Nordkap und Lofoten vom 19.8.-30.08.2010 
Wir haben in dieser Zeit diese Tour auf uns genommen und haben im positiven Sinne eine sehr erlebnisreiche und schöne Fahrt hinter uns gebracht.
Das bedeutet nicht, dass andere Teilnehmer vielleicht zu anderen Ergebnissen kommen können.
Die Frage ist eben immer, was man sich von so einer Reise erwartet.
Wir wollten in nur 12 Tagen ganz Skandinavien durchfahren, einmal am Nordkap gewesen sein und einen Eindruck von der unberührten Landschaft und Natur gewinnen.
Dies ist uns gelungen, bei einem Preis-Leistungsverhältnis, welches sich sehen lassen kann.
Die Hotelzimmer waren durchweg gut bis sehr gut und das Essen ebenfalls.
Von vornherein klar war für uns auch, dass wir das Abendessen als Halbpension nachbuchen würden.
Wir waren nicht so weltfremd zu glauben, man könne sich in der Pampa einen Elch selber schießen und hatten auch keine Lust, 12 Tagesrationen zusätzlich mit uns herumzuschleppen.
Und die Suchenach individueller Verköstigung vor Ort war uns zu ungewiss.
Wenn jemand an dieser Reise etwas Negatives auszusetzen hat, dann sicher im persönlichen Umfeld, das bei jedem anders aussieht.
Wir hatten in unserem Bus etliche Alkoholiker, die dazu beigetragen haben, dass die 10 Kästen Bier, die der Busfahrer mitgenommen hatte schon drei Tage vor Ende der Fahrt leer waren.
ZumGlück für diesen Personenkreis gab es aber auch noch ein paar härtere Drogen, so dass sich die Entzugserscheinungen in Grenzen hielten.
Das gleiche gilt für die Gilde der Nikotinabhängigen, die nach einer Pinkel-und Zigarettenpause unangenehme Dunstwolken um sich herum verbreiteten.
Der Erfolg dieser Reise steht und fällt ganz entscheidend mit dem individuellen Engagement des Reisebegleiters und den Busfahrern.
Wir hatten da sehr großes Glück. Während es in anderen Bussen mittags meist nur Würstchen gab, hatte unser Fahrer Rudi kistenweise Omas Eintopfterrinen dabei, verschiedene Menüs und Cabanossis, so dass wir gut versorgt waren.
Unser Reisebegleiter Max, Student aus Passau, war hochmotiviert und hat sich bald die Herzen aller Mitreisenden erobert. Es gab aber auch gegenteilige Infos aus anderen Bussen.
Ich hätte als Camper mit meinem Wohnmobil für diese Tour von7000 km mehrere Monate veranschlagen müssen und weiß jetzt auf was ich mich einlasse, wenn ich dort noch einmal hinfahre.
Aber eine Überraschung ist es wirklich nicht, stundenlang im Bus sitzen zumüssen, wenn man diese Strecke vor sich hat.
Alle die sich darüber beschweren, haben von Weg-/Zeitberechnung offensichtlich noch nichts gehört.
Alles in allem eine schöne Erfahrung, die unseren Erwartungen gerecht geworden ist.