihre Musik ist noch harmonisch, und nicht synthetisch erzeugt von einem Tongenerator samt Mischpult.
    Eine große Auswahl von CD's ist in Santa Cruz und einem kleinen Städtchen nordwestlich davon zu finden. Ich komme jetzt nur nicht auf den Namen.

    Gruß Dieter

    P.S. Hier soll der große Internet-shop eine gute Auswahl haben, sagte mir jemand.

    Sina1,
    wo findet man im Explorer oder Firefox diese diversen Sonderzeichen wie das spanische "n~" z.B.?

    Teneriffa

  • Wanderurlaub auf Malle
    nokiN noki

    Hallo Angrid,

    doch wir könnten schon! Deine Angaben, außer der Tourenzeit sind nur ein bisschen spärlich.
    Gebirgswandern (keine Klettertouren), Flachlandwandern, von wo aus?
    Wandern kann man überall auf Mallorca hervorragend. Das Problem Routen zu beschreiben ist durch die zahlreichen Möglichkeiten gegeben. Wo anfangen, wo aufhören? Der Ausgangspunkt und die Jahreszeit ist entscheidend und gutes Kartenmaterial!
    Meiner Meinung nach sind hier schon sehr viele Wanderrouten beschrieben worden.
    Denk noch mal drüber nach; ohne diese Infos kann man eigentlich nichts empfehlen.

    Gruß Dieter

    Wandern / Joggen, Radeln und Reiten (alt)

  • Haltbarkeit O-Ring
    nokiN noki

    Hallo,

    normalerweise, wenn die Ringe nicht aus Kautschuk oder Gummi sondern aus Viton oder Silikonkautschuk sind, sollten sie eine Ewigkeit halten! Man kann das etwas an der Farbe erkennen. Gummi und Kautschuk (Perbunan) ist ganz schwarz und altert mit der Zeit, Viton etwas bräunlich - rötlich und Silikonkautschuk, die teuersten, haben meistens eine hellere Farbe. Alle lieben es vor dem Einlegen in die Nut ganz leicht mit einem säurefreien Fett benetzt zu werden, das erhält ihre Elastizität und verhindert das Brüchigwerden. Am besten ist ein Hauch von Silikonöl oder-Fett! Jedenfalls das was die Angler auch nehmen um ihre Forellenschnüre damit zu präparieren damit sie auf der Oberfläche schwimmen; das ist ein mit Silikonöl getränktes Löschpapier oder Läppchen. Sie mögen es gar nicht gerne gequetscht, gedehnt oder in sich verdreht eingelegt zu werden. Ebensosehr schadet ihnen Beschädigungen durch Ecken und Kanten. Und sie müssen passen! Brüche erkennt man leicht wenn man den Ring über einen Finger biegt. Nie etwas mit Gewalt anziehen oder "passend machen"!
    Ihr lacht jetzt, aber so manch einer in der Technik, wo sie zu zig-Tausenden verarbeitet werden, hat gerade den passenden nicht da, also was tut er? Einer der fast passt wird mit etwas "Nachhilfe" in die Nut gezwängt. Das geht nicht gut!
    Viton und Silikonkautschuk haben noch den großen Vorteil resistent gegen die meisten Chemikalien zu sein, z. B. salziges Meerwasser, und hitzebeständig. Deren Oberfläche fühlt sich sehr glatt und seidig - rutschig an, entgegen denen aus Gummi oder Kautschuk; die ist dagegen sehr stumpf. Deswegen werden neue Gummi-Ringe auch leicht mit Talkum eingepudert geliefert.
    Das Aller-allerwichtigste ist die Sauberkeit und mechanische Unversehrtheit der Nut! Beide Dichtflächen müssen frei von Sand oder in die Dichtfläche eingedrückten Fremdkörpern sein und dürfen keine Kratzer aufweisen! Fremdkörper entfernt man mit einem Pinsel oder einem weichen Läppchen. Auch die, die Dichtflächen, kann man mit einem getränkten Silikonläppchen oder Fett ganz leicht im Kreis abfahren und mit neuem eingelegten Ring mit dem Finger prüfen ob alles ganz eben ist.
    Herauspulen des O-Ringes und eingedrückten Schmutz macht man am besten mit einem angespitzten Streichholz. Der beschädigt nichts!

    Alles das sind wirklich Cent-Artikel im Großhandel, wie ich schon sagte, Silikonöl oder - Fett beim Angelladen, die Ringe im Autoteile Großhandel. Vielleicht arbeitet ein guter Freund in einem Montage-Betrieb, der solche Dinge verarbeitet, dann ist das Papier für die Rechnung teurer als alles zusammen! Ein normaler Händler hat ein Sortiment von vielen Tausenden verschiedener Größen lagermäßig!

    Die genaue Größe muß man allerdings wissen. Es ist der Innendurchmesser und die Dicke der Schnur in mm (Innendurchm. X Schnurdicke); den Innendurchmesser am besten auszumessen an der Nut, weil die schön "still" hält.
    Übrigens die genaue Bezeichnung ist Rund-Schnur-Ring!
    Bei Schraubverschlüssen werden die meisten Fehler damit gemacht, dass der Ring trocken eingelegt wird. Dann knautscht er sich beim Zuschrauben durch die Reibung zusammen. Flanschverschlüsse werden so angezogen wie die Autofelgen : immer erst die Schrauben diagonal nach der Reihe anziehen.
    Fehler und Leckagen sind überwiegend montagebedingt, oder von beschädigten Dichtflächen.
    Wie man leicht beschädigte Dichtflächen, etwa durch ein kleines eingedrücktes Sandkorn wieder repariert und hinkriegt, könnte ich euch bei Bedarf auch erklären.

    Was dicht bis in den Hochvakuumbereich ist, müßte eigentlich auch hier funktionieren!
    Gruß Dieter

    Fotografie, Unterwasserfotografie, Filmen (alt)

  • Welches Hotel statt Iberostar Albufera Playa in Alcudia?
    nokiN noki

    Ja ja, Mallorca dreht schon seit Jahren kräftig an der Preisschraube. Warum und weswegen habe ich noch nicht ergründen können. Ob das nur so ein "Mitzieheffekt" ist, weil bei uns auch alles, schrittweise und oft kaum bemerkt sugsessive, teurer wird?
    Jedenfalls sägen sie kräftig an dem Ast auf dem sie selber sitzen!
    Die Hotels schienen mir die Vorreiter zu sein mit dieer Preistreiberei, denn vor Jahren schon kam der Erlass die bestehenden Hotels stärker auf ihre Qualität und Leistung hin zu kontrollieren. Und da hat so mancher Hotelier eines alten Kastens mächtig das Hosenschlottern bekommen. Es wurde ganz unmissverständlich mit Abriss gedroht! Das hat viele veranlasst zu renovieren was das Zeug hält, mit riesigen Krediten, denn die Konkurenz lag schon auf der Lauer!
    Aber nun ist es zur Gewohnheit geworden in allen Bereichen die Preise anzuheben. - Der Tourist kommt doch noch nach wie vor und zahlt alles! -
    Das ist ganz offen die Denkweise. Langsam sind aber auch das Personal und die Dienstleistungsbetriebe aufgewacht und laufen auf der gleichen Schiene mit. Ein Streik löst doch den anderen ab, auch wenn er nicht konsequent durchgeführt und eingehalten wird!
    Mittlerweile ist das oben auch erkannt worden, aber stoppen sie mal eine Maschine deren Räderwerk gerade so gut läuft! Die Taschen halten alle auf, da ist keiner ausgenommen. Die anderen Urlaubsländer, wie die Türkei, Griechenland usw. freuen sich doch über jeden "abgesprungenen" Mallorcaurlauber!
    Alle diese fadenscheinigen Rechtfertigungen: Erhaltung der Umwelt, Ausbau und Pfllege der Infrastruktur, Verbesserung der Ortsbilder, Ausbau und Verbesserung des Strassen- und Verkehrsnetzes...... etc. sind doch alles Flops! Sie greifen und haben noch nirgendwo richtig sichtbar gegriffen! Die sichtbare Ausnahme ist der Strassenbau. Dort wird investiert ohne Ende, und es gibt schon viel zu viele Strassen.
    Ob die das noch mal begreifen bis sie den nächsten Gast mit Blumen am Airport empfangen müssen?
    Größtenteils sind wir aber auch selbst schuld, denn wir zahlen und haben immer jeden geforderten Preis gezahlt! Das war ein Fehler!

    Gruß Dieter

    Mallorca

  • Fragen zu Tiger Airways
    nokiN noki

    Hallo, einen solchen Bericht habe ich in deren Homepage nirgendwo finden können.
    Nur das hier:

    Three Terrific Years And Roaring
    Tiger Airways is Asia Pacific's true low fare airline. It offers passengers not only one of the lowest possible airfares in the market, but safe, reliable and convenient point-to-point air travel as well. Tiger Airways took to the skies from Singapore in September 2004 with two aircraft in its fleet and three routes in its network. Within three years of operation, Tiger Airways now flies to more than 25 destinations across 9 countries in Asia-Pacific on a fleet of brand new Airbus A320 aircraft.
    (www.tigerairways.com)

    Aber ich denke trotzdem mal, dass es bei dem Streckennetz, das sie bedienen, nicht ganz so schlecht um sie bestellt sein kann! Wie dem auch ist, ich würde mich denen anvertrauen. Aber das ist duch nichts begründet, es kommt nur aus dem "Bauch" raus. Ich denke mal dass wir hier all die ganzen nationalen Airlines der Staaten mur unzureichend kennen, je weiter diese Länder entfernt sind. Das ist wohl auch normal, denn sie werden uns ja nie anfliegen!

    Deter

    Airlines

  • Fragen zu Tiger Airways
    nokiN noki

    Tiger Airways ist eine Liniengesellschaft mit Haupt-Stammsitz in Singapur. Sie ist die Konkurenz von Singapur Airlines im ganzen asiatischen Raum. Dort fliegt sie alleine schon 13 Ziele bis nach Indien an. Auf dem australischen Kontinent sind es immerhin 9 Ziele. Dort ist der Stammsitz in Melbourne.
    Ich weiß nicht, ob man da noch von einer Billigfluglinie sprechen kann? Die Gepäckbeförderung wird in Australien ganz anders gehandhabt. In Australien gibt es eine Menge innerkontinentale Fluggesellschaften. Die bekannteste ist wohl die Australia Airlines. Die Inlandsflüge sind nun halt mal so billig, wie in den USA!

    Gruß Dieter

    Airlines

  • Teneriffa- Insel voller Rätsel, Geheimnisse und Gegensätze?!
    nokiN noki

    Schläft Teneriffa eigentlich im Winter, oder geht es munter weiter mit dem bunten Treiben?

    Wie ihr alle ja schon gemerkt haben werdet, habe ich mit Hotels, der ganzen Gastronomie und dem was damit verbunden ist, beliebig wenig am Hut. Trotz der Ballungen sind sie, die in dieser Branche tätig sind, gegenüber den Landbewohnern und den restlichen Insulanern, weit in der Minderzahl. Erstere sind also nicht repräsentativ für eine Meinungsbildung. Aber auch bei denen wird schon merkbar die Bremse angezogen damit nicht so viele ungebetene Arbeitskräfte eingeschleust werden wie in den letzten Jahren. Schließlich haben die auch einen Urlaubsanspruch mit Sicherung ihres Arbeitsplatzes; jedoch über die Fest- und Feiertage ist Hochsaison.
    Also wenden wir uns doch lieber meinen speziellen Freunden zu, nämlich den eigenständigen Bauernfamilien und ihren treuen Eseln! Da kenne ich mich weit besser aus. Beide haben sie natürlich keinen Urlaubsanspruch. Also dass da nichts los ist und die Fensterläden geschlossen sind, kann man nun wirklich nicht sagen.
    Es ist die große Zeit der Fiestas!
    Die Ernte ist geschafft, außer ein paar Früchten, aber die ganz große Arbeit ist getan. Bald wird auch das größte Fest der Heiligen Drei Könige vorüber sein. Jetzt kann man feiern, und dazu findet sich immer ein Anlass; kneift es einmal damit und dem sprichwörtlichen Einfallsreichtum der Kanarier, na dann hat eben kurzerhand das Eselchen Geburtstag! Oh ja, sie können feiern und wie! Gleichgesinnte finden sich immer in einem kleinen Ort, wo jeder jeden kennt. Vorsichtshalber bleibt die Straßendekoration mit den Girlanden danach noch eine ganze Weile (meistens einige Wochen lang!) unverändert. Man kann ja nie wissen, denn die nächste Fiesta ist ja vielleicht schon in Sicht. Die Musik wird von den Bewohnern gestellt; wozu haben sie dann wöchentlich im Gemeindesaal so fleißig geprobt? Nun können sie richtig zeigen ob sie das Spiel auf der Timple gut gelernt haben. - Die Timple ist das kleinste Zupfinstrument und wird gespielt wie die Mandoline; sie ist wirklich sehr klein und schwer bespielbar, so etwa nur 55 bis 60 cm lang mit ausgeprägtem bauchigem Korpus, sie gehört aber zu jeder heimischen Musik unbedingt dazu! Die Ukulele ist ihre nächste Verwandte.- Es wird getanzt, gesungen und Wein getrunken bis der Morgen sich ankündigt.
    Es ist ja nicht unbedingt kalt draußen, jedenfalls nicht wenn man tanzt und nebenbei noch „Leistungssport“ in Form von intensivem Flirten betreibt! Solche Feste sind immer die wahren Ehe-Anbahnungs-Vergnügungen – ein schreckliches Wort für eine solch schöne Sportart! Natürlich sind der Wein und die Musik die eigentlichen Vermittler, aber das tut den individuellen Erfolgen keinen Abbruch!
    Wie die Spatzen, oder die Kanarienvögel, sitzen die jungen “Girls“ dann hinter vorgehaltener Hand tuschelnd und kichernd da und harren der Dinge, die ganz bestimmt auch auf sie zukommen, jedenfalls hoffen sie das, und die Mama auch! Derweil, vorwiegend ihre Mütter, schon ihre Ränke schmieden und über den sozialen Stand desjenigen, den sie ins Visier genommen haben, nachdenken, und dem sie, falls nötig, auf die „Hinterbeine“ helfen würden und auch etwas Anschub leisten, wenn die ganze Anbahnungsgeschichte ins Stocken geraten sollte! Dadurch wird natürlich dem Auserwählten eine Menge sonst üblicher und erforderlicher filigraner "Kleinarbeit" abgenommen! Er merkt davon nichts, denn sein Mädchen, das er meint erobert zu haben, stellt sich natürlich nach wie vor ganz "mädchenhaft" an.
    Man muss schnell sein, und es muß alles nach Plan flutschen, denn die Konkurrenz schläft nicht; schließlich haben andere Mütter auch hübsche Töchter!
    Ist es bei uns so viel anders? Doch nur der rüde, legere Umgangston ist hier das was den Schein der Romantik so trübt.
    Das Endergebnis ist und bleibt doch dasselbe!

    Die meisten spanischen Senoras, - also die mit der schwarzen Mantilla, ledige tragen weiße, das ist außer der Anrede auch das Zeichen für eine verheiratete Frau, - sind allgemein recht "unhandlich", also recht "gewichtig"! Vor der Ehe war es ein Jammer so zu leben, dass man rank und schlank bleibt um ja noch "Einen" abzubekommen, ein regelrechtes Kasteien war das. Dann war man verheiratet und die Kinderchen kamen, man hatte ein Heim, war versorgt, ein Mann war auch noch da so ganz nebenbei, das Auskommen war gesichert; alles war im Lot! Nun war es Schluß mit dem Schlankheitsbedürfnis. Es war doch kein Grund mehr vorhanden nicht ab sofort zu schlemmen und sich den Gaumengenüssen zu entsagen! Jeder weiß, dass ein Mann im fortgeschrittenem Stadium der Gewichtsklasse, seiner eigenen und der seiner Frau, also wenn die ehemaligen weiblichen Konturen seiner Frau sich langsam zu verwischen und einzuebnen beginnen, sich eine Freundin zulegt! Beim Mann ist das gaaaanz was anderes: Es zeugt vom Wohlstand der Familie! Das stört eigentlich überhaupt niemanden, denn alles ist bestens versorgt, und eine Scheidung ist wegen des unerschütterlichen Glaubens unmöglich und undenkbar. So ist doch alles von der Kirche geschützt und geschieht unter ihrem Dach! Zumal doch die Ehe heilig ist!
    Daraus folgt doch notwendig der Schluss, dass die spanischen Frauen eigentlich die glücklichsten der Welt sind!

    Aber ich wollte ja von den winterlichen Tätigkeiten berichten und nicht von den Romanzen junger Leute! Obgleich das auch zu den äußerst wichtigen „Arbeiten“ gehört!
    Überwiegend wartet doch noch Einiges auf Erledigung. Das Häuschen muss dringend neu gestrichen werden, ein paar Ackerwerkzeuge haben den harten sommerlichen Einsatz nicht ganz unbeschadet überstanden und müssen in die Schmiede, von der ich vielleicht noch in einem Beitrag berichten werde, der kleine Acker muss gepflügt werden, die Steinmauer vor dem Haus droht einem Steinschlag zum Opfer zu fallen, denn sie ist ja trocken gebaut, d. h. ohne haltenden Mörtel nur so Stein auf Stein, das ist eine Kunst! Und all die früchtetragenden Bäume müssen ausgeschnitten werden – eine harte Arbeit – bei der jeder jedem hilft. Zwischendurch schaut man mal rum ob es irgendwo in der Nachbarschaft oder im nächsten Ort nicht wieder eine Fete gibt! Soviel Zeit muss sein! Auch die Zufahrtswege brauchen dringend eine Einebnung, ebenso wie die Stallungen, wenn deren Boden noch aus Lehm oder Basalt besteht. Am meisten Arbeit macht auch in dieser Jahreszeit die Landwirtschaft, denn es eilt; die erntefreie Zeit ist bald vorbei, und schon wieder ist die Tomaten-Pflanzerei und Vorzucht angesagt. Dann kommt wieder alles auf einmal! Also genießt die Abende, die nächste Ackersaison ist schnell da, und dann kommt unsere Bauernfamilie wieder mächtig ins Schwitzen; zum großen Luftholen bleibt da wenig Zeit! Reichtümer sind damit auch nicht zu machen!
    Oh je, nun hätte ich beinahe etwas sehr Wichtiges vergessen! Natürlich gibt es manchmal Rangeleien und Streitigkeiten zwischen den Einwohnern, aber da niemand das Geld hat um Gerichte bezahlen zu können, ist man sein eigener Herr. Außerdem sind in einem kleinen Dörfchen die meisten Legasteniker, jedoch dieser Begriff hat dort eine ganz andere Bedeutung! Wegen der sommerlichen Arbeitsauslastung verlegt man solche "Verhandlungen" eben auf die Winterzeit.
    Ihre Tageszeitung mit dem Sportteil schaffen zumindestens die Älteren gerade noch mit dem Finger auf der jeweiligen Zeile nachfahrend zu lesen. Auch dort gibt es eine Zeitung mit ganz großen Überschriften, versehen mit Frage- oder Ausrufezeichen oder beidem dahinter, und vielen Bildern! Also würden sie doch Probleme haben die Amts- oder Gerichtsergüsse lesen zu können! Dafür hat man die Institution eines gewählten Schiedsmannes. Es darf aber nicht der Alcalde (Bürgermeister) oder eine andere Amtsperson sein und erst recht kein Priester, denn die gelten als nicht vorurteilsfrei, also befangen und bestechlich! - Eine sehr weise Überlegung! - Oftmals ist es der Lehrer mit einem Ältesten des Ortes, der seine Pappenheimer am Gang kennt. Sie genießen hohes Ansehen und großen Respekt. Bis es eben zu dieser winterlichen Prozedur kommt, herrscht Burgfriede unter den Streithähnen. Denn eigentlich sind sie sich gar nicht richtig gram, sie spielen weiterhin gemeinsam friedlich Domino, diskutieren und streiten über längst vergangene Fußballspiele und trinken ihren Wein, ganz so wie bei uns, wenn nicht die Frauen dahinter stecken würden und andauernd Öl ins Feuer gießen damit ja auch nichts anbrennt! Dabei gibt es keinen Rechts- und Staatsanwalt, die dann auch noch korrupt wären. Man einigt sich eigentlich stets auf einen Vergleich, und damit ist die Sache dann auch abgetan und erledigt. Das ganze Spektakel findet sehr diszipliniert in einem öffentlichen Restaurant statt, und ist jedesmal ein großes Ereignes. Zumal für die Frauen, die dann triumphieren, oder auch nicht, mit: "Siehste, hab' ich dir doch gleich gesagt, aber du hörst ja nicht auf mich"! Und so ähnlich, wie man das hier ja auch kennt.

    Die "Verhandlungen" betreffen aber ausschließlich Fälle, die, wie bei uns, unter das BGB fallen würden, natürlich keine Strafdelikte!
    Und die Streitpunkte über die verhandelt wird, sind einfach umwerfend komisch! Sie erinnern mich immer an Ludwig Thoma's Lausbubengeschichten oder eine frühere Fernsehsendung, die "Das königlich bayerische Amtsgericht" hieß.

    Da klagt ein Nachbar, dass der Sohn des anderen den gleichen Namen des Heiligen Franziskus erhalten soll wie seiner. Erstens ist der Name geburtstagsgebunden, zweitens heißt beinahe jeder zweite Spanier in einem seiner Vornamen so und drittens ist er nicht geschützt. Der Grund dieser Klage war ein ganz egoistischer, wahrscheinlich eingefädelt von seiner "Madame". Es sollte verhindert werden, dass die Gunst des heiligen Franziskus für seinen Sohn dadurch geschmälert wird, da es nun doch einen zweiten gleichen Namens gibt. Außerdem ist doch der Namenstag viel wichtiger als der Geburtstag, und es müßte demzufolge auch zwei Feiern zu Ehren des Franziskus geben! Schließlich hat Franziskus der Heilige ja nur einen "Etat" für den Ort! Also lautete der Beschluß des "hohen Gerichtes" seine Frau aufzufordern den Sohn doch wieder "zurückzugeben" dahin wo er hergekommen ist! Da bekam er es mit der Angst zu tun, ich glaube wohl vorwiegend vor seiner Frau! Das wollte er auf gar keinen Fall riskieren.
    Ein Bauer hatte am Seitenpfosten seiner Haustür von innen einen sehr großen und starken Nagel eingeschlagen. Er wird der Götzenanbetung mit Glaubensverrat beschuldigt. Das ist ein schlimmes Vergehen, denn wenn der Besitzer sein Haus betritt, dann ist es üblich sich zu bekreuzigen. Hätte er das nicht getan, dann wäre es wieder Missachtung der Ehrfurcht Gottes gewesen. Da der Nagel nun dicht daneben war, sah es für den Kläger so aus als würde er den Nagel verehren, und dabei diente er nur dazu die Jacke und den Rechen daran aufzuhängen! Was ja auch zweckdienlich ist! Der weise "höchstrichterliche Entscheid" lautete einen zweiten Nagel neben dem ersten einzuschlagen. Denn die Bibel schreibt vor, das es nur EINEN Gott gibt, und welcher von den Nägeln soll nun der Eine sein? Somit ist die Aussage logisch unentscheidbar. Das wäre absurd und ein Widerspruch zu den Voraussetzungen und Annahmen des einen Gottes! Diese Logik ist umwerfend einfach derart eine Aussage ad absurdum zu führen! Jahrhunderte plagen sich Generationen großer Mathematiker mit unentscheidbaren Aussagen logischer Systeme herum, und hier wird das in der Praxis nach der klassischen Methode der Logik, der reductio ad absurdum, demonstriert!
    Ein anderer wird der Gotteslästerung beschuldigt. Eine von seinen Ziegen hat eine Glocke, die für den Ankläger wie die Mittags-Messe-Glocke der Kathedrale von Compostella klingt! Es war ihm schwer beizubringen, dass das wegen Mangel an Glockenmasse nicht möglich sei! Außerdem hatte er die von Compostella ohnehin noch nie gehört! Die Ziege durfte ihre Glocke behalten.
    Frauen sind nicht "rechtsfähig", deshalb stacheln sie ihre Männer auch so an einen Streit anzufangen.
    Ich habe mich innerlich gekringelt vor Vergnügen, durfte es aber keinesfalls zeigen wie mich das ganze belustigt! Es war ein schweres Stück Arbeit ernst zu bleiben.

    Gleichwohl sind sie keineswegs neidisch auf uns; ganz das Gegenteil ist der Fall!

    Es ist immer wieder erstaunlich und bewundernswert mit welchem Gleichmut und mit welcher Ergebenheit sie sich in ihr wahrhaftig nicht leichtes Schicksal, ohne zu klagen, fügen, und wie leidenschaftlich sie alles verteitigen! Möglicherweise ist das der Grund weshalb ich mich so zu ihnen hingezogen fühle?! Ich habe noch nicht darüber nachgedacht; es wird Zeit das einmal zu tun! Sie haben eine natürliche Scheu und Zurückhaltung vor allem Fremden, was uns doch sehr oft fehlt. Das „Mäntelchen“ des Touristen habe ich gottlob in ihren Augen und aus ihrer Sicht schon abgelegt und er ist mir genommen worden. Es hat viel Geduld und Einfühlungsvermögen erfordert; aber es hat sich – wie ich glaube – für beide Seiten gelohnt! Manch ein Fremder arbeitet sein ganzes Leben lang daran und schafft es nicht in ihr Herz und Inneres schauen zu dürfen! Für diese Menschen ist das in der heutigen Zeit einfach notwendig und eine gewisse Art von instinktivem Selbstschutz.
    Und schon steht der Frühling wieder vor der Tür, und alles wartet draußen darauf bedient zu werden. Schluss mit den Fiestas, genug getanzt und geflirtet! Aber, wenn alle Mühe nicht umsonst war, dann hat Carmen einen Freund gefunden. Vielleicht gibt es dann im nächsten Winter eine Verlobung. Sicherlich würde das die Señora Mama freuen, nur den Papa nicht, denn der hat gefälligst schon Überlegungen über die Mitgift anzustellen, und alle hätten wieder einen Grund zum Feiern! Eine Verlobung mit einem Eheversprechen ist dort noch eine sehr ernste Angelegenheit, nicht wie heutzutage in den “modernen“ Ländern, wo es doch mehr oder weniger die Bedeutung von: „Sicherstellen und weitersuchen“, hat!

    Das war ein ganz kleines bisschen aus dem winterlichen Leben und meinem Schatzkästchen von den Leuten auf dem Lande erzählt!
    Von den Ballermännern in den fernen großen Städten, in denen das Leben zu jeder Jahreszeit pulsiert, haben sie nichts mitbekommen, und es interessiert sie auch recht wenig. Auch in Sachen Kleidung, Handy’s und Co. bescheiden sie sich und müssen sich alle nach der Decke strecken! Das ist für die Familie und deren Wohlergehen unabdingbar.
    So sind sie glückliche Menschen, zufrieden und mit ihrem Leben in Harmonie!
    Haben wir es auch so gut?!

    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • Teneriffa- Insel voller Rätsel, Geheimnisse und Gegensätze?!
    nokiN noki

    Der „Prügelknabe“ , oder auch der Fußabtreter, vom Dienst?!
    Die Leiden und Illusionen einer die auszog das Grausen zu lernen!

    Soetwas gibt es tatsächlich noch als Deutsche mit spanischen Sprachkenntnissen in Wort und Schrift, Englisch und Französisch, den Wunsch zu haben das Hotelfach in Spanien zu erlernen, trotz Abschluss einer BWL! ’Heißt wohl Betriebs-Wirtschafts-Lehre? Aber was da auf das Mädchen zukam, war ganz und gar anders gedacht! Gut, oder auch nicht gut: Lehrjahre sind keine Herrenjahre, aber das war ganz offenbar des Guten zu viel! Leider geschieht das im Folgenden Geschilderte doch noch recht häufig - leider Gottes!

    Ich lernte sie kennen als sie völlig verzweifelt war und nicht mehr weiter wusste. Eben ein seelisches und menschliches Wrack. Sie war einfach zu „blauäugig“ gewesen. Meine spanischen Freunde und Gastgeber stellten sie mir vor, weil sie dachten ich kenne die deutsches Geschäftsgebaren besser als sie, und sie hätten dann den heißen und einflussreichen „Draht“ nach ganz oben, sollte es erforderlich sein! Und das war gut so!

    Also nach ihrem Abschluss an der Fachschule war sie für ein praktisches Jahr nach Teneriffa gegangen, schon mit verlockenden Angeboten, wie es schien, und mit dem voreiligen und leichtsinnigen Vorsatz dort zu bleiben und ins Hotelmanagement zu gehen.
    Soweit war das ja noch einigermaßen realistisch gedacht. ……. Aber dieses Vorhaben war die unüberlegte Reaktion auf eine herbe Enttäuschung hier in Sachen einer ganz großen unsterblichen Liebe auf Wolke 7, das sie aus ihrem momentanen seelischen „Jammertal“ als einen möglichen Ausweg wählen wollte. Das ist ja menschlich nur allzu verständlich! Folglich brach sie alle Verbindungen und Kontakte hier ab!
    Damit nahm das Elend seinen unaufhaltsamen Lauf!
    "Arme Kleine, da muss man durch; so oder so!" Soetwas tut sehr weh!

    Dort bekam sie auch sofort eine Anstellung, wie im Praktikum versprochen worden war, aber mit einem völlig indiskutablen Lohnausgleich und der Verpflichtung sich mit den Eigenarten und Gewohnheiten des „Hauses“ erst einmal vertraut zu machen. Auf Deutsch nennt man das einfach: als Putzfrau und Zimmermädchen arbeiten! Ihr Fachwissen im Buchungs- und Finanzwesen usw. nutzte man natürlich gerne und ausgiebig aus, das was höher gestellte Dienstgrade normalerweise zu tun pflegen. Und es nahm kein Ende: Vom Boden bis zum Keller musste sie das „Haus kennenlernen“, und immer wieder! Es war einer dieser riesengroßen Touristenbunker im Süden Teneriffas unter deutscher Leitung und in einer fast deutschen Hotelkette, bis auf die spanischen Neureichen, die hier versuchten Fuß zu fassen und an Einfluss zu gewinnen.
    So ging das nun tagein und tagaus und keine positive Veränderung ihrer Tätigkeit und Bezahlung war in Sicht. Man hatte wohl auch spitz bekommen, dass sie alle Zelte in der Heimat abgebrochen hatte. Deswegen wurde ihr auch ganz unmissverständlich auf diesbezügliche Einlassungen zu verstehen gegeben, dass sie ja gehen könne, wenn es ihr hier nicht mehr gefallen würde. Das bedeutet soviel wie: mutterseelenallein in einem weitgehenst fremden Land auf der Straße stehen, weil sie sonst nirgendwo mehr eine Stellung findet.
    Viele Hoteliers dort in Spanien sind doch alles eine durch und durch charakterlose Mafia ohne den Hauch einer Moral, nicht einmal auf unterstem Keller-Niveau!

    Was bleibt anderes übrig als sich zu fügen und weiterhin erpressen zu lassen?! Wenigstens war sie jetzt neben der Putzarbeit auch noch die Beschwerdestelle für unzufriedene Gäste! Natürlich außer den "häuslichen" und innerbetrieblichen Pflichten als Buchhalterin! Ein Schritt vorwärts war das nicht, ganz das Gegenteil, denn nun wurde sie auch noch nachts zu einer Kakerlake geordert und gerufen!
    Nun also zogen erst die richtig schweren Gewitter in Form von kleinkarierten und über alle Maßen anspruchsvollen und arroganten Gästen über ihrem Haupte auf! Schlimm sollen die Möchtegerne von Männern, die angeblich von ihren Frauen vernachlässigt werden, gewesen sein. Am liebsten noch mit einem Gute-Nacht-Liedchen ins Bett bringen! Von diesen Geschöpfen war sie aber erstmal nachhaltig kuriert! Ebenso war Mamas liebster und teuerster Lippenstift verschwunden, der, wenn es ihn gäbe, bestimmt eine 4 bis 5-stellige Summe gekostet hätte. „Man stiehlt ja in diesem Haus!“, so hieß es dann. Er fand sich in Papa’s Hosentasche wieder als er sich seine ausgebeulten Beinkleider ausbürsten ließ. Damit hatte er auf den Spiegel im Bad geschrieben und mitgeteilt, dass er bei Herrn Direktor „Schleimbeutel“ nebenan in der Suite (Suite gemeint => DZ eines Möchtegerns!) sei um im TV die Fußball-Bundesliga-Millionäre zu sehen!
    Ich könnte noch so viel zum Lachen erzählen, wenn das alles nicht so betrüblich für das Mädchen gewesen wäre.
    Es kam was unweigerlich kommen musste: der totale psychische und physische Zusammenbruch mit einem massiven Kreislaufkollaps! Reif und ein Fall für die Klinik in Playa de las Americas! Die Kündigung von diesem Hotel-„Palast“ war fast schneller dort als sie selbst, verbunden mit sehr eindeutigen Androhungen und Konsequenzen für den Fall, dass sie sich erdreisten sollte etwas über die Interna und Gepflogenheiten des „ersten Hauses“ am Platz zu äußern! Durch ihre verantwortungsvolle Tätigkeit unterliege sie auf ihrem Posten ja immerhin noch der Schweigepflicht, deren Einwilligung sie als Praktikantin annodunnemals einmal unter ganz anderen Bedingungen und Voraussetzungen eingegangen war, und man würde sich auch „erkenntlich“ (nicht erkennbar!) zeigen!
    So, es darf jetzt gelacht werden!

    Das war ein Fall für meine Freunde und ein gefundenes *******, denen sie so in der Klinik, ohne eine vorgeschriebene und ordnungsgemäße Krankenversicherung, in die Arme lief. Vielleicht hatte einer der Ärzte auch einen diskreten Hinweis gegeben, ich nehme es fast an, denn sie sind international bekannte Wissenschaftler mit großem Einfluss, natürlich insbesondere in Spanien!
    Ab nun drehte sich ihr Schicksal um, zum Nachteil derer, die ihr erst zu diesem Zustand verholfen hatten! Für diejenigen erfolgte nun Schlag auf Schlag, und die Gerichts- und Staatsanwaltsakten wurden immer voluminöser.
    Da ging es nicht mehr nur um einfache Delikte wessen sie angeklagt und beschuldigt wurden, denn eine gerichtlich angeordnete Durchsuchung der Räumlichkeiten des „Direktionssektors“ war ein voller Erfolg. In der Computersprache nennt man das wohl die Zerstörung des Boot-Sektors?!
    Bingo, voll ins Schwarze getroffen!
    Das war was nach meinem Geschmack! Da rollten Köpfe von oben bis unten und bis zum Zentrum der Hotelkette hin! Ich bekam aber seltengute und vielversprechende Angebote von denen, die noch um ihren "Haarhalter" zitterten, wenn ......... ich nur etwas weniger aktiv und etwas zurückhaltender wäre! Pustekuchen, jetzt war ich doch gerade erst richtig heiß gelaufen und in Fahrt gekommen, und dann schon wieder die Weiche umstellen? Das war nichts!

    Die Kleine blieb anschließend noch zu einer zeitlich unbegrenzten „Reha“ sehr lange im Hause meiner Gastgeber, und sie lernte auch wieder einen Glauben an die Menschen zu haben, sogar fast schon wieder an die Männer! Mit großem Beitrag der einfachen Bauern aus der Umgegend! Das war sehr beachtenswert, außerdem von großem Nutzen!
    Alsbald darauf wurde ihr eine Stellung durch Vermittlung angeboten, die klar definiert, fundiert und sehr angemessen dotiert war. Aber diesmal ging ich mit dem Einverständnis der Stellungsanbietern mit zu den diversen Vorgesprächen, und die Sache war sehr sauber. So meinte ein dort lebender und praktizierender deutscher Anwalt.
    Ich hatte ja keine Ahnung, dass diese ganze Affäre auch in der Presse zu lesen gewesen war. Also war der Schuss nach rückwärts losgegangen und das mit mächtigem Getöse! Es soll viel Hosenschlottern innerhalb der Mafia gegeben haben, was mich umso mehr freut!

    Heute ist unsere „Kleine“ eine ganz Große in der Hotelbranche mit enormer Fach- und Sachkenntnis, sowie weitreichender Kompetenz, und niemand getraut sich mehr ihr ein Häarchen zu krümmen, geschweige denn sie hinters Licht führen zu wollen! Bei Verhandlungen, bei denen es richtig um was geht, ist sie arg gefürchtet als Verhandlungsgegnerin.
    Das ist unser „Lohn“, und der schönste, den man sich nur vorstellen und wünschen kann!

    Sie besucht uns praktisch immer noch jedes Wochenende. Wir sagen dann immer: „Da kommt unser kleines Sorgenkind!“ Alle haben sie sehr lieb gewonnen, und bitten sie ihre Erfahrungen auch anderen weiterzugeben und auch die menschliche Seite nicht zu vergessen! – Ist sie nun doch Chefin von Dutzenden von Angestellten in den ganz oberen Etagen! –
    Das könnte sonst einen Rückfall in ein Stadium geben, das sie doch so grausam hassen gelernt hat!

    Mein unmaßgeblicher Rat: Versucht es, euch auf eigene Beine zu stellen, auch im Ausland, ABER schlagt NIEMALS alle Türen hinter euch zu und brecht alle Zelte ab! Ihr habt nur EIN Zuhause, und es ist gut sich gelegentlich daran zu erinnern wie bedeutungs- und wertvoll das ist! Und wie schlimm es kommen kann, wenn man es nicht oder nicht mehr hat!

    Ich kenne dort genügend elendige „Republikflüchtige“, denen es sehr schlecht geht und um die es noch schlechter bestellt ist, und die nun nur noch den sehr fragwürdigen Ausweg auf die schiefe Bahn haben! Sie haben ihr eigenes ICH bereits verloren! Der Rest erledigt sich von ganz alleine!

    Es gibt kein vernünftiges Argument dagegen dass etwas nicht machbar ist. Bezahlen muss jeder, so oder so, denn was schief gehen kann, das geht auch irgendwann schief, meistens zum falschen Zeitpunkt. (Murphy’s Gesetz)

    ........ dann ist es gut einen Notfallplan, wohlmeinende Freunde und noch eine Heimat zu haben!

    Wir sind alle ziemlich stolz auf unser einstmals „seelisches Wrack“! Sie hat es nochmal geschafft, mit sehr großen Anstrengungen!
    Im Ausland, also in der Fremde, läuft Vieles ganz ganz anders. Das muss man wissen und kein Tagträumer oder Illusonist sondern Realist sein! Diese grausamen Erfahrungen gehen doch weit über das hinaus, was man meint, wenn man sagt: „Stoßt euch selbst die Hörner ab!“

    Das war die traurige Geschichte von einer die dem Grausen begegnet ist, und dabei fast alles verloren hätte, selbst ihr eigenes ICH, ihre Identität und fast noch ihr kleines bisschen junges Leben das noch in ihr steckte!

    Und das ist wohl das Schlimmste was es für einen Menschen geben kann!

    In diesem Sinne

    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • Teneriffa- Insel voller Rätsel, Geheimnisse und Gegensätze?!
    nokiN noki

    Die (UN) –Kenntnis der Tierwelt Teneriffas!? Die Kakerlake läßt grüßen!
    Oder: Können Touris noch eine Schildkröte von einem Mistkäfer unterscheiden?

    Ich zweifele manchmal daran! Auch hier bei uns in heimischer Umgebung.

    Viele Tierarten gibt ja nicht dort auf Teneriffa; es sind hauptsächlich wirbellose Arten wie z. B. Echsen. Aber das Unvermögen diese paar Arten von Krabbeltieren, Mehrfüßlern wie Käfer, Tausendfüßler, Grillen, Grashüpfer, Gottesanbeterinnen, Skorpione usw. einzuordnen und zu erkennen ist erschreckend groß, das bringen die Leute einfach nicht auf die Reihe!

    • Und alles und jedes was kleiner und wehrlos ist, muss sofort zertrampelt werden! –
      Oh nein, ich gehöre nicht zu jenen, die ständig auf den Boden schauen um ja keine Kreatur zu zertreten, aber bewusst und vorsätzlich mache ich das nicht, dann versuche ich das Viech umzusetzen, dorthin wo es besser aufgehoben ist. Ich bin auch kein Moralprediger, dafür habe ich leider manchmal auch zu wenig davon. Das kann man sich ja heute nicht mehr leisten Moral zu haben!
    • Alles was krabbelt, ist und muss zwingend notwendig eine Kakerlake sein! – Basta!

    Wahrscheinlich kommen sie schon mit der vorgefaßten Meinung, dem Vorurteil und der Erkenntnis dorthin, dass es auf Teneriffa einfach nichts anderes als Kakerlaken geben kann und muß! Eine Grille ist eine Kakerlake, ein Grashüpfer ist eine Kakerlake, Mistkäfer usw. usf.
    Bei Kindern könnte ich das noch entschuldigen, aber bei den Eltern nicht mehr!

    Nun gilt es aber bei manchen dieser Tierarten vorsichtig zu sein, denn sie können sehr wehrhaft sein, was ich schon mehrfach am eigenen Leib sehr nachhaltig, schmerzhaft und gefährlich erfahren musste!
    Der Biss einer großen Libelle (Jungfer) ist sehr unangenehm und heilt sehr schlecht. Ihre Beißwerkzeuge vorne am überdimensional großen Kopf sind rasierklingenscharfe Zangen! Und damit weiß sie sehr wohl umzugehen, wenn sie in Not gerät oder sich bedroht fühlt. Gott sei Dank ist sie sehr schnell im Flug, so dass es kaum eine Chance gibt sie zu erwischen, außer sie sitzt irgendwo. Außerdem hat sie mit ihren seitlich vorstehenden Facettenaugen den totalen Rundblick. Das sind kleine Wunderwerke der Natur.

    Ebenso die Gottesanbeterin mit ihren scharfen Fresswerkzeugen mit denen sie sogar Chitin-Panzer knacken kann. Also das "Korsett" ihrer Artgenossen. Das hat mich einmal eine Woche lang einen mordsdicken Arm und eine Spritze mit Gegengift gekostet. Denn sie implementiert sofort noch während des Bisses einen Verdauungssaft (Sekret), der auch unsere Muskulatur zersetzt und auflöst um sie für sich verdaulich zu machen. Das heißt sie saugt oft ihre Beute regelrecht aus wie die Spinnen es tun, oder sie knabbert sie auf. Es sind verschiedene Proteine, welche von vielen Insekten zu dem gleichen oder ähnlichem Zweck in abgewandelter Zusammensetzung auch benutzt werden. Auch den vorkommenden Hornissen sollte man tunlichst ausweichen, denn sie können mehrfach stechen mit ziemlichen Portionen an Gift, und das in relatv kurzer Zeit, denn sie haben hinten beidseitig des Stachels ein richtiges kleines "Magazin" in kleinen Kammern der Giftblasen. Das haben nur Hornissen!
    Wie bei den Wespen auch, hat ihr Stachel keine Widerhaken wie bei der Biene und bleibt demzufolge auch nicht in der Stichstelle zurück. Trifft der Stich einer Hornisse oder Wespe gar einen Nerv, dann ist auch der Arzt angesagt. Eine Überreaktion oder Allergie schließe ich hier mal aus, denn da wird die Sache wirklich bedrohlich und das sind Sonderfälle!
    Wie bei allen Stichen und Bissen mit Sekretimplementierung empfehle ich immer und in jedem Falle: Abbinden, Ausdrücken, Aussaugen, Ausspucken!
    Hilft's nichts, schad's auch nichts!
    Ein Krankenhausarzt war jedenfalls hellauf begeistert von diesem Spruch mit den vier A's!

    Richtig gefährlich wird es aber erst beim Skorpion. Um den mache ich einen großen Bogen. Er gehört nicht unbedingt zu meiner Sammlung an Kuscheltieren! Es gibt zwar sehr viele Arten dieser Gattung in jeweils anderen Lebensräumen, aber einige davon sind für den Menschen sehr gefährlich. Die überwiegende Anzahl der Arten hier in den Mittelmeerbreiten ist für uns relativ harmlos. Es gibt zwar Schwellungen und Abwehrreaktionen mit zT. mäßigen Allergien, aber keine akut lebensbedrohlichen Situationen. Nur weiß man oftmals auf Teneriffa nicht welcher Spezies man gerade begegnet. Leichtsinn kann leicht zu längerem Krankenhausaufenthalt führen! Der Skorpion spritzt u. a. ein Nervengift, das zu sehr bösartigen Reaktionen führen kann. Er lebt in trockenen und heißen Gegenden, und man stöbert ihn oft unter Steinen auf. Das hat er gar nicht gerne in seinem Mittagsschläfchen gestört zu werden. Dann geht er unmissverständlich in eine Abwehr- und Angriffsstellung mit weit gespreizten Zangenarmen und geöffneten Zangen. Das große Alarmzeichen ist dann gegeben, wenn er den Schwanz mit dem gebogenen Dorn über den Leib nach vorne stellt. Die Zangen dienen nur zum Festhalten der Beute oder des Feindes für den Stich. In einer solchen Situation sollte man immer ein großes Vielfaches seiner Körperlänge zwischen sich und ihm lassen, denn er kann sehr rasch vorwärts zustoßen. Das geht blitzschnell. Und wenn er einen mit seinen Zangen erwischt hat, sofort den Schwanz kurz hinter dem Stachel kräftig festhalten. Hält man ihn zu weit fest, dann hat der biegsame Schwanz Spielraum für einen Stich in die Hand oder Finger. Dann sofort: abbinden, ausdrücken, aussaugen und ausspucken. Das muß aber schnell gehen! Ein 100 %iger Schutz ist es nicht, aber diese Maßnahme verzögert den raschen Übergang des Giftes in den Blutkreislauf. Danach unbedingt zum Arzt und nicht erst auf Reaktionen wie Lähmungserscheinungen, Schwindel, Sehminderung, Gleichgewichtsstörungen oder Atemprobleme warten in der Hoffnung ja mit den vorhergehenden Maßnahmen schon alles getan zu haben!
    Das größte Exemplar, das ich je auf Teneriffa traf, war ca. 8-10 cm lang mit rötlichen Zangen und sandgrauem Leib. Selbst wenn ein Scorpion vorne schon platt zertreten ist, so kann er hinten immer noch stechen, weil seine Nervenzellen längs des ganzen Körpers je nach Funktion und Aufgabe dezentral verteilt sind, wie bei den meisten wirbellosen Tierarten. Die Funktionen der Körperteile sind dann unabhängig vom Vorhandensein des Restes des Körpers noch gegeben!
    Das Paradebeispiel ist ja hier wieder die Gottesanbeterin! Sie beginnt schon während der Begattung ihren "Männe" genüßlich zu verspeisen! Denn nur sein hinteres Ende ist ja noch wichtig. Der Rest kann schon mal weggefuttert werden, bevor er wieder abhaut! So sorgt er eben schon frühzeitig für seine "Kinderchen"!
    Als ich einen solchen Skorpion einmal einer Familie zeigte, hatten sie noch große Angst, aber ehe ich’s mich versah, hatte Vater ihn zertreten. Daraufhin bin ich ziemlich ärgerlich geworden und fragte ihn ob er das auch ohne Schuhe barfuß so gemacht hätte oder auf eine Schlange getreten wäre, erst dann wäre er für mich ein richtiger Mann? – Peinliches Schweigen war die Antwort! – Und nun wollte er sich doch vor den Kindern als toller Kerl und Held zeigen! Pech gehabt - war wieder nichts außer Blamage!

    Alles andere was so krabbelt und mehrere Beine hat und nach Käfer aussieht sind Kakerlaken und muss getötet werden!
    Dieses kritiklose Unvermögen bringt mich immer auf die sprichwörtliche Palme. Leider gibt es nun enorm viele Arten von Schaben – und das sind sie -, aber von einer Heuschrecke sollte man sie schon unterscheiden können. Das kann man erwarten!
    Ein Chip in einem Computer oder sonstwo hat ja auch viele Beinchen! Ist er deshalb auch eine Kakerlake, die man zertreten muß?
    Geht in euren heimischen Keller und ihr findet garantiert Kakerlaken! Sie sehen eben nur bei uns teilweise anders aus! Und dabei haben wir hier schon sehr viele Arten, wobei die gemeine Küchenschabe sogar die Häufigste ist!

    Ich finde diese Anmaßung und Selbstherrlichkeit zum Kot..en, derjenigen, die alles zerstören müssen was kleiner und wehrloser aussieht als sie. Bis sie mal auf etwas stoßen, das in der Lage ist sich sehr wirksam zu wehren. Dann ist das Gejammere groß und sie werden gleich sterben müssen und betteln um Hilfe.

    Kakerlaken sind völlig harmlose Tierchen, deren Lebensraum sich fast über die ganze Erde erstreckt.
    Nun hat wohl auch der Große Designer erkannt, dassw die Menschen ihm nicht so gut geraten sind, je zivilisierter und intelligenter sie werden, und hat zum Ausgleich dafür die niederen Kreaturen, wie die Insekten, mit großer Fruchtbarkeit ausgestattet und gesegnet. Nur hat er dabei nicht bedacht, dass der Mensch die Chemie mit ins Spiel bringt. Und dem ist die Evolution nicht gewachsen mit ihrer „Schrittweite“!
    Des Einen Segen ist des Anderen Fluch und Verderben!
    Die Natur benutzt andere Uhren!

    Das waren so ein paar unmaßgebliche Gedanken zur Gedankenlosigkeit unserer lieben Miturlauber!

    Warum lasst ihr die Natur nicht so wie sie ist? So ist sie gut! Sie ist uns doch in allen Bereichen Beispiel, Vorbild und überlegen! Wie kümmerlich und jammervoll ist dagegen unsere ganze High-tech!
    SIE kommt ohne uns aus, nur wir nicht ohne sie!
    Und die Kakerlaken gibt es schon viele Millionen von Jahren, längst bevor noch an die ersten menschenähnlichen Wesen zu denken war!

    La Cucaracha olé!

    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • Systematischer Betrug beim Taxifahren in Arenal
    nokiN noki

    Ich kenne Leute - gute Freunde -, die fahren regelmäßig wenn sie auf Mallorca sind, und das ist meistens 3 mal pro Jahr, mit der Taxe vom Flughafen nach Can Picafort und dann wieder zurück. Zu unterschiedlichen Tages- und Abendstunden, aber nie nach 17 bis 18 Uhr wegen der Landebeschränkungen in Deutschland.
    Zunächst hat das ein ortsansässiger Taxifahrer für 45 bis 48 € gemacht. Dann wurde er aus den unterschiedlichsten Gründen immer teurer von mal zu mal. da war er schon bei 55 €! Jetzt darf er angeblich seit einigen Jahren keine Gäste mehr zum airport und zurück transportieren; er bräuchte dafür eine besondere Zulassung, sagt er. Nun hat er sich einem Unternehmer angeschlossen, der am Flughafen ein Büro hat, mit natürlich der Genehmigung. Und der Fahrpreis - ein Freunschaftspreis für das Hotel - schwankt nun zwischen 72 und 75 € mit Transportvertrag ohne Uhr.
    Kann man da noch von einer gesunden Preispolitik reden?
    Da wird doch jeder Kunde misstrauisch! Auch wenn es hin und zurück nur um ein paar Euro Differenz geht!

    Gruß Dieter

    Mallorca
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