Der betreffende Kapitän hat sich mittlerweile geäussert. Leider gibt es noch keine Übersetzung aus dem türkischen.
Vielleicht kann das hier einmal jemand tun?
Quelle: Milliyet
Der betreffende Kapitän hat sich mittlerweile geäussert. Leider gibt es noch keine Übersetzung aus dem türkischen.
Vielleicht kann das hier einmal jemand tun?
Quelle: Milliyet
Hi Chris,
guck mal hier: www.ch-aviation.ch
Sind nicht immer ganz aktuell, in diesem Fall sollte das aber passen 
Gruß,
Lutz
"curiosus" wrote:
"Kamenitza" wrote:
Die Hapagfly hat aber auch noch einen Airbus A 310-304 mit der Registrierung D-AIDF !!!Tja, also von Hapagfly wird neben 34 B737-800 lediglich ein Airbus vom Typ A300-600 in der Flotte geführt.
Der von Dir angegeben A310-304 ist ein alter LH Flieger (Seriennummer 524, Erstflug: 27.09.1989) der am 08.12.1989 von Lufhansa in Dienst gestellt wurde. Seit dem 02.05.2005 fliegt dieser nun unter Hapag Lloyd, nicht Hapagfly!
Der A 300-605R D-AIAX (Ex-Lufthansa) ist zwar noch in der Flotte, aber für Swiss im Einsatz.
Der A 310-304 D-AIDF (Ex-Lufthansa) ist auch noch in der Flotte, aber für S7 (Sibir) im Einsatz.
Alle Flugzeuge, die aktuell für HapagFly regulär zum Einsatz kommen, sind Boeing 737-8K5 (737-800).
Hallo Markus,
ich war Anfang des Jahres auf einer 12-tägigen Reise mit der Sinfonia.
Mir hat das Schiff (trotz anfänglicher Skepsis) gefallen, obwohl ich eigentlich mehr auf die klassischen Bauten stehe. Die Sinfonia ist ein modernes Schiff, verfügt über geschmackvolle (nicht zu bunte) großzügige öffentliche Bereiche und eine dem Standard (4 Sterne) angemessene Ausstattung. Die Kabinen sind sicherlich über alle Zweifel erhaben. Ich hatte eine Innenkabine Superior und war damit sehr zufrieden.
Der Service war in fast allen Bereichen top, ebenso das abendliche Entertainment. Man sollte übrigens italienisches Essen mögen 
Sieht man einmal davon ab, dass das Schiff (wie fast alle Neubauten) aussieht wie ein Schuhkarton, gibt es sonst nichts negatives zu berichten.
Der Organisation von MSC gebe ich auch rundum gute Kritiken.
Sofern der Preis stimmt, ist die Sinfonia keine schlechte Wahl.
Wenn Du noch Fragen hast - gerne!
Beste Grüße
von Lutz
Welchem Hirn das auch immer entsprungen sein mag: Solange keine Quelle genannt wird, ist das für mich gegenstandslos.
Hallo Erika,
nein, zur Beruhigung künftiger XQ-Gäste trägt mein Beitrag nicht bei. Ich habe nur auf unseren "Fachmann" Dieter reflektiert.
Schöne Grüße
von Lutz
"noki" wrote:
meinst Du das kleine Aggregat (Turbine) am Ende der Maschine? Das hat nur die Funktion alle "Lebensgeister" des Flugzeuges am Boden aufrecht zu erhalten... Strom, Klima, u. A. auch zum Start, usw.
Sorry Dieter,
die APU (Auxilary Power Unit) ist nicht nur zur Erhaltung der "Lebensgeister" erforderlich, sondern, wie exodos richtig sagt, sehr wohl auch zum Start der Triebwerke mittels Zapfluft (bleedair). Ohne Luft geht`s bei den großen Turbinen der Airliner nicht.
Zum Start braucht man die APU übrigens nicht. In den allermeisten Flugzeugen wird sie auf dem Weg zur Piste abgeschaltet, weil die Triebwerke die Strom- und Luftversorgung übernehmen. Eine Ausnahme gibt es beim CRJ, wo manche Companies procedures festgelegt haben, die APU auch im Start mitlaufen zu lassen, um bei Ausfall eines Triebwerks einen zweiten "Generator" zu haben, um das verbliebene Triebwerk leistungsmässig zu entlasten.
Schöne Grüße
von Lutz
Bei Lufthansa gibt es auf vielen innereuropäischen Strecken auch nichts mehr zu essen, innerdeutsch ohnehin nicht.
Vor einigen Wochen saß ich auf einem (Billig-)Flug mit Jetstar von Sydney nach Cairns neben einer Chinesin, die für ein Marktforschungsinstitut arbeitet und beinahe jeden Tag an Bord von Flugzeugen aller möglichen Gesellschaften reist. Die erzählte mir, dass viele amerikanische Gesellschaften dazu übergegangen sind, auch auf Langstreckenflügen nur noch gegen Bezahlung zu catern.
Das wird sich noch weiter fortsetzen, dessen bin ich mir sicher. Allein: Der Kunde hat das mit seinem Kaufverhalten so entschieden. Die Airlines reagieren mit ihrer Positionierung am Markt, die eben gewisse Zwänge mit sich bringt - und der Dinge zum Opfer fallen (müssen).
Beschweren darf sich keiner: Wir können unsere Flugziele für deutlich (!!!) weniger Geld erreichen - oder anders ausgedrückt: Wir bekommen für`s gleiche Geld mehr Flugkilometer.
Übrigens: Was unsere deutschen Charterairlines angeht: In nach wie vor sicheren Maschinen und mit nach wie vor hervorragend ausgebildeten Besatzungen.
Das Gezeter um das Catering wird bald verstummen, denn alle Airlines des gleichen Marktsegments kochen mit dem gleichen Wasser und unterliegen den gleichen Zwängen. Daher wird Catering bei Charterflügen künftig überall eine Exklusivleistung sein. Wo früher die Kalkulation mit der Gabel gemacht wurde, kommt heute der spitze Bleistift zum Einsatz.
Vielleicht macht jemand mal einen Thread auf, in dem erklärt wird, wie man einen Kurz-/Mittelstreckenflug ohne kostenloses Catering überlebt... 
"Kroatien-Dario" wrote:
Hi, die Airlines sind immer bemüht, die angegebenen Flugzeiten /Ankunftszeiten einzuhalten, weil dies die günstigste Variante ist (Slot zur Landung ist gebucht, Reinigungspersonal steht bereit, Wartungsarbeiten sind geplant, nächste Crew steht bereit für den nächsten Flug ... usw)
Die Flugzeiten sind so bemessen, dass sich der Flieger mit der idealen Geschwindigkeit (Treibstoffverbrauch, Verschleiss) bewegt.Auf einem Langstreckenflug von 8 Stunden kann der Pilot aber auch mal eine halbe Stunde wieder reinfliegen, wenn es beim Abflug zu verspätungen kam.
Die angezeigten Geschwindigkeiten beziehen sich immer auf die Strecke, welche relativ zum Boden erreicht wird. Bei Rückenwind, welcher schon mal 250 Km/h haben kann (Jetstream) bewegt sich der Flieger dann zwar relativ zu seiner Umgebung (Luft) mit ca. 800 km/h, relativ zur Erde aber mit einer Geschwindigkeit von ca. 1050 Km/h. Dies wird z.B. beim Rückflung von Nordamerika ausgenutzt (dies ist aber bereits eingeplant). Dadurch kann man leicht der Meinung sein, dass der Vogel auf dem Hinflug langsamer war, da er hier nur eben mit 800 km relativ zum Boden geflogen ist.
Hoffentlich war das nun verständlich .....
So ist es; super erklärt!
Ergänzend sei noch angemerkt, dass eine bewusste Reduzierung der Geschwindigkeit selten einen wirklichen Gewinn bringt.
Die Umläufe müssen eingehalten, die Slots erreicht werden; zudem kostet eine längere Flugzeit auch dahingehend Geld, da viele Bauteile an einem Flugzeug nach einer bestimmten Anzahl von Betriebsstunden erneuert werden / zu einer Inspection müssen (unabhängig vom Verschleiß ) . Außerdem müssen die höchstzulässigen Flugdienstzeiten der Crew berücksichtigt werden...
Um auf Deine Frage zurückzukommen, ob Condor bewusst langsamer fliegt, als die LTU: Ein ganz klares nein! Beide kochen mit dem gleichen Wasser, haben die gleichen Limits und sehen sich den gleichen Zwängen gegenüber!
Grüße
von Lutz
"Travellau" wrote:
Hallo, da muss ich widersprechen, die Flug-Nr. TG 920 ist der Linienflug der Thai von Phuket via BKK nach FRA. Es wird ein Zwischenstop in BKK eingelegt. Thai hat unterschiedlichen Regelungen: mal konnte man im Flieger bleiben, ein anderes Mal durfte man aussteigen und später wieder einsteigen, aber es gibt auch die Variante, dass trotz gleicher Flug-Nr. die Maschine tatsächlich in Bangkok gewechselt wurde. Daher würde ich empfehlen, sich kurz vor Abflug bei der Thai vor Ort zu erkundigen.
Gruss
Travellau
Uuuppss! Travellau, Du hast Recht!!!
Habe zunächst auf der deutschen Seite geguckt und da sah das anders aus:
http://www.thaiair.de/sites/frameset/31flugpl.html
Die internationale Seite der Thai gibt dann aber her, dass der Flug ab Phuket tatsächlich die gleiche Flugnummer hat. Und es wird tatsächlich ab Phuket mit 747-400 geflogen... 
Von daher schliesse ich mich Deiner Empfehlung an!
Grüße
von Lutz
"red_latina" wrote:
Hallo,auf unserem Heimflug haben wir die o.g. Flugroute mit Thai.
Abflug ist um 20:40 mit Flug Nr. TG920.
Jetzt stellt sich mir die Frage, ob wir in Bangkok beim Stop das Flugzeug verlassen können oder ob wir den Stop im Flieger verbringen müssen. Kann mir das jdm sagen?Danke schön,
red_latina
Hallo red_latina,
TG920 ist die Flugnummer für den Flug Bangkok - Frankfurt. Die Abflugzeit ist 23.45.
20.40 wird die Uhrzeit des Abfluges in Phuket sein. Die Flugnummer hierfür müsste TG222 sein. Kann sein, dass das auf dem Ticket zusammengefasst ist.
Wenn Ihr also mit TG920 nach FRA fliegt, steigt Ihr definitiv in BKK um und könnt das Flugzeug also verlassen (ist ohnehin ein anderes). 
Einen guten Flug
wünscht Lutz
Hallo Manu,
Du brauchst Dir bei Futura wirklich keine Gedanken zu machen! Die spanische Charterairline gibt es seit 1989. Die Flotte besteht aus Boeing 737 (die älteren 737-300 / -400 werden gerade durch Next Generation 737 der Baureihe -800 ersetzt, wie sie auch HapagFly und Air Berlin einsetzen). Soweit ich informiert bin, ist Futura recht zuverlässig und bis dato in sicherheitsrelevanten Dingen nie auffällig geworden. Es gab auch noch keinen Unfall.
Ich würde jederzeit mit denen fliegen, ohne wenn und aber. Und wenn ich hier lese, mit welchen Gesellschaften andere User dieses Forums hier arglos ihre Urlaubsreisen antreten, bist Du mit der Futura in jeder Hinsicht auf der sicheren Seite.
Ich würde mich allerdings darauf einstellen, dass es ein wenig eng zugeht. Aber das ist ja nicht nur bei spanischen Ferienfliegern nichts neues!
Schöne Grüße
von Lutz
Hallo zusammen,
ich habe Ende Mai 2 1/2 Wochen Zeit, von Brisbane aus ein wenig Australien kennen zu lernen.
Wozu würdet Ihr mir in dieser Zeit raten, was ist in dieser Zeitspanne und von diesem Ausgangsort sinnvoll und lohnenswert?
Wie verhält es sich zudem mit Mietwagen; ich habe gelesen, das viele australische Autovermieter etwa die Praxis ausüben, horrende Kautionen vorab dem Kreditkartenkonto zu belasten, um diese nach schadenfreier Abgabe des Autos dem Kartenkonto wieder gutzuschreiben. Hat jemand Erfahrungen mit seriösen Anbietern in Brisbane und kann eine Empfehlung geben?
Bin sehr dankbar für Infos!
Hallo Alexandra,
wie schon von meinen Vorrednern gepostet, ist eine Beurteilung der Situation nur mit Kenntnis einiger wichtiger Informationen möglich.
Diese sind: Veranstalter und Schiff.
Ein ganz kurzer Abriß:
Ein Trinkgeld, welches spätestens zum Reiseende "fällig" ist, ist Bestandteil einer jeden Kreuzfahrt und setzt sich meist wie folgt zusammen: Kabinen Steward, Restaurant Steward und Bus Boy. Manchmal auch Maitre d`Restaurant.
Ich kann jetzt nur für Hochseeschiffe sprechen (von Nil- und anderen Flußschiffen habe ich keine Ahnung). Ein Tagessatz von 5-10 EUR an Trinkgeld (für alle zusammen) ist normal und üblich. Entweder wird das Trinkgeld aufgrund eines Verteilungsschlüssels aufgeteilt, oder aber in verschiedenen Umschlägen direkt übergeben.
Viele amerikanische Reedereien buchen die Trinkgeldempfehlung direkt auf das Bordkonto.
In jedem Fall ist das Trinkgeld (sofern keine Gründe, wie z.B. Servicemängel, dagegen sprechen) ein normaler und üblicher Bestandteil einer jeden Kreuzfahrt.
Es ist auch (leider) ein elementarer Bestandteil der Bezahlung der betreffenden Besatzung.
Beste Grüße
von Lutz
"eparalle" wrote:
Eine Studie in Oestereich hat ergeben das bei stichproben 75%
der überprüften Piloten in den letzten 24 Stunden Alkohol konsumiert hatten.
Es ist in Foren allgemein üblich, solche Meldungen mit Quellenangaben oder Links zu versehen.
Selbst wenn (!) es diese Erhebung in dieser Form gegeben hat, ist sie nicht aussagefähig. Es können auch 100% aller Piloten in den letzten 24 Stunden vor dem Flug Alkohol konsumiert haben. Sie hätten sich aufgrund dieser Betrachtungsweise alleine keines Vergehens schuldig gemacht.
Es gelten allgemein 0 Promille und bei den meisten Airlines eine Abstinenz von 12 Stunden vor dem Flug.
Sollte ich hier falsch liegen, bitte ich darum, das mit entsprechendem Querverweis zu einer offiziellen Quelle zu begründen.
Beste Grüße
von Lutz
"eparalle" wrote:
Die möglichkeit gäbe es zwar,
aber die Realität sieht anders aus.
Meistens übernimmt der Co Pilot dann den gröstenteil.
Sorry, aber das kann hier nicht so stehen bleiben. Wenn Du mit der Fliegerei zu tun hast, solltest Du wissen, dass die Aufgabenverteilung im Cockpit durch MCC / CCC geregelt ist und durch die Absprache, wer auf dem jeweiligen Flug Pilot Flying und Pilot Non Flying ist.
Das wird auch "in der Realität" nicht durcheinandergeworfen, schon gar nicht, dass einer in einem Verfahren beide Parts übernimmt. Das ist blanker Unsinn!
Noch etwas: Wenn jemand z.B. aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage ist, seiner Aufgabe in vollem Umfang nachzugehen, fliegt er nicht. Ein "Mach Du mal, ich fühle mich nicht gut" gibt es nicht. Außer vielleicht bei der Fischvergiftung im Fernsehen. Die passierte aber nicht vor dem Flug 
Grüße
von Lutz
Hallo allerseits,
sehr lesenswert ist der heutige Artikel aus dem Generalanzeiger:
lässt sich leider nicht direkt verlinken, daher habe ich ihn hier einmal eingefügt:
Grüße von Lutz
Rückflug aus der Türkei nach Köln/Bonn wird zum Horror-Trip
Passagiere haben Todesangst, als die Maschine ins Schlingern gerät
Von Marcel Wolber
Instanbul/Alfter. Der Rückflug aus Antalya nach Köln/Bonn hat sich für 257 Passagiere eines Airbus der privaten türkischen Fluggesellschaft MNG am Samstag zu einem wahren Albtraum entwickelt. "Die Menschen waren völlig fertig. Viele hatten mit dem Leben abgeschlossen", berichtet der Alfterer Wolfgang Schmitz-Vianden über die Todesangst an Bord. "Wir haben alle angefangen zu beten", sagt der 42-Jährige, der mit seiner Frau und seinen beiden Kindern an Bord der Maschine war.
Kurz nach dem Start geriet die Maschine bei "bestem Flugwetter" ins Schlingern, machte Schaukelbewegungen vorwärts und seitwärts. Dabei hatten die Passagiere schon vor dem Start ein ungutes Gefühl: "Beim Einsteigen waren noch Techniker in der Maschine beschäftigt." Anschließend machte das Flugzeug eine "Probefahrt", kehrte zu seiner Parkposition zurück und hob schließlich mit Verspätung ab. "Beim Start hatte ich sofort das Gefühl, dass etwas faul ist. Die Maschine klang komisch. Außerdem haben wir erst kurz vor Ende der Startbahn abgehoben", sagt der Vielflieger Schmitz-Vianden.
Doch es kam noch schlimmer für die zahlreichen Türkei-Urlauber auf ihrem Heimflug. Nachdem die Maschine ins Schlingern geraten war, öffnete sich plötzlich die hintere Kabinentür. "Eine Flugbegleiterin schrie panisch um Hilfe, das Essen flog umher. Mit Hilfe von zwei weiteren Flugbegleitern konnte die Tür notdürftig geschlossen werden", erzählt Schmitz-Vianden. Sie sei aber nicht komplett zu gewesen, in der Maschine sei es immer kälter geworden.
Schließlich bekam der Pilot den Airbus wieder in den Griff und konnte in Istanbul landen. Dort gab es für die Passagiere weder medizinische noch pyschologische Betreuung, auch ein Ansprechpartner war nicht in Sicht. Erst zwölf Stunden später startete eine Ersatzmaschine zum Zielflughafen Köln/Bonn.
Eine MNG-Sprecherin bestritt, dass es sich um eine Notlandung gehandelt habe. Von technischen Problemen könne keine Rede sein. Ein Wechsel der Maschine sei aus "kaufmännischen" Gründen beschlossen worden. Für Schmitz-Vianden ist das, wie auch die Aussage eines Stewards "der Autopilot ist ausgefallen", ein Skandal: "Bei der Landung standen Feuerwehr und Rettungsdienst bereit. Im Flughafen sind wir später als 'die Passagiere der notgelandeten Maschine aus Antalya' aufgerufen worden."
Die Ignoranz der Fluggesellschaft sei unglaublich. "Wir stürzen fast ab, und die Flugbegleiter sind panischer als die Fluggäste, die ja nicht wussten, was los ist - aber alles soll okay gewesen sein. Warum sind wir dann in Istanbul gelandet und nicht bis Köln/Bonn durchgeflogen?", fragt sich der Alfterer.
"Der Pilot hat während der Turbulenzen nur noch türkisch gesprochen. Und wie ein Türke, der auch in der Maschine war, sagte, hat auch das am Ende nicht mehr geklappt" - der Pilot sei seiner Muttersprache vor Aufregung nicht mehr mächtig gewesen, so Schmitz-Vianden.
Der Rückflug nach Köln/Bonn mit einer Ersatzmaschine klappte schließlich reibungslos. "Allerdings mussten wir unserer neunjährigen Tochter gut zureden, damit sie überhaupt einstieg. Sie weigerte sich zunächst beharrlich." Schmitz-Vianden selbst wird beruflich bedingt nächste Woche bereits wieder fliegen, "allerdings nie mehr mit dieser Fluggesellschaft".
(10.10.2005)
Hallo Wolfgang,
es war LOT. Der Vorfall ereignete sich am 7.10..
Schöne Grüße
von Lutz
Hallo Salvamor,
ganz ehrlich: Da bin ich der falsche Ansprechpartner, das weiß ich einfach nicht, zumal ich mich mit Pauschalreisen nicht auskenne.
Ich kann nur einen einzigen erlebten Fall berichten: Das war Mitte der 90er mit GTI. Da hatte ich alle Mühe, die Kohle für meine Flugausbildung aufzubringen und nur ein paar "blaue" übrig für eine einwöchige Reise in die Türkei. Der Flug war mit Air Alfa in einem A300-B4, einer Airline, die es gottlob nicht mehr gibt. Der A300 fliegt sicherlich immer noch, vielleicht für Onur? Das Flugzeug war in einem erbärmlichem Zustand. Ich habe lange vor der Gangway mit mir gerungen, einzusteigen oder nicht. Ich tat es dann und fand mich einige Zeit später als mögliches Opfer einer Notlandung in CGN wieder. Der Vogel wurde repariert, es ging dann von Köln nonstop nach Antalya. Vor dem Rückflug habe ich mich selber anästhesiert.
Gerade vor dem Hintergrund dessen, was man in der Fliegerei zwangsläufig, sozusagen im Vorbeigehen, mitbekommt, würde ich NIE wieder einen Fuß in eine Maschine einer solchen Gesellschaft setzen. Zwar gibt es Air Alfa nicht mehr; andere Gesellschaften sind stattdessen aus dem Boden geschossen; mit ebendiesem Fluggerät, derselben Einstellung und derselben kaufmännischen Grundlage.
Ich kann Dir bei der Frage nach den Reiseveranstaltern nicht helfen, aber dringend empfehlen, wie auch immer dahingehend auf die User dieses Forums einzuwirken, ein Qualitäts- / Sicherheitsbewußtsein bei der Wahl ihrer Reise / Airline zu entwickeln.
Beste Grüße
von Lutz
Panik auf dem Heimflug
Beim Rückflug aus Antalya haben deutsche Türkei-Urlauber am Samstag an Bord eines Airbus der privaten türkischen Fluggesellschaft MNG Todesängste ausgestanden. "Wir haben gezittert, Kinder schrieen, die Stewardessen hatten Panik in den Augen", erzählte einer der 257 Passagiere nach der unplanmäßigen Landung in Istanbul. Gleich nach dem Start in Antalya sei die Maschine dermaßen ins Schlingern geraten, "dass ich zu beten begonnen habe - und mit mir viele andere", schilderte der Fluggast die Panik an Bord.
Eine MNG-Sprecherin bestritt auf Anfrage, dass es sich um eine Notlandung gehandelt habe. Von technischen Problemen könne keine Rede sein. Ein Wechsel der Maschine, die am Morgen in Antalya mit dem Ziel Köln-Bonn gestartet war, sei aus "kaufmännischen" Gründen beschlossen worden. Der Airbus werde nach Antalya zurückkehren. Für den Weiterflug der Deutschland-Passagiere werde eine andere Maschine bereitgestellt.
Mit ungläubigem Staunen reagierten die deutschen Urlauber auf die offizielle Erklärung der Airline. "Der Autopilot ist ausgefallen", sei ihnen von einem Deutsch sprechenden Steward während des Schreckensfluges von Antalya nach Istanbul ausgerichtet worden. Im hinteren Bereich der Maschine habe es zudem Probleme mit einer Tür gegeben, die drei Flugbegleiter nur mit größter Mühe in den Griff bekommen hätten. "Als wir in Istanbul gelandet sind, stand die versammelte Flughafen-Feuerwehr zum Löschen bereit."
Probleme gab es nach den Schilderungen der Passagiere schon vor dem Start. "Als wir die Maschine bestiegen haben, waren im Cockpit-Bereich noch Techniker beschäftigt." Nach einer "Probefahrt" kehrte die Maschine demnach noch einmal zur ihrer Ausgangsposition zurück, bevor sie schließlich mit Verspätung abhob.
Am Samstagnachmittag warteten die Fluggäste in Istanbul noch immer auf die Bereitstellung einer Ersatzmaschine. Erst nachdem sie sich geweigert hätten, dieselbe Maschine noch einmal zu besteigen, sei ihnen der Weiterflug mit einem anderen Flugzeug für den Abend zugesichert worden.
Quelle: http://www.n-tv.de/588512.html
Es ist einfach nur unglaublich, was sich bei dieser Art von "Airlines" abspielt. Dennoch wette ich darauf, dass es nur ein paar Tage dauern wird, bis wir wieder einen Thread finden "Wer kennt MNG?". Und totsicher wird es wieder Postings geben, die ähnlich lauten wie "also wir würden wieder mit MNG fliegen".
Für mich ist es nur eine Frage der Zeit, bis uns die Trümmer eines dieser Flugzeuge um die Ohren fliegen... MNG ist da nicht alleine; es gibt auch andere türkische Airlines, die ihre Passagiere mit solchen Kisten befördern.
Von daher dürfte auch niemand über die heutigen Schlagzeilen verwundert sein und das unter "mal wieder" verbuchen.
Grüße
von Lutz