Katzen in Ägypten, früher heilig, heute ein Problem.
Ich persönlich kenne die Situation von Straßenkatzen nur von den Canaren (bin selbst im Tischutz angagiert). Aber das Grundproblem dürfte das selbe sein. Ich liebe Tiere über alles und habe selbst 4 Katzen zuhause. Aber wenn wir mal ehrlich sind, die meisten Straßenkatzen, ob jetzt in Spanien, Ägypten oder sonst wo, führen meistens ein erbärmliches Leben. Nicht nur, dass sie von den meisten Einheimischen grausam gequält werden, sie leiden oft an üblen Krankheiten, die die Muttertiere auch an ihre Welpen weitergeben. Mir blutet das Herz, wenn ich diese armen Kreaturen sehe. Sie leiden, weil an ihrer Situation einzig und allein der Mensch schuld ist. Wenn es gar nicht mehr geht, wird dann zu radikalen Maßnahmen gegriffen. Ob diese Tiere alle kastriert werden wage ich zu bezweifeln. Wer soll das alles bezahlen und dass der Hotelmanager eine Farm für Katzen unterhält?! Nee, dass kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen. Na ja, vielleicht eine Pelzfarm?! Dass die Katzen dort so nicht leben können ist klar, aber um in Zukunft dieses Problem auf die Reihe zu bekommen, braucht es ein Konzept und nicht irgendwelche Hauruck-Aktionen in unregelmäßigen Abständen. Kontinuierliche Einfangs- und Kastrationsaktion sowie Aufklärung der Bevölkerung, das hilft. Ich kann die Urlauber, die Katzen füttern sehr gut verstehen. Die Tiere können nichts für ihr auferlegtes Schicksal, da möchte man wenigstens etwas "wieder gut machen" für die Zeit wo man dort ist. Leider ist dies keine Lösung, man ist nach 2 Wochen wieder weg, und die Katzen leiden weiter und vermehren sich ohne Ende. Ein endloser Kreislauf. Alle die, die die Katzen füttern oder sich darüber aufregen, sollten vielleicht einen kleinen Obolus an eine hiesige Tierschutzorga spenden. Man gibt soviel Geld für den Jahresurlaub aus, da werden einem 20,00 Euro (mehr oder weniger) auch nicht mehr weh tun. Wenn jeder nur ein bischen etwas tut, kann man in der Summe viel bewirken. Daher nicht meckern, sondern handeln. Denn stetig Tropfen höhlt den Stein!
Viele Grüße,
Kijani