Inzwischen nimmt das Thema ziemlich Fahrt auf.
Es sind zwar -wenn überhaupt nur wenige Touristen aus Santorini, weil eben keine Saison ist--aber das Auswärtige Amt hat nun einen Warnhinweis herausgegeben
Hier nachzulesen, klick
Aktuelles
Am 1. Februar 2025 kam es auf der Insel Santorini zu einer Reihe von Erdbeben (Seebeben). Die meisten davon ereigneten sich zwischen den Inseln Santorini und Amorgos. Die Stärke der Beben schwankte zwischen 3 und 4,5 mit steigender Tendenz. Größere Schäden sind bislang nicht bekannt. Mit weiteren Erdbeben und seismologischer Aktivität muss gerechnet werden.
Die Bevölkerung wird dazu aufgerufen, sich von Küstenabschnitten fernzuhalten, an denen Erdrutschgefahr besteht.
Der griechische Katastrophenschutz empfiehlt daneben folgende präventive Maßnahmen:
- Vermeiden Sie große Menschenansammlungen in geschlossenen Räumen und das Betreten verlassener Gebäude.
- Vermeiden Sie Anfahrten und Aufenthalte in den Häfen von Ammoudi, Armeni, Korfou und dem Alten Hafen von Fira.
- Wählen Sie sichere Routen, wenn Sie sich innerhalb als auch außerhalb von Ortschaften bewegen.
- Verlassen Sie Küstengebiete sofort, sollten Sie sich dort aufhalten. Bei starken seismischen Erschütterungen besteht die Gefahr von Überschwemmungen.
===
Aus touristischen Medien (hier die Online Meldung aus der FVW in Auszügen)--entnehme ich dies- Infos vom 3. Februar 2025:
"Airline bietet Sonderflüge an
Derzeit ereignen sich Beben im Fünf- bis Zehn-Minutentakt. Diese sind nicht stark. Die Angst vor einem wirklich schweren Beben ist dennoch groß. Am Montag waren die Flüge und Fähren von der Insel weg ausgebucht. Eine griechische Airline bot Sonderflüge.
Ältere Inselbewohner fühlen sich an die Katastrophe von 1956 erinnert: Damals hatten zwei Beben der Stärke 7,7 und 7,2 sowie die darauffolgenden Tsunamis in der Region Dutzende Opfer gefordert und schwere Schäden verursacht...."
Und weiter:
"Laut Vasilis Karastathis, dem Direktor des Geodynamischen Instituts, wurden in der Region bereits über 380 Erdbeben registriert. "Das Phänomen wird von Wissenschaftlern genau beobachtet", sagte Karastathis der Athener-Mazedonischen Nachrichtenagentur.Häfen und verlassene Gebäude meiden
Menschen sollten sich von den Küstenabschnitten fernhalten, an denen Erdrutschgefahr bestehe, schreibt das Auswärtige Amt auf seiner Website. Außerdem verweist es auf präventive Maßnahmen, welche der griechische Katastrophenschutz empfiehlt."