@frank5678 sagte:
Fazit: Wer vor einer Buchungsentscheidung steht, sollte sich vor allem die Anzahl der Bewertungen bei den Buchungsportalen ansehen! Und ein Blick ins "Kleingedruckte", v.a. in die Stornierungsbedingungen, sei natürlich auch empfohlen.
Genau so ist es, frank5678!
So sehr ich nachvollziehen kann, dass Du von der Null-Kulanz-Strategie des Hoteliers enttäuscht bist - er hat all`das, was Du bemängelst, nicht zugesagt bzw. in seinen AGB´s erwähnt. Da nützen auch Deine Hinweise auf irgendwelches Gekungel mit den Ortsoberen nichts. Da hilft halt nur ein vorheriges Abchecken der Gegebenheiten - wie Du ja auch selbst schreibst. Und selbst dabei kann man auf die Nase fallen, wenn man Dinge voraussetzt, die man z.B. als Ortsfremder nicht auf dem Schirm hat.
Du schreibst in diesem Fall, dass kein Aufzug vorhanden gewesen sei, was doch eigentlich selbstverständlich wäre. Ich kenne da ein Hotel an der Mosel - im Prinzip auch ein "Romantik-Hotel" - das hatte sowohl einen solchen und sogar in diesem Gebäudeteil behindertengerechte Zimmer, also alles toll, könnte man meinen! Was aber ein auswärtiger Touri nicht bedenkt - und was in der Hotelbeschreibung auch nicht erwähnt wird - ist die Tatsache, dass bekanntermaßen die Mosel regelmäßig Hochwasser hat und deshalb nur die erste Reihe der Gebäude direkt am Ufer liegen, weitere Häuser sind die Hänge hoch gebaut worden. So auch in diesem Fall - und da war der Weg zum Gebäude mit dem Aufzug so steil, dass dieser für einen Menschen mit Rollator oder sogar Rollstuhl nicht aus eigener Kraft zu bewältigen war.
Da nutzt einem auch der beste Aufzug nichts!
LG
Sokrates
P.S.: Das mit den steilen Straßen kann natürlich auch ein Ortsfremder auf der Karte sofort sehen, er sollte dafür aber den Unterschied zwischen Gleit - und Prallhang kennen! Klugscheißer- und OT- Modus aus!