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  • KO-Tropfen auf den Canaren
    chiochipsC chiochips

    Erstmal vielen Dank an alle, die mir geantwortet haben. Die unterschiedlichen Reaktionen waren sehr aufschlußreich für mich und ich habe einiges daraus lernen können.

    Danke auch an Zoni. Von dieser Seite habe ich das seither garnicht gesehen und ich verstehe jetzt manches besser. Es ist für die Betroffenen einfach schon genug und sie wollen vermutlich kein weiteres Risiko eingehen.

    Ich glaube jedoch nicht, dass ein Perverser sich die Mühe macht und seitenweise akribische Berichte schreibt. Aber nichts ist unmöglich.

    Der eigentliche Skandal ist meiner Ansicht genau das, dass 80 bis 100 (und wenn es auch nur die Hälfte ist) Opfer täglich der Gesellschaft auf den Kanaren auf keinen Fall verborgen geblieben sein kann. Es interessiert dort offensichtlich niemanden. Mit den Opfern wird umgegangen, als seien sie die Angeklagten. Sie werden entmutigt und lächerlich gemacht.

    Solche Täter wird es vorerst vermutlich immer mal wieder geben. Aber diese massenhaften Delikte sind nur möglich, weil alle wegschauen. Viele Menschen (nicht alle) dort - und zwar Residents genauso wie Einheimische - denken: das Problem löst sich von alleine, weil die TouristInnen sowieso in wenigen Tagen abreisen.

    Deshalb reichen meine eignenen Erfahrungen in diesem einen Hotel auch nicht aus. Diese Strukturen betreffen eben nicht nur ein Hotel. Ich gebe die Hoffnung nicht auf.

    Gran Canaria

  • KO-Tropfen auf den Canaren
    chiochipsC chiochips

    An Zoni

    Was heißt „offenbaren“? Ich würde es auch nicht öffentlich im Forum machen, aber in Form einer PN kann mann oder frau sich antasten, um beispielsweise zu erfahren, welche Hilfen möglich sind.

    Beispiel: ich machte eine Umfrage bei deutschen Rechtsanwälten, drei davon haben schon viele Verfahren wegen Vergewaltigung durchgezogen (auch vom Weißen Ring). Nur einer der drei wusste, dass auch hier in Deutschland Anzeige erstattet werden kann, obwohl die Tat z.B. auf den Kanaren stattgefunden hat. Die beiden anderen sagten, man müsse die Fälle in dem Land anzeigen, wo es stattgefunden hat. Das ist definitiv falsch.

    Selbst wenn der Fall schon länger zurückliegt, gibt es Möglichkeiten, z.B. kenne ich einen Fall, da hat das Mädchen noch nach einem Jahr Anzeige erstattet.

    Ich habe mehr oder weniger unfreiwillig eine Unmenge an Informationen zusammengetragen und ich schreibe ja hier schon wirklich viel. Aber die Leute hier im Forum interessieren sich wirklich nur begrenzt für dieses Thema.

    Nun zu mir: ich bin eine Person, die daran glaubt, etwas verändern zu können. Die Situation auf den Kanaren und anderswo kann nur entstehen, weil alle wegschauen. Wenn sogar davor gewarnt wird, dass Frauen abends nicht alleine mit dem Taxi fahren sollen, dann heißt das, man duldet das Verhalten der Taxifahrer. Auch hierfür gibt es Berichte von konkreten Fällen.

    Wenn alle zusammenhalten

    die Tourismusverbände
    Polizei
    Gericht
    einheimische Presse
    einheimische Bevölkerung
    Residents
    und TouristInnen

    hat das ganz schnell ein Ende.

    Wenn man diesen Stellen zeigen könnte: schaut mal, in dem Zeitraum XY soundsoviel konkrete Fälle,…das hätte vermutlich eine durchschlagende Wirkung. Außerdem würde sich das auch in anderen Urlaubsgebieten herum sprechen.

    Es ist nicht meine Intension, ein Hotel oder eine Region in Verruf zu bringen. Deshalb habe ich die Diskussion hier im Forum angestoßen. Die Medien würden mir die Story aus den Händen reißen. Das hieße aber über ein/zwei Jahre weniger Gäste auf den Kanaren. Wenn nämlich die Medien recherchieren, die haben andere Möglichkeiten und finden sicherlich noch viel mehr. Das ist dann aber vermutlich nicht mehr steuerbar und gibt einen Riesenskandal.

    Die Menschen dort sind abhängig vom Tourismus und das Geschäft ist seit 1999 ziemlich rückläufig. Weshalb wohl? Da spielen noch weitere Missstände hinein, z.B. die teilweise miserable Qualität vor allem der Getränke.

    In einem gut geführten, seriösen 4-Sterne-Hotel wollte ich mir als AI-Gast am letzten Abend ein Glas Sekt gönnen. Ich ging an die Bar und erhielt einen Pappbecher, knapp 0,5 l mit einer bräunlichen Flüssigkeit. Naiv dachte ich, na ja, vielleicht ein einheimisches Produkt und nahm einen Schluck. Mal abgesehen, dass es ungenießbar schmeckte, war so gut wie kein Alkohol drin. Ich nahm es mit auf’s Zimmer und habe es ausgeschüttet.

    Nun, meine Intension ist es, dazu beizutragen, dass die Menschen bei uns und anderswo erkennen, dass die jungen Frauen, die das Leben weitertragen sollen, besonders schutzwürdig sind. Dieser menschliche Grundsatz sollte eigentlich für alle gelten und eigentlich müsste auch allen einleuchten, dass Sexualität zu den normalsten Bedürfnissen von Männern und Frauen gehört.

    Das Denken „ein Mann, der es „treibt“, ist ein toller Hecht“ (also Imagezuwachs) und „eine Frau, die es „treibt“, ist ein ********* oder eine ****“ (also Imageverlust), das ist Schnee von übervorgestern.

    Das sollten alle Urlaubsländer lernen, die gerne unser Geld nehmen. Oder sehe ich das falsch??

    Gran Canaria

  • KO-Tropfen auf den Canaren
    chiochipsC chiochips

    Die Zahlen 80 bis 100 beziehen sich auf die gesamten Kanaren. Es liegen Berichte von Fällen vor von allen Kanaren-Inseln, die erst genauer betrachtet werden müssen. Selbst die Fälle in Teneriffa (beobachtet von einem Ehepaar, das seit knapp zwei Jahren dort lebt) lassen auf den ersten Blick nicht erkennen, ob dahinter kriminelle Strukturen stehen. Dennoch sollten auch diese Fälle genauer untersucht und nach Möglichkeit verhindert werden. Auch dort besteht nach meiner Auffassung Handlungsbedarf.

    Für GC gibt es genauere Zahlen und die sind naturgemäß höher, denn von 9,6 Mio. Besuchern auf den Kanaren in 2006 fällt der größte Anteil auf GC.

    Ich selbst kann folgendes berichten: in einer Nacht, Vorsaison, von 24.00 Uhr bis 3.00 Uhr, östlicher Ausgang des Kasbah, dort sah ich 9 junge Frauen und 2 Männer, die gestützt werden mussten.

    Ein Bekannter, der sich seit Ende Juli in GC befindet, hielt sich eine Nacht im Kasbah in verschiedenen Bars auf in der Zeit von 11.30 bis 4.00 Uhr. Er berichtet von 14 Frauen und vier Männern.

    Außerdem erhielt ich allgemein gefasste Berichte mit dem Wortlaut "die vielen" oder "viele". Was immer das auch heißt.

    Nicht alle, die z.B. das Kasbah ohne fremde Hilfe verlassen, sind frei von KO-Tropfen. Wer relativ schnell nach dem „Genuss“ von KO-Tropfen den Heimweg antritt, bei dem versagen die Beine erst außer Sichtweite des Kasbah.

    Ihr wisst selbst, wie viele Ausgänge das Kasbah hat und dass es weitere Örtlichkeiten gibt, wo der Punk abgeht. Unabhängig davon, ob 80 bis 100 für die gesamten Kanaren richtig eingeschätzt ist, die Umstände zeigen, dass dort ein „logistisches“ Netz entstanden ist, das solch systematisches Vorgehen erst ermöglicht.

    Gran Canaria

  • KO-Tropfen auf den Canaren
    chiochipsC chiochips

    Da so unterschiedliche Reaktionen kommen, frage ich mich, welche Verantwortung ich habe. Habe ich überhaupt Verantwortung? Dazu möchte ich mal Eure Meinung hören. Und zwar:

    Ohne Vorwarnung bin ich in einen konkreten Fall verwickelt worden. Dieser ist jedoch schon passiert und ist bereits Vergangenheit.

    Durch die zwangsweise Beschäftigung mit diesem Fall sind folgende Erkenntnisse zustande gekommen:

    Täglich kommen auf den Kanaren im Schnitt ca. 26.000 Gäste an. Täglich bekommen ca. 80 bis 100 junge Frauen KO-Tropfen (die Dunkelziffer ist vermutlich höher). Wobei der prozentuale Anteil in GC logischerweise weitaus am höchsten ist.

    Wieviele Männer nach dem "Genuss" von KO-Tropfen ausgeraubt werden, darüber habe ich keine Zahlen.

    Das Risiko kann jede/r selbst einschätzen. Man kann natürlich denken, was sind schon ca. 100 von ca. 26.000. Damit tue ich mir aber extrem schwer. Für die 100 Betroffenen ist das nämlich alles andere als ein Spaß.

    Nachdem ich das alles weiß, habe ich jetzt dafür Verantwortung? Könnte ich nicht einige davor bewahren?

    Wir alle wissen, dass junge Menschen bei einer Warnung durch Eltern oder Lehrer nur müde abwinken. Verstehe ich auch, ging mir ja nicht anders mit meinen Eltern.

    Mich persönlich würde das ganze Ausmaß interessieren. Vor allem könnten weitere Geschädigte sich melden und das wäre dann schon ein Gewicht. Da müßten auch die Offiziellen in Spanien umdenken. Die stellen das nämlich so hin, als seien alle Touristinnen "*********".

    Vor allem, was heißt schon "*********"? Dort wo keine Frauen sind, kommen auch bald keine Männer mehr. Und außerdem sollten alle froh sein, dass es Frauen gibt, die den Spaß an der Erotik teilen.

    Im übrigen lehne ich Doppelmoral grundsätzlich ab. In diesem Punkt besteht in den südlichen Ländern noch ziemlich Entwicklungsbedarf. Was dort abgeht an unverfrorener Anmache bei gleichzeitiger Frauenverachtung, da kann ich nur staunen.

    Wie gesagt, es ist ein Versuch, weitere Geschädigte zu finden. Dies wäre hier anonym über die PNs möglich.

    Bitte, was ist Eure Meinung bezüglich der Verantwortung??

    Gran Canaria

  • Anmache auf Gran Canaria
    chiochipsC chiochips

    Das ist die richtige Einstellung.

    Gran Canaria

  • KO-Tropfen auf den Canaren
    chiochipsC chiochips

    KO-Tropfen wirken enthemmend wie fast alle Drogen. Grundsätzlich werden zunächst die Arme gelähmt. Der bewußt gesteuerte Abwehrmechanismus ist nicht mehr möglich. Nach einiger Zeit versagen die Beine.

    1. falls ein Mädchen nichts von dem Typ will: er läuft hinterdrein, bis die Beine versagen. Dann fängt er sie auf. Den anderen Personen in der Gruppe kommt das ganz normal und hilfsbereit vor.

    Unterwegs kann er in aller Ruhe testen, welche Abwehrmaßnahmen kommen, denn unbewußt gesteuerte kommen noch teilweise, z. B. schreien oder Abwenden

    Er ist auch wirklich höflich und begleitet sie bis aufs Zimmer.......

    1. falls eine Frau versehentlich mit von den KO-Tropfen getrunken hat: aufgrund der enthemmenden Wirkung geht sie plötzlich auf irgendeinen Mann zu und küsst ihn. Der ist dann vielleicht perplex und weiß gar nicht wie ihm geschieht.

    Das bedeutet, wenn eine Frau/ein Mädchen ein eigenes evtl. aufgestautes erotisches Bedürfnis hat, führt sie das aus und niemand kann erkennen, dass sie ohne KO-Tropfen das niemals machen würde.

    1. falls ein Mädchen einen jungen Mann nett findet, mit ihm ausgeht und ihn auch gerne küsst, wird sie nach dem "Genuss" von KO-Tropfen quasi "über ihn herfallen". Das sind dann die Mädchen, von denen berichtet wird "die vielen besoffenen Weiber, die nicht mal mehr laufen können" (O-Ton eines PDI-Urlaubers).

    Mädchen, die nicht mehr laufen können, das sind genau diejenigen, die KO-Tropfen intus haben.

    In der Tat, wenn jemand zuvor noch Alkohol getrunken hat, gibt es einen völligen Filmriss. Die Drogen wirken auch die beiden ersten Tage nach, sodass ein zusammenhängendes Denkvermögen nicht möglich ist.

    Irgendwann geht ein Licht auf, was passiert ist. Falls sie sich traut, dies irgendwo zu melden, z.B. im Hotel, wird sie eingeschüchtert und man sagt ihr, sei sei doch selbst schuld.

    Ich bin mir ganz sicher, dass es viele so geschädigte Mädchen gibt. Die betroffenen Hotels rücken natürlich nicht raus mit der Sprache. Die kehren alles unter den Teppich. Bei den Ermittlungen fiel der Satz: "erst nehmen die Mädchen die Jungs mit auf's Zimmer. Und dann sagen sie "das haben wir aber nicht wollen" ".

    Bei betrunkenen Männern ist es noch einfacher. Sie glauben nach einem Filmriss von sich selbst, sie hätten "im Suff" die ganze Bar ausgehalten. Dabei soll mir mal einer erklären, wieviel man dort in sich reinschütten muss, um wirklich einen ordentlichen Rausch zu bekommen. In den Lokalen, die ich getestet habe, war im Bier usw. so gut wie kein Alkohol drin.

    Es wäre einfach hilfreich, wenn ich einen Erfahrungswert über das Ausmaß der KO-Tropfen gewinnen könnte. Das hier ist ein Versuch, damit ich nicht an die Medien gehen muss.

    lg chiochips

    Gran Canaria

  • KO-Tropfen auf den Canaren
    chiochipsC chiochips

    Kann jemand über Erfahrungen mit KO-Tropfen berichten??

    lg chiochips

    Gran Canaria

  • Anmache auf Gran Canaria
    chiochipsC chiochips

    Matt03 schrieb:

    Hallo Chio,

    was ich bei deinem Beitrag nicht ganz verstehe: Warum nennst du dieses Hotel nicht beim Namen???
    Nur so kannst du doch was dafür tun das sich etwas ändert!
    Mädchen lesen das hier, es spricht sich rum, das Hotel wird gemieden, usw...!!!
    Hier finde ich es unangebracht den Hotelnamen zu verschweigen.

    Hallo Matt,

    hier im holiday check hatte ich Mitte Juni einen detaillierten Bericht mit allen Namen bei der Hotelbewertung eingetragen. Dieser wurde nicht veröffentlicht. Außerdem waren innerhalb von zwei Tagen alle kritischen Beiträge zu diesem Thema aus der Hotelbewertung gelöscht.

    Ich habe den Eindruck, dass diese Seite von den Hotelverbänden betrieben wird, um solche Informationen zu unterbinden.

    Inzwischen habe ich die Mitteilung erhalten, ich solle froh sein, dass der Hotelname nicht veröffentlicht wurde. Wenn es denen die Saison verhagelt, kommen Schadenersatzforderungen auf mich zu, aus denen ich nicht mehr heraus komme.

    lg chiochips

    Gran Canaria

  • Atmosphäre in Playa del Ingles
    chiochipsC chiochips

    Nachdem ich einige PNs bekommen habe mit der Frage nach den Erfahrungen der Jungs (M. 20 J. und M. 21 J.), gebe ich deren Kurzbericht wieder.

    Ich möchte aber ausdrücklich betonen, das alle - Männer und Frauen, jung und alt - wirklich ohne Angst und ohne Bedenken weiterhin nach PDI reisen können. Jede Gefahr verliert ihre Brisanz, wenn man sie kennt. Wer mit der richtigen Information und Einstellung dorthin reist, kann mit Sicherheit wunderschöne Ferien erleben. In diesem Sinne soll die nachfolgende Information verstanden werden.

    Nach meiner Auffassung haben sich in PDI lokale Banden gebildet. Von zwei deutschen Personen, die beide seit ca. 18 Jahren in PDI arbeiten (eine an der Rezeption eines Hotels, die andere im medizinischen Bereich. Sie berichteten auch, dass das Geschäft ziemlich schlecht laufen würde in den letzten Jahren), habe ich erfahren, dass so ziemlich jeder auf der Insel weiß, dass KO-Tropfen gang und gäbe sind.

    Hier kommen die Berichte der Jungs. Alle drei Begebenheiten haben die beiden gleichen Jungs an verschiedenen Tagen erlebt.

    1. KO-Tropfen

    ein Junge (20 J.) hatte offensichtlich KO-Tropfen getrunken. Sein Freund (21 J.) war jedoch dabei. Zu diesem Zeitpunkt hatten sie die Geschichte von den beiden Mädchen L. und S. schon erfahren (siehe Rubrik "Anmache in Gran Canaria). Der nüchterne der beiden hat den anderen geschnappt und hat sofort das Lokal verlassen.

    1. Werber unhöflich

    Die beiden Jungs waren zusammen tagsüber unterwegs. Ein Werber auf der Straße von der Größe eines Kleiderschrankes hat sie massiv bedrängt und wollte sie in sein Lokal zwingen. In einiger Entfernung standen weitere "Freunde" des Kleiderschrankes.

    Die beiden Jungs berichteten, dass sie "um ihr Leben" gerannt sind. Sie fühlten sich so bedroht, dass sie ihr Glück nur noch in der Flucht sahen.

    1. Werber smart und höflich

    angesprochen wird man dort in einigen Gegenden eigentlich immer. Zwei/drei Tage später wurden sie nach einiger blöder Anmache wirklich nett und höflich von einem Werber angesprochen.

    "nur schauen", "wirklich nur schauen", "free cocktail", "no problem"

    Sie haben sich überreden lassen und gingen mit in den Shop. Sie haben erzählt, eigentlich wüssten sie garnicht recht, was es dort zu schauen gab. Im hinteren Teil des Ladens erhielten sie ihren "free cocktail" und eine Rechnung über 200 Euro. Wieder standen insgesamt drei Männer in einigem Abstand um sie herum.

    In diesem Moment kam ein Polizist vorne am Laden vorbei. Sie wollten zu ihm hin. Der Besitzer des Ladens ging jedoch schnell an ihnen vorbei und begrüßte den Polizisten mit Küßchen, Küßchen. Sie nutzten die Chance, um wieder zu türmen.

    Selbst wenn der Polizist nicht mit diesen Ganoven unter einer Decke steckt (obwohl die Jungs diesen Verdacht geäußert haben), ist so eine Situation sehr brenzlig. Stellt Euch vor, der Polizist wäre gar nicht oder auch nur zwei Minuten später gekommen. Die Jungs wären u.U. im Schwitzkasten vor den Polizisten geführt worden mit der Anschuldigung, sie hätten nicht bezahlen wollen.

    Dann beweist mal, dass Ihr nur geschaut habt. Vor allem gibt es Lokale, da muss mann auch fürs Schauen bezahlen. Beweist mal, dass er Euch mit "nur schauen" gelockt hat.

    1. betrunkene Touristen

    die sind natürlich ein gefundenes *******. Wer Alkohol hat, benötigt viel weniger an KO-Tropfen als nüchtern. Es gibt unzählige davon, die am nächsten Tag, irgendwann wieder zu sich kommen und ihren leeren Geldbeutel vorfinden. Sie glauben, sie hätten die ganze Bar freigehalten.

    Ich wurde mehrfach gefragt, ob auch Männer vergewaltigt werden. Ich persönlich glaube nicht, dass sich homosexuelle Täter in einer solchen Gruppe etablieren können. Dort herrscht meistens ein eher ausgeprägtes Machogehabe.

    Es gibt jedoch auch homosexuell oder bi veranlagte Männer, die machohaft auftreten. Und alle Homosexuellen wissen selbst, dass es auch unter dieser Gruppe richtige Fieslinge gibt. Aus diesem Grund kann niemand ausschließen, dass auch Männer vergewaltigt werden.

    Bekannt werden würde so ein Fall natürlich nie. Jeder Mann, ob hete oder homo, weiß, dass er von allen nur ausgelacht würde. Falls einem jungen Mann so etwas zustoßen würde, wären die Hürden für eine Strafverfolgung so gut wie unmöglich, weil er noch mehr wie Mädchen ausgelacht und als unglaubwürdig dargestellt wird.

    So, jetzt bitte nochmals die Zeilen am Anfang dieser Mitteilung lesen.

    chiochips

    Gran Canaria

  • Gran Canaria Yumbo Diebstähle Hinweis
    chiochipsC chiochips

    SpeediHH02 wrote:
    Warnung !
    Immer häufiger beklagen sich Yumbo Gäste vor Belästigung und Diebstahl vor dem Yumbo Center. Besonders die Avenida Tirajana hinter dem Yumbo ist gefährlich. Dort stehen dubiose, zwielichtige Jungs die weder dubios noch zwielichtig aussehen.Eher smart und unschuldig schauen diese Jungs aus. Aber die haben es faustdick hinter den Ohren. Lasst Euch von denen nicht anmachen oder begrapschen. Schnell ist sonst Eurere Geldbörse oder Eurere Kamera gestohlen. Meist machen " die " es so geschickt das man es erst im Hotel bemerkt. Die Polizei ist meist machtlos wenn es eine Anzeige gegen Unbekannt ist. Trotzdem sollte man dann auf jeden Fall zur Polizei gehen, auch wenn ein Urlaubstag dabei drauf geht. Vielleicht wird dann endlich etwas gegen diese Art von Kriminalität unternommen.

    Hallo Speedi,

    in der ersten Juni-Woche war ich in PDI. Dort habe ich sechs Mädchen und vier Jungs kennengelernt (weitere ausführliche Kommentare in der Rubrik "Anmache in Gran Canaria"). Ich möchte aber vorausschicken, dass bei der notwendigen Vorsicht ein schöner Urlaub möglich ist.

    Zwei der Jungs (M. 20 J. und M. 21 J.) haben einiges erlebt. Hier schreibe ich Dir mal die Berichte der Jungs. Alle drei Begebenheiten haben die beiden gleichen Jungs an verschiedenen Tagen erlebt.

    1. KO-Tropfen

    ein Junge (20 J.) hatte offensichtlich KO-Tropfen getrunken. Sein Freund (21 J.) war jedoch dabei. Zu diesem Zeitpunkt hatten sie die Geschichte von den beiden Mädchen L. und S. schon erfahren. Der nüchterne der beiden hat den anderen geschnappt und hat sofort das Lokal verlassen.

    1. Werber unhöflich

    Die beiden Jungs waren zusammen tagsüber unterwegs. Ein Werber auf der Straße von der Größe eines Kleiderschrankes hat sie massiv bedrängt und wollte sie in sein Lokal zwingen. In einiger Entfernung standen weitere "Freunde" des Kleiderschrankes.

    Die beiden Jungs berichteten, dass sie "um ihr Leben" gerannt sind. Sie fühlten sich so bedroht, dass sie ihr Glück nur noch in der Flucht sahen.

    1. Werber höflich

    angesprochen wird man dort in einigen Gegenden eigentlich immer. Zwei/drei Tage später wurden sie nach einiger blöder Anmache wirklich nett und höflich von einem Werber angesprochen.

    "nur schauen", "wirklich nur schauen", "free cocktail", "no problem"

    Sie haben sich überreden lassen und gingen mit in den Shop. Sie haben erzählt, eigentlich wüssten sie garnicht recht, was es dort zu schauen gab. Im hinteren Teil des Ladens erhielten sie ihren "free cocktail" und eine Rechnung über 200 Euro. Wieder standen insgesamt drei Männer in einigem Abstand um sie herum.

    In diesem Moment kam ein Polizist vorne am Laden vorbei. Sie wollten zu ihm hin. Der Besitzer des Ladens ging jedoch schnell an ihnen vorbei und begrüßte den Polizisten mit Küßchen, Küßchen. Sie nutzten die Chance, um wieder zu türmen.

    Selbst wenn der Polizist nicht mit diesen Ganoven unter einer Decke steckt (obwohl die Jungs diesen Verdacht geäußert haben), ist so eine Situation sehr brenzlig. Stell' Dir vor, der Polizist wäre gar nicht oder auch nur zwei Minuten später gekommen. Die Jungs wären u.U. im Schwitzkasten vor den Polizisten geführt worden mit der Anschuldigung, sie hätten nicht bezahlen wollen.

    Dann beweise mal, dass Du nur geschaut hast. Vor allem gibt es Lokale, da muss mann auch fürs Schauen bezahlen. Beweise mal, dass er Dich mit "nur schauen" gelockt hat.

    1. betrunkene Touristen

    die sind natürlich ein gefundenes *******. Wer Alkohol hat, benötigt viel weniger an KO-Tropfen als nüchtern. Es gibt unzählige davon, die am nächsten Tag, irgendwann wieder zu sich kommen und ihren leeren Geldbeutel vorfinden. Sie glauben, sie hätten die ganze Bar freigehalten.

    Falls mehr passiert, was durchaus möglich ist, glaube ich nicht, dass diese jungen Männer es dann melden. Sie wissen, dass sie von allen nur ausgelacht werden. Im Gegensatz zu Mädchen, die zwar erniedrigend behandelt werden aber doch bis zu einer Anklage vordringen können (wenn sie es durchhalten), können sich Männer, ob jung oder alt, an gar niemand wenden. Falls dies tatsächlich passiert, wird man es vorerst nicht erfahren.

    Ich würde gerne erreichen, dass junge Mensch ihren Urlaub weiterhin genießen können und trotzdem mit der wirklich nötigen Vorsicht umgehen.

    Viele Grüße von chiochips

    Gran Canaria

  • Anmache auf Gran Canaria
    chiochipsC chiochips

    Kessi wrote:
    @Chiochips: Sorry, war gerade in Eile und hatte nur den letzten Beitrag von Dir gelesen.

    Ist natürlich schon skandalös, dass es sich wohl um Angestellte eines Hotels handeln muß. Du hast PN von mir!

    Hallo Kessi,

    habe Dir bereits zwei ausführliche PNs geschickt. Hast Du die bekommen?

    Gran Canaria

  • Anmache auf Gran Canaria
    chiochipsC chiochips

    ich weiß garnicht was daran so schlimm war wenn die Männer hinterher gefahren sind und gepfiefen haben..... ❓ Gibt es doch auch bei uns und nicht nur Blonde Mädchen werden angemacht... 😞 Na was soll man dazu sagen.... ❓ Väter können kein abschiedt nehmen von Ihre Töchter die werden auch mal groß. 😉 anmache und anmache ist was anders. ❓
    So wie ich es oben schon beschrieben habe macht aus eine Fliege keine Elefanten. 😱 Mensch sonst werden alle als sittenstrolch hingestellt die mal Mädchen anpfeifen. 😞 Gru Uta[/quote]

    Uta trifft einen ganz wichtigen Punkt: durch das Verhalten von wenigen Männern, die - milde ausgedrückt - ein krankes Verhalten an den Tag legen, werden die jungen Frauen natürlich immer misstrauischer. Und das trifft später dann oftmals genau die Falschen.

    Die einheimischen Männer in der Gegend um das Kasbah haben nicht gerade ein hohes Niveau, was das Flirten mit Urlauberinnen betrifft. Damit reflektieren sie natürlich zum Teil auch, wie sich manche Urlauber und Urlauberinnen daneben benehmen.

    Die Praxis mit den KO-Tropfen hat sich in den letzten zehn Jahren immer mehr verbreitet, in Deutschland genauso wie in vielen Urlaubs- oder anderen Gebieten.

    Unabhängig wo es passiert, es ist zu verurteilen. Und ich kann den "normalen" Männern nur anraten: distanziert Euch davon laut und deutlich.

    chiochips

    Gran Canaria

  • Anmache auf Gran Canaria
    chiochipsC chiochips

    Kessi wrote:
    Ich finde, dass hier maßlos übertrieben wird, was die ganze Sache betrifft.

    Es gibt einfach immer und überall ein paar Regeln zu befolgen, die einem weitestgehend vor derartigen Situationen bewahren.
    Wie ich oben schon geschrieben hatte, sollte man sein Getränk nicht aus den Augen lassen und sich auch nicht einladen lassen (auch, wenn es sehr verlockend ist).
    Außerdem ist es vielleicht ganz gut, wenn man nicht alleine weggeht. Sogar als Alleinreisende lernt man immer wieder Leute im Hotel kennen, welchen man sich abends anschließen kann. Denn an ne Frau, die sich in einer Gruppe aufhält, trauen sich die ach so charmanten Männer nicht ran.

    So konservativ es auch klingen mag, aber es ist was Wahres dran.
    Muß man denn immer alle Reize gleichzeitig ausspielen? - Wenn der Rock eher einem Gürtel gleicht, der String zu sehen ist und oben alles vor lauter Push-Up schon rausspringt und man sich dann meist in den Discotheken auf der Tanzfläche noch verhält wie eine verhinderte Gogo-Tänzerin, dann wird man wohl eher als verlockenden Opfer ausgewählt als wenn man etwas dezenter (aber auch nicht unsexy) gekleidet ist.

    Hallo Kessi,

    natürlich hast Du recht. Besser in einer Gruppe ausgehen und nie das Glas aus den Augen lassen. Ich bin selbst auch nicht wirklich prüde und trotzdem verstehe ich viele junge Frauen nicht, die so großzügig rumlaufen. Da kann sich auch frau oft nur wundern. Ich kann Dir in diesem Punkt also wirklich nur zustimmen. Der vorliegende Fall ist aber ganz anders gelagert.

    Deiner Beobachtung ist vermutlich entgangen, dass die Mädchen überhaupt garnicht spontan in der Disco ausgesucht sondern schon vorher selektiert werden. Bei diesem planmäßigen Vorgehen haben die betroffenen Mädchen keine Chance. Bitte lese meinen vorhergehenden Beitrag an Juanito.

    Deshalb möchte ich hier mit Nachdruck darauf hinweisen, in PDI auch einem bekannten Gesicht nicht zu trauen. Vom Hörensagen weiß ich, dass es solche Vorkommnisse auch in anderen Ländern gibt, auch in Deutschland. Aber ich persönlich weiß eben ganz konkret jetzt von diesem Fall in PDI und ich halte es nicht für gerechtfertigt, solche schwerwiegenden Dinge zu bagatellisieren.

    Du selbst hast hier im Forum von einem Fall berichtet

    "Ok, ich muß noch was ergänzen. - Leider keine schöne Angelegenheit, aber diese Regel sollte auch in Deutschland gelten. In PdI ist es aber ner jungen Urlauberin wirklich passiert."

    Weshalb hast Du so formuliert? Du kannst jetzt selbst prüfen, welche Umstände dazu beigetragen haben, dass die junge Urlauberin Opfer einer Gewalttat wurde. Kennst Du sie? Hat sie gesundheitliche Schäden davongetragen?

    lg von chiochips

    Gran Canaria

  • Anmache auf Gran Canaria
    chiochipsC chiochips

    juanito wrote:

    chiochips wrote:
    Vor drei Wochen war ich für eine Woche in PDI. Im Hotel habe ich zwei nette Mädchen kennengelernt, die waren ziemlich verzweifelt. Sie wurden mit k.o.Tropfen betäubt, dann ausgeraubt und vergewaltigt

    Auch junge Männer werden nicht verschont, vor allem, wenn sie betrunken sind. .

    Männer auch? 😱

    Während dieser wenigen Tage, die ich in PDI verbracht habe, habe ich sechs (3 x 2) Mädchen (17 Jahre, 17 J, 20 J, 20 J, 25 J, 26 J) und vier (2 x 2) Jungs (18 J, 18 J, 20 J, 21 J) kennengelernt. Lediglich zwei der Jungs hatten keine einschlägigen Erfahrungen.

    Die beiden anderen Jungs berichteten, dass einer von ihnen KO-Tropfen bekommen hatte. Es wurde versucht, sie um 200 Euro zu erleichtern. Sie waren jedoch zu zweit und konnten türmen. Die Geschichte hat zwar ein haarstäubendes und frustrierendes Ende. Aber es ist mir an dieser Stelle zuviel, davon zu berichten.

    Während meines Aufenthaltes in PDI ist mir nichts zu Ohren gekommen, ob auch Männer vergewaltigt werden. Dazu kann ich keine Hinweise geben.

    Die sechs Mädchen waren alle Gäste desselben Hotels. Alle sechs wurden von männlichen Hotelangestellten vom Poolpersonal *********. Zwei vom Bademeister, die anderen vier von einem Ordnungsbeauftragten (Matten wegräumen usw). Dazu kommt noch, dass wenige Wochen zuvor der Animateur dieses Hotels entlassen wurde, weil er laut Bericht hier im holiday check, überwiegend (Angabe des männlichen Berichters: 80 %) Frauen ********* hat. Er hat diese ganz offensichtlich gegen ihren Willen "massiert". Für das Hotelpersonal und die Hotelführung sind solche Vorkommnisse nichts Neues.

    Ich persönlich glaube nicht, dass nur genau diese wenigen Personen solche Erfahrungen gemacht haben, die ich absolut zufällig kennengelernt habe. Vielmehr liegt es nahe, dass dies nur die Spitze eines Eisberges ist.

    Das Muster des Vorgehens ist meines Erachtens leicht zu erkennen: Es werden gleichzeitig mehrere Frauen angemacht. Einige davon trifft mann mit Sicherheit im Kasbah (das betreffende Hotel liegt ganz im Osten von PDI). Mann muß nur die paar Bars durchkämmen. Überkurz oder lang trifft mann auf "Material" (wörtliches Zitat), das schon am Pool begutachtet und ausgesucht wurde.

    Der Skandal ist meines Erachtens, dass von der Hotelführung nicht durchgegriffen wird und die Mädchen bloßgestellt und lächerlich gemacht werden, wenn sie sich hilfesuchend an die Hotelführung oder Reiseleitung wenden. Bei dem was ich dort beobachtet habe, kann mir niemand erzählen, dass keiner etwas weiß.

    Bedenklich finde ich auch die Einstellung, die hier im Forum teilweise sinngemäß vertreten wird "die sind selbst schuld". Mit dieser Einstellung wird sich nie etwas ändern. Unbeabsichtigt unterstützt man damit solche Machenschaften.

    Sicher ist es wichtig und richtig, dass UrlauberInnen darauf hingewiesen werden, kein Getränk unbeaufsichtigt zu lassen.

    Aber die Frage muß erlaubt sein, was sind das für Männer, die sich über bewußtlose Frauen hermachen? Können diese Männer nicht mit Frauen umgehen, die selbst Spaß haben an der Erotik? Vor allem, es gibt genügend Frauen jeden Alters, die sich über ein Abenteuer freuen.

    Es ist und bleibt jedoch ein Unrecht, wenn aktiv betäubt, ausgeraubt und vergewaltigt wird.

    chiochips

    Gran Canaria

  • Anmache auf Gran Canaria
    chiochipsC chiochips

    Vor drei Wochen war ich für eine Woche in PDI. Im Hotel habe ich zwei nette Mädchen kennengelernt, die waren ziemlich verzweifelt. Sie wurden mit k.o.Tropfen betäubt, dann ausgeraubt und vergewaltigt und zwar von einem Hotelangestellten (arbeitete am Pool) im Hotelzimmer. Eine richtig üble Sache.

    Auch junge Männer werden nicht verschont, vor allem, wenn sie betrunken sind. Am nächsten Morgen fehlt halt das Geld. Ich habe den Eindruck, dass sich in manchen Hotels richtige Strukturen gebildet haben, die Mädchen am Pool schon "aussuchen" und dann zielgerichtet vorgehen.

    Gran Canaria
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