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  • Tagestour Schnorcheln mit tödlichen Ausgang
    19Benny871 19Benny87

    @Curiosus: 1. Frage ich mich wie du ein Reiseexperte sein kannst und nicht weißt, dass es sehr wohl Ausflüge gibt, wo Rettungsboote immer bei den schnorcheln sind. So z.Bsp. bei unseren Freunden die einen Ausflug nach mahmayr machten. 
    2. Ging es in meinem Beitrag einfach nur darum, interessierte auf das Problem aufmerksam zu machen. Ich denke das Mindestens eine Person der Crew mit erste Hilfe vertraut sein muss!

    @lexilexi: du hast recht man darf auch was falsch machen, Hauptsache man hilft. Das Problem aber ist, dass wir als Passagiere dem Mann geholfen haben und alle von der Crew hilflos da gestanden  sind. Leider habe ich diese Informationen nicht so in meinem ersten Beitrag beschrieben.

    Tauchen & Schnorcheln

  • Tagestour Schnorcheln mit tödlichen Ausgang
    19Benny871 19Benny87

    Es geht nicht darum, dass ein "Rettungswagen" dabei ist, sondern darum, dass wenigstens einer von der Besatzung mit Erste Hilfe vertraut ist. 
    Bei anderen Schnorchelausflügen ist immer ein kleines Rettungsboot im Wasser, welches die Schnorchelnden begleitet und beobachtet. 
    In Deutschland wäre der Reiseleiter wegen unterlassene Hilfeleistung bestraft worden.

    Der Gesetzgeberhat in § 323c Strafgesetzbuch (StGB) eindeutig festgelegt:

    „Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.“

    Tauchen & Schnorcheln

  • Tagestour Schnorcheln mit tödlichen Ausgang
    19Benny871 19Benny87

    Hallo zusammen,
    anfang März waren wir in Hughada. Meine Freundin schenkte mir zum Geburstag, welcher auch in diese Zeit fiehl, einen Schnocheltrip. Von diesem unvergesslichen Tag möchte ich euch berichten...
    Morgens gegen halb Acht wurden wir vom Hotel von unserm Reiseführer abgeholt. Wir fuhren zu einem kleinen Hafen in Hughada. Dort stiegen wir mit ca. 18 anderen Teilnehemern auf unser Schnorchelboot um. Am Strand waren überall rote Flaggen gehisst, da das Meer sehr strömig und wellig war. Es sollten insgesamt 3 Riffe angefahren werden, wo wir jeweils eine Stunde schnorcheln konnten. Da das Meer sehr hohe Wellen an diesem Tag hatte, war die Fahrt zum ersten Riff sehr turbulent. Dort angekommen, wurden uns Neoprenanzüge zum Preis von 9.50 Euro angeboten. Das Meer war noch etwas kühl und ich war dankbar mir einen ausgeliehen zu haben. Als erstes sprang unser Schnorchel Guide mit seiner Kamera ins Meer. Nach und nach sprangen wir hinterher. Nach kurzer Zeit war unsere Gruppe sehr verstreut im Wasser, sodass unser Guide Schwierigkeiten hatte, alle im Blick zu haben denn er musste ja auch noch Unterwasservideos und Bilder machen. Nachdem der erste Schnorchelgang zu Ende war, fuhren wir unser zweites Riff an. Neben uns ankerte auch noch ein Boot mit einer anderen Gruppe Schnorchlern. Wir sprangen also alle wieder ins Wasser und schauten uns die schöne Unterwasserwelt vom Roten Meer an. Die Wellen war immer noch sehr hoch und die Strömung nahm zu. Unser Boot war nun ca. 80 - 100 meter von uns Entfernt. Und dann passierte es...
    Ein Schnorchler vom anderem Boot wurde bewusstlos. Ein Guide schrie Richtung unserem Boot um Hilfe, aber der Motor vom Rettungsboot sprang nicht an. Wir waren also nun auf uns alleine gestellt. Meine Freundin und ich fingen an, den leblosen Körper in Richtung unserem Boot zu ziehen. Weißer Schaum kam aus dem Mund der leblosen Person und die Augen verschwanden in der Stirn. Auf halber Strecke kam uns ein Guide mit einem Rettungsring entgegen. Nun waren wir endlich zu dritt. Bei dem Wellengang und der Strömung war es sehr schwierig die Person zu ziehen. Endlich am Boot angekommen, zog unser Reiseleiter und drei andere Teilnehmer die leblose Person an Bord. Ich sagte zu unserem Reiseleiter, dass die Person sofort reanimiert werden muss. Leider jedoch lag die Person als ich die Leiter herauf kam in der stabilen Seitenlage... Ein Mann vom anderm Boot und ich begann sofort mit der Reanimation. Unser Kapitän kam mit einer Sauersoffflasche an, an der eine Beatmungsmaske befestigt war. Leider jedoch fehlte die Schlauchschelle, sodass der Schlauch sich bei jedem aufdrehen verabschiedete. Nach kurzer Zeit konnte man an der leblosen Person blaue Flecke am Hals sehen. Ich nehme an, das dies wohl Leichenflecken waren. Ich bin kein Arzt.
    Unser Reiseleiter fragte, was mit der Peson jetzt wäre. Ich sagte, dass ich glaube sie wäre tot. Daraufhin legte er mein Badehandtuch über sie und übergab den Leichnam an das gegenüber liegende Boot. Nach ca. 45 min kam ein schnelles kleines Boot angefahren. Ich nehme an, dass dies der Arzt war.
    Für uns alle war der Tag gelaufen und wir hatten keine Lust mehr auf Schnorcheln und das dritte Riff. Unser Reiseleiter sah das jedoch leider anders. Er sagte, dass dies zwar ein tragischer Unfall gewesen wäre, jedoch wir alle dafür bezahlt häten und wir das dritte Riff anfahren. Wir alle wollten aber zurück zum Hafen! Wir fuhren also das dritte Riff an und aßen zu Mittag. Nachdem die Stunde für das dritte Riff um war, fuhren wir zurück zum Hafen.

    Mein Resümee:

    • Es gab kein Rettungsboot das uns begleitet hat
    • Ein Schnorchel Guide ist meiner Meinung nach bei einer so großen Gruppe zu wenig
    • Die Erste Hilfe Ausbilung sollte vorhanden sein!!!
    • Die Erste Hilfe Ausrüstung (wenn man sie so nennen kann) muss dringend   
        verbessertwerden!!!
    • Die Menschlichkeit des Reiseführers stelle ich schwer in Frage!
    Tauchen & Schnorcheln
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