Erstmal vielen Dank für eure Antworten bisher. Es ist halt mein erstes mal, dass ich mein Leben derart auf den Kopf stellen möchte und ich war auch noch nie länger als 10 Tage von zu Hause weg. Daher sind da einige grössere Unsicherheiten, vor allem wegen dem Geld. Aber ich muss das einfach machen! Die Freude ist schon jetzt riesig, auch wenn ich noch gar nichts vorbereitet habe.
Der Zeitpunkt erscheint mir ideal. Denn, wenn nicht jetzt, wann dann? Aber leider bin ich nicht der Typ, der alles hinschmeisst ohne Rücksicht auf Verluste und ich möchte mich finanziell absichern soweit es geht.
Die Schweiz bieten keine Working Holidays Visa. Die ganz wenigen Veranstalter, die so etwas trotzdem anbieten, haben das Höchstalter auf 30 beschränkt und es werden gute Englischkenntnisse erwartet. Mein Englisch ist eher mittelmässig, aber es reicht um mich im Urlaub zu verständigen und mit jedem Mal lerne ich neues dazu. Also wirklich ein Problem war es bisher nie.
Ich stelle es mir auch mehr so vor, dass ich wirklch frei sein möchte und daher lieber auf 6-8 Wochen zurück schraube um nicht mein ganzes Vermögen zu verspielen.
Das Diplom werde ich mit Garantie abschliessen, da habe ich wirklich keine Bedenken, denn ich bin in dem Gebiet gut und ich habe keine Probleme mit dem Lernen.
Das Thema mit Lohn ausgleichen: Wäre ich 2 Monate weg und kann danach sofort wieder starten in der Arbeitswelt, ist das nicht so ein Problem. Wenn ich mich arbeitslos melden muss, bekomm ich erstmal zusätzlich 2 Monate nichts und habe trotzdem alle Pflichten vom Arbeitsamt...
Habe vorhin mit Mama gesprochen. Sie meinte, dass ich für meine Reisezeit keine Miete zu Hause zahlen müsste
dann blieben nur noch wenige Fixkosten. Krankenkasse und Steuern wären hier die grössten Posten. Wie gesagt, müsste ich das mal genau durch rechnen.
Ich bin ja sicher nicht der einzige, der den Job künden will um zu reisen. Gibt sogar viele die das tun. Nur sind da halt gewisse Unsicherheiten die ich erst etwas abchecken will und daher habe ich dieses Thema eröffnet
Um evtl. Erfahrungen und Tips anderer erhalten zu können, die das gemacht haben.
Wahrscheinlich muss ich dann mal zum Berufsberater, um so einen geeigneten Weg für den Umstieg zu finden.
