Ja natürlich, hatte ich bereits angeführt: der Kunde hat das Recht nachzuweisen, dass die Kosten für das Storno geringer ausgefallen sind - aber wie sollte er das?
Das kann man vielleicht bei einem Ferienhaus an der Nordsee, aber nicht bei einem Flug, dessen Angabe zunächst unverbindlich und der tatsächliche Flug somit nicht nachprüfbar ist, oder einem beliebigen Hotelzimmer. Also würde ich das als netten Zusatzverdienst für die Veranstalter bezeichnen.
Zitat mosaik:
Und man kalkuliert heute nicht mehr eine Reise oder ein Monat ab, sondern man rechnet / kalkuliert in Perioden. Es wäre viel zu kompliziert, einzelne Kosten exakt einer ständig schwankenden Anzahl von Passagieren Reisegenau (also was hat der Flug vom 1. bis zum 7. Ertrag gebracht) zu errechnen - es ergäbe eben auch keinen Sinn aufgrund meiner Anmerkungen: mal mehr mal weniger.
Das habe ich mir gedacht. Bei dieser Art der Kalkulation wird der Kunde nie erfahren, was seine Reise den Veranstalter tatsächlich gekostet hat.
Er sieht den verlangten Preis, akzeptiert ihn - und ist in der Regel ja auch zufrieden. Zumindest so lange, bis er am Pool in ein Gespräch verwickelt wird "Was hast Du bei diesem Veranstalter für Deine Reise bezahlt?" Identische Leistungen vorausgesetzt, können da erhebliche Differenzen zum Vorschein kommen.

), dass er seinen Urlaub antreten und erleben kann, wie er sich das gewünscht hat.