Kosten Malaria Prophylaxe???
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Einen wunderschönen guten Morgen,
habe gestern noch gelesen, dass Malaysia (Borneo) ein Malariarisikogebiet ist.

Kann man sich gegen Malaria impfen lassen oder muss man da Tabletten nehmen? :? Ich kenn mich da leider gar nicht aus. Und vor allem stellt sich mir die Frage, wie teuer der ganze Spaß dann wird??
Liebe Grüße,
red_latina -
Also die allseits bekannten Tabletten mit dem "M" am Anfang kosten so um die 50 € und ich denke mal das eine Impfung in etwas das selbe kosten wird...das allerdings weiß ich nicht

Gruß
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Hallo,
ich habe noch nie gehört, dass man sich gegen Malaria impfen kann.... (das wäre ja prima und schön einfach)Wir haben dieses Jahr für kenia auch das Malaria Medikament mit "M" genommen. Haben es auch super vertragen. Haben einen Tag vor einreise damit begonnen, dann jeden Tag eine Tablette genommen und noch 7 Tage nach Rückkehr in Deutschland fleissig Tabletten gefutter. eine Packung mit 12 Tabletten hat 48,- euro gekostet.
Wenn du 14 Tage fährst (fliegst :D) brauchst du ca. 22-23 Tabletten (also 2 Packungen).
Es gibt noch andere Malaria Medikamente. Frag mal deinen Arzt was er davon hält und welches medikament er dir rät.Gruss bambus
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Hallo red_latina,
eine Impfung gegen Malaria gibt es nicht. Wir nehmen immer Malarone und bestellen die in Holland. Die kosten dort 36,33 Euro pro Packung (12 Stück).
Man muss einen Tag vor Einreise damit anfangen, dann die Zeit über, die man im Risikogebiet ist jeweils 1 Tablette pro Tag und nach der Ausreise noch eine Woche lang jeden Tag eine Tablette nehmen.
Vertragen haben wir Malarone sehr gut.
Falls Du noch Fragen hast, bitte melden.Grüße Ute
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"red_latina" wrote:
Einen wunderschönen guten Morgen,habe gestern noch gelesen, dass Malaysia (Borneo) ein Malariarisikogebiet ist.

Kann man sich gegen Malaria impfen lassen oder muss man da Tabletten nehmen? :? Ich kenn mich da leider gar nicht aus. Und vor allem stellt sich mir die Frage, wie teuer der ganze Spaß dann wird??
Liebe Grüße,
red_latinaHallo, red_latina,
Du kannst z.B. bei http://www.crm.de/ nachsehen oder dieses Merkblatt des Auswärtigen Amtes lesen http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laender/Gesundheitsdienst/download/MalariaMerkblatt.pdf, vor allem aber solltest Du einen Arzt fragen.
Und was die Kosten betrifft: Wenn Du Dir die Reise nach Borneo leisten kannst, kannst Du Dir vielleicht auch noch den "Luxus" einer sinnvollen Gesundheitsvorsorge gönnen.
Eine schöne Reise wünscht
Cornelia -
Hallo Cornelia,
dein Posting kann ich nicht so ganz nachvollziehen: Sie hat geschrieben "Ich kenn mich da leider gar nicht aus. Und vor allem stellt sich mir die Frage, wie teuer der ganze Spaß dann wird??
Deine Antwort:
Und was die Kosten betrifft: Wenn Du Dir die Reise nach Borneo leisten kannst, kannst Du Dir vielleicht auch noch den "Luxus" einer sinnvollen Gesundheitsvorsorge gönnen.Es muss doch noch gestattet sein, zu fragen, wie teuer eine Malariaprophylase kostet ohne dann gleich unterstellt zu bekommen, dass man sich diese nicht leisten will und dazu noch in diesem Ton.
Grüße Ute
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@all
Erstmal vielen Dank für Eure schon zahlreichen Antworten. Werde mich natürlich noch bei meinem Hausarzt erkundigen, da ich mich überhaupt nicht auskenne mit Malaria. Deswegen auch meine Vermutung mit einer Impfung auszukommen
Ich muss mich Ute anschließen und kann dein Posting ebenso nicht nachvollziehen. Was du schreibst ist eine reine Unterstellung und ich glaube nicht, dass DU das recht hast mich dumm anzumachen.
Schließlich ist das ein Informationsforum und nachdem ich mich nicht auskenne bei Malaria habe ich mich hier erkundigt.
Man wird ja wohl noch Fragen dürfen wieviel eine Malariaprophylaxe kostet. Schließlich kaufe ich nicht die Katze im ****!!! Das hat nichts mit Geiz oder sonst was zu tun. -
Ja, ich habe noch ein paar Fragen

Wir planen 20 Nächte in Asien ein, wovon aber nur zum Schluss 14 Nächte in Borneo sind. Also sollte es eigentlich langen, wenn wir einen Tag bevor wir nach Borneo kommen mit den Tabletten anfangen, oder? :S Davor sind wir in Singapur und Kuala Lumpur, was ja nicht Malaria gefährdet ist.
Was hat Malarone denn für Nebenwirkungen? Eine Kollegin von mir meinte, dass es da sehr starke Nebenwirkungen gibt?
Vielen lieben Dank für deine Infos.
Liebe Grüße,
red_latina -
Hallo red_latina,
war bei uns genauso. Wir waren erst in einer Gegend in Thailand, wo wir keine Malariaprophylaxe brauchten. Sind dann aber nach einer Woche weiter nach Kambodscha. Haben dann einen Tag bevor wir eingereist sind, mit Malarone angefangen. Wir haben Malarone sehr gut vertragen (mussten es schon zweimal im Urlaub nehmen und im Januar für Kenia wieder).
Hier die Nebenwirkungen:
Nebenwirkungen wie Übelkeit, Magenbeschwerden, Kopfschmerzen kommen vor.
Gegenanzeigen sind schwere Lebererkrankungen, Nierenfunktionsstörungen, Schwangerschaft und Stillzeit.Auf Nachfragen im Tropeninstitut und bei unserem Hausarzt haben die uns zu Malarone geraten, da dass noch das verträglichste Malariaprophylasemittel momentan sei.
Falls ich Dir die Homepage der holländischen Apotheke mailen soll, bitte melden. Geht ganz problemlos dort zu bestellen.
Grüße
Ute -
Man kann nicht pauschal sagen, dass man einen Tag vorher anfangen muß. Das kommt stark auf das Gebiet darauf an. Das ist dann eine sogenannte Notfallprophylaxe.
Ich habe z.B. 3 Wochen vorher anfangen müssen und mußte die Tabletten noch 6 Wochen lang danach schlucken, das ganze hat etwa 180 EURO gekostet.
Auch ändert sich je nach Gebiet das Medikament, man kann nicht eindach überall Malorone nehmen.
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Hallo JulieL,
evtl. hast Du ein anderes Malariamittel genommen. Bei Malarone beginnt man einen Tag vorher Einreise in das Malariagebiet. Malarone kann sowohl zur Vorbeugung als auch als Notfall-Selbsttherapie eingenommen werden (siehe unten stehenden Auszug aus der Packungsbeilage.
Malarone ist angezeigt zur
Vorbeugung (Prophylaxe) der Malaria
zur Notfall-Selbsttherapie der MalariaDas wurde uns sowohl vom Tropeninstitut als auch vom Hausarzt bestätigt.
Grüße
Ute -
Ich habe in Asien vor einigen Jahren eine Resochin-Paludrine-Kombination zur Malariaprophylaxe genommen und im Gegensatz zu Lariam völlig ohne Nebenwirkungen sehr gut vertragen. Vielleicht wäre das ja eine Alternative, allerdings würde ich mich keinesfalls auf eine Aussage des Hausarztes verlassen, sondern auf jeden Fall beim Tropeninstitut nachfragen bzw. mich auf deren Internetseite informieren. Wieviel dies gekostet hat weiß ich leider nicht mehr.
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Ich fine Malariaprophylaxen völligen Blödsinn und Geldschneiderei der Pharmaindustrie. Besser ist es, sich bei Verdacht vor Ort behandeln zu lassen. Die örtlichen Ärzte kennen sich bestens damit aus und wissen deutlich effektivere Behandlungsmethoden als irgendwelche deutschen Tropenärzte!
Lass dich nicht verrückt machen. Gute Insektenmittel und entsprechende Kleidung helfen mMn am besten und ich nehme an, du wirs im Urlaub nicht im Sumpfgebiet herumkriechen.
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@Reisetante
Wichtig ist die Malariaprophylaxe in gefährdeten Gebieten. Man sollte sie vorher einnehmen u. nicht erst dann wenn Symptome auftreten. Wer kann schon garantieren, daß Insektenmittel in gefährdeten Gebieten hundert Prozentig wirken. Auch die Kleidung ist in diesen heißen Ländern nicht so, daß sie schützt.
LG -
"Reisetante1983" wrote:
Ich fine Malariaprophylaxen völligen Blödsinn und Geldschneiderei der Pharmaindustrie. Besser ist es, sich bei Verdacht vor Ort behandeln zu lassen. Die örtlichen Ärzte kennen sich bestens damit aus und wissen deutlich effektivere Behandlungsmethoden als irgendwelche deutschen Tropenärzte!Lass dich nicht verrückt machen. Gute Insektenmittel und entsprechende Kleidung helfen mMn am besten und ich nehme an, du wirs im Urlaub nicht im Sumpfgebiet herumkriechen.
Komisch nur, dass diese örtlichen Ärzte sogar bei uns ihr Wissen erworben haben und dort anwenden. Solch einen bedenklichen Sch.... zu posten ist schon gemeingefährlich.
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Klar! Jeder ausländische Mediziner hat sich in Deutschland ausbilden lassen, weil nur wir uns auskennen...Denk mal nach.
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Hallo zusammen,
die Malariaprophylaxe ist ein heikles Thema.
Jeder muß für sich selber entscheiden wie er damit umgeht.
Fakt ist aber:Das man sich bei einer Reise in ein Malaria Gebiet vorher den Rat eines Tropenmediziners einholen sollte.
Eine Reise kostet halt schon einiges.Und an seiner Gesundheit sollte man nun wirklich nicht sparen.
Und falls man wirklich an Malaria erkranken sollte,ist das Geschrei groß......
Lg Turtle 1994
(Man denkt ja immer "Mir passiert das nicht") -
"krabel" wrote:
Hallo red_latina,Falls ich Dir die Homepage der holländischen Apotheke mailen soll, bitte melden. Geht ganz problemlos dort zu bestellen.
Grüße
UteHallo Ute!
Wäre super, wenn Du mir mal die Adresse/Homepage mailen könntest, bei der Du Malarone bestellt hast!!
Grüße
Bianca -
@ Nightlounge
Du mußt die Meinung von Reisetante1983 nicht übernehmen, aber sie als bloßen Sch...abzutuen, wird der Sache auch nicht gerecht.
Wenn man weiß, daß weit über 90% aller Malariafälle in Afrika vorkommen, dann sollte man als Asienreisender schon mal überlegen, ob eine Prophylaxe sinnvoll ist. Das trifft natürlich nicht auf die asiatischen Hochrisikogebiete zu, aber bei vielen Gebieten mit niedrigem und mittlerem Risiko ist es bestimmt nicht verkehrt, das Prinzip der Verhältnismäßigkeit der Mittel anzuwenden. Ein guter Freund von uns hat als Manager eines großen deutschen Cheniekonzerns SO-Asien sechs Jahre lang bereist und hat dabei keineswegs nur in klimatisierten Büros gesessen, sondern ist bis in die letzten Urwaldwinkel "gekrochen", um dortige Plants zu besuchen. Er hat mir glaubhaft versichert, nie auch nur eine einzige Pille als Prophylaxe gegen Malaria genommen zu haben. Und auch seine Kollegen hielten es so.
Er hielt das Risiko für überschaubar und war deshalb nicht bereit, seinen Körper mit Pillen zu traktieren, wie er sich ausdrückte. Auch er vertrat die Auffassung, daß es in fast jedem etwas größeren Krankenhaus sachverständige Ärzte gibt, die Malaria verläßlich diagnostizieren und wirkungsvoll behandeln können.
Die Verhältnismäßigkeit der Mittel im Falle der Prophylaxe war für ihn nicht gegeben. Wie sollten die Menschen, die dauernd dort leben, auch täglich ihre Ration Gift nehmen können, einmal ganz abgesehen von der Kostenfrage.Es ist ja nur ein Gesichtspunkt der Betrachtungsweise, aber ganz vom Tisch wischen würde ich Reistantes Meinung nicht.
Natürlich, jetzt kommt der Standardsatz, ist jeder selber dafür verantwortlich, wie er mit dem Thema Malaria umgeht.
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"salvamor41" wrote:
Wie sollten die Menschen, die dauernd dort leben, auch täglich ihre Ration Gift nehmen können, einmal ganz abgesehen von der Kostenfrage.hi salvamor ... ich nu widder

die menschen in den ländern sind meist teilimunisiert und reagieren dadurch völlig anders als wir touristen auf die malaria! und die einheimischen können deshalb auch mit ganz anderen mittel(chen) behandelt werden. durch die malariaprophylaxe werden die organe sozusagen auf die malariainfektion "vorbereitet", die leber z.b. und die hat dadurch mehr oder weniger "widerstandskraft". wobei natürlich nicht gesagt ist, daß nur wegen der prophylaxe (deswegen heißt das ja auch nur vorbeugen) die malaria nicht tödlich endet, muß sie aber nicht - tut sie aber zu 99% ohneprophylaxe! in kenia an der südküste im diani beach hospital (gibts ne homepage von) wird z.b. informiert, daß ein bestimmtes medikament (hab den namen grad nicht) ausreichend ist, um bei akuter malaria zu helfen. bei einem gespräch mit den dortigen ärzten wurde mir gesagt, daß dies ausschließlich auf die kenianer anzuwenden ist. die hp sollte geändert werden. ist sie aber noch nicht. ist halt kenia, pole pole ...
in diesem sinne...
nice eve...