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  • Westkanada Ende Mai/Anfang Juni... Route sinnvoll?
    karlkrausK karlkraus

    Moin,
     
    bei Harrys kompetenter Beratung will ich mich eigentlich nicht wirklich einmischen. Nur 1-2 Anmerkungen von mir.
     

    1. Bei Wanderungen ist es eigentlich so, dass man nach etwa 10-15 Minuten recht alleine ist, da die von Harry beschriebene Spezies sich eigentlich nicht weiter bewegt.
       
    2. Ich würde mir zwar eine Route zum entlanghangeln im Kopf erstellen, entscheiden würde ich aber spontan vor Ort. Du wirst keinerlei Probleme haben eine Unterkunft zu finden.
       
    3. Wahrscheinlich würde ich die Tage in Vancouver an den Anfang legen, um erst einmal anzukommen und nicht die Tage nach dem Flug direkt recht lange Strecken zu fahren. Außerdem würde ich die Zahl der Umzüge versuchen zu reduzieren, um auch Zeit am jeweiligen Zielort zu verbringen aber das siehst Du vor Ort besser, wie es für Dich passt.
       
      Gruß,
       
      karlkraus
       
      PS: Harry, ich glaube der Smilie hinter dem Flug- und Mietwagenpreis ist aus Versehen durch eine Zeichenkombination entstanden. 😉   Sonst wäre hinter dem Flugpreis bestimmt so einer 😄   gewesen. Der MW-Preis ist eher zu hoch. Wenn da noch eine Möglichkeit wäre kostenlos zu stornieren, würde ich neu suchen.
    Kanada

  • Mietwagen Südafrika
    karlkrausK karlkraus

    Hallo Michael,
     
    entlang der Garden Route reicht uns immer ein normaler PKW. Bei den großen Anbietern bekamen wir noch nie Probleme mit eventuellen kleinen Kratzern.
     
    Ansonsten haben wir auch öfter einen SUV. Terios ist für zwei Personen ausreichend, Sportage o.ä. eventuell ein wenig komfortabler. Hertz hat uns einmal bei einer Übergabe in Durban einen SUV gegeben. Beim Bericht waren viele kleine Kratzer markiert. Bei der Rückgabe in JNB hat sich dann keiner für den Übergabebeleg interessiert.
     
    Gruß,
     
    karlkraus

    Sonstiges Afrika

  • Mietwagen Südafrika
    karlkrausK karlkraus

    Hallo Michael und Willkomen im HC Forum!
     
    Eine klare Antwort ist so nicht möglich. Wir können Deine persönliche Risikobereitschaft nicht abschätzen. Auch die SB schwankt von Anbieter zu Anbieter.
     
    In Südafrika befinden sich viele Personen, Tiere, unbeleuchtete Fahrzeuge auf den Straßen. Auch auf den Nationalstraßen "Autobahnen" ist das so. Natürlich ist auch nicht jede Kuh (wörtlich!) versichert und ein Unfall kann dann schon Probleme geben.
     
    Über deutsche Broker gebucht, gibt es häufig keinen Unterschied zwischen mit und ohne SB (als Rückzahlung durch den Broker). Auch kenne ich keinen seriösen südafrikanischen Anbieter, der die Preise der deutschen Internetbroker unterbietet.
     
    In Südafrika ist der Jahreswechsel die Hochsaison schlechthin. Da die großen deutschen Broker ja oft auch einen kostenfreien Storno ermögliche, würde ich dort schon einmal zur Sicherheit einen SUV buchen. Ungucken kannst Du Dich immer noch.
     
    Wenn Du Tipps zu MW-Brokern brauchst, schicke mir eine PN.
     
    Gruß,
     
    karlkraus

    Sonstiges Afrika

  • Urlaubsidee Kapstadt mit Kind - ein paar Fragen
    karlkrausK karlkraus

    Hallo Ramczy und Willkommen hier.
     
    Bei Fragen für Reisen mit Kind fühle ich mich immer ein wenig überfordert. Also hier nur ein paar pauschale Antworten:
     

    • Kapstadt (Südafrika) ist uns im europ. Winter eine Stunde voraus, eine nennenswerte Zeitverschiebung gibt es also nicht.
       
    • Impfungen (außer den überall empfehlenswerten) sind nicht notwendig für den Bereich Kapstadt.
       
    • Flugzeit dürfte direkt (möglich ab Frankfurt) bei 10 Stunden liegen.
       
    • Für Wale ist Dezember etwas spät. Da wäre ein verschieben auf Anfang November oder noch früher sinnvoll.
       
    • Unterkünfte gibt es reichlich. Wir bevorzugen 4 Sterne B&Bs. Diese sind aber deutlich auf kinderlose Paare ausgerichtet. Da müsste dann jeweils nachgefragt werden, ob es für ein kleines Kind Möglichkeiten gibt. Ansonsten gibt es natürlich auch schöne Appartements ohne Verpflegung und klassische Hotels. Abgesehen von Nationalparkunterkünften, sind für uns die B&Bs auf Grund ihrer privaten fast freunschaftlichen Athmosphäre in Südafrika die beste Wahl. Gute 4 Sterne B&Bs liegen preislich bei 80 - 120 € pro Zimmer (Schwankungen nach Lage und Termin).
       
    • Falls Ihr mit Strand auch Baden verbindet, bedenkt dass der Atlantik sehr frisch ist. 14°-18° C sind nicht für jeden die optimale Badetemperatur.
       
    • Wenn Ihr nur im Raum Kapstadt bleiben wollt, würde ich die ersten Nächte eine Unterkunft direkt in Kapstadt empfehlen. Dann vielleicht ein Umzug ins Weinland. Möglich wäre in 14+ Tagen aber auch eine Tour bis zum Addo mit etwa 3 Stopps. Dann solltet Ihr einen Gabelflug buchen. Hin Kapstadt zurück ab Port Elisabeth oder umgekehrt.
       
      Gruß,
       
      karlkraus
    Sonstiges Afrika

  • Pirschfahrt bei Nacht
    karlkrausK karlkraus

    **mcgee:Wer spricht denn von Kapstadt ❓  ** wrote:

     
    Heiki2305 im Thread "Südafrika Verlängerung" vom 14.2.2012. Wieder Mal ein schönes Beispiel, warum man besser nicht einen Thread nach dem anderen aufmacht, sondern seine Fragen immer im selben Thread stellt...

    Gruß,
     
    karlkraus
     
    PS: Die Preise sind von mir natürlich nicht mal eben gegoogelt oder geraten sondern entstammen der offiziellen sanparks Seite, nämlich von hier ab Seite 12!

    Sonstiges Afrika

  • Pirschfahrt bei Nacht
    karlkrausK karlkraus

    Hallo,
     
    wie jetzt? Eine ganze Woche Krüger und dann Kapstadt? Interessante Route!
     
    Night Drives kann man im Krüger auch vor Ort dazu buchen. Die Preise liegen je nach Camp bei 160 - 250 Rand pro Person und Drive ( in dem Zusammenhang würde mich interessieren, wo man für den Preis 2 Tage Tsavo buchen kann).
     
    Einen Night Drive / Sunset Drive würde ich wegen des anderen Erlenbisses schon buchen (vor Ort), ansonsten teile ich diesbezüglich mcgees Ansicht zu möglichen Tiersichtungen.
     
    Gruß,
     
    karlkraus

    Sonstiges Afrika

  • Südafrika, Verlängerung
    karlkrausK karlkraus

    Hallo heiki2305 und Willkommen!
     
    Ich kann meine Südafrikaaufenthalte eigentlich nicht mehr zählen, gesehen habe ich auf dem "Kontinent in einem Land" = Südafrika nur einen Bruchteil.
     
    Die geführten Reisen klappern mehrere Highlights in (zu) kurzer Zeit ab. Das reicht in der Regel zum Schnuppern und erkennen, wo man mehr Zeit verbringen möchte.
     
    Da Deine Reise in Kapstadt endet, könntest Du sicher noch 7 Tage problemlos damit verbringen ein wenig mehr zu sehen.
     
    Möglichkeiten:
     
    Cederberge, Weinland, Wale, Kaphalbinsel inkl. Wanderung, Tafelberg (falls der an dem dafür vorgesehenen Tag in Wolken gehüllt war), West Coast, Robben Island, Kirstenbosch, Swellendam, Cap Agulhas, De Hoop.......................
     
    Das wären jetzt nur ganz wenige Anregungen im Fahrumkreis von max. etwa 3 Stunden.
     
    Für genauere Auskünfte müsste ich etwas mehr wissen über Deine Reise und Deine Interessen.
     
    Gruß,
     
    karlkraus

    Sonstiges Afrika

  • Koffer abschließen?
    karlkrausK karlkraus

    Hallo,
     
    wir haben noch nie unsere Koffer für Südafrika verschlossen aber es lagen schon viele verschlossene Koffer auf dem Band. Bei der Zollkontrolle in JNB oder CPT bist Du ja dabei und kannst zur Not aufschließen. Südafrika verbietet nicht die Koffer abzuschließen.
     
    Gruß,
     
    karlkraus

    Sonstiges Afrika

  • Tipps für Südafrika/Gardenroute?
    karlkrausK karlkraus

    Hallo noch einmal.
     
    Auch die Osterferien haben die Südafrikaner ebenfalls. Es gilt ähnliches, wie  für Weihnachten. Ob Ihr eine wesentliche Ersparnis erzielen würdet, wage ich zu bezweifeln. Auch werden natürlich mit jedem neuen Jahr "Preisanpassungen" vorgenommen. Für die staatlichen NPs spielen diese keine Rolle. Preise werden dort immer am 1.11. angepasst und unterliegen keinen saisonalen Erhöhungen.
     
    Das Wetter kann ich natürlich nicht vorhersagen aber Dezember ist Hochsommer und der ist gewöhnlich wärmer, als der Frühherbst.
    Baden sollte möglich sein, da sich im Sommer ja ein gewisser Aufheizungseffekt ergeben haben sollte.
    Die möglichen Tierbeobachtungen sollten nicht im Herbst schlechter sein, als im Sommer.
     
    Sind für Euch die potentiellen Nächte in einem privaten Game Reserve der wichtigste Aspekt? Wenn nicht, können die 2500 € pP durchaus reichen.
     
    Gruß,
     
    karlkraus

    Sonstiges Afrika

  • Tipps für Südafrika/Gardenroute?
    karlkrausK karlkraus

    Hallo Maximaalexandra,
     
    zur letzten Frage zuerst: Theoretisch ist das möglich (8-10 reine Fahrzeit), die N2 ist gut ausgebaut. Allerdings bremsen die Ortsdurchfahrten von Knysna und Mossel Bay deutlich ab. Empfehlen würde ich eine solche Tour eher nicht.
     
    Tage am Strand: Die Garden Route ist nicht unbedingt eine Badedestination. Je östlicher Ihr Euch aufhaltet, um so mehr schwächt sich der kalte Atlantikeinfluß ab. Von daher wäre das ruhige St. Francis Bay oder das rummelige Jeffreys Bay für Euch wahrscheinlich o.K.
    Wir haben allerdings auch schon im Tsitsi (kleiner geschützer Strand direkt beim Restaurant des Storms River Camps), in Wilderness (langer schöner Sandstrand) bei Plettenberg, und im De Hoop (geschütze Felsenpools) Strand-/Badestunden eingelegt.
     
    Wenn Euer Limit sämtliche Kosten (Flug, MW, Verpflegung, Unterkunft etc) einschließt, dürften Shamwari und Kariega eher nicht möglich sein. Da man die Big 5 im Addo (und eigentlich auch in anderen halbwegs natürlichen Reserves) nicht garantieren kann, wäre vielleicht das kleine Schotia Reserve (auch als Tour ohne Unterkunft möglich) das richtige für Euch. Ob dort ein Kind von 6 Jahren mitgenommen wird, müsstet Ihr selber klären. Bei den meisten Game Drives gibt es eine Altersfreigabe ab 12 (16) Jahren.
     
    Da Ihr Kinder im schulpflichtigen Alter dabei habt, werdet Ihr in den Weihnachtsferien unterwegs sein. Das ist die absolute Hauptreisezeit der Südafrikaner. Im Addo sind die Familienhütten jetzt schon nicht mehr zu bekommen. Ein Vorbuchen Eurer sämtlichen Unterkünfte ist für Euch als 7er Gruppe absolut notwendig! Das gilt auch für den Karoo NP!
    Generell würde ich beim Reisen mit Kindern grundsätzlich Unterkünfte mit Pool empfehlen.
     
    Setzt Euch keine solch strengen Vorgaben à la: "Die Big 5 sind ein Muss"! Leoparden sind scheue Tiere und werden nicht häufig gesichtet. Auch Nashörner kann man nicht auf jeder Pirschfahrt erwarten. Wenn es regnet, kann es sein, dass Ihr selbst im eigentlich Elefanten sicheren Addo keines dieser Tiere entdeckt.
    Freut Euch über jedes Tier, dass Ihr seht (also auch über Zebra, Gnu und Kudu) und haltet nichts für selbstverständlich. Die südafrikanischen NPs sind keine Zoos, in denen man Tierarten abhaken kann.
     
    Gruß,
     
    karlkraus

    Sonstiges Afrika

  • Tipps für Südafrika/Gardenroute?
    karlkrausK karlkraus

    Hallo maximaalexandra und Willkommen im HC-Forum!
     
    Mit Deinen Infos ist eine seriöse Beratung kaum möglich.
     
    Mit den Flügen versuche ich einmal anzufangen. Die Preisentwicklung lässt sich in diesem Bereich schlecht vorhersagen. Die Inlandsflüge können mit Airlines wie Mango und Kulula sehr günstig sein aber auch ein Gabelflugangebot von SAA (von Frankfurt aus) kann die günstigere Variante sein.
     
    Zu den Reserves: Addo ist staatlich, es gibt im Park aber auch private Konzessionen. Das nonplusultra in der Region wäre eher Shamwari. Ob das in Eurem Preisrahmen liegt, kann ich nicht einschätzen. Je nach Alter der Kinder, sind manche Aktivitäten nicht möglich.
     
    Port Elisabeth ist eine afrikanische Industriestadt und für Toristen eher uninteressant.
     
    Echtes Afrika entlang Eurer Route wird eher schwierig. Die Garden Route ist touristisch extrem gut erschlossen und das merkt man auch. Ruhiger wird es im Karoo NP und im Mountain Zebra NP, die habt Ihr aber beide nicht im Programm.
     
    Innerhalb von 3 Wochen wäre es durchaus auch möglich CPT - CPT als Rundreise zu fahren. Das würde Einweggebühren für den/die Mietwagen sparen und auch den Gabel-/Zwischenflug überflüssig machen.
     
    Ab Mitte Dezember beginnen die südafrikanischen Schulferien und die Südafrikaner nutzen auch sehr gerne Ihre Parks. Hier ist ein frühzeitiges buchen in den NPs (Addo, Tsitsikamma) dringend zu empfehlen. Da Ihr zu siebt unterwegs seid und nicht alle B&Bs / Guesthäuser Kinder unter 12 aufnehmen, wäre frühzeitiges buchen für Euch auch an den anderen Stationen sinnvoll.
     
    Generell ist Eure Route (bis auf P.E.) schon sehr gut machbar und sicher ein guter Einstieg für Südafrika.
     
    Gruß,
     
    karlkraus

    Sonstiges Afrika

  • 1tes Mal Kanada und viele Fragen
    karlkrausK karlkraus

    Hallo Mario,
     
    ein Forum sollte unterschiedliche Meinungen bieten. Auch wenn sich Harrys und meine Meinung erst einmal total konträr anhören, bieten sie doch nur Ergänzungen und keine Gegensätze.
    Du kannst sicher sein, auch Harrys Routen kann ich problemlos zustimmen. Auch Nova Scotia ist sicher mehr als eine Reise wert.
     
    Eines kann ich für zwei Wochen defintiv nicht empfehlen: Halifax - Toronto. Das würde keiner Region gerecht.
     
    Wenn Harry Ontario ablehnt, liegt das sicher daran, dass er in den richtigen Ecken nie gewesen ist oder sein kuscheliges Wohnmobil nicht verlassen wollte. 😛
     
    Gruß,
     
    karlkraus

    Kanada

  • 1tes Mal Kanada und viele Fragen
    karlkrausK karlkraus

    Hallo Mario, Willkommen im HC-Forum!
     
    Es freut mich sehr wieder einmal jemanden zu erleben, der sich auch für Kanadas Osten interessiert. 😄
     
    Im Mai würde ich / habe ich nie etwas vorbuchen / vorgebucht. Man findet immer ein nettes Motel oder B&B.
     
    Jetzt zu den eher problematischeren Fakten:
    Zwei Wochen sind nicht wirklich viel Zeit und in einigen Bereichen kann durchaus auch noch Schnee liegen.
     
    Und zu den Routen:
    Naturvariante, das wäre meins! Ich würde wahrscheinlich Toronto - Niagara - Bruce Peninsula - Killarney - Algonquin - Tornonto versuchen umzusetzen.
    Städtevariante, wäre auch drin: Landung Montreal - Quebec - evtl. hoch bis Tadoussac, gucken, ob es ein paar Wale gibt - Montreal - Toronto - Stipvisite Niagara - Rückflug ab Toronto. Sehr fahrintensiv!
    Chillvariante, also mehr Ruhe: Toronto - Algonquin - Niagara - Point Pelee - Toronto.
     
    2000 € pP, inkl. Flug, kleinster MW und einfache Motels das dürfte wohl kein Problem sein.
     
    Spät dran bist Du für Anfang Mai eher nicht, Flug buchen, MW und evtl. die ersten Nächte in Toronto. Mehr braucht man nicht und der Rest wird mindestens so entspannt, wie Australien ohne Vorbuchen.
     
    Gruß,
     
    karlkraus

    Kanada

  • Matyholweni Gate Addo Park
    karlkrausK karlkraus

    Hallo Goofy!
     
    Statt Unterkunft in Colchester, lieber 10 km weiter fahren und im Matyholweni Camp übernachten.
     
    Schöne Hütten, netter Grill auf der Terrasse und viele tolle Tiergeräusche!
     
    Gruß,
     
    karlkraus

    Sonstiges Afrika

  • Krüger NP auf eigene Faust
    karlkrausK karlkraus

    Hallo noch einmal,
     
    den Terios könnte ich empfehlen, ist preislich deutlich unter den "großen" SUVs und hat für zwei ausreichend Platz.
     
    Und noch zu Letaba: Dort gibt es Fledermaushäuschen, an denen man abends kurz vor Sonnenuntergang den Ausflug erleben kann. Ein tolles Erlebnis!
     
    Gruß,
     
    karlkraus

    Sonstiges Afrika

  • Krüger NP auf eigene Faust
    karlkrausK karlkraus

    Hallo MsC,
     
    das ist schon eine schöne Route! Statt eine vierte Nacht in Lower Sabie würde ich eher eine zweite in Letaba machen. Dann könntest Du an dem Zwischentag einen schönen Ausflug in den Norden machen.
     
    Die meisten Raubkatzen haben wir immer im Bereich zwischen Lower Sabie und Satara gesehen. Ein sehr oft sichtbares Löwenrudel wohnt auch um Berg en Dal. Die S 100 bei Satara, die als die Katzenstraße schlechthing gilt, hat uns zwar auch schon Raubkatzen beschert aber es gab auch mehrere Fahrten ohne Sichtungen. Ich halte sie daher nicht für besser oder schlechter als viele andere Straßen im Süden.
     
    Jetzt zum Februar: Dezember - März ist Regenzeit. Dieses Jahr wieder sehr extrem. Evtl. wird die "Jahrhundertflut" von 2000 getoppt. Guck Dir einmal die sanparks Seite an:
     http://www.sanparks.org/about/news/default.php?id=1794

     
    Z.B. eines unserer Lieblingscamps Biyamiti musste mit einem Heli evakuiert werden. Das Auto bleibt dann dort. Das kann einem die Urlaubspläne schon ziemlich verhageln. Nicht jedes Jahr wird es so schlimm, man sollte das aber im Hinterkopf haben, sich vor Ort zur Sicherheit erkundigen und zur Not rechtzeitig umbuchen.
    Unschön sind auch die gesperrten Gravel Roads. Das muss zwar sein, schränkt aber natürlich die Game Drives deutlich ein.
    Wir waren trotz dieser möglichen Wetterkapriolen schon mehrfach im Jan./Feb./März im Krüger und fanden es toll. Der Park ist sehr grün, es gibt viele Jungtiere und weniger Besucher. Ein hohes Fahrzeug (SUV o.ä.) bringt für die Tierbeobachtung durch das hohe Gras in diesen Monaten einen deutlichen Vorteil.

    Gruß,
     
    karlkraus

    Sonstiges Afrika

  • Krüger NP auf eigene Faust
    karlkrausK karlkraus

    Hallo Rebecca,
     
    eine Standardtour ist das sicher nicht, kaum jemand lässt sich so viel Zeit für den Krüger.
     
    Bei insgesamt 8 Nächten im Krüger beschränkt Ihr Euch nur auf den Süden. Auch wenn es gemeinhin heisst, zwischen Skukuza und Lower Sabie sind die meisten Tiere, würde ich Euch dringend empfehlen eine größeren Radius zu planen.
     
    Also ungefähr so:
     
    2/3 Nächte zum ankommen in Pretoriuskop oder Berg en Dal. Die Unterkünfte in BnD sind größer, haben die Küche innen (kein Vorteil!) und das gesamte Camp ist größer. In BnD gibt es Hütten mit drei gemauerten Einzelbetten in unterschiedlichen Ecken der Hütte. Bei Buchung über einen dt. RV kann man nicht absehen, ob man eine solche Hütte bekommt. Vielleicht nicht das richtige für eine Hochzeitsreise.  😉 Die Unterkünfte in Pretoriuskop (unbedingt mit Küche buchen!) sind älter aber gut gepflegt, das Camp ist entspannter, Impalas laufen durch das Camp, der Pool ist deutlich größer und schöner als in BnD. Ein Nachteil ist der gemauerte und somit nicht verstellbare Esstisch unter einer Lampe. Da landet schon einmal das eine oder andere Insekt.
     
    Skukuza würde ich nur besuchen, nicht dort nächtigen. Das Camp ist das größte im Park, es kommt nur wenig (bis gar kein) "Parkfeeling" auf. Die Hütten liegen nicht sonderlich schön und man kann bei der Buchung wenig Einfluß darauf nehmen. Ein Vorteil dieses Camps wäre das es mehr Restaurantmöglichkeiten gibt.
     
    Nach den Einstiegsnächten würde ich bis Satara fahren und dort ebenfalls 2/3 Nächte verbringen, um das mittlere Krügergebiet zu erkunden.
     
    Zum Abschluß der Krüger Zeit 2/3 Nächte in Lower Sabie (unbedingt Hütte/Zelt mit View buchen!) oder Crocodile Bridge als ideal ansehen.
     
    Bzgl. Aussichtspunkte: Hast Du schon einmal darüber nachgedacht zuerst 2 Nächte in Sabie (ausserhalb des Krüger) zu verbringen und die Panoramaroute zu besuchen. Dort stehen nicht die Tiere sondern die tolle Landschaft im Vordergrund. Machbar wäre das problemlos.
     
    Weitere Infos folgen per PN.
     
    Gruß,
     
    karlkraus

    Sonstiges Afrika

  • Krüger NP auf eigene Faust
    karlkrausK karlkraus

    Hallo Rebecca,
     
    gerne! Bin schon sehr gespannt, worauf es hinaus läuft.
     
    Gruß,
     
    karlkraus

    Sonstiges Afrika

  • Krüger NP auf eigene Faust
    karlkrausK karlkraus

    Hallo Rebecca,
     
    keine Sorgen, wegen vieler Fragen! Ich finde es total gut, wenn jemand sich für den Krüger mehr Zeit nimmt, als viele für ganz Südafrika!!! 😘
     
    Bei uns hat es auch so angefangen: 15 Tage Krüger zum Einstieg und dann sind wir von Südafrika nicht mehr los gekommen...
     
    100 km im Krüger sind unsere persönliche Grenze für einen Campwechsel.
     
    Ein Tag ohne Campwechsel läuft bei uns so ab: Aufstehen, etwa eine halbe Stunde vor Campöffnung, dann ein etwa 3-4 stündiger Game Drive (im eigenen PKW). Für meine Frau nehmen wir immer etwas zu knabbern und eine (Thermo)tasse Kaffee mit. Dann zurück ins Camp für Frühstück, Siesta, evtl. Pool. Um etwa 15 Uhr nächster eigener Game Drive bis zum schließen der Camptore. Dann grillen, Natur lauschen und früh ins Bett für den nächsten Tag...
     Ein Tag ohne Campwechsel läuft bei uns so ab: Aufstehen etwa eine halbe Stunde vor Campöffnung, Auto packen, dann Game Drive in Richtung neuses Camp bis zu einem Picknickplatz oder einem anderen Camp, Frühstück, Weiterfahrt bis zum neuen Camp, Hütte beziehen (offiziell ab 14 Uhr, in kleinen Camps auch eher), einräumen, Siesta und/oder Pool. Um etwa 16 Uhr nächster eigener Game Drive bis zum schließen der Camptore. Dann grillen, Natur lauschen und früh ins Bett für den nächsten Tag...

     
    Falls Deine Frage darauf abzielt, dass Ihr in 10 Tagen den Krüger von Nord nach Süd durchfahren wollt und Ihr daher jeden Tag das Camp wechseln wollt, auch das ist möglich. Man hat dann zwar jeden Tag Koffer rein / Koffer raus, sieht dafür aber mehr unterschiedliche Landschaften. Auch diese Variante hat Ihren Reiz und ist für Ersttäter durchaus empfehlenswert. Wir machen das jetzt nicht mehr, sondern konzentrieren uns auf eine Region, in der wir etwa 10 Tage mit etwa drei Campwechseln verbringen. Unser erster Trip führte uns aber von Süd nach Nord und zurück mit (fast) täglichem Campwechsel und auch das fanden wir zum kennen lernen toll.
     
    Gruß,
     
    karlkraus

    Sonstiges Afrika

  • Krüger NP auf eigene Faust
    karlkrausK karlkraus

    Hallo Rebecca,
     
    dann wird es mit den Luxuslodges im Krüger eher schwierig. Ihr habt 2000 € für 10 Nächte. Wenn ich 7 Nächte in einfachen Camps à 90 € / Nacht (Nur Unterkunft ohne Verpflegung und Eintrittsgebühren) rechne, bleiben 1370 € übrig. Ich fürchte es wird schwierig dann eine Lodge für 3 verbleibende Nächte zu dem Preis zu bekommen.
    Am ehesten würde wohl das schon erwähnte Elephant Plains zu dem Preis möglich sein. Dieses bekommst Du allerdings in Deutschland wohl nur über spezialisierte Südafrika Anbieter (südafrikanische Anbieter gerne per PN).
    Vielleicht solltest Du einmal über die Makalali Lodge nachdenken. Die liegt zwar nicht im Krüger, aber ganz in der Nähe und ist für Einsteiger sicher eine "preisgünstige" Alternative zu den Luxuslodges im und direkt am Krüger.
    In den Lodges sind dann Essen und Game Drives enthalten, Getränke müssen bezahlt werden.
     
    Für die sieben Nächte könnte z.B. eine Route Berg en Dal (2 Nächte) - Lower Sabie (3 Nächte) - Satara (2 Nächte anbieten).
     
    Immer gilt: Die Unterkünfte am Rande der Camps sind die schönsten. Bei der Auschreibung sollte ein "U" oder Perimeter hinter der Bungalow Bezeichnung stehen.
    Diese Unterkünfte sind oft sehr früh ausgebucht und sind teilweise nur schwierig über deutsche Veranstalter zu bekommen. Am besten wäre die Direktbuchung bei sanparks.
     
    Gruß,
     
    karlkraus

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