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  • Verhalten von FTI nach Flugstopp
    freerikF freerik

    bernhard707 wrote:
    ...
    Mit ein wenig denken ist es doch recht einfach, kein RV legt gerne seine Kalkulation offen.
    Noch nicht draufgekommen? 😱

    Ja, mit dem Denken habe ich es oft nicht so... 😉

    Du meinst also allen ernstes, das der RV lieber Geheimniskrämer spielt anstatt hieb- und stichfest zu belegen wo die Euronen hin geflossen sind, die er vom Kunden will und so die Rechtmäßigkeit seiner Forderung gefärdet?

    Hast Du für Deine so offensichtliche, selbstverständliche Antwort irgendwelche Belege oder handelt es sich dabei nur um "Vermutungen, Meinungen, Annahmen und niemals konkrete Fakten"?

    Reiseveranstalter

  • Verhalten von FTI nach Flugstopp
    freerikF freerik

    Einen Versuch der Ernsthaftigkeit wage ich noch...

    bernhard707 wrote:
    ...
    freerik
    Gutes Beispiel für eine falsche Einschätzung, leider hast Du den ersten Teil nicht hervorgehoben und in diesem Punkt sind ja einige anderer Meinung, vor allem was die Kostenteilung betrifft. Da gibt es keine Guten oder Schlechten.

    Der zweite Teil ist natürlich die gesetzliche Voraussetzungdazu, möglich das FTI damit aus naheliegenden Gründen ein Problem hat.

    Was für den einen nahe liegend ist, ist für den anderen an den Haaren herbeigezogen.
    Könntest Du bitte konkrete Gründe benennen, die Deiner Meinung nach dazu führen, dass FTI keine Kostenaufstellung liefert?

    Reiseveranstalter

  • Verhalten von FTI nach Flugstopp
    freerikF freerik

    bernhard707 wrote:
    Im konkreten Fall handelt es sich ja nun eindeutig um höhere Gewalt. Eine interessante Frage wäre, ob FTI mittlerweile eine nachvollziehbare Aufschlüsselung der anteiligen Kosten vorgenommen hat, denn dazu sind sie verpflichtet.

    Nanu? Eine Schelte von bernhard707 gegen FTI? Biste jetzt doch auf der Seite der Guten?

    Reiseveranstalter

  • Verhalten von FTI nach Flugstopp
    freerikF freerik

    gastwirt wrote:

    gastwirt wrote:
    Die Rechnung vorerst nicht zu bezahlen, bleibt doch jedem unbenommen! Einen Widerspruch einzulegen, müßte man auch schaffen, wenn man im Forum ellenlange Beiträge verfassen kann. Den folgenden Rat gab es viel weiter vorn schon mal:
    Mahnverfahren abwarten, diesem einen fristgerechten Widerspruch entgegensetzen und der Dinge harren, die dann kommen werden. Natürlich nur, wenn einem ein Streitwert von z.B. 192€ diese Zeilen wert sind! 😛

    Wer diesen, meinen Rat von Seite 43 befolgt hat, hat, wie ich sehe, keinen Fehler gemacht 😛

    So sieht's aus!
    Wobei ich mich bisher schon fast ein wenig darüber ärgere einen weiteren Einspruch abgeschickt zu haben statt auf eine Mahnung zu warten. Eine Antwort von FTI steht noch aus. Das Porto hätte ich mir wohl sparen können. (55 Cent hin oder her, von nix kommt nix...)

    Reiseveranstalter

  • Verhalten von FTI nach Flugstopp
    freerikF freerik

    Lexilexi wrote:
    ich hatte die frage schon einmal gestellt:
    was spricht gegen die verwendung von textbausteinen?
    der sachverhalt ist doch bei allen "betroffenen" der gleiche. also wird es auch rechtlich gleich behandelt.
    warum soll man da jeden einzelnen fall individuell betrachten?

    Vielleicht weil FTI das in der Stellungnahme so behauptet hat? Zitat:

    FTI wrote:
    Da wir jede Urlaubsreise als individuell ansehen und der Platz an dieser Stelle begrenzt ist, ist es in diesem Rahmen leider nicht möglich, weitere, allgemein gültige Aussagen zu treffen. Wir bitten hierfür um Verständnis.

    Also wie passt das mit der Tatsache zusammen, das FTI nicht auf meinen Widerspruch eingeht und stattdessen mit Textbausteinen antwortet, die nur allgemeine Aussagen enthalten? (...und zudem noch inhaltlich nicht ganz eine Linie fahren)

    Reiseveranstalter

  • Verhalten von FTI nach Flugstopp
    freerikF freerik

    privacy wrote:
    Aber natürlich ist mit einer 2-seitigen Aufstellung nicht unbedingt gemeint, dass diese nachvollziehbar und prüfbar aufgeschlüsselt ist. Kanns Du das so bestätigen, Freerik?

    Gruß privay

    Ganz genau! Die haben schön ein paar Hausnummern miteinander verrechnet und das Ganze auf zwei Seiten (genau genommen eher eineinhalb) aufgeplustert. Dabei fehlt jeder Hinweis oder Beleg auf die Ursprünge der Beträge.

    Reiseveranstalter

  • Verhalten von FTI nach Flugstopp
    freerikF freerik

    bitte bring mich doch in deinem fall mal auf den laufenden:

    • du hast widerspruch gegen die rg. eingelgt, richtig?
    • dann kam das pamphlet von fti?

    Nicht ganz: Erst das Pamphlet (2 Seiten Anschreiben, 2 Seiten Rechnungsaufstellung, ein Blatt mit zwei identischen vor ausgefüllten Überweisungsträgern), dann mein Widerspruch mit detaillierten Angaben zu der Situation am Urlaubsort, dann die Absage seitens BigXtra (wieder 2 Seiten).

    wie setzt sich das zweite schreiben zusammen?

    Überwiegend eine Mischung aus dem ersten Anschreiben und der offiziellen Stellungnahmen plus die Aussage, dass mir im Urlaub noch gekündigt wurde, schriftlich! Und der Reiseleiter hätte dafür gesorgt, das jeder Kunde davon Kenntnis genommen erhielt. Also wasserdicht! Witziger weise wird im darauf folgenden Absatz darauf hingewiesen, dass die Kündigung keiner bestimmten Form bedarf.

    Lesen die eigentlich, was die da schreiben?

    Also abgesehen davon, dass sowieso nur Textbausteine zum Einsatz kamen, die keinen individuellen Bezug zu meinem Fall aufweisen, wirken sie untereinander auch nicht ganz auf einer Linie.

    Es scheint also, als ob FTI entgegen seiner Stellungnahme von den individuellen Entscheidungen abrückt und einfach Ablehnungseinheitsbrei raus haut.

    Reiseveranstalter

  • Verhalten von FTI nach Flugstopp
    freerikF freerik

    Falsch gastwirt,

    wenn alle Aussagen der Betroffenen wahr sind, ist die Rechtslage eindeutig. (Siehe dazu die Pressemitteilung des BMJ)

    Und mittlerweile greifen auch alle Argumente für FTI nicht mehr, denn es ist ja wohl sehr bezeichnend, wenn der Veranstalter Seiten lange Stellungnahmen (hier und auf deren Internetseite) veröffentlicht aber den Casus Knackpunkt schön ausspart.

    Wenn ich berechtigte Forderungen gegenüber jemandem hätte würde ich ihm diese Berechtigung einfach vorlegen, anstatt ein Loblied auf sich zu singen (platt ausgedrückt).

    Auf Seite 44 schrieb Lexilexi:
    "warum sollte der veranstalter ein dickes pamphlet verschicken, wenn es auch auf 2 seiten geht?
    er stellt dir eine rechnung und nun bist du gefragt, die vermeintlich unberechtigten ansprüche abzuwehren, in dem du beweisen mußt, dass die forderung unbegründet ist."

    Mittlerweile hat FTI mehrfach dicke Pamphlete verschickt. Wenn die sich ihrer Sache so sicher wären hätten sie auf den Punkt argumentiert. Sei es mit einem Zitat aus dem Aushang und/oder einer detaillierten  Rechnungsaufstellung.

    Aber noch etwas am Rande:
    Wieso dauert es überhaupt 3 Monate die Nachforderung zu stellen? Ich stelle mir das so vor: Asche, Flugverbot und Chaos, dann wird das Flugverbot aufgehoben. Die RV fragen nach freien Plätzen bei den Fluggesellschaften nach und die sagen: klar für soundsoviel Euro pro Nase bringen wir jeden nach Hause.
    Was ich sagen will: Der Preis für die Rückbeförderung stand doch mit großer Wahrscheinlichkeit schon vor dem Rückflug fest. Die Fluggesellschaften werden doch sicher nicht gesagt haben: Klar, erstmal alle einsteigen, das Finanzielle schauen wir später an. Also warum gab es nicht schon zwei, drei Wochen nach dem Rückflug die Nachforderung.

    Reiseveranstalter

  • Verhalten von FTI nach Flugstopp
    freerikF freerik

    Super, voll das Marketing BlaBla, das teilweiser in gleicher Form auch als Anschreiben der Nachforderung bei lag. Von einer Kündigung der Reiseverträge mit den Urlaubern kein Wort.

    In der Serviceinformation  auf der FTI-Seite findet sich lediglich dieser Absatz zu diesem Thema:

    "Die Kündigung des Reisevertrags wegen höherer Gewalt haben wir mittels unseres Kundeninformationsschreibens erklärt. Dieses ließen wir vor Ort über unsere Reiseleitung an unsere betroffenen Kunden aushändigen. Außerdem wurde das Schreiben an den hierfür vorgesehenen Stellen ausgehängt. Unsere Reiseleiter bestätigen, dafür gesorgt zu haben, dass alle unsere Gäste Kenntnis von diesem Schreiben erhielten."

    Der letzte Satz ist ja nach wie vor der Knackpunkt und jeder andere Diskussion ist solange hinfällig, bis das geklärt wird. Und in diesem Punkt scheint alles darauf hinaus zu laufen, das bei jedem Individuell entschieden wird: "...jede Urlaubsreise als individuell ansehen...nicht möglich, weitere, allgemein gültige Aussagenzu treffen..."

    Also weiterhin abwarten und Tee trinken.

    FTI wird das Geld, was sie ohne Gegenwehr bekommen gerne behalten. Wer hingegen begründet widerspricht, hat aber meiner Meinung nach auch gute Chancen die Rechnung ablehnen zu können.

    Allen neu hinzugekommenen empfehle ich in diesem Zusammenhang nochmal die Informationen des Bundesministerium der Justiz.

    Wer Zweifel an der Richtigkeit der Forderung hat sollte diese auch aussprechen, und sich an den gut gemeinten Ratschlägen vieler offensichtlich fachkundiger Beiträgen hier orientieren. Hervorheben möchte ich in diesem Zusammenhang die Aussagen von Advocator, gabriela_maier, shoto-kan und goofy1

    Reiseveranstalter

  • Verhalten von FTI nach Flugstopp
    freerikF freerik

    plinze wrote:
    ...denn davon lebt ein Forum....   😉

    Ein Forum lebt von gutem Informationsgehalt. Der ist hier, auch Dank den engagierten Beiträgen der nicht-Betroffenen, stark ausgedünnt. Jeder weiter Betroffene, der sich zukünftig mal informieren will trifft auf diese Flut von abschreckenden Beiträgen.

    Das ist schade...

    Reiseveranstalter

  • Verhalten von FTI nach Flugstopp
    freerikF freerik

    Donnerwetter, da ist ja in den letzten zwei Tagen viel zusammengekommen. Allerdings größtenteils nichts weiter als heiße Luft.

    curiosus wrote:
    shoghun13, RV haben per Aushang/Handzettel reagiert. Vielleicht nicht sofort und überall, aber sie haben reagiert...

    Natürlich hat auch FTI einen Aushang gemacht, wie andere Veranstalter auch. Nur stand bei FTI nichts über eine Kündigung, wie bei anderen Veranstaltern. Und diese nicht erteilte Kündigung ist doch der Dreh- und Angelpunkt der ganzen Geschichte.

    Natürlich kann FTI nichts für die Aschewolke, das kann niemand. Und niemand hat hier die AI-Mentalität, voll versorgt zu werden ohne Mehrkosten zu übernehmen. Ich, für meinen Fall, bin auch bereit die Kosten für die zusätzlichen Übernachtungen zu zahlen. Aber das ist hier erstmal gar nicht der Punkt.

    Ich betone es nochmal: Mir wurde vor Ort in absolut keiner Form gekündigt, eher im Gegenteil: Der Reiseleiter gab deutlich zu verstehen, dass alles beim alten bleibt. Und nun behauptet FTI/BigXtra das Gegenteil und stellt aufgrund dieser Behauptung eine Nachforderung. Das ist einfach frech.

    Und wenn Lexilexi nicht in der Lage ist hinreichend zu abstrahieren und die Ähnlichkeit zwischen dem "Abpresser" und dem Veranstalter sehen, sollte sie sich hier besser heraus halten. Natürlich ist das nicht (genau) das Gleiche. Sicher sind vom Veranstalter Leistungen erbracht worden. Aber die habe ich bereits vor Reiseantritt bezahlt. Die Nachforderung erscheint mir da (von den zusätzlichen Übernachtungskosten abgesehen) tatsächlich so, als ob mir jemand auf offener Straße ein paar Euro abluchsen möchte.

    Abgesehen davon wäre ich dankbar dafür wenn sich diejenigen, die nicht betroffen sind in dieser Angelegenheit zurückhalten. Es ist ja schön hier einen frischen Wind und eine andere Sicht der Dinge einbringen zu wollen, aber in dieser Form hier absolut unangebracht. Wer der Meinung ist, dass das ganze nicht so schlimm sei und man so einen Betrag ruhig zahlen kann, kann das gerne für mich tun. Nun Lexilexi oder bernhard707? Wenn Ihr wollt, schicke ich euch gerne Zahlungsziel und Verwendungszweck meiner Rechnung. Dann könnt ihr euren Worten Taten folgen lassen.

    Reiseveranstalter

  • Verhalten von FTI nach Flugstopp
    freerikF freerik

    @Lexilexi

    Das hat weniger mit Idealismus zu tun als mit Selbstbewusstsein.

    Wenn jemand auf offener Straße 10 Euro von Dir verlangt, ohne Dich irgendwie zu bedrohen, gibst Du sie ihm dann? 
    Bedenke, er könnte Dir aber auf die Nase hauen. Wäre es wert das Risiko einzugehen, wegen 10 Euro? Vielleicht warten hinter der Ecke auch ein paar Kumpels von ihm, die Dir bei Weigerung auf die Nuss hauen könnten.
    Oder protestierst Du wenigstens erstmal, weil Du das Verhalten des Geldschneiders als Unrecht empfindest?

    Es ist genauso blödsinnig hier dem Reiseveranstalter ohne jede Gegenwehr das Geld in die offene Hand zu legen. Gerade wenn man das Gefühl hat, dass man selbst vielleicht im Recht ist. Und gerade wenn man hier im Forum gelesen hat, dass es anderen genau so geht, dass scheinbar ungerechtfertigt Geld von ihnen verlangt wird. 
     
    Vielleicht wird der Veranstalter Dir ein Mahnbescheid zukommen lassen (Dir versuchen auf die Nase zu hauen) oder versuchen dich vor Gericht zu zerren (Dir also von seinen Handlanger auf die Nuss hauen lassen).
    Momentan sieht es nicht so aus als sitze der Veranstalter am längeren Hebel. Genau so wenig wie der Typ von der Straße, der einem nur ein paar Euro abpressen will.

    Reiseveranstalter

  • Verhalten von FTI nach Flugstopp
    freerikF freerik

    Ich kann diese "drauf-geschissen-Haltung" auch nicht nachvollziehen.

    Da man hier nicht als Einzelner betroffen ist, ist es auch eine Form von Zivilcourage, nicht sofort die Segel zu Streichen und klein bei zu geben. Jeder, der einfach so aus Bequemlichkeit in dieser Angelegenheit aufgibt verpasst denjenigen, die für ihr Recht eintreten einen Schlag ins Gesicht. 
    Das ist es was Gofy1 mit Wegsehen und Nichtwissen gemeint hat, und nicht Nationalsozialismus. Nur leider ist einem Duckmäuser und Angstmeier nicht bewusst, dass man gemeinsam stark ist und auch was bewegen kann.

    Reiseveranstalter

  • Verhalten von FTI nach Flugstopp
    freerikF freerik

    beachcomber wrote:

    Gern würde ich mich wieder im nächsten Urlaub in Ihre Hände begeben.

    Wie bitte ???

    Absolut, sehe ich momentan noch genauso. Vor Ort war alles super und man fühlte sich in sicheren Händen. Andere Touristen hatten ernsthafte Probleme irgendwie Bargeld aufzubringen um nicht vor die Tür gesetzt zu werden.

    Selbst wenn man nachträglich noch zur Kasse gebeten wird ist das allemal besser als im Urlaub obdachlos zu werden.

    Trotzdem erscheint das Vorgehen von FTI nicht in Ordnung und der Widerspruch bisher in allen hier aufgeführten Fällen begründet. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

    Reiseveranstalter

  • Verhalten von FTI nach Flugstopp
    freerikF freerik

    Ich persönlich fände es interessant zu lesen, was diejenigen genau geschrieben haben bevor die Ablehnung des Widerspruchs gekommen ist. Vielleicht können petra hano und andere mit Antwort von FTI mal ihr erstes Schreiben hier (im genauen Wortlaut) aufführen. Vielleicht sind es nur kleine formale Fehler, die FTI veranlasst auf ihrer Forderung zu verharren.
    Ich werde das auch tun sobald ich eine Antwort von BigXtra habe, egal ob diese positiv oder negativ ausfällt.

    Reiseveranstalter

  • Verhalten von FTI nach Flugstopp
    freerikF freerik

    Interessant finde ich auch den letzten Teil des Absatz:

    Kündigt der Reiseveranstalter trotz des annullierten Rückflugs nicht, bleibt er in der Pflicht zur vollständigen Erfüllung des Vertrages. Er muss den Reisenden sobald als möglich zurückbefördern. Fallen dadurch Mehrkosten an, etwa für weitere Übernachtungen oder einen teureren Rücktransport als den vereinbarten Flug, sind diese vom Reiseveranstalter zu tragen. Einen Rücktransport, der unverhältnismäßig teurer ist als der annullierte Flug, kann der Reisende jedoch nicht verlangen. Verschiebt sich der Rücktransport erheblich, liegt ein Reisemangel vor, der den Reisenden berechtigen kann, eine anteilige Rückerstattung des Reisepreises zu verlangen.

    Ganz Verwegene könnten den Spieß also umdrehen und sogar Geld von FTI verlangen. Immerhin hatte mir der Reiseleiter noch Sonntag gesagt, dass es vorerst bei meinem geplanten Rückflug am Montag bleiben würde. Letztlich wurde Mittwoch daraus. Das sind zwei Tage, die ich nicht arbeiten konnte. Wenn ich denen den Verdienstausfall berechnete wäre das ein günstiger Urlaub gewesen! (Ich weiß, dass das nicht in obigem Text steht.)

    Reiseveranstalter

  • Verhalten von FTI nach Flugstopp
    freerikF freerik

    Salazar wrote:
    So, ich habe mich jetzt noch ein bisschen informiert und mich mit einem Bekannten unterhalten, der in Rechtsangelegenheiten versierter ist, als ich es bin.

    Was heißt versierter? Ist er Anwalt mit Spezialisierung auf Reiserecht?

    Ich hab ihm meine Geschichte erzählt und laut ihm soll ich froh sein, dass sich FTI überhaupt um alles gekümmert und organisiert hat, weil sie das normalerweise nicht einmal hätten machen müssen,

    Ja schau an. Wenn sie den Reisevertrag ordentlich gekündigt hätten, hätten FTI sich wirklich um nichts kümmern müssen. Aber das Gegenteil war der Fall: Es wurde (scheinbar in mehreren Fällen) betont das Reise so weiter verläuft wie geplant und Zusatzbelastungen für den Urlauber nicht anfallen.

    Laut ihm gibt es das sogenannte Tschernobyl Urteil aus den 80er Jahren, das Vorgehen ist rechtens. Toll, der saure Apfel muss also gegessen werden!

    Und was steht in dem besagten Urteil drin? Was hat Tschernobyl mit dem Eyafjalla-Vulkan zu tun?

    Selbst wenn das Urteil 1 zu 1 auf diese Angelegenheit angewandt werden könnte, so leben wir hier nicht in den USA, wo ein Präzedenzfall praktisch ein neues Gesetz ist. Es gibt hierzulande Gesetze, die jedes mal neu angewandt werden müssen. Und gerade in Bezug auf die Reiseverzögerungen dieses Jahres gibt es klare Rechte, die jeder beim BMJ nachlesen kann.
    Rechte bei Flugausfällen aufgrund von Vulkanasche

    Wer saure Äpfel mag kann ja gerne herzhaft zubeißen. Allen anderen empfehle ich derartiges Hörensagen zu ignorieren und sich an gegenwärtigem Recht zu orientieren und Widerspruch einzulegen, wenn in der Nachforderung in Bezug auf die Kündigung des Reisevertrages falsche Tatsachen genannt werden.

    Reiseveranstalter

  • Verhalten von FTI nach Flugstopp
    freerikF freerik

    Wenn es nicht stimmt, schreib das es eine Lüge ist. Bei uns gab es einen Aushang, in dem der Vertrag aber definitiv nicht gekündigt wurde. Auch Zusatzkosten wurden nirgendwo schriftlich erwähnt.

    Ich würde nochmal auf die Tatsache, dass es keine Kündigung gab und auf die "Rechte bei Flugausfällen aufgrund von Vulkanasche" vom BMJ hinweisen. Ebenso sollte auf eine Beschwerde beim Verbrauchersschutz hingewiesen werden.

    Ich vermute aber, das FTI und Co. möglicherweise nach den Vorfällen in finanziellen Schwierigkeiten stecken und nun versuchen Kapital aufzubringen. Und einem vom Bankrott bedrohten Unternehmen kann man schwer drohen. Achtung, das ist nur meine persönliche Meinung. Ich habe keinen Hinweis darauf, das dem wirklich so ist.

    Reiseveranstalter

  • Verhalten von FTI nach Flugstopp
    freerikF freerik

    Hallo, Reisegeplagte!

    Ich habe heute auch eine Nachforderung von BigXtra erhalten, die meines Wissens nach zu FTI gehören.
    Wir waren im Sultan of Side inEvrenseki und mussten wegen der Aschenwolke zwei Tage länger als geplant bleiben. Der Reiseleiter vor Ort, ein Herr Koska Kaya (kann jemand den Namen bestätigen?) hatte aber alles sehr gut gemanagt und auch keine zusätzlichen Kosten in Aussicht gestellt. Eine Kündigung in irgendeiner Form gab es auch nicht, eher im Gegenteil. Herr Kaya gab immer wieder mündlich zu verstehen, dass alles beim Alten bleibt.

    An BigXtra habe ich deshalb einen Widerspruch formuliert. Das empfehle ich auch allen anderen Betroffenen. Bloß nicht versuchen die Sache aus zu sitzen.

    Ich habe aber Verständnis für den Reiseveranstalter. Er kann für die Umstände genau so wenig, wie ich und es tut mir irgendwo auch Leid, das er auf den Kosten sitzen bleibt. Leider fällt mir das Geld auch nicht aus der Tasche und Nachforderungen in einer Höhe, die fast den Kosten des Urlaubs entsprechen kann ich auch nicht mal eben so stemmen.

    Reiseveranstalter
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