Hallo Bernd und herzlich Willkommen im Forum!
In meinen Augen haben Eure beiden Strecken über 700 km recht wenig mit Urlaub zu tun. Daher würde ich (falls buchungstechnisch noch möglich) empfehlen, von Montreal nach Halifax zu fliegen (oder noch besser direkt dort zu landen), um die Strecke als Oneway Trip zu machen.
Digby, nettes kleines Örtchen und Halifax, etwas größeres nettes Örtchen eignen sich durchaus als Anlaufpunkte. Dazwischen liegt dann auch noch der Kejimkujik NP, der sich zum Wandern und Kanu fahren sehr gut eignet (Nur wenig Unterkünfte direkt am Park!).
Percé und besonders die vorgelagerte Vogelinsel haben uns sehr gut gefallen, allerdings waren wir auch zur Brutzeit dort. Bei Eurem straffen Programm ist im Oktober vielleicht ein Auslassen daher sinnvoll.
Fähre Matane haben wir noch nicht genutzt, Fähre Trois Pistoles war in der NS problemlos ohne Vorbuchen möglich.
Am Besten gefallen mir an Eurem Plan die 3 Tage auf Cape Breton. Dort gibt es sehr schöne Wanderungen (entlang der Küste aber auch im "Inneren" des NP).
Vorsicht beim Einschätzen der Entfernungen! Die Straßen an der Küste sind durch ihren kurvigen Verlauf nicht mit den Highways zwischen Toronto und Ottawa zu vergleichen. Da werdet Ihr öfter nur einen deutlich niedrigeren Schnitt herausfahren können.
Wenn ich aus der Auswahl Cape Breton, Gaspé Halbinsel, Kejimjujik und Bay of Fundy etwas aus Zeitgründen streichen müsste, würde ich die Bay of Fundy opfern. Besonders sehenswert ist selbige bei Ebbe, also wird man zeittechnisch schon sehr gebunden.
Gruß,
karlkraus
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Definitiv macht es keinen Sinn sich mit einem WOMO auf einen Hotelparkplatz zu stellen.