meinungsfreiheit wrote:
So kam man mit dem Hoteldirektor ins Gespräch und nicht nur über den Bewertungsbogen des Veranstalters, den irgend jemand in Hannover liest.
OT: Als Hannoveraner rufe ich hier gleich den Diskriminierungsbeauftragten bei HC an! 
Zum Thema: Ich bin auch der Überzeugung, dass es sehr viel damit zu tun hat, was das Hotel in der Beschreibung vorgibt zu sein bzw. zu leisten.
So waren wir im letzten Jahr in Ägypten in einem 3,5 Sterne Hotel - alleine aufgrund der überaus positiven Bewertungen hier bei HC. Diese Hotelkategorie käme für mich in Ägypten normalerweise absolut nicht in Betracht, frühestens ab 4 Sterne fange ich überhaupt das überlegen an. Dann kam also der Urlaub und wenn man dann zu jedem einzelnen Aspekt, dass ein Hotel einem Gast zukommen lassen kann, so viel mehr bietet, dann ist das schon mal gerne 5 oder 6 Sonnen wert. Alleine die Tatsache, dass abends regelmäßig die Gäste des benachbarten Sheraton und Kempinski "unser" Büfett belagerten hat mich super beeindruckt.
Buche ich aber von vornherein ein hochpreisiges Hotel sind meine Anforderungen deutlich höher und ich gerate eben nicht so schnell in Verzückung.
Im übrigen habe ich aber das Gefühl, dass tendenziell eher schlechter als zu gut bewertet wird. Wir Deutschen gelten eben als äußerst kritikfreudig in Urlaubsdingen.
Eines will ich jedoch einräumen: Steht ein Hotel bei mir hinsichtlich der Weiterempfehlung auf der Kippe, dann tendiere ich eher für als gegen eine Weiterempfehlung.
