Hallo,
wir sind gestern aus Hurghada zurück gekommen und ich hab im Vorfeld viel hier mitgelesen. Einiges war nützlich anderes war ... gerade die letzten Tage scheint sich dieses Thema zu einer Show diverserer Forenuser zu entwickeln und hat für den Reisenden der sich informieren will, keinen Nährwert mehr. Schade eigentlich.
Wir haben uns - wie andere auch schon - zu keiner Zeit fahrlässigen Kontrollen oder Verhalten ausgesetzt gefühlt. Die Kontrollen am Flughafen waren nach meinem Empfinden (und ich kann nur das beurteilen was ich als Reisender sehe und erlebe - und nicht was im Hintergrund abläuft) sehr gründlich. Ich habe auch keinen erlebt der mit Flüssigkeiten durch die Kontrollen kam
Bei den Mitarbeitern standen masseenhaft abgenommene Spraydosen, Wasserflaschen, Säfte usw.
Unser Sohn hatte einen Tetrapack Apfelsaft vom Hotel dabei. Wir haben ihn bei der zweiten Kontrolle in den Korb gepackt und der Mitarbeiter sagte uns das unser Sohn den Saft direkt bei ihm trinken dürfe, aber er dann dort bleiben muss. Eine andere Mutter hatte Wasser in einer kleinen Nuckelflasche für ihr Baby. Sie musste daraus trinken damit er sieht das es Wasser ist und es wurde daran gerochen.
Es wurde auch keiner anders behandelt oder "durchgewunken". Alle mussten Schuhe ausziehen und durch den Scanner fahren lassen.
In den Flughafen kam man nur nach Pass- und Ticketkontrolle. Danach stehen alle in einer Schlange und gehen durch die erste Kontrolle. Gepäck wird durchleuchtet, Gürtel etc wird ausgezogen, Taschen geleert, Schuhe ausgezogen - alles kommt einen Korb und wird "durchleuchtet" und man wird abgetastet - hier hatten wir unseren Apfelsaft noch dabei. Danach gehts zur Gepäckabgabe und dann zur Passkontrolle. Danach folgt eine weitere Kontrolle, wieder selbe Prozedur. Schuhe aus, Gürtel ab, Taschen leer - alles in einen Korb. Alles wird wieder durchleuchtet inkl. des Handgepäcks. Hier haben wir den kleinen Tetrapack (150ml) oben separat in den Korb gelegt. Der Mitarbeiter sagte uns dann das wir ihn entweder direkt bei ihm lassen oder unser Sohn ihn noch bei ihm austrinken darf. In den Transitbereich durfte er nicht (was ja auch gut ist). Hier wurden keinerlei Ausnahmen gemacht und wirklich gründlich geprüft.
Vorm Flieger stand dann noch das Gepäck aufgereiht und man musste seine Gepäckstücke raus suchen und erst dann kamen sie in den Flieger.
Eine 100prozentige Sicherheit hat man nicht - aber die hat man auch in Deutschland nicht. Leider ist es so das es immer ein Restrisiko gibt, aber das hat man auch beim Auto fahren usw. Schlussendlich muss wohl jeder für sich selbst entscheiden ob er sich soweit "von seiner Angst" einschränken lässt das er auf Urlaubsreisen verzichtet, oder er eben damit lebt. Nach unserem Ägyptenurlaub können wir für uns sagen, dass wir zu keiner Zeit das Gefühl hatten das willkürlich oder gar fahrlässig mit "unserer Sicherheit" umgegangen wurde. Rein subjektiv empfunden wurde in Hurghada mehr kontrolliert als in Hannover.
Wir hatten eine schöne Zeit und sind froh das wir - trotz alle Bedenken - die Reise angetreten haben und hätten nun - nach dieser Erfahrung - auch keine Bedenken mehr morgen wieder in einen Flieger nach Hurghada einzustreigen 
Liebe Grüße,
Jessica