Hallo in die Runde,
ganz ehrlich, ich glaube, es wird viel zu viel Panikmache betrieben. Das ist wirklich nicht mehr oder weniger unsicher, als abends in der deutschen Großstadt in Bahnhofnähe. D fühle ich mich aber deutlich unwohler.
In fast jedem Supermarkt gibt es Geldautomaten, zum Teil an Tankstellen. Oder geh einfach in ne Einkaufs-Mall und hol Dir da was. Es ist doch nicht so, dass Deine einzige Möglichkeit, Geld abzuheben an einem Automaten in der schlechtesten Straße eines Townchips liegt. Sorry, ist jetzt übertrieben, aber es wird teilweise auch echt zu sehr hochgespielt. Es gibt bestimmt mal irgendwo und irgendwann ne Situation, in der jemand eine weniger gute Erfahrung gemacht hat. Aber das ist doch nicht der Normalzustand. Südafrika ist völlig entspannt, wenn Du einfach ein wenig gesunden Menschenverstand an den Tag legst und auf Dein Bauchgefühl hörst. Angst ist ein schlechter Ratgeber. Die Menschen sind überwiegend deutlich freundlicher als mittlerweile hier bei uns. Es ist einfach ein gr0ßartiges Erlebnis dort zu sein. Du wirst einen ziemlichen Abschiedsschmerz verspüren. Warum sollte es gerade Dir passieren? Wenn Du am 17. um 1432Uhr in die falsche Straße einbiegst und da steht einer, der was von Dir will, dann ist das ebenso wahrscheinlich wie der falsche Zeitpunkt in Berlin, Frankfurt oder der Dortmunder Nordstadt. Das ist auch schon alles, was man dazu sagen kann. Jeder, der die Reise gemacht hat schwärmt von der Schönheit und der vielen guten Begegnungen. Ich glaube, vieles ist einfach tief in uns verwurzelt und durch Prägung bestimmt. Südafrika ist ein Traum. Fahr hin und genieße!!!
LG, Reinhard
chipfinder
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Südafrika und Sicherheit, was muss man beachten? -
Südafrika und Sicherheit, was muss man beachten?Ich weiß, mein erster Beitrag war mehr ein Reisebericht. Die Fragen gehen ja mehr in die Richtung Sorge/Sicherheit. Ich bin halt noch so begeistert
Also, um wirklich ehrlich zu sein, bitte keine Angst haben. Ein wenig die Augen auf, auf seine Sachen schauen und nicht irgendwo rumliegen lassen. Es reicht, wenn Du alles im Kofferraum verstaust. Lediglich um Jo`burg herum gibt es kurze Abschnitte, die werden sogar mit Schildern versehen. "Hi Jacking Hot Spot". Aber auch da keine Sorge, ist doch gut, dass man einen Hinweis hat, vielleicht hier nicht anzuhalten. Aber niemand läuft Dir auf der Autobahn drohend vor den Wagen und hält Dich auf. Das ist Quatsch - und wohl der allerseltenste Fall überhaupt. Nimm keine Anhalter mit (die gibt es jede Menge und Du wunderst Dich, wo die ganzen Menschen zu Fuß wohl hinwollen bei den Entfernungen) Halte nicht unbedingt an, wenn irgendwo ein Wagen mit ner Panne steht, man weiß eben nie. Gibt es aber auch in Südfrankreich und Italien, dass Die anschließend die Reifen fehlen
Von daher genauso handhaben und alles ist ok. Es ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig zu sehen, dass viele Häuser und Anlagen durch Mauern und elektrische Zäune gesichert sind. Das ist dort aber normal und auch kein Grund nervös zu werden. Wenn Du Sorge hast, beherzige die Grundregel: Aufbrechen und Ankommen bei Tageslicht. Das ist ein Tipp, den Dir vor Ort auch viele Guesthousebetreiber geben werden. In Kapstadt z.B. kannst Du dich in den Gegenden Hout Bay, Camps Bay, Sea Point, Green Point völlig entspannt bewegen. Du wirst staunen, wie gehoben die Ecke ist. Da kannst Du auch abends locker ausgehen und zu Fuß in Deine Unterkunft zurück. (Musst Du ja nicht machen, wenn Du dich unwohl fühlst) Aber ich glaube, wenn Du die ersten Tage hinter Dir hast, dann hast Du ein gutes Bauchgefühl entwickelt. In Kapstadt hat sich viel in Puncto Sicherheit getan. Die dort lebenden Menschen helfen Dir, sind freundlich. Ein bisschen Geld in der Tasche und vllt die Kreditkarte in der anderen, und Du kommst komplett klar. Den Rest lässst Du eben im Kofferraum oder im Zimmer. Wir kennen diese Sicherungsmaßnahmen bei uns nicht so, dort ist das ganz normal und muss gar nicht immer etwas Schlimmes bedeuten. Es wird eben alles irgendwie verschlossen, abgeriegelt und gesichert. Das ist, wie gesagt ganz normal und nach kurzer Zeit haben wir uns daran gewöhnt. (hat ja auch was)Es gibt eben viele Menschen dort, die versuchen sich etwas zu verdienen. Die einen winken Dich zum parken ein und aus und versprechen, ein Auge auf Dein Auge zu haben. Ob es nötig ist sei dahin gestellt. Aber dann gibst Du eben 5 Rand, die Dir nicht weh tun und der Mensch kann sich was kaufen. Naivität ist unangebracht, jeder scheint Dein bester Freund zu sein.
Dann gibt es die, die Dein Auto waschen (ob Du willst oder nicht) und erwarten eben auch was. Du kannst aber auch klar sagen, dass Du das nicht möchtest, nicht bestellt hast. Das findet jeder mit der Zeit raus.Eines noch, falls Du mit dem Mietwagen unterwegs bist. Du kannst Dir das Geld für ein zusätzliches Navi bei der Reservierung sparen, wenn Du z.B. ein iphone dabei hast und Google Maps reicht völlig aus, funktioniert großartig. Du hast überall gutes Netz. Ich buch mir immer über meinen Anbieter nen Daypass und habe die Kosten im Blick dabei. Wenn Du das so machst, noch drauf achten genug Akku z haben. Am besten das Ladekabel färs Auto dabei haben und Du bestens ausgerüstet.
Und nun, Koffer packen und los. -
Südafrika und Sicherheit, was muss man beachten?Hallo SA Fans,
bin gerade zurück aus SA und hatte ebenfalls vorher etwas Bedenken. Ich bin komplett eines Besseren belehrt. Es ist einfach traumhaft! Es gibt keinen Grund zur Panik. Im Gegenteil, bitte hinfahren und einfach genießen. Ja, Südafrika ist natürlich nicht komplett ungefährlich, aber nicht mehr oder weniger als im Dunkeln meiner Heimatstadt. Hier würde ich auch nicht abends in die Nordstadt gehen. Die Menschen sind i.d.R. extrem freundlich.
Beachte einfach die ganz normalen Grundregeln wie überall auf der Welt, auch wie zu Hause. Gutes Bauchgefühl reicht völlig aus. Es gibt eben -besonders in den Stadtgebieten- Gegenden, in denen man sich nicht unbedingt im Dunkeln aufhalten sollte. Aber da geht man ja auch nicht gezielt hin. Tausche Deine offensichtlichen Güter wie Rolex, Riesenkamera und Armani Klamotten einfach mal gegen etwas weniger Attraktives aus und alles ist gut. Die hohe Kriminalität beschränkt sich in aller Regel auf Übergriffe innerhalb der Townships unter der Einheimischen, seltener gegenüber Touristen. Als solcher bist Du relativ gut unterwegs. Die Leute wissen, dass Touristen auch Geld bringen, von daher hat man relativ wenig zu befürchten. Besonders auf der Reise durch das Land hatte ich nicht eine Sekunde Angst, dass mir etwas passieren könnte. Bist Du freundlich, so kommt das auch zzurück zu Dir. Sei eben nicht naiv, und habe eine gesunde Portion SSelbstbewusstsein. Dann wird es zu einem unvergesslichen Erlebnis und Du verliebst Dich in das Land! Meine Reise startete mit Landung in Johannesburg (das ist m.E auch schon die kritischste Station überhaupt) Aber ich hab da nur den Mietwagen abgeholt und bin für die erste Übernachtung Richtung Norden nach Ohrigstad. Dort habe ich eine Übernachtung in der Hannah Game Lodge gebucht. (super) Das war auch schon alles. Von da an hatte ich keine Reservierungen mehr, und jeden Tag abends im Bett die nächste Unterkunft gebucht. (booking.com o.ä)
Du hast überall in den Lodges oder Guesthouses WLAN, es ist total easy. Ab Ohrigstad gings dann über die Panorama Route von Norden nach Süden bis Graskop/Hazyview. (in den meisten Reiseführern wird die Route andersrum beschrieben, ich habs umgedreht)
In Hazyview übernachtet (Blue Jay Lodge), die liegt nur wenige Kilometer vom Gate in den Kruger Park. Ne Safari organisieren Dir auch die meisten Lodge Betreiber. Hatten Glück, cooler Guide und die Big Five hatten wir auch.
Dann noch Abstecher nach Graskop und Pilgrims Rest, dann weiter zurück nach Johannesburg. (insgesamt ein paar Tage für die Tour im Nord-Osten, aber das ist ja Geschmackssache). In Joburg dann den Wagen wieder abgegeben und nen Inlandsflug runter nach Port Elizabeth (PE) gekauft. Sehr günstig.
Dort angekommen, am Airport den nächsten Wagen vorgebucht und abgeholt und eine Übernachtung vor Ort (m.E. ausreichend) Noch den Addo Elephant Park mitgenommen, was sich sehr lohnt! Bei Addo noch ne Übernachtung eingelegt im Africanos Country Estate (super Unterkunft ca. 15km vom Park. Günstiger als im Park und herrliches Teilchen. Allein die Außendusche zu Zimmer so groß wie Omas Wohnzimmer) Dann in die Gartenroute von PE nach Capetown gestartet über Jeffreys Bay, Knysna, etc bis zur Übernachtung in Plettenberg Bay. Du findest überall großartige Unterkünfte zu sensationell günstigen Preisen. Niemals irgendetwas gefährliches oder negatives erlebt. Die Tour durch die Winelands mit Besuch der Güter ist toll. Am Ende dann Capetown. Du wirst es lieben. Von dort gings dann nach insgesamt 14 tagen leider wieder nach Hause. Ich komme wieder!!