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Aktuell

  • MNG Notlandung in Istanbul
    mosaikM mosaik

    "GabyK." wrote:
    wird mich als Kunden verlieren, ebenso das Reisebureau, bei dem ich jahrelang Kunde war und mindestens 2 x im Jahr gebucht habe. Kein Hinweis auf die Fluglinie, obwohl dort bekannt ist, dass ich sowieso kein Held beim Fliegen bin.

    ... ich fürchte fast, das nächste Reisebüro wird's ebenso machen (müssen) und ein anderer Veranstalter auch wieder.

    Da fällt mir ein, wie ein Kunde, der mit TUI sehr unzufrieden war und meinte, nie wieder TUI, dann 1-2-Fly (...von TUI...) gebucht hatte...

    Na ja, so ist es im Dschungel des Tourismus. Überall lauern Gefahren

    Gruß
    Peter

    Airlines

  • [b]Internet oder Reisebüros??????????????[/b]
    mosaikM mosaik

    "hazir05" wrote:
    ist es ein Klischee dass das buchen im internet günstiger ist als in reisebüros?

    es hängt ganz davon ab, was man bucht und was man unter "günstiger" versteht.

    Wie zahlreiche Postings in anderen Zusammenhängen zeigten, schwören die einen, sich Goldbarren gespart zu haben, die anderen wiederum meinten, drauf gezahlt zu haben, andere wiederum sehen es neutral.

    Ich meine, reine Flugbuchungen mögen in der Tat günstiger sein. Ebenso vielleicht manche Hotelbuchungen. Bei Pauschalreisen bin ich schon nicht mehr überzeugt und wenn man dann zum Basteln anfängt und sich gar noch Transfers usw. zusammenstellt, glaube ich, wäre man mit einem Pauschalarrangement sicherlich günstiger gefahren.

    Aber diese Frage wird wahrscheinlich so sein, wie es bis zum EU-Beitritt von Österreich war: die Salzburger sind 10 km über die Grenze nach Freilassing gefahren um sich dort den Kreutzer-Reisen oder Neckermann Katalog zu holen. "...weil in Deutschland andere Mark-Preislisten drinn sind als in Österreich und man da viiel Geld spart..." - "Geh' zeign's mir doch Ihre Buchungsbestätigung" - "Na, brauch i net - weil i Ihnen sag, dass i mir viiiel Geld gspart hab'"... Bewiesen hat es kein einziger, wie auch - wo doch kein einziger Deutsche Reiseveranstalter seinerzeit für ein paar hundert oder tausend Österreicher Abfluglisten München neu gedruckt hätte.

    Gruß
    Peter

    Allgemeine Fragen

  • Kerosinzuschlag bei Neckermann und TUI für Winterreisen 05/06
    mosaikM mosaik

    Bei bestehenden Reiseverträge ist die Nachverrechnung unzulässig, selbst wenn eine Änderungsklausel unterschrieben wurde.

    Denn diese Änderungsklausel setzt voraus, dass der Kunde eine nachvollziehbare Kalkulationsaufstellung vom Veranstalter bekommt - was allerdings ja nie der Fall ist.

    Es gab erst vor weniger Jahren in dieser Sache ein ganz eindeutiges Urteil und daran sollten sich die Veranstalter endlich halten.

    Kerosinzuschläge können nur bei Neubuchungen ausgehandelt werden.

    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • MNG Notlandung in Istanbul
    mosaikM mosaik

    "emdebo" wrote:
    Reiseveranstalter verlässt sich
    bei der Auswahl der Fluggesellschaften auf die Zulassungen vom
    LBA Luftfahrtbundesamt, dieses wiederum veröffentlicht keine
    Mängelliste und keiner fühlt sich vor einem Störfall zuständig.

    Korrekt - welche andere Grundlage sonst soll ein Reiseveranstalter nehmen?

    Wie wir schon mehrmals festgestellt haben, ist es objektiv fast unmöglich, gute und schlechte Maschine, gute und schlechte Fluggesellschaften auseinander zu halten. Allein deren Herkunftsland kann nicht die Basis bilden.

    Was @embedo aber schon richtig anspricht, ist die so genannte Auswahlssorgfalt eines jede Unternehmens - nicht nur Reiseveranstalter trifft diese Pflicht, auch Reisebüros.

    Reisebüros müssen aufgrund ihres Wissensstand über einen Reiseveranstalter oder seine Leistungsträger die Kunden über mögliche Nachtteile informieren.

    Tun sie das aber...
    ... haben sie sofort eine Schadenersatzklage wegen Rufschädigung am Hals
    ... glauben ihnen viele Kunden nicht, weil sie nur Geschäftemacherei dahinter vermuten

    Tun sie es aber nicht...
    ... ist das Geschrei ganz groß, weshalb einem das sein Reisebüro nicht gesagt hat

    Es ist wirklich ein Dilemma!

    Da gab es einmal einen Veranstalter, der alle Leute gratis flog, nur mit so a bisserl selber zahlen. Wir haben uns in den Reisebüros den Mund fuselig geredet, dass da was nicht stimmen kann.

    Ja, ja, ihr ärgert euch ja nur, dass ihr jetzt keine Geschäfte mehr macht! Und ähnliches hörte man. Wir wurden richtig gefragt, was wir von diesem Veranstalter halten. Und wenn wir ehrlich die Meinung sagten, lachten die Leute.

    Schaut - die ersten Urlauber sind wieder da. Und zufrieden.

    Dann krachte es und Tausende saßen fest.
    Geheul.
    Wo waren die Handelskammern?
    Wo waren die Konsumentenschützer?
    Es wurden Schuldige gesucht und die, die gewarnt hatten, wurden ignoriert.

    Was war das Ergebnis? --> die Insolvenzschutzpflichtverordnung der EU.

    Und hat es das Problem seither abgestellt?
    Nein.

    Und so wird es im Flugverkehr wahrscheinlich auch sein.

    Gruß
    Peter

    Airlines

  • Ferienhaus in der Toskana - Season 2006
    mosaikM mosaik

    He @admin!! Da wirbt einer!!! --> löschen!

    Gruß
    Peter

    PS: ich hätt' auch was zum Verkaufen - zwei historische Motorräder...

    Italien allgemein

  • MNG Notlandung in Istanbul
    mosaikM mosaik

    Entnommen aus: Blackbox, herausgegeben von Malcom MacPherson, Econ & List Taschenbuch Verlag, München 1999, 14,90 DM

    Alleine eine Quellenangabe schützt nicht vor Strafen nach dem Copyrightrecht! Wenn der Auszug in dieser Form nicht vom Verlag oder Autor genehmigt ist, könnte das bei Bekanntwerden Folgen finanzieller Art haben.

    Aber ansonsten natürlich @embedo - danke schön für diesen aufschlussreichen Beitrag.

    Peter

    Airlines

  • Sun Express besser als Onur Air ??
    mosaikM mosaik

    "Ewing Oil" wrote:
    Das Catering kam von Lufthansa und ich bin mir nicht sicher ob Lufthansa nicht auch Anteile an Sun Express hat.

    ...Erst 1995 gingen die SunExpress-Anteile der Lufthansa an die Condor über, den renommierten Ferienflieger im Lufthansa-Konzern. Inzwischen starten die acht Boeing 737-800 von SunExpress zwei- bis dreimal täglich nach Deutschland und in andere Länder.

    Gruß
    Peter

    Airlines

  • MNG Notlandung in Istanbul
    mosaikM mosaik

    Unter der Voraussetzung, dass alle Berichte bzgl. der "Notlandung" den Tatsachen entsprechen, gebe ich in Hinblick auf das Land zu bedenken, dass es sich defacto um ein orientalisches Land handelt.

    Wer die Denkweisen der orientalischen Völker kennt, weiß, dass das Zugeben eines Fehlers absolute Schande bedeuten kann. Was liegt also näher, als so lange wie irgendwie möglich den auf der Hand liegenden Fehler nicht als solchen zu sehen?

    Ich glaube, darin liegt das Problem. Wir in Mitteleuropa sind umgeben von Gesetzen, Aufpassern, Gerichten und gehen davon aus, dass alles seine Richtigkeit hat. Im Orient, und der beginnt nun einmal geographisch und bevölkerungsmässig in Istanbul am Bosporus, denken die Menschen aber anders.

    Das soll jetzt bei Gott keine Entschuldigung für Fehler sein. Sondern ein Aufzeigen, dass hier zwei Mentalitäten gegenüber stehen, die einander immer fremd bleiben werden.

    Ich habe einmal selbst eine solche Situation in Side erlebt. Die Putzfrau hat meine 10 Jahre alte Uhr geklaut. Ich ging zur Reception und machte ein bisschen Radau und mit dem Chefreceptionisten durchsuchten wir gemeinsam das Zimmer. Die Uhr war nicht da. Am nächsten Tag ließ mich der Hoteldirektor holen, ging mit mir ins Zimmer, davor saß das Zimmermädchen heulend, drinnen drei Hanseln herum wieselnd; der Direktor griff unter einen Kopfpolster im Bett eines meiner drei Kinder und meinte: Sehen Sie, bei uns wird nicht gestohlen, ihre Kinder haben sich eine Streich erlaubt... (die Kinder waren alle über 12 Jahre alt...). Ich schaute ihm in die Augen und meinte, es hätte in mir nie einen Zweifel über die Ehrlichkeit seiner Mitarbeiter geherrscht und er bedankte sich für mein Vertrauen und ging hoch erhobenen Hauptes aus dem Zimmer. So werden die Dinge im Orient abgehandelt.

    Gruß
    Peter

    Airlines

  • Hotel war überbucht, Veranstalter Schauinsland
    mosaikM mosaik

    "Hatty" wrote:
    Wer ist eigentlich "Schuld" an diesen Überbuchungen? Fragt man das die Leute im Reisebüro, sind es immer die Hoteliers, aber sehen die nicht, dass sie sich damit einen Kundenstamm verprellen?
    Oder sind es doch die Veranstalter - die ja dann selbiges erreichen?

    Ich verstehe es einfach nicht. Sind davon eigentlich eher Frühbucher betroffen, die entsprechend weniger bezahlen und so nicht so rentabel sind?

    Die Überbuchungen passieren fast ausschließlich durch das Hotel selbst: 10 Reiseveranstalter wollen das Hotel mit 100 Betten in ihren Katalog aufnehmen, jeder Veranstalter will aber 15 Betten haben. Da der Hotelier erst etwa vier bis sechs Wochen vor dem jeweiligen Ankunftstermin den tatsächlichen Verkauf* erfährt, gibt er allen 10 Veranstaltern die gewünschten 15 Betten (oder zumindest einen Teil). Es ist also von diesem Standpunkt aus egal, wie früh man bucht.

    Nun verkaufen aber tatsächlich alle ihre Kontingente - dann ist das Hotel überbucht. Jener Veranstalter, der die größte "Macht" im Hotel hat, bekommt seine Betten, die anderen haben das Nachsehen.

    • es wäre nicht verwaltbar, jede Woche jedem Hotel den Verkaufsstand zu melden. Natürlich melden Veranstalter besonders gute Auslastungen schon früher, aber da ja nicht alle Veranstalter gleich arbeiten, hat der Hotelier trotzdem nicht den tatsächlich verkauften aktuellen Stand frühzeitig parat.

    Beide Seiten stehen immer stärker unter Druck, noch günstiger anzubieten, noch mehr zu verkaufen. Zwangshaftplichtversicherung (Insolvenz), Kerosinpreis-Schwankungen (siehe Urteil, dass Erhöhung teilweise rechtswidrig sind...) und andere kalkulatorische Maßnahmen lassen eigentlich dem Veranstalter keinen Spielraum ohne nicht deutlich Mehrkosten auf den Endpreis zu schlagen.

    Die Hoteliers kämpfen sowieso schon seit längerem damit, Jahr für Jahr gleich wenig oder noch weniger für ihre Betten zu bekommen, wenn sie bei den Big Playern mit dabei sein wollen. Also haben auch die keinen Spielraum.

    Somit sind leer bleibende Betten das teurere Übel und man wird wohl in Zukunft noch stärker mit Überbuchungen rechnen müssen. Theoretisch gesprochen machen es ja alle Hotels und kein Veranstalter kann alle Hotels raus schmeißen.

    Ich möchte bei dieser Gelegenheit wieder einmal erwähnen, dass die Mehrheit der Pauschalreisen 2004 nicht wirklich wesentlich teurer waren als in den 80er Jahren des letzten Jahrtausends (klingt doch gut, oder?). Das heißt, beide Seiten hielten die Preise stets möglichst unten, um noch mehr Passagiere - Gäste zu bekommen.

    Jetzt, sozusagen, auf "marktgerechtes Niveau" die Preise anzuheben, wäre wie die Faust aufs Auge und würde zehntausende Kunden wahrscheinlich vorübergehend von Urlaubsbuchungen abhalten (bei der Marktlage sowieso...).

    Irgendwie errinnert mich diese Entwicklung an: Made in China anstatt Handarbeit in der Schweiz: Reisefachleute werden immer weniger (bezahlt...), die Riesenunternehmen werden von Bankern geleitet (siehe TUI: im Vorstand kein Mitglied mehr aus dem Reisebürosektor, nur Banker...) und das angestellte Personal schlecht bezahlt und schlecht ausgebildet.

    Werden Privatgäste von den Hotels bevorzugt behandelt, weil man womöglich bei Ihnen einen höheren Zimmerpreis erlöst?

    Beispiel:
    Hotelpreis an privat: € 70.-- pro Person und Nacht
    Hotelpreis für Gruppe: € 50.-- pro Person und Nacht
    Hotelpreis an Reiseveranstalter mit großer Abnahme: € 30.-- pro Person und Nacht

    Wen würdest du mit offeneren Armen nehmen?

    Das mag eine mögliche Begründung sein. Möglich wäre auch, dass die Hotels, die du privat buchst gar keine Verträge mit großen Reiseveranstaltern haben (oder nur kleine Bettenkontingente dort hat).

    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • 1-2-FLY Flugumbuchungen
    mosaikM mosaik

    "salvamor41 wrote:
    Warum bei dieser Entwicklung aber auch die Konsumenten benachteiligt sein sollen, wie Du behauptest, erschließt sich mir nicht. Urlauber haben heute schon sehr vielfältige Möglichkeiten, ihre Reisen ohne Einschaltung eines Reisebüros zu buchen, und ein Ende des Trends ist nicht in Sicht, er wird sich höchstens noch vertärken.

    a) nach wie vor gibt es Berührungsängste mit der Internetbuchung

    b) nach wie vor gibt es rechtliche Haftungsprobleme bei Internetbuchungen

    c) wenn es keine oder nur mehr wenige Reisebüros geben wird, was glaubst du wird dir die TUI im Internet anbieten? Ein günstig gefundenes Arrangement bei Neckermann? Sicher nicht?

    d) wenn es keine oder nur mehr wenige Reisebüros geben wird, was glaubst du, wer wird dir noch halbwegs ehrlich sagen können, was gut, was besser, was vielleicht nicht so optimal ist? TUI im Internet? Sicher nicht!

    e) Problem bei Urlaub? Gang ins Reisebüro - zumindest eine Ansprechperson. Internetbuchung? Call-Center? Vielleicht auf Neufundland oder in Indien, weils dort billiger ist - na, die werden hohes Interesse an Kundenzufriedenheit haben!

    f) wenn es nur mehr einen Kanal gibt, wie willst du daneben schwimmen? Ein Metapher für eine Verkaufslandschaft...

    g) weniger Ertrag - hoher Kostendruck - billiges Personal - das dann unlustig, schlecht ausgebildet und demotiviert ist... mein Traum von Beratung...

    h) Masse statt Klasse - Gesetze regeln Ansprüche - ob es zufriedenere Kunden geben, sei dahin gestellt - wozu auch? Neckermann, Rewe, TUI - alle machen es gleich, keiner kann oder will es besser machen - also alle drei Jahre ein anderer Veranstalter mit den gleichen Problemen... welch glücklicher und erholsamer Urlaub - Stammtisch - Forenrunden: welcher war schlimmer...?

    diese Liste ließe sich sicherlich weiterführen...

    Sterben der Greislerläden --> hin zum Supermarkt --> Beratung? Qualität? Versuch doch mal einen Plattenspielernadel zu kaufen...

    An der Endstation einer Buslinie steht ein Automat. Wer sich nicht auskennt, der hat Pech. Der Busfahrer sagt dir schon noch, dass es beim Automaten billiger ist, aber er muss gleich fahren, hat keine Zeit mehr, dir den Automaten zu erklären...

    Tja, Freunde, so könnte es ausschauen...

    Gruß
    Peter

    Reiseveranstalter

  • 1-2-FLY Flugumbuchungen
    mosaikM mosaik

    "Waldschrat" wrote:
    Bei mir z.B. fängt Urlaub mit dem Flug an und endet damit. Dieser Bestandteil der Reise ist für MICH höherwertig als die Entscheidung ums Hotel.
    Was also für Veranstalter Nebensache ist,ist für mich VORRAUSSETZUNG für einen gelungenen Urlaub.

    Das ist ein klassischer Fall von Motivirrtum. Was für den Kunden als Hauptleistung zu zählen scheint, ist für den Veranstalter im rechtlichen Sinn nur eine Leistung zur Erfüllung seiner Hauptleistung. Und diese lässt sich meist mit Hotel definieren.

    Zum besseren Verständnis: es gibt Reiseziele, die kann man mit dem eigenen Auto erreichen, mit der Bahn, mit dem Flug oder mit dem Schiff. Nun könnte ein Veranstalter alle diese Anreisemöglichkeiten anbieten - aber zu seiner eigentlichen Hauptleistung: die Unterbringung im Urlaubsziel.

    Ich würde Ausnahmen machen, wenn es sich um ein exklusives Reiseprodukt handelt, das nicht als Massenware bezeichnet wird. Dann wäre ich auch der Meinung, dass die angebotene Anreise dem Gesamtreisezweck entsprechen muss.

    Ich bin aber nicht der Meinung, dass dies im Zeitalter des Massentourismus bei den allgemein angebotenen Urlauben zutreffen muss.

    "Waldschrat" wrote:
    Hier im Forum treiben sich so viele Mitarbeiter von Reisebüros rum;ich frage mich,warum spielen die das böse Spiel der Veranstalter mit? Unzufriedene Kunden werden doch nie wieder kommen! Wäre es nicht an der Zeit, das die einzelnen Reisebüros selbst aus den Angeboten der Veranstalter/Airlines /Hotels die Reisen zusammenbasteln, die dann auch den Kundenwünschen entsprechen? Andernfalls braucht sich niemand zu wundern, wenn das Internet eines Tags die Reisebüros ablöst.

    So denkt sich der kleine Maxi die Sache... Zum einen gibt es ja schon Nischenveranstalter, die solche Leistungen anbieten. Zum anderen aber sind in aller Regel solche Basteleien für kleinere Anbieter stets teurer als die von den Giganten-Veranstalter. Also ein Preisnachteil, den 98 Prozent der Kunden nicht bereit sind zu bezahlen.

    Sie schenken den Aussagen der Kataloge der Giganten mehr Glauben.

    Und Reisebüros würden lieber heute als morgen unabhängiger von den Reisenveranstaltern werden. Was leider in Anbetracht des Preis- und Ertragdrucks unmöglich ist.

    Soll ich Euch mal was verraten? TUI, Neckermann und Konsorten bestrafen alle Reisebüros im kommenden Jahr, wenn sie weniger Geschäft machen als heuer. Sie ziehen ihnen im nachhinein von ihrer eh schon schmalen Provision noch kräftig was ab. Was glaubt ihr, werden diese Reisebüros machen? Zum Selber Basteln anfangen mit viel Aufwand und Risiko oder versuchen, jeden von seinem Leithammel-Produkt zu überzeugen. Denn nur so wird es überleben können. Und warum haben sich die Chefetagen von den Reiseveranstaltern so was einfallen lassen? Weil sie glauben, sie dürfen für ein anständiges Produkt nicht mehr verlangen, sondern weniger... weil's ja der Konsument so will...

    Wenn alles so einfach wäre, wie manch einer hin schreibt, wäre alles Gold im Reisebüro - es ist aber ein beinharter Job wie viele andere in der heutigen Zeit. Nur aus meiner Sicht mit immer schlechter werdende Karten - für die Reisebüros und aber auch für die Konsumenten.

    Gruß
    Peter

    Reiseveranstalter

  • 1-2-FLY Flugumbuchungen
    mosaikM mosaik

    "salvamor41" wrote:
    Für mich bleiben Fragen offen. Wie will man die Leistungsmerkmale der beiden Airlines vergleichen bzw. welche Leistungsmerkmale werden zum Vergleich herangezogen?

    Zunächst einmal ist dem Bisherigen nichts hinzuzufügen, weil grundsätzlich korrekt (-->salavmor41).

    Zu deiner Frage und genau das ist ja die Frage und diese Frage müssten jetzt einmal erst die Passagiere selbst objektiv beurteilen!

    HapagFly - Pegasus Airlines

    Jetzt sag ich provokant: HapagFly als eigene Marke gibt es erst seit kurzem, Pegasus Airlines aber schon seit langem [ist natürlich nicht wirklich korrekt, weil HapapFly aus Hapag Llyod entstanden ist...] - warum sollte also die eine besser sein als die andere?

    Jetzt sag ich provokant: die eine ist eine deutsche, die andere keine - Vorurteile? Emirates Airlines war schon mehrfach weltbeste Fluglinien - also scheinen Araber mehr Fliegerblut zu haben, oder? Vermutung.

    Somit liegen diese Empfindungen sehr wohl im Bereich des einzelnen Menschens. Und darauf hin hat das Urteil abgestimmt.

    Wenn die Dichtungen beim Einstieg schon heraus hängen, die Sitze einen gewissen "Beschleunigungsspielraum" in der Bodenverankerung zulassen, wenn beim Start "probeweise" die Gepäckklappen über den Sitzen aufspringen, wenn die 180sitzige Maschinen eine Rollbahnbesichtigung bis zum bitteren Ende durchführt, bevor sie höllen-, nein himmelwärts fährt, das könnten unter Umständen Anhaltspunkte des Unterschieds sein.

    Ob aber beispielsweise bei den beiden genannten Airlines tatsächlich Einkaufspreisunterschiede vorliegen, kann ich nicht beurteilen. Preisvorteile können Überlegungsbestandteil bei einem Wechsel sein.

    Ebensogut können es aber auch Gründe der Verfügbarkeiten (wer hat wann wo welche Maschine frei) oder Verfügbarkeiten von Konfigurationen (gebraucht werden nur 120 Sitze, X hat aber am Flugtag nur eine mit 180 Sitzen zur Verfügung - Konfiguration = welche Maschinengröße mit welcher Sitzanzahl und Klasseneinteilung) sein, oder der Landeberechtigungen (nach wie vor gibt es, einfach ausgedrückt, für jedes Land in einem Urlaubsland nur eine begrenzte Anzahl von Charterlandungen: deutsche Maschinen --> landen in der Türkei = gleich viele türkische müssen in Deutschland landen dürfen).

    Also eine Vielzahl an Möglichkeiten, weshalb getäuschelt wird.

    Ob rechtlich legal oder nicht, da gehen ja Gesetzesgrundlagen, Richtermeinungen und Veranstalterpositionen heftig auseinander.

    Ich glaube auch nicht, dass im Fall einer EU Verordnung der Einhaltepflicht einer zugesagten Fluggesellschaft, das so umgesetzt werden wird. Was, wenn die Veranstalter dann gar keine Fluglinie angeben, sondern "mit einer von der EU zugelassenen Fluggesellschaft" fliegt...?

    Spielräume über Spielräume...

    Gruß
    Peter

    Reiseveranstalter

  • 1-2-FLY Flugumbuchungen
    mosaikM mosaik

    @Didi05

    das wäre jetzt der klassische Fall für ein Gericht:

    Ein Reisebüro darf keine anderen Zusagen machen als der Veranstalter verspricht.

    Wären also die vom Reisebüro schriftlich gemachten Zusagen tatsächlich Zusagen im Sinne von fix versprochen und sie werden nicht eingehalten, wird das Reisebüro Schadenersatzpflichtig.

    Brächte man das auf den Punkt - vorausgesetzt natürlich, dass alles Hieb- und Stichfest ist - storniert man den Reisevertrag wegen Nichterfüllung und das Reisebüro steht u. U. mit den Stornogebühren da.

    Aber alles sind Theorien ohne den genauen Wortlaut im Katalog gelesen zu haben, ohne die Buchungsbestätigung gesehen zu haben.

    Einzig - die Flugzeiten wird man wohl mit dem Argument Kinder und Nacht nicht bekämpfen können: zugesagte Abflugszeit wäre ja 05:50 Uhr gewesen --> 90 min vorher am Flughafen --> 04:20 Uhr --> Anreise zum Flughafen ? also auch eine "Nachtreise" oder?

    Und sollte es 17:50 Uhr heißen wäre eine Verschiebung auf ca. 20 Uhr zumutbar.

    Gruß
    Peter

    Reiseveranstalter

  • Shampo muss im Hotel-Badezimmer vorhanden sein
    mosaikM mosaik

    ... wir diskutierten schon ein paar Mal über das Thema: Richter - hier, Richter - dort... und genau das ist es ja manchmal, was den Surfer und die Antwortenden auseinander reibt: was bei dem einen gilt, muss oder auch beim anderen gelten?!

    Mitnichten eben, manchmal, und so.

    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • 1-2-FLY Flugumbuchungen
    mosaikM mosaik

    @salvamor41 --> warum leben wir beide nur so weit entfernt und getrennt? Wir beide in einer Talkshow! Ich gebe mich doch glatt geschlagen, weil ich im Moment zu viel um die Ohren habe, den Gegenbeweis antreten zu können, sprich tiefschürfende Recherchen bei Veranstaltern anzustrengen...

    Also dann!
    Peter

    Reiseveranstalter

  • 1-2-FLY Flugumbuchungen
    mosaikM mosaik

    Beispiel TUI, wozu ja auch 1-2-Fly gehört: die TUI AG beschäftigt mehr als 56.000 Mitarbeiter in den verschiedensten Bereichen. Alleine in der EDV in Hannover sind mehrere Hundert Personen beschäftigt.

    Flugeinkauf für Sommer 2006 wurde in diesem Jahr in Juni beendet. Die dabei ausgehandelten Daten werden manuell ins Netz der TUI eingegeben.

    Würde man dann monatlich alle Daten ständig manuell warten müssen, ist das ein nicht bezahlbarer Faktor. Noch dazu, wo Fluglinien im Laufe von 12 Monaten durchaus mehrmals ihren Flugplan umstellen (Charterfluggesellschaften).

    Daher belässt man die Daten bis die Unterlagenproduktion beginnt, meist drei bis vier Wochen vor Abflugstermin. Erst dann werden die "endgültigen" Daten eingespeist.

    Bei der riesigen Menge an Flugdaten ist es wahrscheinlich eben nicht anders machbar. Ich sehe das im Zeitalter des Massentourismus nicht als schlechte Kommunikation, sondern als eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Diese "Perfektion" zu jeder Zeit alle Daten präsent zu haben, bringt den Menschen in einen "Datenstreß", bei dem er schier zu kollabieren scheint, wenn sich dann etwas zu seinen Ungunsten ändert...

    Wer einmal mit "Gruppen" (jeder Abflug ist ja im Grunde eine Gruppe") gearbeitet hat, weiß, wie zeitaufwendig oft auch nur kleine Änderungen sind. 10 kleine Änderungen und ein Vormittag ist zeitmäßig gesehen dahin. Ich weiß, wovon ich spreche, da ich diesem September und Oktober rund 25 Gruppen komplett alleine betreue (vom Angebot, über Leistungsbuchungen, Teilnehmerlisten, Abwicklung, Abrechnung usw.), neben zwei größeren Veranstaltungen mit rund 700 Personen hier in Salzburg und einer Informationsreise für Journalisten und Gruppenreisenverantwortlichen.

    Auch aus diesen Kommunikationsgründen fände ich es für alle Beteiligten wesentlich einfacher und sinnvoller, wenn die Veranstalter keine Flugzeiten mehr bekannt gäben. Aber wir haben ja bereits über diese Thema diskutiert.

    Gruß
    Peter

    Reiseveranstalter

  • Hotelkapazitäten online prüfbar ??
    mosaikM mosaik

    ob ein Zimmer frei ist, lässt sich eigentlich bei allen Hotelbuchungsmaschinen abfragen. Aber wie viel frei sind nicht.

    Das hängt u. a. damit zusammen, dass jeder Anbieter u. U. einen eigenen Preis ausgehandelt hat, aber nur für ein paar Zimmer für diesen Preis meist hat. Dann werden auch online niemals alle freien Zimmer angeboten, sondern immer nur ein Teilkontingent.

    In den Computersystemen in Reisebüros sieht man auch meist nur ein Teilkontingent: 5 Zimmer, 12 Zimmer oder 25 Zimmer.

    Gruß
    peter

    Allgemeine Fragen

  • Hotel war überbucht, Veranstalter Schauinsland
    mosaikM mosaik

    War denn in der Beschwerde auch eine konkrete Forderung enthalten? Also ein Betrag in Euro oder Prozenten?

    Beschwerden sollten eigentlich innerhalb von vier Wochen erledigt werden, in Hochsaisonszeiten sollte man hier zwei bis drei Wochen mehr Zeitrahmen geben. Aber dann mal nachfragen.

    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • 1-2-FLY Flugumbuchungen
    mosaikM mosaik

    na ja @sokrates, über das Beispiel kann man wie oft bei Vergleichen philosphieren:

    Im Kleidergeschäft schau ich mir das Kleid an bevor ich es mir kaufe - das kostet nichts (weil Verkäuferin mehrer Kunden nebeneinander betreuen könnte)

    Im Reisebüro möchte ich auch "anschauen" - sprich Beratung haben - darf auch nichts kosten (kostet aber was, weil ein Berater nur eine Beratung gleichzeitig machen kann und nach acht Stunden was verdient haben muss)

    ... da liegt schon alleine wieder Gesprächstoff für einen Thread

    Beim "voraussichtlichen Muster" handelt es sich aber um ein Kleidungsstück, das ich dann tatsächlich auch tragen muss. Das wäre für mich mit der Hauptleistung des Veranstalters aber vergleichbar - also mit dem Hotel, Club usw.

    Bei einer "voraussichtlichen Flugzeit" weiß ich aber, dass ich mein "Kleid" (=Hotel) auch tatsächlich anziehen (konsumieren) kann, nur weiß ich noch nicht, wann der Änderungsschneider fertig sein wird...

    Autoauslieferungen - man erfährt in welcher Woche, aber nicht genau an welchem Tag... aber man weiß, wie die Hauptleistung = Auto aussieht.

    Und so denke ich, sollte man auch den Flug sehen. Ich verstehe schon, dass ein "Sicherheitsdenken" auch legal ist. Aber können wir als Laien beurteilen, ob bei einem fünf Jahre alten Airbus auch tatsächlich die Klimaanlage funktionieren wird oder nicht? Ob die Tankuhr auch richtig eingebaut wurde und ob der Kapitän nicht auch Segelflugeigenschften hat (Hapag Llyod läßt grüßen...)?

    Gruß
    Peter

    Reiseveranstalter

  • 1-2-FLY Flugumbuchungen
    mosaikM mosaik

    ...Und in der Reisebestätigung steht auch nix über Flugzeiten, Fluggesellschaft und Fluggerät? Das kann ich nicht glauben, das wäre ja für den Urlauber das reinste Vabanquespiel!

    Die Urlauber wollen aber nicht Roulette spielen, sondern in Ruhe ihren Urlaub planen. Die haben Kinder und alte Leute zu versorgen, müssen planen,

    Na ja:

    Der deutsche Gesetzgeber verlangt - sinnigerweise - dass Fluglinie-gerät-zeiten bestimmbar spätestens in der Buchungsbestätigung angeführt werden - was so gut wie eh kein Reisebüro erfüllen kann.

    Der österreichische Gesetzgeber ist da weniger genau - da reicht in der Buchungsbestätigung schon der Hinweis, zu welcher Tageszeit die Reise beginnt.

    Beiden ist ein Punkt aber gleich: der Kunde soll wissen, wann (ungefähr) seine Reise beginnt.

    Somit ist das Thema Abflugszeitverschiebung im Grunde genommen ein Dauerthema: Vorbehaltsklauseln erlauben dies usw.

    Was aber mir nicht recht in den Kopf will - Stichwort: in Ruhe planen - was ist da so wichtig an näheren Umständen in der Planung, wenn ich weiß, ich fliege am Dienstag nach Spanien! Und alles weitere finde ich dann in meinen Reiseunterlagen. Für mich beginnt dann der Urlaub eben am Dienstag. Ob um 6, ob um 12 oder 18 Uhr - ich habe Urlaub. Oder ordnet ihr alle Dinge wie Opa, Omi und Hund erst um 6.33 Uhr am Abflugstag?

    So, und genau hier setzte aber der Konsument, rechtlich gesehen zu recht, ein: Er will es genau haben: wann mit welcher Fluglinie (... welchem Maschinentyp...). Diese Vorgaben kann oder will die heutige Touristikindustrie nicht mehr erfüllen, trotz Auftrag vom Gesetz her.

    Die Touristikindustrie steht genau wie alle anderen Branchen unter Umsatz- und Ertragsdruck: Banken, Einkaufszentren, Firmen - alle richten sich mehr oder weniger nach dem, was ihre Kunden von ihnen fordern.

    Bei dieser Branche hier heißt es eben: ich buche nur, wenn ich alles weiß. Gut, sagt der Veranstalter, sollst auch alles erfahren. Nur, ich darf sowieso dies und jenes ändern. Bei einer Planungszeit von meist einem Jahr oder sogar mehr sind einfach zu viele nicht im Bereich des Veranstalters gelegene Unwägbarkeiten.

    Klar, jeder Veranstalter wird auch versuchen, wenn er sich irgendwie Kosten spart, kurzfristige Änderungen vorzunehmen. Macht ja auch der Wirt, der gerne mal auf einen billigeren Wein umsteigt - er verspricht Wein und den bekommt man ja. Und dass manche Reiseveranstalter - jetzt muss ich vorsichtig formulieren, sonst bekomm ich wieder Drohmails von @... - dass manche Reiseveranstalter es nicht mehr ganz so genau mit den Dingen des guten Anstands und so ... nehmen, will ich ja gar nicht leugnen. Man probiert's halt - und wenn's halt einer wirklich bis zum Kadi treibt hat man halt Pech gehabt (1.000 mögliche, 100 tatsächliche Reklamationen und zwei "Querulanten" macht mindestens 900 ersparte...).

    Da hat der Gesetzgeber, sage ich mal, den Joker selbst gegeben: früher gab es wenige Bestimmungen, wenig zu lesen, viel aber wurde dann krumm gedreht. Also gibt es immer mehr an Bestimmungen, Verordnungen usw., die dem Kunden schriftlich mündlich bildlich und was weiß ich noch wie zur Kenntnis gebracht werden müssen. Also: gibt es laaaange AGB, viiiele zulässige Klauseln, auch viieele unzulässige - kurz: jetzt hat der Konsument seine ausgeweiteten Rechte, nur muss er sie lesen und meist einklagen - aber haben tut er sie! Das geht sogar soweit, dass wenn einer sagt: ja, ich akzeptiere Ihre AGB [ohne sie überhaupt gesehen zu haben], dann ist das in Deutschland rechtskräftig (in Österreich aber wiederum nicht...).

    Freunde, ich sag es Euch, genießt Euren Urlaub und sorgt Euch nicht zu viel um das Drumherum...

    Gruß
    Peter

    Reiseveranstalter
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