Überflüssiges Zitat gem. Forenregeln entfernt!
Hallo Reise- Onkel,
vielen Dank für Deine Ergänzungen. Ich muß dazu sagen, dass dies unsere erste Erfahrung mit Leihwagen in den USA war, sonst sind wir entweder zwischen den Städten bzw West und Ost hin und hergeflogen oder wir haben Busreisen gemacht. In diesem Urlaub hatten wir Leihwagen eben im Südwesten der USA und auf Hawaii, worauf sich mein Erfahrungsbericht auch bezog. Außer in LA empfanden wir das Fahren als sehr angenehm. Klar, einige Straßenverkehrsregeln sind anders, wie mit der Kreuzungsregelung und den Stopschildern, mit hinter der Kreuzung hängenden Ampeln usw, aber Du hast Recht, im großen und ganzen kein großes Problem. Wir haben uns die Regeln aus dem Internet herausgesucht und das Wichtigste ausgedruckt. Interessant fand ich besonders Deine Ergänzungen über die regionalen Unterschiede. Werden wir sicherlich bei der nächsten Reise beachten.
LG Maria
Maria273
Beiträge
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Autofahren in den USA/ Südwesten -
Autofahren in den USA/ SüdwestenKleine Ergänzung: Eigentlich wollte ich diesen Text als Reisetipp abgeben. Daraufhin schrieb mich Holidaycheck an, mit der Bitte, dies in die Foren einzustellen, da es keine allgemeine Sparte für Tipps mehr gibt. Dies gilt für alle meiner drei Foren "Autofahren in den USA/ Südwesten" und "Einreise in die USA" und "Inneramerikanische Flüge".
Im Einreiseforum wurde ich als gefrustet und ahnungslos spielend betitelt, und man gab mir den Tipp, woanders hinzufahren. Hallo???... Zum Glück gab es aber auch andere, die meinen Bericht als das gesehen haben, was er sein sollte: ein einfacher Erfahrungsbericht. Ich finde, man sollte nur wissen, was einen erwartet. Und es soll noch Leute gebe, die zum ersten Mal in die USA reisen und vielleicht auch gern mal Tipps lesen, die man auf offiziellen Seiten nicht findet. Also an alle, die sich aufgeregt haben, weil sie ja so erfahren sind in diesen Dingen: Ball flach halten und ein gutes neues Jahr. Ich für meinen Teil verabschiede mich nach diesen Erfahrungen aus den Foren. -
Inneramerikanische FlügeKleine Ergänzung: Eigentlich wollte ich diesen Text als Reisetipp abgeben. Daraufhin schrieb mich Holidaycheck an, mit der Bitte, dies in die Foren einzustellen, da es keine allgemeine Sparte für Tipps mehr gibt. Dies gilt für alle meiner drei Foren "Autofahren in den USA/ Südwesten" und "Einreise in die USA" und "Inneramerikanische Flüge".
Im Einreiseforum wurde ich als gefrustet und ahnungslos spielend betitelt, und man gab mir den Tipp, woanders hinzufahren. Hallo???... Zum Glück gab es aber auch andere, die meinen Bericht als das gesehen haben, was er sein sollte: ein einfacher Erfahrungsbericht. Ich finde, man sollte nur wissen, was einen erwartet. Und es soll noch Leute gebe, die zum ersten Mal in die USA reisen und vielleicht auch gern mal Tipps lesen, die man auf offiziellen Seiten nicht findet. Also an alle, die sich aufgeregt haben, weil sie ja so erfahren sind in diesen Dingen: Ball flach halten und ein gutes neues Jahr. Ich für meinen Teil verabschiede mich nach diesen Erfahrungen aus den Foren. -
Einreise in die USABeim ersten Bodenkontakt muß man sich wohl oder übel durch die Einreiseformalitäten kämpfen. Wir hatten Zwischenstop in Chicago und fast 4 Stunden Zeit zwischen den Flügen. Die Einreise auf diesem Flughafen war so gut organisiert (haha), dass wir rennen mussten, um den anderen Flieger noch zu bekommen. Sicherheitskontrollen hin und her- man muß die Koffer abholen, durch den Zoll, Koffer wieder abgeben, anschließend unter strenger Beobachtung zur Einreise. Hier waren Menschenmassen ohne Ende, aber nur sieben oder acht Schalter geöffnet. Die Schlangen erinnerten ein wenig an Disneyland, nach jeder Kurve hoffte man, das Ziel zumindest sehen zu können. Nach 2 ½ Stunden waren wir endlich am Schalter. Dort wurden das obligatorische Foto gemacht und sämtliche Fingerabdrücke genommen. Man nahm sich auch, ungehindert der Massen, die Zeit, einige belanglose Fragen nach Angaben zu stellen, die man eigentlich im Flugzeug schon schriftlich gemacht hat. Offenbar interessiert es die Amerikaner aber auch, was man beruflich tut. Also besser die Übersetzung der Berufsbezeichnung parat haben. Die haben echt die Ruhe weg. Im Laufschritt mussten wir dann durch die Sicherheits-, Pass- und Bordkontrolle, wurden nochmals nach zollpflichtigen Artikeln gefragt usw. Wir mussten nicht nur Schuhe und Jacken ausziehen, auch Schals, doppelte Pullover usw. mussten in die Schale. Da ich meine Reisetabletten in der Hosentasche vergessen hatte, musste ich noch beiseite treten und wurde abgetastet, und man hat mich noch mal darauf hingewiesen, dass es verboten ist, während der Kontrolle etwas in den Taschen zu haben. Sorry, dass ich das in der Hektik übersehen hatte. Dass man Laptops, Kameras und die Plastiktütchen mit Flüssigkeiten/ Toilettenartikeln auch aus den Reisetaschen nehmen muß, ist mittlerweile Standard auch in Deutschland. Sicherlich ist eine strenge Kontrolle nötig und auch gut, aber nervig war es allemal. Denn die Flieger warten nicht. In unserer Maschine aus Deutschland waren auch Passagiere, die nur sportliche 1 ½ Stunden Aufenthalt hatten und ihren Weiterflug verpasst haben. Die Raucher unter uns hatten nicht einmal Zeit für eine Zigarettenpause. Dafür hätten sie aus dem Gebäude gemusst und wieder durch diverse Kontrollen. Zudem muß man in den USA einen Mindestabstand von öffentlichen Gebäuden einhalten, wenn man rauchen will. Ein Flughafen gehört dazu. Also auf jeden Fall mehr Zeit einplanen.
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Inneramerikanische FlügeWir haben Flüge der Lufthansa mit der Allstar Alliance gebucht. Also von Deutschland in die USA bzw den Rückflug mit Lufthansa, die inneramerikanischen Flüge werden dann von Partnerlinien ausgeführt. Nebenbei bemerkt war das für unsere Route ( keine Pauschalreise) die günstigste Variante. Lufthansa ist also nicht immer teurer als andere sogenannte Billigflieger. Dafür sind Service und Maschinen bei Lufthansa klasse. Besser geht’s echt nicht. Die anderen Flüge wurden von United Airlines ausgeführt. Insgesamt waren wir nicht unzufrieden, aber mit Lufthansa nicht zu vergleichen. Wenn man mit United Airlines fliegt, sollte man wissen, dass man bei Flügen innerhalb des Landes, wozu auch Hawaii zählt, auf gewissen Komfort verzichten muß. Die Maschinen sind zwar nicht alt, aber lange nicht so modern wie die deutschen. Zudem gibt es auch auf langen Flügen, hier reden wir immerhin von 6 Stunden, keine kostenlosen Mahlzeiten, nicht einmal Snacks. ( Die gab es, zumindest vor ein paar Jahren, bei Continental Airlines durchaus). Alkoholfreie Getränke gibt es aber auch bei United. Die Maschinen- Crew ist freundlich, da gibt es keinen Grund zu meckern. Beim Bodenpersonal sieht es da schon anders aus. Liegt aber wohl eher daran, dass United wenig ausgebildete Kräfte vor Ort hat und mehr Hilfspersonal, das bei der Massenabfertigung und auftretenden Problemen einfach überfordert ist. Einchecken geht nur noch per Automat. Hinter den Schaltern sind zwei oder drei Angestellte, die Ahnung haben, der Rest sind eigentlich nur die Kofferschlepper. Man gewinnt zumindest diesen Eindruck. Die Automaten haben so ihre Tücken. Wir waren an zweien, die beide defekt waren, und der Angestellte, der für unsere Schalter zuständig war, meinte wohl, wir wären unfähig. Das ließ er uns spüren. Zum Schluß stellte sich heraus, dass nicht nur zwei Automaten defekt waren, sondern auch der dritte, an dem er versucht hat, uns einzuchecken. Somit mussten wir auf die Bodenstewardess warten, die uns per Hand eincheckte. Dazu kommt bei United ( allerdings weiß ich nicht, ob das bei allen amerikanischen Linien so ist), dass die 50 amerikanischen Pfund (23 kg) nicht mal um ein Pfund überschritten werden dürfen. Es werden auch nicht zwei Koffer bei zwei Personen zusammen gewogen. Selbst wenn einer leichter ist, heißt es umpacken. Sonst kostet der Spaß pro Koffer und Flug 100 USD, in Worten einhundert. Vor den Schaltern stehen aber Waagen. Besser vorher mal nachwiegen und lieber zu Hause schon Abstriche machen und weniger mitnehmen. Erfahrungsgemäß kauft man ja doch das eine oder andere T- Shirt."
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Autofahren in den USA/ SüdwestenAutofahren in den USA ist stressfreier als in Deutschland. Es wird nicht so viel gehupt und als Ausländer wird man auch ohne Probleme mal vorgelassen, wenn man die falsche Spur erwischt hat. Gewöhnungsbedürftig ist, dass man auch auf Schnellstraßen durchaus mal links abbiegen muß. Wir hatten einen SUV von Alamo als Leihwagen und hatten absolut keine Probleme. Weder mit dem Auto noch mit der Abwicklung. Nur zu empfehlen. Zu beachten: Leihwagen sind i.d.R. Nichtraucherautos. Spritpreise auch in der Wüste human, nur ca halb so teuer wie in Deutschland. Bei der Fahrt durch den Westen sollte man etwas zum Trinken und ggf. etwas Verpflegung mitnehmen, weil man, je nach Ziel, den ganzen Tag unterwegs ist. Es gibt zwar immer mal wieder eine einsame Tankstelle o.ä. aber ansonsten sieht man meilenweit nur Wüste, Berge und eine einsame Straße. Man sollte sich vor Abfahrt schlau machen, es werden Empfehlungen gegeben, wo es zB keine Möglichkeiten gibt, etwas zu kaufen, teils auch saisonabhängig ( Death Valley, Joshua Tree NP, Grand Canyon Wanderrouten). Alles wie man es sich so vorstellt oder es aus dem TV kennt. Aber es macht sehr großen Spaß, durch diese Kulisse zu fahren. Man trifft auf Orte mit 9 oder 10 Einwohnern, echt cool. Ausnahme: Los Angeles. Hier ist es doch stressiger. Und selbst an einem Sonntag so voll wie in Deutschland zur Ferienzeit. Kann man nicht beschreiben. Aber wenn man zum Flughafen will, muß man da wohl oder übel durch. Ein Muß für echte Southwest- Fans sind natürlich die Historic Route 66 und der kleine Ort Seligman. Sollte man auf jeden Fall mit einplanen, sonst verpasst man was. Im „Route 66 Memorabilia“ gibt es viel zu bestaunen. Leider sind die ehemaligen Besitzer Angel und Vilma Delgadillo inzwischen verstorben, aber ihre Sammlungen von Visitenkarten, Autokennzeichen usw vieler Besucher sind in Ordnern sortiert bzw hängen überall an den Wänden. Unbedingt zu empfehlen. Hier trifft man auf ein uriges Stück Amerika, wie man es sich vorstellt. Es lohnt sich auch, die Straße einmal rauf und runter zu laufen. Vielleicht möchte der eine oder andere sich mit Marilyn ablichten lassen... Alles sehr liebevoll gemacht. Insgesamt sollte man die Fahrten nicht zu knapp planen. Man verschätzt sich leicht, wie lange man unterwegs ist. 400 Meilen sind immerhin über 700 km und die absolute Höchstgeschwindigkeit sind 75 mph, also ca 120 kmh, oft auch weniger. Und man schaut sich ja doch hier und da zwischendurch mal etwas an und fährt nicht stur durch. Ich empfehle generell, die Hotels anzumailen, wenn man spät abends oder nachts anreist. Egal ob mit Auto oder Flugzeug. Dann ist man auf der sicheren Seite, dass die Hotels die Zimmer nicht weitervermieten. In großen Städten/ Hotels mag das nicht so wichtig sein, wenn man nicht ein bestimmtes Zimmer, zB mit Meerblick gebucht hat, aber am Grand Canyon war unser Hotel schon 9 Monate vorher ausgebucht, wir haben zu der Zeit das letzte freie Zimmer bekommen