Weiter zum Inhalt
Bei HolidayCheck über 10 Millionen Bewertungen und Bilder für Hotels, Sehenswürdigkeiten und Reiseziele vergleichen und mit Preisvergleich und Tiefpreisgarantie Ihren Urlaub buchen!
  • Einloggen
HC-Mitglied1962447H

HC-Mitglied1962447

Gesperrt
Verwarnt
  1. Startseite
  2. Übersicht
  3. HC-Mitglied1962447
  4. Beiträge
Über
Beiträge
1.2k
Themen
7
Geteilt
0
Gruppen
1
Follower
0
Folge ich
0

Beiträge

Aktuell

  • USA, wohin?
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Eine gute Antwort bedingt eine gute Frage, und das scheint mir hier nicht gegeben. Wer eine ausführliche und begründete Antwort erwartet, der sollte sich zumindest die Mühe machen, seine Erwartungen so exakt wie möglich zu beschreiben. Auch wäre es sinnvoll, ein wenig eigene Recherche zu betreiben. Dann hättest Du erkannt, dass San Francisco zumindest für das Baden im Meer (falls das mit "Strand ist wichtig" gemeint sein sollte) komplett ausscheidet, es sei denn, man ist ein Freund vom Eisbaden.

    Vorschlag: neuer Versuch...

    Sonstiges USA

  • 3 Wo Womo Vancouver->Calgary
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Korrekt! Vancouver Island ist 450 km lang und 100 km breit. Das "erfährt" man nicht mal so nebenbei. Dafür wäre ein ganz eigener Urlaub geeignet. Vom Norden bei Port Hardy bis zum Süden nach Victoria und den Westen mit Tofino und Ucluelet sollte man auch nicht weglassen. Es wäre schade, wenn Ihr vor lauter Fahrerer nicht dazu kämet, die wundervolle Landschaft auszukosten, die überall wartet und es wert ist zu verweilen.

    Kanada

  • 20 Tage Westkanada im August
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Sicher - machbar ist es - zwei Nächte für Vancouver finde ich allerdings etwas wenig. Es gibt so viel zu sehen. Den Grouse Mountain muss man auch mal hochgefahren sein mit der Seilbahn, bei guter Sicht ist der Ausblick klasse, und auch die Lumberjack-Show dort oben ist der Kracher. Wie wäre es mit einem netten Musical im TUTS - theatre under the stars im Stanley Park?

    Vancouver Island - 450 km lang und 100 km breit - die Zeit reicht gerade mal für Schnuppern und Whale Watching in Victoria und Umgebung. Das Gebiet ist so vielfältig und einzigartig, dass man für VI allein schon 1 bis 2 Wochen einplanen könnte.

    Ich rate in Nordamerika eigentlich eher stets zu: weniger fahren, mehr genießen. Allein die Zahl abgerissener Streckenkilometer bedeutet wirklich nicht, dass man viel zu sehen bekommt. Viel Spaß!

    PS: mir fällt noch ein... guckt Euch mal den zauberhaften Ort "Salmon Arm" an - das wäre z.B. für mich ein Platz, an dem ich gern übernachten würde... und noch ein Highlight, bissle abgelegen bei Eurer Route, aber immer einen Besuch wert:

    http://barkerville.ca/

    Kanada

  • Kreuzfahrtende, was tun bis Abflug?
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Liebe Reiselilly! Danke für den tollen Buchtipp - die Leseprobe allein ist ja schon das reinste Déjà-Vu! Und eine die mich versteht! Ich hatte schon befürchtet, es könne nun gleich die Mutter aller Shitstorms über mich hereinbrechen, nach dem Motto "Ih, wie negativ. Man muss auch offen für andere Kulturen sein" - wobei ich mich in den USA zunehmend schwer damit tue, irgendwo einen Hauch von Kultur zu entdecken.... ähem.

    Dass ungehobeltes Volk überall herumläuft, in den USA wie an anderen Orten, ist mir bekannt - dennoch hat mich die schiere Masse des seefahrendes Prekariats in dieser Woche (und nur diese kann ich beschreiben) überrascht, um es milde auszudrücken.

    Da ich bisher noch nicht mit Ähnlichem konfrontiert worden bin, halte ich es zunächst einmal für eine Spezialität besonders kurzer Kreuzfahrten  - ob nur von MIA oder anderen Häfen auch, bliebt zu ergründen. Die Ungewissheit wird nicht lange anhalten, denn schon Ende März beginnt ein exzessives Ausprobieren dreier aufeinanderfolgender 7-Nächte-Touren mit verschiedenen Schiffen von Miami und Fort Lauderdale und einer anschließenden Transatlantik-Passage ins Mittelmeer - danach werde ich mir zu MIA als Abfahrtshafen sicher ein noch genaueres Bild machen können.

    Das empfohlende Buch werde ich mir sicher kaufen und vielleicht sogar auf der nächsten Reise dabei haben. Danke noch mal 🙂

    Florida

  • Kreuzfahrtende, was tun bis Abflug?
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Hallo! Als ich "NCL Sky" und "4 Tage" las - hat es mich geschüttelt, aufgrund meiner Erfahrungen mit dem Schiff. Wir waren kürzlich auf einer 14tägigen Fahrt von Los Angeles durch den Panama-Kanal nach Miami und ich hatte unplanmäßig länger frei als gedacht, suchte zunächst nach einer 7tägigen Fahrt ab MIA oder FLL, aber es blieb nur die 4nächtige Fahrt mit NCL Sky und eine dreinächtige mit RCI Majesty of the Seas.

    Es sollte aus verschiedenen Gründen alptraumhaft werden. Ich werde zu beiden Schiffen in den nächsten Tagen noch ausführliche Schiffsbewertungen schreiben, aber nur so viel vorweg. Die Kurztrips ab MIA sind für viele Amerikaner geeignet, die eher (wie soll ich es dezent ausdrücken) zu denen mit geringem Einkommen gehören. Das soll keine generelle Herabwürdigung sein, aber was wir an Bord beider Schiffe erlebten, übertrifft (oder sollte ich besser sagen: unterbietet) alles bisher Erlebte.

    Beide Schiffe fahren von Montag bis Freitag - vier Nächte - und von Freitag bis Montag - drei Nächte. Bei erstgenannter Fahrt kommt jemand mit EINER Woche Urlaub aus, bei letzterer ganz ohne: bis mittags im Büro, Kinder schnappen und zum Schiff - Montag früh das ganze in umgekehrter Reihenfolge. Und somit präsentierten sich beide Touren als "Party-Schiffs-Saufgelage" erster Güte.

    Es schienen fast alle das größte aller Getränkepakete gebucht zu haben, schütteten sich ein Bier nach dem anderen, einen Cocktail nach dem anderen hinter die Binde. Überall war Lärm: am Pool sowieso, wo eine Poolparty die nächste jagte, natürlich mit so lustigen Einlagen wie Bauchklatscherwettbewerb und "Wer hat die haarigsten Beine?" Ohrenbetäubende Musik im Fitnesscenter - wobei ich mir die Frage stellte, wozu man heute MP3-Spieler hat und die meisten Fitnessgeräte einen TV-Bildschirm besaßen, mit denen man einen Film oder BBC-nachrichten schauen konnte. Lärm auch in den Lounges, im Buffetrestaurant - überall hämmernde Disco-Rhythmen.

    Das Publikum - dauerkreischend. Schon im Theater hieß es "make some noise", wenn man "gut drauf" zu sein glaubte. Und offenbar war "noise-making" die Hauptbeschäftigung der meisten neben dem Alkoholkonsum. Halbnackte am Buffet - normal. Von wegen "Wear Shoes and Proper Attire" - ganz egal, ob da jemand noch einen Hauch Stoff am Körper trug.

    Beim Essen - mussten wir oft genug wegsehen - es war nicht zum Aushalten. Essmanieren konnte man es nicht mehr nennen: es wurde gefressen. Pizza, mit fädenziehendem Käse, da wirft man den Kopf in den Nacken und lässt sich das Teil einfach in den aufgesperrten Rachen fallen, Arme hoch und hübsch sein appetitliches Fell in den verschwitzten Achseln zeigend. Pommes Frites? Die greift man bündelweise mit der Hand und stopft sie sich in den Mund. Messer und Löffel werden mit der Faust gegriffen, die zur Nahrungsaufnahme vorgesehene Körperöffnung direkt über dem Teller platziert und dann wird losgeschaufelt.

    Herr und Frau Adipositas pendelten gern schon einmal 5 bis 6 mal zum Buffet, um regelmäßig bei der letzten Fuhre noch einmal zu picken, denn irgendwann ist auch der größte Bauch mal satt, und - zack - der ganze Rest geht in den Müll. Drei bis vier Riesenteile Torte geholt, eines angeknabbert und - schwupps - ab mit dem Rest in die Tonne.

    Das kann man versuchen zu ignorieren, man kann weggucken, den Blick auf's Meer richten, und wenn man Glück hat, gelingt das auch eine Weile. Entziehen kann man sich dem Horror leider nicht völlig. Trotz ohrenbetäubender Musik vom Pool hatten viele ihre eigenen Lärmmaschinen dabei, direkt neben der Sonnenliege aufgebaut und so wummerte es aus den Poollautsprechern und dissonant in anderem musikalischem Genre aus zahlreichen privaten Getösegeräten.

    Der Cruise Director war ein Mexikaner mit sehr starkem Akzent. Anstrengend, da länger zuzuhören. Aber weil man mit seiner Nationalität auch noch kokettieren musste, tönte es zu Beginn jeder Bordansage (und von denen gab es reichlich) jedes mal ohrenbetäubend: "HOOOOOOLAAAAAAAA!" und am Ende "ADIOOOOOS!" Beim ersten Mal dachte ich, dass sich da vielleicht ein Kind unberechtigt Zugang zum Mikrofon verschafft habe.

    Einige nervige Defekte in der Kabine und unzureichende Versuche, daran etwas zu reparieren, komplettierte das Ganze. Das sind so die Dinge, die mir im Moment noch einfallen. Ich habe einige Notizen gemacht und werde versuchen, dazu demnächst noch was in meiner Bewertung unterzubringen. Die Schiffe an sich mögen sicher OK sein, aber die Routen und das Publikum veranlassen mich, zum ersten Mal eine Nicht-Empfehlung abzugeben.

    Wer Party und Dauergetöse mag und gerade danach sucht, wird mit NCL Sky auf der beschriebenen Route glücklich. Nassau ist gerade aufgrund seiner sehr aufdringlichen Tourenanbieter im Terminalbereich, schon eher was für Leute mit dickem Fell, denke ich - wenn man schnell raus kommt und das Weite sucht bzw. eine gebuchte Tour unternimmt, hat man erst mal seine (relative) Ruhe, denn mit Oasis & Co. können es u.U. bis zu 6 Schiffe am Tag werden, die dort anlegen, und dann tummeln sich schon mal knappe 20.000 Passagiere plus Besatzungsmitglieder in den wenigen Einkaufsgassen. Als wir kürzlich dort waren, herrschte ab morgens verbreitet Stromausfall, zumindest auf einer Seite der Einkaufsstraße. Die meisten versuchten noch, ihre Läden ohne Beleuchtung und funktionierende Kassen / Kühlung etc. zu betreiben, viele gaben es dann aber auf und schlossen das Geschäft. Bis zum Abend und Abfahrt blieb das dann so. Naja. Internet? Bei Starbucks hätte es die Stunde für 3 USD gegeben, wenn Strom da gewesen wäre. Ansonsten wird man schon mal mit 12 USD für die erste Stunde abgezockt. Einfach nur frech. Offenbar sind sich in solchen Gegenden alle einig: der Tourist hat's ja und darf kräftig zahlen.

    In Nassau gibt es übrigens einen trainierten Schwarm Seemöwen, der offenkundig bereits von Passagieren angeleitet wurde, das Futter beim Menschen abzuholen anstatt selbst danach im Meer zu suchen. Ganze Schwärme flogen da ihre Attacken auf das Outdoor-Garden-Restaurant am Heck des Schiffes und viele Kinder wichen ängstlich zurück - die Möwen wussten genau wo sie leichtes Spiel hatten. Mehrfach haben Passagiere die Möwen gefüttert, ohne dass die Besatzung dagegen vorging. Wenn man Pech hatte, landete der Vogelkot direkt im Essen oder auf einem selbst. Ach, nee .... ich weiß nicht, ob ich noch mal nach Nassau möchte.

    Mein Tipp: lieber eine 7-Nächte-Tour buchen, evtl. mit Getaway oder einem anderen Schiff, von MIA oder FLL - denn bei 7 Nächten sorgen Länge und Preis dafür, dass zumindest tendenziell es etwas zivilisierter an Bord zugeht. Ich hoffe, ich war nicht zu drastisch in meiner Darstellung lg. Falls Ihr die Fahrt wirklich machen wollt, schreibt doch mal Eure Eindrücke... wie man liest, bewerten andere Foristen das Schiff viel besser und vielleicht habe ich einfach nur Pech beim Termin gehabt, der gerade mit irgendwelchen party-geeigneten "holidays" zusammenfiel...

    Florida

  • Miami, Unternehmungen bis Abflug?
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! Die meisten Reedereien bieten ein Programm bis zum Abflug, beispielsweise Miami Sightseeing Hop-On-Hop-Off  oder Everglades  inklusive Gepäckverwahrung und anschließenden Transfer zum Flughafen. Was auch geht: man reserviert ein Mietfahrzeug z.B. von Alamo, lässt sich vom kostenlosen Shuttlebus zum Flughafen bringen, nimmt dort das Fahrzeug in Empfang und fährt noch ein paar Stunden herum, zum Einkaufen oder sonstwas. Wenn man noch keine Tour mit dem Airboat durch die Everglades machte, sollte man das schon mal tun und allein um Schnappi zu sehen, lohnt es sich.

    Vielleicht vertreibt man Euch aber auch ganz anders die Zeit, so wie es mir kürzlich erging. Angekommen um 7.00 Uhr, Ausschiffen um 8.30 Uhr und bis man dann endlich meine zwei konfiszierten Flaschen Tequila wiedergefunden hatte, war es 12.15 Uhr. Da war es dann bis zum Abflug um 17 Uhr auch nicht mehr so lange hin und vier Stunden vor dem Terminal bei all dem geschrei dort ganz angenehm (ich hatte Ohrstöpsel benutzt). Seufz.

    Florida

  • Costa - Verbotene Gegenstände an Bord (Glätteisen)
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Die ultimative Lösung wurde noch gar nicht erwähnt: die pflegeleichte Kurzfrisur lg

    [Es hat schon echte Vorteile, KEINE Frau zu sein...]

    Kreuzfahrten

  • Brauche Hilfe von den Profis Details Westküste
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin-Moin!

    Aaalso - wenn ich im Rahmen einer ausgefeilten Reiseplanung etwas von EINER STUNDE für einen Fototrip zu einer Sehenswürdigkeit lese, sträuben sich mir - gelinde gesprochen - die Nackenhaare, und dann moch mit zwei Kindern von 10 und 12 Jahren - das führt direkt zum Nackenhaar-Ausfall 🙂

    Seit vielen Jahren wundere ich mich als Mitarbeiter im Luftverkehr darüber, welchen Stress sich Menschen machen, wenn sie zur Hauptreisezeit während der Sommerferien mit und ohne Kinder unterwegs sind. Volle Flieger, überlaufene Sehenswürdigkeit, die Taschendiebebranche boomt, teure Hotels und Flüge - in meinen Augen völlig unnötiger und vor allem selbstgemachter Stress.

    Ich bezweifle, ob Eure zwei Sprösslinge an einer solchen Reiseabwicklung Spaß haben werden, denn ich weiß aus eigenen Beobachtungen, dass den Lieben Kleinen in dieser Altersgruppe der Sinn weniger nach Natürerlebnis steht und vor allem nicht ein ständiges Auto-ein- und Auto-ausräumen, wie man es wohl bei dieser Zahl der Übernachtungen in Kauf nehmen müsste.

    Wenn man davon ausgeht, dass der erwachsene Vollzeitbeschäftigte mit ungefähr 6 Wochen Jahresurlaub rechnen kann, dann würde ich mich als Elternteil auf die Winter-, Herbst-, Oster- und Pfingstferien beschränken, weil diese Jahreszeiten außerhalb von Deutschland, und somit auch in den USA, kaum eine so große saisonale Bedeutung haben.

    Im Sommer kann man die Kinder auch wunderbar in der Heimat bespaßen - es gibt selbst von Schulen und Kommunen Projekte für jene, die gar nicht in Urlaub fahren wollen oder können, von Arbeitsgruppen über Exkursionen, Zelten und Ausflüge, Schnitzeljagd, Zoobesuch bis Astronomie und vieles mehr.

    Ein kinderfreundliches Resort auf den Kanarischen Inseln im März / April bietet alles, was man möchte - vor allem für Euch die Erholung und für die Kinder das Abenteuer. Die Inseln bieten auch genügend Ausflugsmöglichkeiten und immerhin keine erbarmungslose Wüstenhitze um diese Zeit. Oder eine schöne Kreuzfahrt auf einem kinderfreundlichen Schiff, z.B. von Disney Cruises oder vielleicht auch MSC, wo Kinder unter 17 generell ganz kostenlos mitfahren. Das kann man auch über 14 Tage nett kombinieren mit einem Aufenthalt am Mittelmeer PLUS Kreuzfahrt für 7 Nächte.

    Ich würde mir diesen USA-Stress nicht machen - auf jeden Fall warten, bis die Kinder größer sind und auch selbst entscheiden, ob sie sich das mit Mam und Pap antun wollen. Und wenn die Schulpflicht vorbei ist, wird's generell entspannter mit der Planung.

    Sonstiges USA

  • Norwegian Star
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Liebe Reisemarie,

    man daf sicher davon ausgehen, dass eine Reederei auf Kundenbeschwerden in irgendeiner mehr oder weniger angemessenen Form reagiert und wenn auf einem Schiff in größerem Maßstab etwas schiefläuft - auf anderen aber nicht - wird da sicher vom Management jemand zu Maßnahmen greifen.

    Ich finde es immer zu pauschalisierend zu sagen: "Der Service auf diesem Schiff war schlecht" und daraus abzuleiten, dass dies auch in 6 Monaten noch so sein wird. Auch bei unserer Reise gab es einen Anlass zum Nörgeln, und zwar im Zusammenhang mit der Einreise in die USA auf St. Thomas. Ich hab's ausführlich in der Schiffsbewertung beschrieben. Alle waren stinksauer, aber sie haben es wirklich fertiggebracht, durch Engagement und Servicequalität die Kundschaft zu besänftigen.

    Gerade aufgrund schneller Kommunikation über das Internet kommen heute viel deutlichere Bilder über Defizite bei verantwortlichen Stellen in Unternehmen an, Kundenbeschwerden können schneller gebündelt und ausgewertet werden. Solch krasse und  gehäufte Fehlleistungen wie beschrieben haben wir zum Beispiel nicht erlebt. Ich rate also dazu: wenn Preis und Fahrtroute passen, sollte man einem Schiff eine zweite Chance einräumen, auch wenn es beim ersten Mal enttäuschend gewesen sein mag.

    Kreuzfahrten

  • Norwegian Star
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Auch ich war kürzlich mit der Norwegian Star unterwegs. Dazu habe ich eine umfangreiche Schiffsbewertung auf HC geschrieben und denke, dass ich die Leistung von Norwegian Cruise Lines diesbezüglich differenziert beleuchtet habe.

    Ja, das Schiff ist zur Zeit recht abgewohnt. Auch das habe ich fotografisch an einigen Deispielen deutlich gemacht. Aber kategorisch NEIN - der Service war NICHT schlecht. Ich würde ihn sogar als exzellent betrachten.

    Das Schiff ist auch jetzt für die anstehende Fahrt durch den Panama-Kanal von Los Angeles nach Miami fast ausgebucht, die Balkonkabine ging von ca. 2.000 EUR zwischenzeitlich auf 5.500 und liegt jetzt bei 4.000 EUR, da sich alle um die letzten Kabinen balgen auf Reisen, die noch die alte "langsame Schleusung" durch den Kanal beinhalten, bevor der erweiterte Kanal in den Regelbetrieb geht (Herbst 2015).

    Die Kabinen sind zur Zeit etwas antiquiert, Kirschholzoptik, ziemlich dunkel, Mobiliar recht abgewohnt bis verschlissen. Badewanne in der Mini-Suite ist auch nicht jedermanns Sache. Das Buffetrestaurant hat einen Charme wie ein Hertie-Kaufhausrestaurant zu seinen ödesten Zeiten - auch korrekt. Besserung ist in Sicht! Vom 1. bis 16. März 2015 wird bei Los Angeles umfangreich renoviert.

    Im letzten Oktober fuhr ich mit NCL Star von Kopenhagen nach Miami, auf der Panamakanal-Tour am 2. Februar bin ich wieder mit dabei. Und ich freue mich darauf, weil das Personal an Bord durchweg einen hervorragenden Service geliefert hat. Gerade heute früh habe ich noch ein kleines Schokoladenpräsent für unseren netten Kabinensteward gekauft, der auch jetzt noch an Bord sein wird.

    Ich erlebe immer wieder an Bord, wie sich deutsche Gäste sehr peinlich danebenbenehmen und wegen Dingen beschweren, die einfach nicht nachvollziehbar sind. Einer regte sich zum Beispiel auf, dass er nie ein gekochtes Frühstücksei bekam. Ja, was will man erwarten, wenn man den Kellner mit "Gekochtes Ägg!" anbrüllt? Anschließend hieß es: "Feif Scheiben Hämm." Und die Kellnerin konnte daraus kein "Five slices of (cooked/dry-cured) ham" schließen. Ich habe mit einem Zettel und ein paar übersetzten Frühstücksstandards geholfen. Dennoch meinte der Mitreisende, es müsse ihn jeder verstehen. Sorry, auch auf einer AIDA oder Mein Schiff kann es schwierig werden, wenn da einer in seinem Dialekt brabbelt, denn auch auf deutschen Schiffen ist Personal aus Asien unterwegs.

    Eine andere ereiferte sich und giftete den Kellner an mit "Iss siss normäll? Is siss normäll?", weil dieser sich erdreistete, auf einer großen Platte Pancakes, Rührei und Speck anzurichten, natürlich nebeneinander, aber Madame kannte sich bei amerikanischen Gepflogenheiten offenbar nicht aus und meinte, es als Standard voraussetzen zu können, dass man diese Dinge getrennt serviert bekommt.

    Daher rate ich zur Vorsicht, wenn deutsche Urlauber etwas "schrecklich" finden. Ich finde dagegen allzu oft deutsche Urlauber "schrecklich" in ihrem Benehmen und schäme mich entsetzlich. im letzten Fall hat's mich vom Stuhl gerissen, hab diese Furie gebeten ihren Ton zu mäßigen, ihr die Sitten amerikanischen Frühstücks erläutert und mich bei der Bedienung entschuldigt. Es ist immer wieder der Ton, der die Musik macht und ich finde es wirklich auffällig, wie übel oft das fleißige Personal von deutschen Gästen behandelt wird.

    Im Gegensatz zu anderen Reedereien fiel mir auf dieser Reise übrigens die große Zahl deutscher Hosts und Hostessen auf. Sie waren einfach überall - und es wäre doch ein Leichtes gewesen für jemanden, der kein Englisch sprach, sich bei den Mitarbeitern ein paar Begriffe für die Frühstücksbestellung notieren zu lassen. Und dann gibt es da noch die Firma Langenscheidt und wenn alle Stricke reißen, das "Zeige-Wörterbuch" mit Bildern.

    Die Crew der Norwegian Star hat sich engagiert, reingehängt und wahrlich alles gegeben. Ob Talentshow des Servicepersonals, ob das Engagement des Cruise Directors Drew, ob Kellner und Rezeptionisten und bis zum Kabinensteward, sie haben es fertiggebracht, mit ihrer Freundlichkeit und ihrem Engagement den ziemlich verschlissenen Zustand der Inneneinrichtung zu überstrahlen. Viele der Amerikaner, die ich traf, sagten mir, dass sie besonders dieses Schiff sehr mochten und es daher wiederholt buchten. Es ist wie immer eine Frage des halbvollen oder halbleeren Glases.

    Wer meine Ausführungen nachvollziehen kann, dem sei zugeraten: NCL Star kann man buchen, für Touren ab 17. März sogar auf einem modernisierten Schiff. Gern werde ich auch von der nächsten Tour im Februar berichten, wenn ich zurück bin.

    Kreuzfahrten

  • Eigene Anreise zu Kreuzfahrt - Wer haftet bei Flugausfall?
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Nichts habe ich unterstellt, und darum noch einmal in Schönschrift:

    Ob es nun "Geiz" ist oder, netter formuliert, Preisbewusstsein (klingt doch viel netter, oder?) oder was auch immer... wenn es um Urlaubsreisen geht und die Planungen derselben, dann fällt mir immer wieder auf, dass oft das größtmögliche Projekt bei knappstem zeitlichen und finanziellen Budget gewählt wird. Risiken und Stress sind dabei absehbar, wenn man seine Urlaubsplanung "auf Kante" näht.

    Es braucht nicht viel, um eine solche Planung zum Scheitern zu bringen. Eine Flugverspätung oder Anullierung, wie es hier besprochen wurde, ein kleiner Unfall im Urlaub und eine Arztrechnung, die trotz einer Reisekrankenversicherung erst einmal direkt mit Kreditkarte vorab bezahlt werden muss.... das alles kann einen Urlaub bei knappstem Budget völlig ruinieren.

    Die Alternative mit mehr Entspannung und geringeren Risiken wäre immer: "eine Nummer kleiner". Mehr zeitlichen Puffer, etwas Finanzspielraum für Unvorhersehbares lassen und harmonisch reisen. Dazu rate ich nach vielen Jahren Reiseerfahrung: Puffer lassen, zeitlich wie finanziell und im Zweifel "slow travelling".

    Kreuzfahrten

  • Flug von Miami nach Frankfurt
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Ob man sich in Miami befindet oder in Europa, das macht doch für eine Buchung "in Miami" keinen Unterschied. Wer bis zum letzten Moment wartet, der zahlt ziemlich sicher eine deftigen Preis. Ich würde buchen so bald wie möglich und an Preissuchmaschinen gibt es doch wahrlich viel.

    Florida

  • Zweiwöchige Reise nach Vancouver
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Hallo, von Vancouver für 14 Tage in dieser jahreszeit würde ich auch nur dringend abraten. Nasskalt und grau kann's werden und wirklich nicht sehr einladend. Die Rockies, also Banff oder Lake Louise würde ich im Winter immer bevorzugen. Im Sommer sind Vancouver und Vancouver Island sehr zu empfehlen.

    Wenn das Budget aber so eng ist.... warum nicht auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, wenn es wirklich mal finanziell besser ist. Nun kommt auch noch der schwächelnde EUR dazu, immerhin liegt der EUR noch bei 1,38 CAD. Warum nicht ein Pauschalziel last minute in die Sonne und dann nach Kanada, wenn Deine Finanzlage besser ist?

    Kanada

  • Wer kann ein gutes Hotel empfehlen in Barcelona?
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Was ist "gut" und was ist "preiswert"? Ich war mit Hotel Canton direkt am südlichen Ende der Altstadt ganz zufrieden. Da lärmt es ab und an mal kräftig, aber das ist im Zentrum Barcelonas fast überall so, vor allem in der Saison. Ohrstöpsel helfen.

    Archiv

  • Airbnb
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Eine so unspezifisch gestellte Frage kann nicht befriedigend beantwortet werden. Ein häufiger Fehler. Bitte spezifiziere Deine Erwartungen:

    Bist Du Fußballfan? Möchtest Du eine Unterkunft in der Nähe des Stadions?

    Möchtest Du lieber einen Badeurlaub verbringen?

    Soll es sehr ruhig sein? Dann würde die Ciutat Vella ausscheiden.

    Wie viele Personen sollen reisen? Kinder dabei? Welche Größe soll die Unterkunft haben? Mehrere Schlafzimmer bzw. "ganze Unterkunft"?

    Behindertengerecht? Aufzug? Aussicht? Lage? Preis? Dauer? Reisezeit?

    Barcelona

  • Eigene Anreise zu Kreuzfahrt - Wer haftet bei Flugausfall?
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Die Haftung der Fluggesellschaften ist beschränkt und bezieht sich, sofern keine Paketbuchung aller Leistungen zusammen erfolgte, nicht auf indirekte Schäden. Als Mitarbeiter einer Fluggesellschaft werden "mir" ständig solche Haftungen von Passagieren angedroht. Nach dem Motto:

    "Der Flug hat Verspätung, ich verpasse meinen Geschäftstermin, kann nun meine Ölbohrlizenz nicht unter Dach und Fach bringen, verliere einen Milliardenumsatz und daher ist die Fluggesellschaft schuld."

    Bestünde diese indirekte Haftung wirklich, welche weit über die Transportverpflichtung hinausgeht, dann wäre jede Fluggesellschaft schon pleite noch bevor sie jemals einen Cent Gewinn eingeflogen hätte. Und aus genau diesem Grunde gibt es KEINE Haftung, wenn der Flug Verspätung hat und eine unabhängig gebuchte Weiterreise nicht erreicht werden kann, ob mit dem Schiff oder anders.

    Der bei weitem größte Teil aller Verspätungen ist nicht einer Fluggesellschaft zuzuordnen. Flugsicherheitskontrolle, Streiks, Wetter - was auch immer. Gerade bei Kreuzfahrten und in den entsprechenden Foren liest man immer wieder den sehr sinnvollen Tipp, genügend zeitlichen Puffer vor oder nach einer Kreuzfahrt einzuplanen. Europäisch würde ich standardmäßig eine Nacht vorschalten, bei Kreuzfahrten ab USA / Übersee mindestens zwei - immerhin kann man hier ein touristisches Vorprogramm basteln.

    Auch die Rechtssprechung argumentiert so, ob es nun um den wichtigen Geschäftstermin geht oder Kreuzfahrten: Flugreisen sind grundsätzlich mit einem gewissen Verspätungsrisiko ausgestattet, wie jede andere Reise auch - diese potenzielle Gefahr kann als bekannt vorausgesetzt werden und somit ist es dem Kunden zumutbar, das seine zur Vermeidung von Anschlussproblemen zu leisten, in dem er ausreichend Puffer einbaut. Tut er das nicht - und im Falle einer Anreise am selben Tag der Kreuzfahrt-Abreise wäre das gageben, haftet er selbst. Ob er im Zweifelsfall auf Kulanz pochen kann, ist die eine Frage - welche Megastress man sich durch diese superknappe Planung selbst antut, ist die andere Frage. Wer solche Probleme von Anfang an vermeiden will, bucht Anreisepakete über die Reederei dazu - und siehe da: es sind in der Regel zeitliche Puffer mit Übernachtungen schon eingebaut! Warum wohl?

    Bei der Rückreise geht es in derselben Art weiter. Hat jemand seinen Rückflug vom Ankunftshafen wenige Stunden nach planmäßiger Ankunft separat gebucht und hat das Schiff Verspätung, z.B. durch Wetter oder was auch immer, dann verfällt der Flug und der Passagier muss sich selbst um einen Ersatz bemühen, eventuell sogar einen sehr teuren neu gebuchten Flug bezahlen, sofern sich die Fluggesellschaft stur stellt und die Kulanz verweiert. Je billiger die Airline, desto weniger würde ich hier auf Kulanz hoffen, denn die No-Frills-Geschäftsmodelle sehen solche freiwilligen Leistungen nicht vor.

    Noch'n Gedanke: was mag denn der Grund dafür sein, dass der Reisende zeitlich so knapp plant? Es wird der Versuch sein, Urlaubstage zu sparen und evtl. Geld, das er nicht für "überflüssige" Übernachtungen ausgeben will.  Drastisch formuliert: führt der eigene Geiz zu Problemen, sollen andere dafür den Kopf hinhalten? Solche Erwartungen finde ich auch moralisch für nicht sehr opportun.

    Kreuzfahrten

  • Reihenfolge von Bord gehen bei Landausflügen
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Unsinn, wenn die Gangway von den "local authorities" freigegeben wurde, darf jeder von Bord gehen. Man soll die Treppenhäuser nicht blockieren und wenn man zu früh Richtung Ausgang geht, wird man wieder weggeschickt, aber man kann sich in der Nähe aufhalten und dann ist man - schwupps - von Bord gegangen. Es gibt auch immer viele Vielfahrer, die in den bekannten Häfen gar nicht mehr von Bord gehen und statt dessen lieber ein ziemlich leeres Schiff genießen.

    Kreuzfahrten

  • Preis OK??? - Erststäter - Royal Caribbean - Karibik - 16 Tage
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! Habe ich den Passus überlesen oder gibt es noch keine Anmerkung zur Kabinennummer? Die Nummer Eurer Kabine ist in Euren Reiseunterlagen enthalten, außer wenn es sich um eine Glückskabine handelt, dann würde die Zuteilung kurzfristig erfolgen.

    Da diese Reise im Paket von einem erfahrenen Anbieter verkauft wurde, ist anzunehmen, dass Ihr die Kabine behaltet. Dann muss beim Übergang von der einen zur enderen Kreuzfahrt gar nicht aus- und wieder eingeschifft werden. Die Rezeption hält alle Informationen vor, denn dieses Back-to-Back-Reisen ist speziell in den USA sehr verbreitet.... da gibt es jede Menge Pensionäre, die quasi nichts anderes tun. Einer sagte mir kürzlich, als ich ihn fragte, wo er denn sein Zuhause habe: "Kentucky and Criuise Ships!"

    Und selbst WENN es doch zu einem Kabinenwechsel kommt, ist das für die Crew alltägliche Routine: Koffer packen, neue Tags dran mit der neuen Kabinennummer, sperrige Klamotten evtl. auch mit Bügeln dazu - bisschen freundliches Trinkgeld hinlegen, fertig. Ihr bekommt Eure neue Key Card an der Rezeption, könnt in der "Umzugszeit" am Pool lümmeln oder was auch immer tun und zur annoncierten "Kabine-Fertig-Zeit" könnt Ihr in Eure neue Kabine.

    Kreuzfahrten

  • Hotel- und Routensuche dringend
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin, für drei Nächte in South Beach fand ich ein paar Hotels für unter 400 EUR MIT kostenlosem Parkplatz, einiges deutlich unter 600 EUR - alles in South Beach. Schönen Urlaub!

    Florida

  • Orlando's Freizeitparks - dringend Hilfe gesucht!
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin, bei mir würde das EPCOT-Center weiter oben rangieren, dafür könnte ich gut und gern auf Magic Kingdom verzichten: zu putzig-schnuckelig-kindlich... also eher was für die ganze Kleinen. Am EPCOT-Center finde ich gerade gut, dass es ein bisschen die Zukunftsgläubigkeit widerspiegelt, die man noch in den 1960er und 70er Jahren lebte... da sah man uns schon um die Jahrtausendwende alle mit privaten Untertassen herumfliegen.

    Wenn man eine Affinität zu Technik und Wissenschaft hat, die im EPCOT auf sehr unterhgaltsame Weise zelebriert werden, ist man hier richtig. Lustig fand ich die simulierte Reise zum Mars. Und das Feuerwerk am Abend über dem großen See am World's Showcase ist einfach spektakulär - ein wirklich gigantisches Synchronfeuerwerk mit Musik.

    Ich empfehle: Animal Kingdom, Hollywood Studios, Epcot und die beiden Universal Parks.

    Florida
  • 1 von 1

  • Inhalte melden
  • Veranstalter AGB
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutz
  • Privatsphäre-Einstellungen
  • AGB
  • Impressum
© 1999 - 2026 HolidayCheck AG. Alle Rechte vorbehalten.
  • Erster Beitrag
    Letzter Beitrag