Einen schönen Urlaub an alle dort und an alle die hinfliegen.
Liebe Grüße Mira
Miira
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Hurricane - Gefährdete Gebiete -
Hurricane - Gefährdete GebieteHabe gerade Nachrichten verfolgt, Irma ist Richtung Bahamas unterwegs, also an Punta Cana vorbei. Ich freue mich über die Nachricht und wünsche den anderen Bewohnern der Karibik, viel Glück. Aber andere Frage: wie ist es in der Dom. Rep. mit den Mücken und Moskitos, habt ihr euch impfen lassen? Immerhin war ich dort vor 20 Jahren und empfohlen sind Malariaimpfungen. Weißt hier jemand mehr? LG Mira
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Hurricane - Gefährdete GebieteAu ja, das weiß ich noch wo Iberostar ist. Habe die Wetterlage, auch von den Amis (nationaler Wetterdienst) angeschaut, die Irma ist über 100 Meilen nördlich weg von der Dom. Rep., das ist gut. Ja, die Palmen, dadurch, dass sie flache Wurzeln haben, kippen sie um, aber die Stämme brechen nicht ab wie bei Laubbäumen. Sie sind einfach elastisch. Wirst Morgen am Strand sehen. Was noch sehr interessant ist, dass das Wasser, durch den Wind waagrecht regnet. Immer, wenn ich Forrest Gump anschaue und er den Regen in Vietnam beschreibt, muss ich an die Karibik denken.
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Hurricane - Gefährdete GebieteHi Luke, das ist sehr gut, wenn dur deine Erfahrung schreibst, damit die Anderen, die noch in die Dom. Rep. fliegen einfach wissen, wie es so ist. Die Einheimischen leben mit den Stürmen ganzes Leben lang. Statistisch gesehen streifen die Hurricains die Dom. Rep. rechts und links vorbei. Frontal wird die Insel sehr selten erreicht. Wir hatten 1998 das Glück. Wenn die Leute entspannt auf dem Balkon stehen können, ist es gut. Wenn man
einen Druck gegen die Scheiben spürt, sollte man die Tür nicht mehr aufmachen, denn die geht sehr schwer zu. Wo wohnst du? Wir waren damals im Riu Naiboa. LG Mira -
Hurricane - Gefährdete GebieteHallo an Alle am anderen Ende!
Heute verfolge ich die Irmaentwicklung über die Dominikanische Republik ganz bedonders, weil wir 1998 (bisher den größten Hurricaine i. d. Dom. Rep.) in Punta Cana erlebt haben. Wir haben 3 Wochen Urlaub gebucht, 3 Tage später war der Sturm da. So wie er kam, war er weg. Personen, die sich in den Hotelgebäuden befinden, die Betondächer haben, passiert nichts. Sinvoll ist es, das Bett vors Fenster zu tun, falls die Scheibe einbricht. Vom Hotel bekamen wir Essenspaket, Streichhölzer und Kerze. Es war alles sehr gut organisiert und verlief ohne Hektik und Stress. Zur Sicherheit haben wir unsere Kleidung ins Bad gehängt und uns dort gemütlich gemacht, als es sehr stark draußen war. Faszinierend waren die Palmen, die sich hin und her gebogen haben. Denkt bitte an die Menschen, die in den Wellblechhütten leben, höchstwahrscheinlich Familie und Freunde der Hotelangestellten. Bin in der Hoffnung, dass Irma die Dom. Rep. nur streift und nicht viel Schäden verursacht. Sollte es schlimm sein, zeigt Solidarität, helft den Angestellten, falls sie viel Arbeit mit dem Aufräumen haben. Muss jedoch 2 Sachen erwähnen wie sich unsere Landsleute damals dort verhalten haben. 1 Tag danach ist ein Mann an die Bar gegangen, hat sich ein Bierchen bestellt, die Angestellten rannten hin und her und räumten alles auf. Der Gute hat nichts im Kopf gehabt als sich über den fehlenden Schaum auf seinem Bier zu beklagen und hat mit einem Angestellten geschumpfen. Andere Landsleute haben Schubkarren in die Hände genommen und haben angefangen mit zu helfen. Das fanden die Dominikaner faszinierend. Cuba Libre hat alles gerettet, die Völkerverständigung war da, das unglaubliche Lächeln und die Lebensfreude der Einheimischen dort! Ich werde die Zeit nie vergessen. Der Sturm war schlimm, unser Urlaub war eine Woche nicht so toll, aber die Erfahrung hat uns reicher gemacht, man lernt was dabei! Ich wünsche euch gute Zeit dort!!!! Herzliche Grüße Mira