Schöner Threat. Erst lernt man was über Eiersäue, dann über die Begriffe Bitte und Danke. Schon lustig. Aber ob es dem Fragesteller wirklich weiterhilft......???
Hätte dann noch einen kleinen Nachtrag.
Surfen geht auf den Balearen wunderbar. Die Inseln sind im Hochsommer bei absoluter Hochdrucklage (nur dann!!) ein herrliches Thermikrevier. Das bedeutet, allgemein Flaute oder Schwachwind. Es darf kein der Thermik entgegenstehendes Windsystem vorhanden sein. Es muss starker sonnenschein herrschen, der das Land (insbesonders den Beach) ordentlich aufheizt. Bei wolkenbehangenem Himmel funktioniert die Choose nicht !! Je heisser die sonne brennt und es allgemein windstill ist, um so besser !! All das tifft zu 90 % im Hochsommer auf die Balearen zu.
Und deswegen baut sich tagsüber ab mittag eine Thermik (auch Seebrise genannt) auf. Reicht max. bis zu 4-5 sm auf See hinaus, darüberhinaus ist flaute. Die Seebrise ist IMMER auflandig und baut sich langsam auf. Ab ca. 12.00 Mittags etwa. Sehr schwach dann, etwa 1-2 bft. Das bedeutet, trotz auflandiger Windrichtung, wenig Welle und immer noch Glattwasser. Steigert sich der Wind dann laaangsam bis zum Höhepunkt der windstärke auf ca. 4-5 bft. Das wird so gegen 15-16.00Uhr sein. Dann auch ordentlich Welle am Beach, nix für ungeübte surfer. Danach geht es mit der Windstärke ziemlich schnell wieder runter. Gegen ca. 17.00 ist schluss mit lustig. Der Seewind ist over and out. Flaute nun auch am Beach.
Dieser spezielle Wind (Seewind) lässt sich zum umsegeln der Insel prima ausnutzen. Natürlich nur in Küstennähe (auf Hochsee ist Flaute). Aber da der Wind immer auflandig kommt, hat man auf allen Strecken halben Wind. Herrlich !! Man muss natürlich wissen, wann der wind kommt. Früh vormittags abfahren, lohnt nicht. Wenigstens nicht zum segeln. Und gegen 17.00 sollte man wieder im Hafen sein. Es bleiben also ca. 3-4 Std. erst langsames, dann schnelles segeln. Herrliches dahingleiten unter Sonnenschein in der Badebux. Die 1te und letzte Std. kann man ja zum rein-und rausmotoren aus dem Hafen nutzen.
Das gleiche gilt naturgemäss auch für surfer. Natürlich ohne Motor
Insbesonders, wenn man noch nicht sooo geübt ist wie der Fragesteller, für (relative) Beginner sehr gut geeignet. Normalerweise ist ja surfen auf offener See (am Meer) zu Beginn nicht einfach. Ist halt was anderes als auf einem See, wo es keine Wellen gibt. Dank diesem thermischen windsystem kann man sich nun aber auch als Beginner auf dem Meer gut einrichten. Fängt man also an wenn der wind noch schwach ist und das Wasser glatt. Kann man viel üben. Und sich an die laaangsam steigernden Bedingungen gewöhnen. Am Ende ist man Crack und reitet die Wellen up. Und das wichtigste: am Abend apres-surfing

Zwei Beispiele wo surfen auf Malle und Menorca gut geht:
http://www.sailsurf.de/
Pollensa ist eine schnuckeliges kleines Örtchen mit (relativ) neuer Fussgängerpromenade am Yachthafen, am anderen Ende der grossen Bucht liegt Alcudia. In beiden Orten jede Menge Hotels und Appartementanlagen. Der Strand sowohl von Pollensa als auch Alcudia ist breit und lang.
http://www.surfsailmenorca.com/surf.html
Eine weitere (deutschsprachige) Surfstation gibt es in Cala´n Bosch. Finde gerade die Adresse nicht. Auch in der Bucht von Fornells ist Surfbrett mieten möglich. Einfach mal googeln.
Beim nächsten Mal erzähle ich, wie ein thermischer Wind entsteht. Also ich warne schon mal vor......

Catsegler