Das Naturschutzgebiet - Reserva Natural Integral – hat eine mittlere Größe und dient dem Schutz bestimmter Tier- und Pflanzenarten. Bestimmte Ökosysteme sollen erhalten werden. Menschliche Aktivitäten sind nicht erlaubt, Ausnahmen sind die Wissenschaft. Ein Beispiel für ein Naturschutzgebiet ist der Park Inagua im Inneren der Insel in den Gemeinden Tejeda, Mogán und San Nicolás de Aldea. Hier findet man die Berge Inagua, Ojeda und Pajonales mit ihren Kiefernwäldern und die Schluchten Mulato und Mogán. So spielt das Reservat eine wichtige Rolle für die Erneuerung des Grundwassers und den Erhalt des Bodens. Die höchsten Gipfels das Parks sind mehr als 1.400m hoch, an den Hängen findet man eine reiche Vielfalt an endemischen Arten. Außerdem wurde er zum besonderen Vogelschutzgebiet erklärt, hier leben Arten wie Buchfinken und Blaumeisen. Die häufigste Baumart ist die kanarische Kiefer. Ansonsten wachsen dort Ginster, Zistrosen und Tabaibas.
Das besondere Naturreservat - das Reserva Natural Especial – ist ein Sondernaturschutzgebiet, das dem Artenschutz dient und besondere Formationen oder Lebensräume umfasst. Zu den Sondernaturschutzgebieten gehören die berühmten Dünen von Maspalomas. Das Reservat ist 403,9 Hektar groß und hat einen großen ökologischen Wert. Einen Überblick bekommt man am Aussichtspunkt Mirador de las Dunas, der sich hinter dem Hotel Riu Palace Maspalomas befindet und zu dem ein Besucherzentrum gehört. Die Dünenlandschaft hat ein wüstenhaftes Flair, dahinter liegt erstreckt sich der Strand vom Faro de Maspalomas bis nach Playa del Ingles. Die Dünen sind ein Brutgebiet für verschiedene Vogelarten. Auch viele endemische Insektenarten haben dort ihren Lebensraum, zu den Pflanzen gehören Stechginster, Sumpfzypresse und Schilf. Durch das Gebiet der Dünen führen markierte Wege, sie dürfen nicht verlassen werden.


