Liebe Leute!
Nachdem ich mir mittlerweile nen Wolf gelesen habe, muss ich feststellen, dass dieser Beitrag leider einen falschen Weg eingeschlagen hat.
Ursprünglicher Sinn und Zweck war es wohl, eine Plattform zum Informations-Austausch bezüglich der geplanten Neueröffnung zu schaffen.
Mittlerweile dominiert hier der Austausch von Gehässigkeiten und persönlichen Animositäten, welcher für den Rat-Suchenden an dieser Stelle wenig hilfreich ist.
Nach Studium der unterschiedlichen Sichtweisen, wer nun Schuld hat, am Status Quo, habe ich meine eigene Sicht der Dinge.
Ich bin übrigens auch in der Hondaafushi Warteschleife und weiß noch nicht, wohin die Reise geht.
Den eigentlich Schuldigen gibt es hier nicht. Sind es die Behörden, die Papiere nicht ausstellen? Oder sind es Unzulänglichkeiten bei den für den Baufortschritt verantwortlichen Unternehmen? Hat es finanzielle Gründe? Who knows... Vermutlich eine Mischung aus vielen Parametern. Also auch nicht, was vorhersehbar wäre. Somit ist es denke ich auch grundsätzlich falsch, nur den Reiseveranstalter an den Pranger zu stellen.
ABER: Und hier habe ich eine eindeutige Meinung. Wenn man die Erfahrung aus über 2 Jahren Verzögerung im Rücken hat, wie kann man dann als Reiseveranstalter immer noch reinen Gewissens dieses Reiseziel anbieten? Aktuell wurde die Eröffnung auf den 15.11. verschoben, dann auf den 30.11. und das wird vermutlich (ich lasse mich gerne eines besseren belehren) auch nicht das Ende der Fahnenstange sein.
Wäre es hier dem Kunden gegenüber nicht ehrlicher, das Reiseziel erst dann wieder anzubieten, wenn auch tatsächlich "verfügbar"?
Ich bin mir bewusst, dass hier auch die kaufmännische Komponente eine Rolle spielt. Aber wenn ich bei erfolgter Eröffnung, ohne die Notwendigkeit von Schnäppchen-Preisen ein tolles Reiseziel anbiete, dann muss ich sicher einen zeitlichen Gap zwischen Buchung und ersten Gästen verkraften. Dagegen stellen wir jetzt aber den nach 2 Jahren erlittenen Image-Schaden bei vielen enttäuschten Kunden. Etliche haben sich hier geäußert und die Dunkelziffer kennen wir nicht. Dazu Umbuchen auf andere Inseln, die zum Zeitpunkt der Reise teurer wären, als der ursprüngliche Reisepreis, etc.
Klar kann man als RV argumentieren, dass es tatsächlich in 2 Wochen losgehen könnte und man sich immer auf die Aussagen von Dritten verlassen muss. Mich würde interessieren, ob einer der Angestellten des RV, in Kenntnis der Historie, in den letzten Monaten diese Reise gebucht hätte.
Zweifel sind angebracht.
Unterm Strich sollte man nur das verkaufen, was man auch anbieten kann. Und aus der Zeit lernen.
Vor allem, wenn es schon x-mal in die Hose ging, kann ich nicht verstehen, wie einige den RV immer noch so in Schutz nehmen.
Unabhängig davon, ob er etwas für die Verzögerung kann.
In diesem Sinne: Es bleibt spannend.