Deutsches Essen im Urlaub Ja oder Nein ?
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Hallo,
mich würde mal Interessieren, ob man unbedingt Deutsches Essen am Urlaubsort braucht oder nicht.
Ich Persönlich brauche es eigentlich nicht den, wenn ich schon im Ausland Urlaub mache dann möchte ich auch die kulinarischen Köstlichkeiten des Landes kennen lernen. Das so denke ich gehört doch zu einem guten Urlaub dazu oder.
Außerdem finde ich Gaststätten die so klangvolle Namen haben wie z.b Bernd`s Bratwurstecke überflüssig. Den wenn ich Bratwurst essen will brauche ich nicht ins Ausland zu Fliegen, die bekomme ich auch gleich bei mir neben an.
Ich wäre auch dafür das die Urlaubshotels schon beim Frühstück etwas kulinarisches
aus dem eigenem Land anbieten sollten, denn viele Hotels machen dies größtenteils überhaupt nicht. Nur zum Abendessen gibt es manschmal etwas Landestypisches.
Viele Grüße
Oliver -
Hallo!
Ich bin deiner Meinung,wenn ich in Urlaub fliege,möchte ich auch etwas aus diesem land essen in das ich auch gehe,weil wie du schon erwähnt hast,um eine Bratwurst zu essen muss ich nicht in Ulraub,finde ich eben auch.
Ich finde es immer interessant,etwas aus einem fremden Land zu essen,das ich villeichtt nicht sehr gut kenne.
Ich in der Schweiz esse genug Schweizer und Deutsche Spezilitäten,also dann möchte ich auch mal etwas anders essen,wenn ich in Urlaub gehe.
Warum immer das gleiche essen???
Probieren ist es doch immer wert,und wenns nicht schmeckt,dann kann man noch immer die Deutschen Spezialitäten essen wenn man mag.
Ich esse eigentlich am liebsten aus Ländern die ich bereise,weil mir das am besten schmeckt,habe viele länder schon besucht,es war immer besser zu essen als in der Schweiz
Gruss Maja
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Hallo Oliver!
Na, das wird sicherlich wieder eine recht kontroverse Diskussion und ich hoffe, hier melden sich jetzt auch mal ganz ehrlich Teile der überwiegenden Mehrheit (dies zeigen immer wieder entsprechende Statistiken/Umfragen unzähliger Hotels/Veranstalter) die auf "deutsches" Essen besteht.
Grundsätzlich interessiere ich mich für internationales Essen und bevorzuge somit die am Urlaubsort heimische Küche...dies gehört für mich zum Urlaub einfach dazu.
Ich denke, oftmals ist dies auch davon abhängig, wie und wo man seinen Urlaub verbringt. In großen AI-Bunkern wirst Du i.d.R. eher nicht auf einheimische Küche treffen - und wenn, dann meistens im Rahmen eines Themenabends..die aber häufig sehr "umstritten" sind, da es eine nicht zu übersehende Anzahl derer gibt, die dann doch nicht auf ihr "Schnitzel" verzichten möchte.
Die "Schnitzel/Pommes"-Buden auf Bali (z.B. Nusa Dua) fand ich irgendwie amüsant (und ihr glaubt nicht, wie gut besucht die sind); genauso wie ähnliche "kulinarische Sündenfälle" z.B. in Thailand.
Viele Grüße
PS:
An dieser Stelle muß ich allerdings gestehen, das ich den bisher leckersten Sauerbraten mit Knödeln in Kenia gegessen habe
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Hallo!
Grundsätzlich bin ich dafür, auch die Küche des Urlaubslandes kennenzulernen.
Leider muß ich gestehen, daß wir bei unserem Thailand-Urlaub nach 10 Tagen auch mal wieder Appetit auf etwas anderes als Reis hatten. Aber in den Touristenorten gibt es ja zum Glück für jeden das richtige.In diesem Sinne

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Hallo Oliver,
da, wo wir in den letzten Jahren Urlaub gemacht haben, gab es kein deutsches Essen, es sei denn, man hätte eine weite Anreise zum Essen in Kauf genommen. Insoweit hat sich die Frage, ob deutsch essen oder nicht, für uns gar nicht erst gestellt.
Wir schätzen zu Hause vor allem deutsche Hausmannkost, im Urlaub können wir aber auch sehr gut darauf verzichten, sind dann immer neugierig, was es in unserem Gastland so kulinarisch zu entdecken gibt, dabei sind wir auch experimentierfreudig, essen Dinge, die wir noch nicht kennen.
Das hat allerdings seine Grenzen. Kulinarisch ganz exotisches, wie Hund, Schlange, Ratte, Fledermaus etc., würden wir aus emotionalen Gründen nicht anrühren! Mariniertes Krokodil haben wir auf Mauritius mal probiert, es hat uns überhaupt nicht geschmeckt, war zäh und schmeckte seltsam bitter.Völlig unverständlich ist uns, daß es Menschen gibt, die im Urlaub ihr deutsches Essen zwingend haben müssen. Nach unserer Auffassung gehören Essen und Trinken zum Kulturangebot, und jeder, der sich für die Sitten und Gebräuche und den kulturellen und gesellschaftlichen Background des jeweiligen Gastlandes interessiert, sollte sich nach unserer Meinung deshalb auch für das örtliche Speisen- und Getränkeangebot interessieren.
Aber Vorurteile gegen fremdes Essen sind weit verbreitet und gehen durch alle Gesellschaftsschichten. Ein guter Freund von uns z.B., Topmanager in einer großen deutschen Bank, verzichtete nach seiner eigenen Aussage auf einen kräftigen Karrieresprung, weil er sich wegen der veränderten Eßgewohnheiten weigerte, einen entsprechenden Job in Südostasien anzutreten.
Da kann man nur sagen: Was der Bauer nicht kennt, frißt er nicht!
Gruß salvamor
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Normalerweise essen wir schon gerne die typische Gerichte unseres jeweiligen Urlaubslandes. Vor allem asiatisches Futter lieben wir ja total. Andererseits ist aber z.B. typisch indonesisches oder malaysisches Frühstück für mich sehr gewöhnungsbedürftig, denn die essen schon morgens gebratene Nudeln, möglichst mit viel Fischsosse. Auch skandinavisches Frühstück mit den marinierten Heringen (die ich sonst sehr gerne esse), finde ich doch morgens recht seltsam, es sei denn ich bin gerade verkatert

Und wie Salvamor so treffend schreibt, Hund Katze Maus würde ich auch nicht unbedingt probieren wollen. Zumindest möchte ich es nicht wissen, was ich nicht weiss macht mich nicht heiss, denn wer weiss schon, was sich manchmal in deutschem Essen alles so befindet?Meinereiner, der seit 12 oder 13 Jahren in Belgien lebt, vermisst natürlich was?
Currywurst und deutsches Brot.
Engländer haben hier ihre Fish 'n' Chips Bude, aber keiner ist bisher auf den Gedanken gekommen, eine deutsche Currywurstbude zu eröffnen (es gibt auch belgische Currywürste mit frittierten Würsten, igitt).Und ab und zu tapern tapern wir schon in eine deutsche Kneipe und essen Zwiebelrostbraten oder Sauerbraten...
Was aber nicht heisst, dass wir belgische Spezialitäten verabscheuen, ganz und gar nicht
Der Schwager meines Exfreundes fuhr mit seiner Familie immer nach Mallorca ins gleiche Hotel, weil er sicher sein konnte, dort sein Altbier zu bekommen. Für sowas hab ich aber auch überhaupt kein Verständnis.
Gruss,
Sambal -
Hallo, liebe "Mitesser",
was mir in der Diskussion fehlt, ist die Berücksichtigung des klimatischen Aspektes.
Mein Mann und ich sind der Meinung, dass jedes Land die Küche hat, die sich mit dem Klima vereinbaren lässt. Wir essen eigentlich immer landestypisch, egal ob wir in Mexiko, Bali oder Ägypten sind, um nur einige zu nennen. Wir waren nicht einmal von der Rache eines Montezuma oder Pharao etc. heimgesucht. Wohl allerdings die Mittouristen, die sich unbedingt europäisch ernähren mussten. Ich erinnere mich an ein Pärchen in Mexiko, das immer in die amerikanischen Steakhäuser essen ging.
Abgesehen davon, dass sie sich einige Tage im Badezimmer aufhalten mussten, nein, sie mussten sich auch noch Geld überweisen lassen (war schon lange her), weil ihre Speisen auch entsprechend teuer waren. Da hatte die Urlaubskasse nicht gereicht. Die einheimischen Speisen sind nämlich nicht nur gesünder, sondern auch oft noch spottbillig.
Ich habe vor unserem Ägyptenurlaub natürlich eifrig im HC geforscht und war gelinde gesagt, oft entsetzt, wenn ich lesen musste, dass Hurghada zum Glück einen McD,
KFC und Pizza Hut hat. Ja mei, dort gehe ich hier ganz selten hin und dann erst recht nicht im Urlaub.
Ich habe übrigens in jungen Jahren 2 Jahre in den USA als au-pair gelebt und muss sagen, das letzte, was ich vermisst hatte war das immer gern beschworene Grau- oder Schwarzbrot!!!!!
Ich meine, dann sollte man in den Schwarzwald oder an die Nordsee fahren, wenn mans wie zu Hause haben will. Sorry, aber das ist nun mal meine Meinung.
Nichts für ungut, viele Grüsse -
Also ich will im Urlaub auch keinen Fall deutsches Essen , ich liebe z. B.die kreolische Küche :Reis , leckeren Fisch , Meeresfrüchte ( scharf ) und frisches Gemüse , Salat .
Auf den Seychellen absolut lecker - könnte ich auch zu Hause weiter essen .Es käme mir nicht in den Sinn nach Fleisch zu schreien . Ich habe dort auch schon Fleisch bekommen , ich sage dann immer nur Fisch weil so frisch und lecker wie der dort ist
bekomme ich ihn hier nicht .
Ein Problem ist ,glaube ich in den meisten Hotels wird eher europäisch gekocht , die landestypische Küche bekommt man nur in den einheimischen Restaurants , Pensionen , Gästehäusern .
Am schlimmsten war es im Hotel auf Mauritius die haben kreolisch für Touristen gekocht - furchtbar - dann sollten sie es lieber ganz lassen . Dort habe ich nur 1 x in 2 Wochen ordentlich kreol. Küche bekommen .
In Thailand die Küche war auch absolut lecker - nur mußte man da bei der Hygiene gewaltige Abstriche machen vor allen bei Ausflügen und mir ist es auch so gegeangen nach 3 Wochen Thailand ,hatte ich einen Heißhunger auf Rouladen .
Aber wie war das mit dem Voralberger der sein Schnitzel auf den Malediven wollte
und nur Fisch und Gurken bekam .
Gruß Bea -
Hallo Sambal und Barbara R.,
gut gesprochen, Ihr beiden! Gerade beim Frühstück, so kann man immer wieder feststellen, scheiden sich die Geister. Die meisten sind morgens, so kurz nach dem Aufstehen, überhaupt nicht experimentierfreudig und greifen lieber auf ihnen bekannte Frühstückszutaten zurück. Dabei gibt es auch beim Frühstück eine Menge zu entdecken. In Hong Kong gibt es zum Beispiel spezielle Frühstücksrestaurants, in denen man aus Dutzenden von Dim-sum-Sorten (manchmal heißen sie auch Dim-sam oder dumplings) auswählen kann. Das sind köstliche gedünstete, mit unterschiedlichen Zutaten gefüllte Teigtaschen. Es gibt sie u.a. mit Hähnchenfleisch, Schweinefleisch, Gemüse, Fisch, Garnelen etc. Die Dim-sums werden auf kleinen Wagen durch das Lokal gefahren und man kann aussuchen, was man jeweils möchte. Dim-sum ist ein typisch kantonesisches Gericht, und viele Einheimische sagen, man könne sie richtig gut nur in Südchina essen. Zu den Dim-sums wird übrigens Tee getrunken, den es kostenlos gibt.
Zu dem Thema der "schottischen Spezialitätenrestaurants" und seiner Ableger: man kann wirklich nur mit dem Kopf schütteln, wenn jemand im Urlaub solche "Gourmettempel" aussucht. Nicht viel besser sind die "Mc D... für Fortgeschrittene", diese sterilen, gesichtslosen Steakhäuser, in denen man schon hier bei uns fast ausschließlich junge, dynamische Nachwuchsmanager, fit wie ein Turnschuh, antrifft. Genußfaktor? 0,0!Gruß salvamor
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Hallo Urlaubsgemeinde(Mitesser ist auch gut

ich bin ebenfalls der Meinung, dass man im Urlaubsland die landestypische Küche, sofern sie überhaupt angeboten wird, essen sollte(zumindest probieren, wenns einem nicht schmeckt, kann man es ja beim nächstenmal lassen).Unsere Mägen vertragen eben auch nicht alles, besonders das Öl macht uns doch oft zu schaffen.
Ich kann da nun hauptsächlich von der Türkei und von Griechenland reden, weil wir uns dort hauptsächlich aufhalten.
Als wir vor 8 Jahren das 1. Mal die Türkei gebucht hatten, habe ich mir vorher ein türkisches Kochbuch gekauft und dieses ein bisschen "studiert" und war erstaunt, wie viele Gerichte ähnlich zubereitet werden, wie bei uns, die Zutaten variieren schon mal, aber sonst sind die Unterschiede nicht so wahnsinnig gross.Das einzige, was ich stehen liess, nach dem 1. Versuch, war der Ayran; das habe ich nicht hinunterbekommen, es schmeckt für mich einfach salzig. Der türkische Animateur, hat gelacht und gemeint, dass ich mich als Nicht-Türkin damit nicht rumquälen soll, denn eigentlich wollte ich es "anstandshalber" schon trinken, ging nicht.
Bratwurst und Schnitzelbuden brauche ich im Urlaub nun wirklich nicht und ich finde, wir Touris sollten uns im fremden Land den Gegebenheiten anpassen, nicht nur beim Essen, auch wenn wir dafür bezahlen.
Wir erwarten von unseren ausländischen Mitbürgern ja auch immer integrationsbewusstes Benehmen und auch mal zur Putzfrau u. zum Kellner Danke sagen, bringt uns auch nicht um, im Gegenteil, es kommt doch zurück!!!!!Ach u. übrigens @ Barbara, auch wir im Schwarzwald essen Weissbrot, wir haben hier am Ort sogar noch eine alte, funktionierende Mühle, die alle Backwaren hervorbringt, dies so gibt. Guten Appetit allerseits wünsche ich!
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Hallo
Auch ich kann sehr gut auf Deutsche Küche für 2 wochen verzichten.
Ich denke es ist einfach auch eine Art von Höflichkeit die Landestypischen Köstlichkeiten zu Probieren.
z.b. in Tunesien ist es so wenn man in Öffentlichen Restaurants Kus Kus(Hirse) mit serviert bekommt und diese nicht ist, merkt man schon mal das die Leute etwas unhöflicher werden.
Kus Kus ist das Tunesische Nationalgericht, aber eben nicht jeder mans sache.
Dagegen z.b. habe ich auf einer Olivenplantage Frisch gebackenes Fladenbrot mit dem Leckeren Olivenoel Probiert(Ich weis mit Olivenoel soll man dort Vorsichtig sein, aber dem zu wiederstehn ist einfach unmöglich.
In der Dominikanischen Republik habe ich aber nach 2 wochen das Bier(Presiedente) nicht mehr trinken können, Und ich muss zu meiner schande gestehn ich habe zum ersten mal im Leben 8 $ für ein Import Bier (Diebels Alt 0,3 L) ausgegeben, aber das war es mir wert.
Nun ja die Buffets in Al Clubs sind ja meistens sowieso International ausgerichtet.
Je nach dem wo man hin fliegt mal mehr Amerikanische art, oder mehr europäische Art.
Aber ich probiere auch gerne mal Landestypische sachen..
Und leute tut euch selber einen gefallen.
Sollte euch was nicht schmecken, nicht einfach ausspucken, sondern vornehm in eine Servierte oder Taschentuch Spucken, und den Menschen immer freuntlich sagen das, das nicht euer ding ist, dan versteht das jeder, und keiner ist auf euch sauer.
MFG
Frank -
Na ja, Tunesien ist vergleichbar mit der Türkei und vermutlich auch Ägypten(wo ich allerdings noch nie war).
Wir sind im Tunesien-Urlaub mal auf Kamelen, Eseln u. m. der
Kutsche in ein abgelegenes Berberdorf geritten(mein Kamel
hiess übrigens "Claudia Schiffer" u. der Esel meines Sohnes
"Jaques Chirac", aber das nur nebenbei), dort hat eine alte
Oma auch gerade für uns Brot gebacken in so einem alten grossen Pott, von Hygiene vermutlich keine Spur, aber was soll's wir haben das angebotene Brot gegessen und es schmeckte sogar sehr gut, dazu gabs kühle Getränke, was bei
fast 40 Grad im Schatten das Highligth war. -
und wenn wir nicht im Urlaub sind, gehen wir mal schnell
"zum Italiener", "zum Griechen", "zum Chinesen"
oder auch mal "ein Kebap zwischendurch"....
wir trinken "Latte Macchiatto", ein "australischer Shiraz" sollte es
*dann schon noch sein, und an der Bar, echt cool ein "Corona"....
und "Shrimps" ah, lecker, hast Du die schon probiert?*Nur im Urlaub, da solls dann plötzlich... naja lassen wir das! Wir
Touris sind halt schon eine ganz spezielle Sorte! -
Hallo,
auch ich bin eigentlich grundsätzlich für die jeweilige Landestypische Küche. Da mein Mann und ich sehr oft nach Thailand fliegen, lieben wir die thailändische oder überhaupt asiatische Küche sehr. Nur im letzten November waren wir 3 1/2 Wochen in Khao Lak und nach 3 Wochen konnte ich die thailändische Küche nicht mehr riechen. Wir sind dann, so schlimm es auch klingen mag, Pizza essen gegangen. Sie hat uns vorzüglich geschmeckt. Einmal haben wir uns beim Skandinavier einen Hamburger und ein Baguette mit Käse und Schinken schmecken lassen.
Ich mag aber die Touristen nicht besonders, die von Anfang an deutsche Küche verlangen, weil Ihnen das typische Landesessen nicht schmeckt. Wenn ich nur deutsches Essen mag, mache ich in Deutschland Urlaub und fahre nicht ins Ausland.
Wir werden in diesem Jahr eventuell wieder nach Khao Lak fliegen, wenn dort bis dahin die Hotels wieder aufgebaut sind. Und dann esse ich wieder erst mal nur thailändisch.Gruß
Jutta -
Essen ist ja immer ein schwieriges Thema finde ich. Ich bin grundsätzlich für die Küche sämtlicher Länder offen, allerdings habe ich mit manchen Zutaten so meine Probleme. Ja ich gebs ja zu ich bin da wie man bei uns in Bayern sagt "gschleggerd" also extrem wählerisch, d.h. ich esse einfach nicht alles, was aber nichts damit zu tun hat, daß ich deutsches Essen brauche - nein, auch hier gibt es Zutaten die ich gar nicht mag. Ich esse einfach von allem das was ich gern mag und im Urlaub esse ich schon die Einheimischen Speisen, solange ich keine Tomaten irgendwo rausblitzen sehe
Auch Fisch ist bei mir so eine Sache. Der schmeckt mir einfach nicht, deswegen bin ich leider bei den meisten Urlaubsländern sehr eingeschränkt was das Essen angeht. Aber: auf Mexico freu ich mich, weil ich einfach sehr gern zum Mexicaner gehe! -
Hallo,
tja... nun sind hier schon recht viele Worte geschrieben und in vielerlei Hinsicht schließe ich mich dem an. Man braucht nicht in ferne Länder reisen, wenn ich von vornherein weiß, dass ich außer Schweinebraten mit Knödel oder Sauerbraten und Kohlrouladen nix auf meinen Teller lasse.... obwohl... ihr werdet lachen... auf Kuba haben wir super leckere Kohlrouladen bekommen

Auch ich kann auf "deutsche Küche" im Urlaub sehr gut verzichten. Allerdings muß ich mich insofern ein wenig einschränken, dass ich mich z. B. nach 4 Wochen Kuba doch auf eine schöne Scheibe Schwarzbrot gefreut habe. Gerade das Frühstück ist doch in vielen Gegenden der Welt für uns "gewöhnungsbedürftig" aber wenn wir allesamt ehrlich sind und mal genau auf's Hotel-Buffett gucken, dann stellen wir wohl alle fest, dass es oft mit der "richtigen einheimischen Küche" nicht sehr weit her ist, bzw. diese dann nicht überwiegt. Wobei... ich meine hier natürlich die großen Hotels in den "Touristen-Orten" - auf unserer großen Rundreise quer durch Kuba sind auch wir sowohl auf die ein- oder andere undefinierbare Kreation gestoßen als auch über super leckere einheimische Küche in unscheinbar aussehenden Palmwedel gedeckten Hütten.
So manches mal sollte man vielleicht garnicht darüber nachdenken WAS man da gerade ist... was macht es schon, wenn ich in den Anden von Peru ein gebratenes Meerschweinchen esse, wenn's doch schmeckt
Andere Länder, andere Sitten... aber ich denke für "Otto-Normal-Reisender" ist überall etwas essbares zu finden... und wenn's Spaghetti Bolognese ist 
Gruß

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...........also ein muss ich wirklich sagen, die großen Fast Food Ketten lehne ich strikt ab. Da bekommt man doch nur Fett und andere ekelhafte
Sachen aufgetischt. Und wenn ich daran denke das ich noch in meinem Urlaub in solchen Dingern essen gehen soll da kommt mir das grauen. Und eins ist doch auch klar, wenn man im Ausland Deutsch essen gehen will oder sogar darauf besteht nur Deutsch zu essen das wird teuer. Und ob das dann auch noch schmeckt und bekömmlich ist , ist eine andere Sache.
Ich liebe es jedenfalls mich so richtig z.B. von der Spanischen Küche in meinem Urlaub verwöhnen zu lassen.:p Und ich probiere nur zu gerne neue Gerichte aus.
Und wenn ich dann zu Hause das eine oder andere Gericht versuche nach zu kochen, und es gelingt mir dann auch noch das ist wirklich super. Wir kochen sehr gerne und sehr vielfältig. Und man kann sich doch auch im Urlaub von den Kulinarischen Spezialitäten inspirieren lassen.
Ich finde es außerdem schade das die Reiseveranstalter nicht so darauf achten das in Ihren Hotels etwas mehr Landestypische Gerichte angeboten werden.
Ich könnte mir vorstellen das es sehr gut bei den Gästen ankommen würde, wenn es nicht nur Schnitzel, Pommes, Spaghetti u.s.w geben würde.
Viele Grüße
Oliver
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Ich sehe das genauso, auch zu Hause esse ich überwiegend internationale und asiatische Gerichte. Die typisch deutsche Hausmannskost ist eher selten. Ich bin sehr experimentierfreudig, was neue Gerichte und Geschmäcker anbelangt und esse immer auch in den landestypischen Lokalen.
In den Hotels schmeckt die sog. landestypische Küche meist nicht annähernd so gut wie in den (Einheimischen-)Restaurantes.
Aber auch im Hotel (z.B. auf Fuerte) freue ich mich auf gegrillten Fisch mit Mojo-Soße und Ziegenkäse, Meeresfrüchte etc. Es findet sich in jedem Land etwas, was schmeckt - auch wenn man wählerisch ist.
Natürlich kann man auch mal ne Pizza etc. essen, in Deutschland ißt man ja auch nicht täglich z.B. bayrisch. Wenn man 3 Wochen in Asien unterwegs ist, muß man beileibe nicht die ganze Zeit Reis essen.
Leute, die sich aber weigern, mal zu probieren und nur deutsch essen müssen ,tun mir leid. Die können dann ihr deutsches Bier zum deutschen Schnitzel auch am Bodensee genießen..... -
Ich probiere und esse in den Urlaubsländern sehr gerne die einheimische Küche, so wie ich hier auch gerne zum Mexikaner, Italiener, Griechen oder Chinesen gehe. Und eine typische deutsche Küche, die gibt's ja auch eigentlich gar nicht mehr. Spaghetti - ist italienisch, Kartoffeln kommen aus Amerika, Obst wie Bananen, Apfelsinen, Melonen oder Ananas wird eingeführt, Tomaten und Paprika sind auch keine deutschen Gemüsesorten usw. Zum Thema Frühstück fällt mir ein, dass ein landestypisches Frühstück im Mittelmeerraum nur aus einem Becher Kaffee und vielleicht einem trockenen Hörnchen besteht, mehr essen die Einheimischen dort morgens nämlich nicht. Da haben sich die Hotels doch sehr auf die Touristen eingestellt, und dann sollte man auch nicht meckern, wenn es den Lieblingsaufschnitt nicht gibt.
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Hallo zusammen!
Ich bevorzuge im Urlaub die kulinarischen Genüsse des jeweiligen Landes in dem ich gerade Urlaub mache. Es kann aber auch schon mal vorkommen, dass ich, wenn ich gerade Lust darauf habe und es "greifbar" ist, mal was urdeutsches esse. Ich finde das auch gar nicht schlimm, denn im Urlaub sollte mann es sich doch gut gehen lassen. Wenn es mein Wohlbefinden steigert mal ein Schnitzel oder ne Bratwurst im Ausland zu essen - warum nicht?!?!
Gruß Dirk