Ich denke, die Wahrnehmungen der Betroffenen sind so subjektiv wie die Hotelbewertungen.
Jeder Mensch reagiert anders, die einen werden panisch, andere bleiben recht gelassen.
Da gibt es tausende Beispiele im Leben. Frag mal nach einem Unfall mit Fahrerflucht 10 vorhandene Zeugen nach der Farbe des Fluchtautos - du bekommst bestimmt Angaben zu 5 verschiedenen Farben...
...oder eine Spinne im Schlafzimmer - die eine (ja, meist sinds ja die Frauen
) lässt sie selber frei, die andere betritt das Schlafgemach nicht eher wieder, als bis der holde Gatte das Tier entfernt hat und kreischt solange das ganze Haus zusammen.
Sicher waren die Bedingungen in jedem Trakt und vielleicht sogar in jeder Etage anders, also wurde es auch unterschiedlich erlebt.
Ich denke, hier darf keiner verurteilt werden, der das Ganze als sehr krass und als Katastrophe erlebt hatte. Wusste er denn in dem Moment, ob er lebend aus der Sache rauskommt????? In Todesangst reagiert man sicherlich ganz anders als normal und ist vielleicht nicht einmal fähig selber zu agieren, braucht also jemanden, der einem sagt, was man tun soll. Und wenn da gerade keiner ist, ist das für denjenigen ganz schlimm.
Bestimmt wird es auch hier wieder Trittbrettfahrer geben, die für sich das Beste rausholen wollen, ist ja immer so und nur diese dürften in meinen Augen "angemacht" werden.
Eigentlich bin ich ja eher ein Mitleser, aber nun musste ich doch mal meine Meinung kundtun!