FTI USA Mietwagenrundreise -nie wieder!
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haben im august 2007 die rundreise "grandioser westen" gebucht.
eigentlich wollten wir uns lange vorbereitungsarbeiten für die reise ersparen und haben deshalb das "fertige" fti produkt gewählt, was sich im nachhinein als grosser fehler herausstellen sollte. zorres gab's von der ersten minute an:
mietwagen war von alamo; gebucht haben wir die klasse "equinox" lt.katalog ein suv mit 6-zylindermotor. vor ort haben wir erfahren dass es
diese klasse garnicht gibt, dort heisst diese kategorie "midsize-suv" und die motorisierung ist nur ein 4 zylinder motor. um zu dem von uns gewünschten (und lt.fti katalog bebuchten) auto zu kommen, mussten wir
€ 380,-- (!!!!)aufzahlen. fti weigert sich nun beharrlich die mehrkosten zu tragen (d.h.wir mussten jetzt den konsumentenschutz und einen anwalt einschalten-aber sogar das ist fti egal!- die haben ihr geld verdient,alles andere ist ihnen wurscht!!)
zu den hotels: fti dürfte an die hotels so wenig bezahlen, dass man als
fti kunde vor ort fast "geächtet" wird. schon vor dem einchecken wussten wir immer, dass wir das zimmer neben der lärmenden eismaschine,über dem stinkenden küchenabzug oder überhaupt in einem nebengebäude in
dem irgendwelche hilfsarbeiter untergebracht sind bekommen.(beschwerde im hotel: zwecklos)die gesamte reiseroute war so zusammengestellt, dass wir und fast täglich
gefragt haben, ob von den fti-typen diese reise jemals "abgefahren" wurde.
oft haben wir top-sehenswürdigkeiten erst am späten abend erreicht.
fazit, wir sind viel gefahren, haben aber dafür wenig gesehen.mein unbedingter tipp: nicht abschrecken lassen, einfach flug buchen,
auto direkt beim vermieter buchen und unterwegs einfach quartier suchen!!! hände weg von reisebüros, veranstaltern etc.,die sich im schadensfall gegenseitig decken und der kunde bleibt auf der strecke. -
Gute Idee

wäre da nur nicht:
a.) daß die Mietwagen vor Ort teurer sind
b.) die Deckungssummen der Versicherungen niedriger ist
c.) die ewige suche nach geeigneten Hotelzimmern, sofern man sich nicht auskennt.
d.) keine Preissicherheit, da man nicht weiß, für welchen Preis man Übernachten kann.
e.) keinerlei Insider Informationen
f.) das man den eigenen Allerwertesten aber mal so kräftig durchschüttelt, dass es weh tut, wenn man sich als Alles-Allein-Könner in die Nesseln setzt .
g.) sofern man a-f abhacken kann, da man sich ja auskennt, sollte man sich fragen; warum mach ich diese Reise, wenn ich schon alles kenne.....

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Warum überrascht mich dieses Statement nicht?
Statt mal in sich zu gehen und zu fragen,
warum eine über einen deutschen Veranstalter ( und Reisebüro? )
gebuchte Fertigreise so aus dem Ruder läuft,
wird suggeriert, daß ja alles noch viel
schlimmer kommen könnte.Sehr hilfreich

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weil alles IMMER zwei Seiten hat, die eigene und die andere. Und die andere hat recht , privacy
Wenn man alles selbst machen möchte, und ich habe ja nicht im geringstenn was dagegen, dass man alles selber macht, sollte man auch mal das ding-welches auf den schultern ruht- einschalten und sich über die konsequenzen einig sein, dann steht einem zwar ein teurer urlaub bevor, aber er wird bestimmt schön, und wenn nicht, so long, dann heißt der nächste thread: hilfe, hab alles selber gemacht und bin reingefallen, was soll ich nun tun.....
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Da hast Du offensichtlich voll in die Sch*** gegriffen, allerdings jetzt alle Reiseveranstalter bzw. -büros über einen Kamm zu scheren, ist sicher auch nicht richtig.
Ich habe meine Florida-Rundreise (Mietwagen und Hotels) 1995 anlässlich der Reise zur Silber-Hochzeit auch über ein Reisebüro gebucht und da ist wirklich alles glatt gegangen. Leider weiss ich den Namen nicht mehr, aber gefunden habe ich das Angebot im Videotext bei RTL.
LG
Sokrates
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"mein unbedingter tipp: nicht abschrecken lassen, einfach flug buchen,
auto direkt beim vermieter buchen und unterwegs einfach quartier suchen!!! hände weg von reisebüros, veranstaltern etc.,die sich im schadensfall gegenseitig decken und der kunde bleibt auf der strecke.[/quote]"Du bist ja ein ganz schönes Früchtchen, hier solche Behauptungen aufzustellen. TseTseTse....
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Hallo Heipi,
das war ja wirklich nicht der tollste Urlaub, aber du solltest nicht alle Reisebüros deswegen angreifen.
Wir haben die WESTEN - USA Route jetzt schon zwei mal mit Hilfe eines Reisebüros geplant.
Wir haben uns soweit vorbereitet, dass wir wußten was wir ca. sehen wollten - die Flüge wurden gebucht und das Auto bei Alamo auch von hier aus. Das klappte alles prima.
Für die Motels hatten wir von hier Voucher gebucht, das war klasse. Wir hatten die Zimmer fest reserviert und wenn es uns irgendwo auf der Strecke sehr gut gefiel und wir bleiben wollten sind wir einfach dort ins Hotel/Motel und haben eingecheckt - die haben beim anderen dann angerufen und das dort gebuchte Zimmer storniert - klappte wirklich 1 a.
So würde ich es immer wieder machen. Wir haben mit unserem Reisebüro nur gute Erfahrungen gemacht !!!!
Sabine
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Hallo
Als ich vor etlichen Jahren mit meiner Mutter nach Florida geflogen bin haben wir die Flüge direkt über das Reisebüro und über FTI den Leihwagen sowie die erste Übernachtung gebucht.
Über meinen Mobilfunkbetreiber haben wir zusätzlich ein Leihhandy - daran sieht man wie lange die Reise schon zurück liegt - welches an das Hotel in dem wir die erste Nacht verbracht haben geliefert wurde angemietet.
Der Upgrade beim Leihwagen auf die nächst höhere Kategorie war problemlos und nicht all zu teuer.
Während der Rundreise haben wir dann in verschiedenen Motels übernachtet wodurch uns kein vorgegebenes Tagespensum aufgezwungen wurde.
Das ebenfalls angebotene fertige Rundreisepaket wäre zwar etwas billiger gewesen, aber wir haben uns auf Anraten des Reisebüros für die oben beschriebene Variante entschieden und waren damit sehr zufrieden.Gruß
Karl -
hallo heipi,
ich muss feststellen, das da vieles nicht so gelaufen ist wie geplant. aber wie andere schon schreiben, nicht alle reiseveranstalter sind unfähig. wir haben bereits dreimal eine mietwagenreise mit hotelbuchung in den usa unternommen. zweimal californien und einmal floridarundreise. wir können nur feststellen, uns hat es gefallen, wir haben vielgesehen und die hotels waren o.k. selbst der mietwagen auf hawaii für 3 tage war o.k. wir haben dann ein abgrade fuer ein paar dollar gemacht, um eine caprio zu bekommen. war auch kein problem. allso da fazit: probier es mal mit einem anderen reiseveranstalter. unserer war der ticket-service. erreichbar unter videotext ( ich meine RTL wäre es gewesen ) -
Hallo,
wir fliegen seit Jahren regelmäßig in die USA. Ich stelle die Reiseroute selbst zusammen und buche dann den Mietwagen und die Hotels über FTI oder bei Dertour. (Wir machen allerdings auch Rundreise mit dem RV - je nach dem). Es hat immer sehr gut geklappt. Mietwagen und Hotels sind so erheblich günstiger als Vorort. Wir hatten auch nie unmöglich gelegene Zimmer. Wenn ich auch akzeptiere, dass es in den Hotels so usus ist, dass man für eine Nacht ein weniger gut gelegenes Zimmer bekommt wie wenn man 1 Woche bleibt. Und wir ersparen uns die Zeit, ein Hotelzimmer zu suchen.
Thema Equinox: Es stimmt es entspricht dem Midsize SUV, wenn man eine höhere Kategorie will, kostet das fast das doppelte. Wer hat denn die 6 Zylinder versprochen? Stand das so im Katalog drin? Oder wurde diese Aussage im Reisebüro gemacht?
Sorry, das es Euch so wenig gefallen hat. Ich finde auch, dass die Tagesetappen bei den 'fertigen' Reisen viel zu lang sind. Bei unserer 1. Reise habe ich mich an die Ideen von FTI gehalten und habe mehr Übernachtungen eingeplant oder die Entfernungen bzw. sights in mehrere Tage aufgestückelt. Man kann mit einer Karte bzw. auch im Internet sehr gut die Entfernungen ausrechnen und dann selbst überlegen, wieviel man pro Tag fahren möchte. Hin und wieder ist es auch schön 2 oder 3 Übernachtungen in einem Hotel zu bleiben.
Aber die Landschaft war doch toll, oder?
Viele Grüße
Elke -
Der Beitrag von heipi ist bereits "alt", er hat sich seit seinem Beitrag nicht mehr hier eingeloggt und wollte wohl nur etwas "Dampf ablassen".
Die Beschwerde ist meiner Meinung nach aber schon etwas problematisch, denn ein Midsize SUV ist meines Wissens nach größer und auch teurer als die gebuchte Kategorie, ein konkretes Auto wird einem bei keinem der großen Vermieter zugesichert, und mit Abweichungen muß man immer rechnen, viele SUVs verfügen auch nicht über einen Vierradantrieb (oder nur über eine einfache Version, die nur im 1.Gang zu benutzen ist), obwohl dies bei vielen deutschen Veranstaltern dabei steht - diese Autos sind so gut wie nie echte Geländefahrzeuge, sondern wohl eher für den "Großstadtcowboy" gedacht.
Manche unasphaltierten Strecken lassen sich damit natürlich schon besser fahren als mit einem normalen PKW, in schwieriges Gelände kann man damit aber nicht, und dann gäbe es im Fall des Falles wohl auch Versicherungsprobleme.
Die großen bzw. Fullsize-SUVs sind in erster Linie einfach für mehr Personen gedacht, d.h. größer und damit natürlich auch teurer. Wenn man ein solches Upgrade vor Ort in Anspruch nimmt, kann ich den deutschen Veranstalter verstehen, daß er sich weigert, diese Mehrkosten zu zahlen.
Ob man wegen dieser Gutscheine schlechtere Zimmer bekommt, kann ich nicht beurteilen (vermute aber eher, daß wegen einer späten Anreise vielleicht kein anderes Zimmer mehr verfügbar war), allerdings würde ich jedem abraten, solche Gutscheine zu erwerben, damit man vor Ort flexibel ist. Normalerweise findet man immer eine geeignete Unterkunft und muß sich dann bei der Suche nicht auf eine Motelkette beschränken.
Wenn man erst am späten Abend bei den Sehenswürdigkeiten ankommt, sehe ich dies nicht als Mangel - denn die Besichtigung kann man doch, gut ausgeschlafen, dann am nächsten Morgen machen. Bei meinen selbst geplanten Rundreisen verlege ich die Besichtigungen z.B. der Nationalparks immer gerne auf den Vormittag, dann ist man noch fit und aufnahmefähiger als nach einer langen Autofahrt.
Heipis Fazit teile ich allerdings insoweit, daß ich auch nie eine solche vorgeplante Rundreise in den USA empfehlen würde, auch USA-Neulinge kommen in der Regel mit den Gegebenheiten vor Ort sehr schnell klar. Es reicht, außer dem Flug den Mietwagen und einzelne Übernachtungen vorzubuchen (z.B. die erste Ü nach Ankunft, Unterkünfte in den Nationalparks, für US-Feiertage und evtl. die Wochenenden).
Die amerikanischen Hotels sind übrigens in der Regel sehr flexibel, d.h., wenn man dort direkt bucht, kann man meistens bis kurz vor Anreise auch kostenfrei wieder stornieren (oft bis zum Anreisetag, da gibt es allerdings Unterschiede). -
Hallo,
vieleicht mal kurz dazu, wie es laut aktuellem FTI Katalog aussieht:
Der Equinox wird als eigene Kategorie angeboten. Das Midsize-SUV ist teurer und eine Kategorie höher angesiedelt. Nun ist es halt bei allen Fahrzeugmieten so, daß auch eine höhere Kategorie hinzunehmen ist. Daß dieses Fahrzeug halt zwei Zylinder weniger hatte ist Schicksal. Es muß dadurch ja nicht zwingend schlechter sein.
Was vermutlich gemacht wurde, ist auf den nächst höheren SUV mit 6 Zylindern umzubuchen und selbstverständlich sind die dadurch entstandenen Kosten vom Anmieter selbst zu tragen.
Klar ist, daß nicht jede höhere Kategorie auch besser sein muß. Ich persönlich hatte auch schon den Fall eine Mercedes C-Klasse anstatt eines VW Polos zu bekommen. Grausam wie immer, aber was soll man machen.
Im übrigen hierzu noch der Originaltext von FTI:
Hinweis: Die angegebenen und abgebildeten Fahrzeuge sind Beispiele.
Gruß
Berthold
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Wir haben die FTI Rundreise Grandioser Westen gerade im Juli 2010 gemacht und waren sehr zufrieden mit dem FTI-Angebot. Die Auswahl der Route ist sinnvoll und berücksichtigt fast alle der wichtigen Sehenswürdigkeiten, die angebotenen Zimmer waren fast durchgehend in Ordnung ( bis auf Palm Spings / Comfort Inn und San Francisco / Whitcomb ) und wir haben nie bereut, nicht auf eigene Faust unterwegs zu sein. Im Gegenteil: In der Hauptreisezeit (Juli) waren die Hotels meist sehr gut gebucht bis ausgebucht und dennoch haben wir im Durchschnitt weniger als die Hälfte der im Zimmer ausgewiesenen Preise bezahlt.
Die Dame von Alamo hat uns ebenfalls nach 30 Stunden Wachphase mit Hard Selling genervt, aber ich bin hart geblieben und wir waren mit unserem vorbestellten Dodge Journey durchaus zufrieden. Wer sich für Details intereressiert, findet diese in einem Blog: ×××××× -
Wir hatten 2006 und 2007 jeweils über FTI (Alamo) die Kategorie Equinox gebucht und beide Male tadellose Fahrzeuge (Geländewagen), ausreichend für 4 Personen und Gepäck bekommen. Die Hotels haben wir über das Internet selbst gebucht, was eine relativ aufwändige Planung bedeutete.
Dieses Jahr haben wir über Meier's Weltreisen eine komplette Mietwagenreise gebucht mit der Kategorie Midsize SUV (Alamo) und einen Jeep Liberty mit Allradantrieb bekommen, allerdings insgesamt nicht so schick ausgestattet.
Die Hotels waren vorgebucht, ansonsten nämlich ausgebucht, die Reiseroute ausgearbeitet. Es war ein wunderschöner, entspannter Urlaub. Jederzeit wieder.
PS. die häufig erwähnten Probleme mit Alamo können wir nicht bestätigen. -
Das ist richtig, dass manche vorgefertigten Mietwagenrundreisen sehr viel Fahrerei pro Tag vorsehen. Die Entfernungen sind halt nun mal groß, da muss man sich entscheiden, ob man
- viel in kurzer Zeit mit viel Stress
- viel in längerer Zeit gemütlich
- wenig in kurzer Zeit gemütlich
sehen will.
Eine Kröte muss man schlucken. Viel sehen in kurzer Zeit gemütlich ohne Fahrstress ist im Westen nicht wirklich machbar...
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Die meisten Veranstalter nennen die Entfernungen in Meilen bzw. Kilometern. Da kann sich jeder selbst ausrechnen, wie viele Stunden Fahrerei das sind und wieviel Zeit dann noch für die Sehenswürdigkeiten bleibt, wenn man die eigenen Zeitaufwendungen für Schlafen und Essen (ist ja auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich) abzeiht.
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Bei den meisten Veranstaltern kann man die PKW-Rundreisen insoweit abändern, dass man an dem einen oder anderen Ziel, das einem sehr wichtig ist, Zusatzübernachtungen von vornherein dazubucht.
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Hotels erst vor Ort buchen (= abends was suchen) ist in der Hauptsaison in den Nationalparks kein Spaß!!! In der Nebensaison dagegen kein Problem ...
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Mietwagen (incl. aller Versicherungen, Volltanken etc) sind über FTI, Dertour & Co. in der Regel deutlich billiger als vor Ort. Man darf sich nur auf die Leistungen verlassen, die im Katalog stehen und nicht, was evtl. ein Reisebüromitarbeiter "meint" ...
