Andrea, Du kennst Dich dort aus, weil Du in der Nähe lebst. Deswegen glaube ich, daß Du meine Gedanken und meine Sorgen um diese einmalige Idylle Imbassai nachvollziehen kannst. Seit wir dort waren (bei Regina in der Pousada Caminho do Mar), ist Imbassai für uns der Inbegriff einer friedlichen, ruhigen Ortschaft an einem Palmen-Traumstrand, wie wir ihn sonst noch nirgendwo gefunden haben. Wir erinnern uns immer noch an unseren ersten Tag dort. Der einzige Mensch, den wir an diesem endlos langen Strand erblicken konnten, war eine Dame, die ihre Yoga-Übungen machte. Sie war eine in Sao Paulo geborene Schweizerin, die uns, nachdem wir ins Gespräch gekommen waren, dann in ihr Ferienhaus einlud. Später trafen wir uns zum Abendessen in einem kleinen Restaurant (bei Vania) und lernten dort noch andere Feriengäste kennen, die dort ihre Häuser hatten. Eine interessante Mischung von ausgeprägten Individualisten. Wir fühlten uns auf Anhieb wohl dort. Unsere Sorge ist ganz einfach, daß durch die Ansiedlung großer Hotels mit Pauschalgästen, die dann en masse den Strand bevölkern, ein Teil dieser "Stimmung" verloren geht. Auf der anderen Seite, da hast Du Recht, sollte man den kleinen Gewerbetreibenden des Ortes eine Belebung ihres Geschäftes gönnen.
maximax
Beiträge
-
Iberostar Bahia in Praia do Forte -
Iberostar Bahia in Praia do ForteAndrea, wenn es so ist, wie Du es beschreibst, wäre es ja auch "akzeptabel".
-
Iberostar Bahia in Praia do ForteInfos gibt es unter www.fiestahotelgroup.com/index.php/de/hoteles/destinos/america/brasil/bahia/palladium_imbassai_resort_spa. Allerdings sind keine Angaben über die genaue Lage dabei.
-
Iberostar Bahia in Praia do ForteEs war schon lange zu befürchten, daß auch Imbassai einen solchen seelenlosen Hotelkasten bekommen würde. Hoffentlich entsteht er nicht direkt am Dorf an diesem paradiesischen Strand. Auch ich wäre an weiteren Informationen sehr interessiert!
-
Wohin fliegen die Ruhesuchenden?...die fliegen nach Imbassai in Bahia, Brasilien. Zwei Hände voll Pousadas und Restaurants, viele private Wochenendhäuser, 30 km einsamer Palmenstrand...einfach nur paradiesisch!
-
Mecker-Ecke / Speakers CornerJa, Holger, die Deutschen sind bequem und nicht bereit, wie zum Beispiel die Franzosen, mal für etwas auf die Straße zu gehen. Statt dessen grummeln sie vor sich hin.
Andererseits: die Leute müssen zur Arbeit kommen, und viele sind auf ihr Auto angewiesen.
-
Beste Reisezeit für Brasilien?Iwolfram,
das ist ziemlich gleich, ob Du im Januar oder Februar oder März dort hinfährst. Es ist statistisch gesehen die heißeste und trockenste Zeit. Das heißt aber nicht, daß Du 100%ig sicher sein kannst, daß es auch wirklich so kommt. Die Wetterkapriolen machen auch vor Brasilien nicht halt. Wir haben es selber erlebt, daß wir im Januar vom Dauerregen in Porto de Galinhas fast weggespült wurden.
Ich würde mir an Deiner Stelle keine zu tiefschürfenden Gedanken über die Reisezeit machen. Brasilien ist ist zu jeder Zeit bereisenswert, im heißen Sommer (wenn bei uns Winter ist) genau so wie im gemäßigten Winter (wenn bei uns Sommer ist).
-
Mecker-Ecke / Speakers CornerJa dann, Erik. Dann lassen wir uns ruhig weiterhin widerstandslos abzocken....
-
Mecker-Ecke / Speakers CornerCarsten,
der Staat ist aber offensichtlich gar nicht daran interessiert, weil er an den hohen Preisen mitverdient.
Immer auf die Kleinen...
-
Kanaren...mein Gott wie hasde dir verändert...Metrostar,
so ist es wohl. Sie schmeckt tatsächlich überall gleich. Ich denke auch, daß sie Großbüchsen kaufen, wie bei uns die Mayonnaise oder den Senf. Wir kennen das, wie gesagt, noch anders von TF her vor 15 Jahren. Da schmeckte die mojo in jedem Restaurant anders, und man konnte wählen zwischen grüner und roter mojo. Auf La Palma gab es nur dünne grüne.
Ich will das Soßenthema nicht hoch stilisieren, aber es steht stellvertretend für viele Dinge.
-
Kanaren...mein Gott wie hasde dir verändert...fischerman79 wrote:
maximax wrote:
Und...man hat sich bei dem Essensangebot überhaupt nicht weiterentwickelt, papas arrugadas und mojo picon bis es einem am Halse raus hängt.Das finde ich persönlich eigentlich nicht schlimm.. wenn ich in einem Edelrestaurant irgendwelche Johann Lafer - Menüs essen will kann ich das ja auch in Deutschland.. Ich für mich freue mich immer wieder auf die typisch kanarischen Speisen, egal wie einfach sie auch sind.. Das ist halt Geschmacksache..
LG Kai
Auf La Palma bekommt man in den Restaurants grundsätzlich fabrikmäßig hergestellte mojo. Man merkt es daran, daß sie in jedem Restaurant gleich schmeckt. Ich weiß nicht, wie es heute auf Teneriffa ist, vor 15 Jahren jedenfalls stellte jedes Restaurant seine mojo handwerklich selber her. Und man schmeckte es...
-
Wohlfühl-Ecke/Kleine Freuden im AlltagHarzer,
Frau Pauli ist eine unruhige, unbequeme, aber auch mutige Zeitgenossin. Alle im Leben wirklich erfolgreichen Menschen sind irgendwann irgendwie irgendwo gescheitert, geschaßt worden. Viele mehrfach! Sie sind von der Schule geflogen und auch später im Beruf oft angeeckt. Die angepaßten Dauer-Jasager sind für ihre Mitmenschen zwar angenehmer zu ertragen, aber sie bringen die Dinge niemals weiter!
Frau Pauli ist in Bayern als Botin der schlechten Nachricht verhöhnt und verunglimpft worden. Aber immerhin hat sie das Land aus der Stoiber-Starre befreit.
-
Mecker-Ecke / Speakers CornerHarzer,
Verstaatlichung aller Öl- und Gaslieferanten und staatliche Festlegung der Preise! Das ist der einzig gangbare Weg.
-
Kanaren...mein Gott wie hasde dir verändert...Die Diskussion ist nun doch etwas abgeglitten, nachdem sie lange Zeit erfreulich sachlich geführt wurde.
Wenn wir nach so langen Jahren mit Fernreisen dieses Jahr (nach 15 Jahren) mal wieder auf Mallorca oder Ibiza gewesen wären, hätten wir die gleichen Vorbehalte wahrscheinlich gegen die Balearen geäußert. Insoweit geht es hier nicht unbedingt um eine Kanaren-Schelte.
Es fehlt ganz einfach der Reiz, der Kick bei den europäischen Zielen. Da fehlt der Schuß Exotik, der meiner Meinung nach zum Urlaub gehört. -
Kanaren...mein Gott wie hasde dir verändert...plackerer,
wenn Du Kanaren-Fan bist und unbedingt dort weiter urlauben willst, empfehle ich Dir die Anmietung von Ferienwohnungen incl. Selberkochen. Wir haben festgestellt, daß die Lebensmittel dort wesentlich billiger sind als bei uns, zumindest auf La Palma ist das so.
-
Kanaren...mein Gott wie hasde dir verändert...fio, Gabriel,
Eure Meinung akzeptiere ich natürlich. Vielleicht fehlen Euch aber die Vergleichsmöglichkeiten zu früher, das heißt zu den 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Es hat sich seitdem schon eine Menge verändert dort, und wie wir finden, ausschließlich negativ. Sorry für Euch Kanarenfreunde!
-
Schilderung eines kompletten Flugablaufsvonschmeling wrote:
Mim Sechserpack vor der Glotze befinde ich "ver"stigmatisieren als inexistent, das "Realleben" jedoch als "eins vom härtesten" und das virtuelle als nicht minder fordernd - nur ehmd anders!
:?Ey, ich hab kein Bock, irgendwem zu danken ...

Stuss hoch drei! Da hilft nur noch: ignorieren!
-
Kanaren...mein Gott wie hasde dir verändert...Ich finde, sealord hat das tendenziell schon richtig beschrieben. Man muß allerdings wissen, daß die ganzen Touristen von den Einheimischen nie geliebt, sondern immer schon eher als notwendiges Übel geduldet wurden. Uns haben mehrere Tinerfenos gesagt, sinngemäß...Auf diese ganzen Engländer,
Skandinavier und Deutschen würden wir mit Kußhand verzichten, aber wir brauchen sie hier auf den Inseln als Geldbringer...Die Arbeitslosigkeit auf den Inseln ist eh schon exorbitant hoch, ohne Touristen träte eine mittlere Katastrophe ein!Obschon wir sehr kontaktfreudig sind, ist es uns in den ganzen Jahren nie gelungen, eine haltbare Freundschaft mit Einheimischen aufzubauen. Es war immer eine unsichtbare Mauer vorhanden. Es gibt offenbar ein Ur-Mißtrauen gegenüber den "Eroberern" aus Mittel-Europa.
Das trägt sicher dazu bei, daß das Verhalten in Geschäften, Restaurants etc. hinsichtlich Freundlichkeit gegenüber den Touristen sehr zu wünschen übrig läßt. Wir haben festgestellt, daß auch in den untouristischen kleinen Orten, wo früher ein Schwätzchen an der Kasse möglich war, inzwischen kalte Sprachlosigkeit eingezogen ist. Es gibt keinen Unterschied mehr, ob ich zu Hause in einem mir unbekannten Edeka oder REWE einkaufe oder auf La Palma etc.
-
Der Fußball-Thread!Holginho wrote:
...Allerdings sehe ich schon jetzt eine große Gefahr für Soldo durch die ahnungslosen, grauen Eminenzen im Hintergrund falls der Tabellenplatz nicht konstant 1stellig ist.Hier liegt das wirklich Gefahrenpotential der Geißböcke - solange sie es nicht schaffen, den eigenen Stall gewaltig auszumisten, wird es dort immer Probleme und niemals Erfolg geben.
Ja! So ist es, leider! Diese Gemengelage aus privaten, persönlichen und beruflichen Verquickungen innerhalb von Vorstand und Verwaltungsrat läßt einen Trainer mitunter alt aussehen. "Den Stall ausmisten" könnte nur eine "Revolution", aber die ist nicht in Sicht, so lange der FC mit einigermaßen Erfolg in der BuLi spielt. Overath hat sein Beziehungsgeflecht perfekt in Szene gesetzt.
-
Kanaren...mein Gott wie hasde dir verändert...Ja klar, Rudy, Du siehst das völlig richtig. Die Einheimischen empfinden den gestiegenen Lebensstandard als wohltuend, nehmen dabei eine Anpassung an mitteleuropäische Verhältnisse auf vielen Gebieten gerne in Kauf. Für die Urlauber fällt aber mit der fehlenden Unterscheidung ein gutes Stück Urlaubsgefühl weg. Das hat wirklich nichts damit zu tuen, daß man den Einheimischen ihren besseren Standard nicht gönnt. Aber mit dem verbesserten Standard haben sich nach unserem Eindruck auch die Verhaltensweisen der Menschen geändert, und das nicht im positiven Sinne.
Während unserer Teneriffa-Jahre hatten wir uns mit einer Gastwirtsfamilie im Westen der Insel angefreundet. Der Sohnemann in einfachstem outfit machte die Bedienung im Lokal, eine der Töchter stand mit einem Kittelchen bekleidet hinter der Theke. Vor der Theke ein buntes Völkchen, normale Touris, Aussteigertypen, Einheimische. Abends spielte die Tochter auf der Timbel, und ein älterer Brite mit Rauschebart unterhielt die Anwesenden mit Liedern zur Laute. Als wir nach Jahren mal wieder dorthin kamen, war die ganze urige Atmosphäre weg. Man hatte das Lokal umgebaut und auf Touristenabspeisung getrimmt. Pedro empfing uns, weil er uns nicht mehr erkannte, Englisch parlierend und in edelstes Kellneroutfit gekleidet. Seine ganze Art erinnerte an nichts mehr von früher. Wir haben es dann vorgezogen, nach dem "Anstandsessen" schnell zu verduften und sind nie mehr hingefahren.
Nein, Zeitreisen werden immer weniger möglich sein. Aber so lange man noch Ziele mit dem passenden Urlaubsfeeling findet, sollte man sie wahrnehmen.