Zu den Beratungsgesprächen bei "reisemedizinisch" erfahrenen Ärzten kann ich nur sagen: hätte ich mir sparen können!
Wir gingen mit unseren Impfpässen bewaffnet zu einem Arzt, den wir über die Internetseite travelmded.de gefunden haben. Gleich zu Anfang wurde uns gesagt, dass die Beratung eine Privatleistung ist, d.h. wir müssen sie selbst zahlen, die Krankenkasse übernehme die Kosten nicht. Die Kosten richten sich nach der zeitlichen Länge der Beratung. Während dieser "Beratung" fragte uns der Arzt, wohin wir den verreisen (Mexiko). Daraufhin schaute er in einem Buch nach, in dem für jedes Land aktuelle Gefahren und Verbreitungsräume von Krankheiten aufgezeigt sind. Er musste sich auch erst "einlesen" in die Karte, man merkte, dass er sich das Wissen für ein spezifisches Land auch erst anlesen muss... Er las dann quasi wortwörtlich die Warnungen vor, die man auch überall anders lesen kann, so z.B. auf den Seiten des Auswärtigen Amtes, und empfahl dann diejenigen Impfungen, die auch generell empfohlen werden für Mexiko: Hepatitis A und B (neben den Standardimpfungen nach Impfkalender). Für Urlauber, die viel direkt mit Natur, Tieren usw. zu tun haben, gilt etwas anders...
Zum Abschluss bekamen wir noch einige Prospekte, die man sich auch überall anders besorgen kann...
Im Nachhinein frage ich mich: wozu war ich eigentloch dort? Das alles wusste ich vorher schon!.. sogar mehr 
Vielleicht MUSS man solche Beratung in Anspruch nehmen, um die Impfungen zu bekommen!? Alles Geldmacherei...
Meine Krankenkasse übernimmt Kosten für "empfohlene" Urlaubs-Impfungen, d.h. die Impfstoffe an sich, (ist deswegen eine Beratung ntowendig!?) sowie auch "ärztliche Aufwendungen". Ich werde versuchen, beides, die Kosten für de Impfstoffe und die Kosten für die Beratung, zurückzuerhalten...
mfg
aedificans
Fliegen werde wir mit Mexicana von Mexico City nach Cancun...