Warum denn in die Ferne schweifen?
Vila Vita Hotel & Residenz Rosenpark
Rosenstr. 18-28, 35037 Marburg
http://www.vilavitahotels.com
Warum denn in die Ferne schweifen?
Vila Vita Hotel & Residenz Rosenpark
Rosenstr. 18-28, 35037 Marburg
http://www.vilavitahotels.com
Interessante Aussage, wie vermutet also doch System.
Ohne Notwendigkeit, von der Kostenseite her betrachtet,
wird hier vom Veranstalter zum Schutz seiner Pauschalreisen
eine Preishürde aufgebaut. Und das werden andere
Veranstalter dann auch versuchen oder vielleicht
ebenfalls schon umgesetzt haben. Vielleicht legitim,
könnte aber auch kartellrechtlich bei Preisabsprachen
ein interessanter Ansatz sein. Zumindest in dem von
mir angegebenen Preisvergleich waren sich TUI und
ein Wettbewerber erstaunlich einig.
Es liegt jetzt am Verbraucher, derartigen
Methoden einen Riegel vorzuschieben.
Veranstalterunabhängige Hotelportale
werden sich freuen. Und angemessene
Kosten für Übernachtungen in den jeweiligen
Hotelkategorien kann man durchaus abschätzen.
Schreibfehler? 06:00 geändert auf 16:00 - sind doch mehr als 6 Stunden?
Die Kulanz beruht wahrscheinlich auf der Tatsache, dass jetzt immer
noch AirBerlin den Flug durchführt. Bei Umbuchung auf LTU und
Zahlung an LTU seitens AB wäre das bestimmt teurer geworden für AB.
Dazu erschien jetzt diese Meldung
Sicherheit für Kleinkinder im Flugzeug - so geht es
@jaykayham
Natürlich sind auf der DRV-Seite nur die Firmen gelistet, die in der
Regel seit Jahren problemlos Reisen anbieten und für die theoretisch
gar kein Sicherungsschein erforderlich wäre. Es geht um schwarze
Schafe und die sind evtl. nur mit Deinem 2. Tipp herauszufinden.
Wenn zwischen Ausstellung des "Sicherungsscheins" und der
negativen Nachricht der Versicherungsgesellschaft nicht schon der
Insolvenzfall (früher Konkurs) eingetreten ist ...
Es gibt immer noch ein Restrisiko und daher bleibe ich bei der
Meinung, diese sogenannten Sicherungsscheine sind im
Ernstfall häufig wertlos.
@Erika
So generell lässt sich das nicht sagen, es gibt Dutzende von
Beispielen für günstigere Individual- als auch für Pauschalreise-Buchungen.
Das hängt wirklich von vielen Faktoren ab. Buche ich den Flug sofort bei Veröffentlichung der neuen Flugpläne, warte ich bis zu einer Sonderaktion ab und bin ich etwa durch Newsletters der Airlines über diese Aktionen ständig informiert.
Was in Deinen Überlegungen fehlt, sind Hotelportal-Buchungen, die die Einkaufskraft ähnlich eines Reiseveranstalters haben und deutlich günstigere Hotelbuchungsmöglichkeiten anbieten. Auch die Hotelketten und natürlich die Reiseveranstalter im Nur-Hotel-Buchungsbereich reagieren auf freibleibende Zimmer, natürlich nicht 6 oder 9 Monate vor Abreisetermin. Eine Direktbuchung im Hotel, um bei Melbelle zu bleiben, ist wirklich selten ratsam: "Da muss man eben seine Hausaufgaben machen ..."
@lexilexi
Ohne Zweifel ist die Qualität der TUI-Hotels*) normalerweise überdurchschnittlich. Dennoch stimmen Preis und Leistung
häufig nicht überein.
So haben wir ein TUI-Tophotel mit Hollyauszeichnung und 4,5 Sternen
auf Fuerteventura über englische Hotelagentur zur Hochsaisonzeit
Silvester letzten Jahres wirklich zum 1/2 Zimmerpreis buchen können.
Statt 125 Euro pro Person und Tag lediglich 59 Euro pro Person und Tag. Selbst das Silvestermenü wurde von niemandem in Rechnung gestellt und hätte bei TUI locker 75 Euro pro Person ausgemacht.
Warum also bei TUI ~100% mehr zahlen bei gleicher Leistung wie Meerblick, Halbpension usw. Natürlich funktioniert dieser Vergleich
nur für freie Hotels. Bei der TUI zugehörigen Hotels wie RIU oder
auch Grupotel sind diese Möglichkeiten praktisch nicht vorhanden.
Niemand stellt in Abrede, dass ein gutes Hotel auch seinen Preis
hat. Auch Abweichungen von einem zum anderen Anbieter im Rahmen, sprechen wir mal von 30 Prozent, sind bei
entsprechendem Service tolerabel.
Wenn aber das Gefühl aufkommt, hier werden deutsche Urlauber abkassiert, hilft nur eins:
Vergleichen und bei gleicher Leistung da buchen,
wo Preis und Leistung stimmen.
*) Korrekt sollte es heissen:
Bei Hotels aus dem TUI-Programm, denn die meisten Hotels
sind keine TUI-Hotels und auch anderswo buchbar.
Ohne zu verallgemeinern, aber das sieht nach System aus.
Weiteres Beispiel:
4* Hotel Chiquita, Colonia Sant Jordi, Mallorca, Spanien
pro Person im Doppelzimmer Halbpension:
2005 Euro ~ 61
2006 Euro ~ 86
Jeweils Saison S ( Frühbucherrabatt bereits abgezogen )
Interessant, dass auch der Konkurrent CBM auf diese Preislinie
erhöht hat.
Für Geld wird sogar "die Großmutter verkauft". Jedenfalls ist die
Sitzplatzbuchung Notausgang bei LTU und HapagFly schon Standard.
Im Notfall - im wahrsten Sinne des Wortes - werden die nicht
geeigneten Personen eben umgesetzt -
und können die Rückerstattung der vorausbezahlten Gebühren beim Flugpersonal schriftlich beantragen. Die Bearbeitungsgebühren der Fluggesell-
schaft werden vom Erstattungsbetrag abgezogen 
@salvamor
Natürlich hat die Medaille 2 Seiten. Noch tut es der TUI oder auch TC nicht ganz so weh, aber der Marktanteil der Internetanbieter wächst ja ständig. Und mittelfristig werden die Internetanbieter dann auch als "Veranstalter"
ihre Reisen anbieten und das wird den Wettbewerb nochmals kräftig
verstärken. Wer am Ende übrigbleibt, ist dann so wie den Low-Cost-
Airlines. Genaues ist noch nicht bekannt.
Aber: Mehr Wettbewerb sollte zunächst mal für Verbraucher nützlich sein,
siehe Rücktrittsgebühren als willkommene Einnahme ohne viel Leistung.
Edit zum Eröffnungsthread:
Es sind einige VIR-Mitglieder, nicht alle an der Aktion beteiligt.
Andere betonen gerade ihre verstärkte Zusammenarbeit mit der TUI
in einer PR-Mitteilung
Hinter den Kulissen der Reisebranche weht ein heftiger
Wind der Erneuerung. Das, was Admin Günther im
Thread "Internet oder Reisebüro" schon andeutete,
schlägt hier bereits erste Wellen.
Die im VIR-Verband organisierten Unternehmen gehen auf Konfrontation nicht nur zur TUI, sondern auch zu ThomasCook. Wäre interessant zu wissen, wie verhält sich HC oder deren Verband VNT.
Und welche Auswirkungen wird das auf die Verbraucher haben?
Heftig, wenn man für eine nicht nutzbare Leistung mindestens
20 Prozent vom Reisepreis ( nach Buchung bis 30 Tage vor Reisetermin) zahlen soll.
Heftig deswegen, weil dieser Satz in den letzten Jahren von 10 über 15 auf jetzt 20 Prozent von fast allen Anbietern verdoppelt wurde. Obwohl dies schon bei Buchungsabschluss bekannt ist, halte ich persönlich diese Höhe für unangemessen. Für mich einer
der Gründe, keine Pauschalreisen mehr zu buchen.
Über viele Hotelportale ist eine Stornierung des (Urlaubs-) Hotels
bis Anreisetag kostenfrei möglich. Und Hotels werden bei dem Überangebot heutzutage schwerlich einem Reiseveranstalter eine Kostenrechnung für nicht genutzte Zimmer einreichen. Vielmehr wissen die zum jetzigen Zeitpunkt ( mehr als 3 Monate vor Reisebeginn ) noch gar nichts von dieser Buchung. Sitzplätze im Flugzeug werden gerade bei lange vorher getätigter Annulierung sowieso weiterverkauft. Warum also 20 Prozent Stornokosten?
So wie Low-Cost-Flieger den Markt radikal verändert haben, wird
es irgendwann auch Reiseveranstalter geben, die durch besonders
kundenfreundliche Bedingungen neue Massstäbe setzen und sich
entsprechend positionieren können. Vielleicht morgen, nächsten Monat oder nächstes Jahr - man wird sehen.
Welche Möglichkeiten gibt es heute, diese Kosten zu senken?
Beispielsweise durch Weitergabe/Verkauf der Reise an Freunde
und Bekannte. Oder auch z.B. mit einem kleinen Nachlass über Internet-Auktionshäuser. Zumal bis zu dem 30-Tage-Vorher-Termin jetzt noch ausreichend Zeit bleibt und keine hastige Stornierung
erfolgen muss. Und Namensänderungen gegen geringe Gebühr sind praktisch bei allen Veranstaltern, auch bei TC, möglich.
@sambal
Was ist denn "Osteuropa"?
Malev = Ungarn = EU mit
entsprechender Zertifizierung der EU-Luftfahrtbehörde usw.
Sehr schöne, ruhige Lage im Anschluss an die Riu-Hotels am Ende
der Promenade an der Costa Adeje. Super Meerblick von den meisten Zimmern. Bei letztem Urlaub dort war nur der Rohbau fertig.
Kleiner Tipp: Bis in den Sommer hinein sehr günstig erhältlich
bei LTU-Tochter für Nur-Hotel. Doppelzimmer Ü/F ca. 90 Euro.
Ergibt sich durch 15% Frühbucherrabatt in Kombination mit
vielen Angeboten, bei denen 2 Tage Aufenthalt kostenfrei sind...
Flug dazubuchen - gute Erholung !
Schön mit den 29 Euro Flügen im Januar.
Aber leider ändern sich die Zeiten und die Kerosinpreise
sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.
Jedenfalls gilt ab Sommerflug 2006 auch bei Condor:
Oneway-Flüge zum Preis von Euro 29 sind noch möglich,
aber immer zuzüglich Kerosinzuschlag (Kanaren/Mittelstrecke
zur Zeit + 17 Euro und die tolle neue Basic-Service-Charge
Somit liegt der Komplettpreis je Strecke bei 58 Euro.
Also verdoppelt sich der bisherige Billigsttarif.
Immer noch ein attraktiver Preis für mehr als 3000 Flugkilometer.
Der Sicherungsschein ist weiterhin ein wertloses Stück Papier,
wenn Betrüger ohne Rückendeckung von Versicherungen
diese unter das Reisevolk bringen.
So geschehen in diesem Sommer.
Nach wie vor kontrolliert niemand diese schwarzen Schafe.
Details hier nochmal zum Nachschauen
@chiara saluta
Das mit dem Gehirn abschalten, wenn es um Geld sparen geht, kann man sicher so stehen lassen.
Dies aber generell mit den "so risikoreichen Internetbuchungen" zu verbinden, ist zumindest unsachlich. Von der "Nur-Hotel, Flug- oder Mietwagenbuchungen oder auch Pauschalreisen über serioese Unternehmen sind davon nicht betroffen.
Das macht nicht mehr oder weniger Probleme als im Reisebüro.
Denn auch hier gibt es durch Missverständnisse Fehlbuchungen
und leider auch "Unterschlagungen", wo eingezogene Gelder nie
beim Veranstalter angekommen sind.
Entscheidend ist also nicht der Buchungsweg, sondern einzig
der seriöse Anbieter.
@curlysue 81
TSC bei Lufthansa im Internet 10 Euro je Oneway - innereuropäisch.
Wie hoch im Reisebüro?
Service-Charge > Lufthansa lässt grüssen.
Es wird Zeit, dass wegen der ( eigentlich gesetzlich vorgegebenen
Preisklarheit ) endlich mal mit Endpreisen gearbeitet wird.
Flugpreis + Taxes + Service-Charges + Kerosinzuschlag:
Das ist nicht mehr lustig, betrifft aber nicht nur die Condor.
In Österreich ist eine Gesetzesänderung in Arbeit, die
zukünftig Endpreise vorschreibt.