Für Langstreckenflug Schlaf- oder Beruhigungstabletten?
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Kann ja jeder halten wie er will: Schlaftabletten, Beruhigungsmittel, Alkohol, das eine oder andere miteinander kombiniert...
Es kommt nicht so sehr oft zu Zwischenfällen bei Start, Landung oder Reiseflug, richtig.
Wenn aber doch, dann gilt mein Mitgefühl der Crew, die die im Tiefschlaf liegenden Passagiere einigermaßen wach kriegen muss, damit diese gerettet werden können.
Wenn ein Langstreckenflug so überaus schwer zu überstehen ist - warum tun die Leute sich das an? Wegen ein bisschen Sonne???
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Was heißt denn wegen ein bisschen Sonne? Nur weil ich "Flugangst" habe lasse ich mir doch keine wunderschönen Urlaube entgehen. Schließlich bin ich immernoch mein eigener Chef und lasse mir nicht von irgend einer Angst vorschreiben was ich zu tun und zu lassen habe

Daher nehm ich das jedes Mal gerne wieder in Kauf denn:
die Welt ist wie ein Buch - und wer nicht reist, sieht nur eine Seite davon!
LG
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So lange es nicht so endet wie Erika schon erwähnt hat:
"Wenn aber doch, dann gilt mein Mitgefühl der Crew, die die im Tiefschlaf liegenden Passagiere einigermaßen wach kriegen muss, damit diese gerettet werden können." Denn das muß nicht sein. -
Hallo Uwe,
brauchst nicht petzten, guckst Du hier : Suum quique! meint: Jedem das Seine! oder Jedes zu seiner Zeit und seinem Ort!@ all,
ich empfehle immer die Schlaftablette vorher mal auszutesten. Wie fühlt man sich danach, hat sie gut gewirkt etc. So ist man auf der fast sicheren Seite und umgeht das doch etwas übertriebene Problem
von Erika1. Es gibt, so wie von maximax schon beschrieben, Tabletten mit einer " guten " HWZ. Man muss sich halt nur beraten lassen 
LG
Sandra
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Warum sollte jemand, der sich für Kultur und Lebensweise überseeischer Völker interessiert und darüber hinaus die Wärme schätzt, auf Langstreckenflüge verzichten und sich statt dessen auf das Mittelmeer konzentrieren?
Es gibt natürlich Fälle, bei denen eine medizinische Indikation solche Flüge verbietet. Aber alle anderen überstehen doch solche Flüge ganz gut, auch wenn sie dabei ein Pillchen nehmen müssen. Gut, wie zu Hause ist es im Flieger nicht. Aber wie heißt es so schön: Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt. Oder so ähnlich.

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Dann, Sandra, lies doch mal nach. Wo auch immer.
Man kann sich anders helfen, aber es ist bequemer, eine Pille einzuwerfen.
Die Pharmaindustrie "erfindet" eben diese Missbefindlichkeiten, damit sie mehr Drogen verkaufen kann.
Man kann sich in ein Problem hinein steigern, das hat was mit Psychologie zu tun... Du weißt. Nehme ich zumindest an.
Weiter möchte ich nicht gehen. Kinder, Alte, sonstwer, werden ruhig gestellt mit Hilfe von kleinen roten-weißen-blauen Pillen.
Fortschritt.
Profit.Ich betone nochmals:
es ist mir vollkommen egal, wie irgendwelche Leute irgendeinen Flug "überstehen".
Ich bewundere sie. Sie flogen nach Übersee - zugedröhnt mit Hilfe ihrer Pillen - und werden allseits ob ihrer Reise beneidet.
Erst wenn man etwas bewusst vollbringt, ist es eine Leistung. Die Flucht in Pillen...?
Hat mit dem Thema nichts mehr zu tun.
Also: gut schluck, ob mit Schlaf oder Beruhigungstabletten.
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Erika1, zu Teilen kann ich Dich verstehen aber ich wiederhole mich nochmal. Es steht Dir, Mir oder Uns nicht zu darüber zu urteilen wie schwerwiegend ein Problem für den Betroffenen ist.
Zweifels ohne hat sich die Toleranzgrenze gegenüber Medikamenten verändert. Die Hälfte meiner Pat. fragt mich abends nach einer Schlaftablette, das war vor 10 Jahren noch anders aber soll ich nun darüber anfangen zu diskutieren oder meinen Unmut äußern? Sie sind erwachsen und können selber entscheiden was sie wollen oder auch nicht.
Und bequemer, natürlich ist es das, allerdings auch verlässlicher. Auf Experimente möchte sich niemand mehr einlassen, das Mittel soll wirken und gut ist.Wenn ich hier weiter schreiben werde ich nur noch immer mehr OT denn eigentlich ging es hier nur um eine Empfehlung und nicht um eine Grundsatzdisk.

LG
Sandra
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Hallo Sandra,
natürlich hast Du Recht. Das soll mein abschließendes Statement zu diesem Thema sein.
Ich habe bewusst übertrieben, um zum Nachdenken anzuregen. Nicht für jede kleine Missbefindlichkeit muss man Medikamente nehmen - so meine Meinung.
Ein weites Feld...
Es gibt Leute, die die Lösung aller ihrer Probleme in kleinen bunten Tabletten sehen, ob es ums Einschlafen, Durchschlafen, Beruhigung, Vitamine, Schnupfen oder sonstwas geht.
Und es gibt genügend Ärzte, Apotheker, Drogisten und Pharma-/Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller, die genau diese Menschen als Zielgruppe erkannt haben.
Kaum einer liest den Beipackzettel. Und wenn jemand doch den Waschzettel entfaltet, kommt er höchstens bis zur empfohlenen Tagesdosis, Nebenwirkungen übersieht man geflissentlich oder nimmt sie in Kauf. Eine Vermutung meinerseits, denn wenn man manche Beipackzettel liest, kann einem himmelangst ob der Nebenwirkungen werden.
Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Flugbegleiter ab und an Probleme mit sedierten Passagieren haben, und das nicht nur im Notfall.
Wäre eventuell an anderer Stelle doch ein diskussionswürdiges Thema: Pro und Contra frei verkäuflicher Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel einerseits und Medikamenten, die Ärzte oft verschreiben, weil der Patient danach verlangt.
P.S.
Ich las vor wenigen Tagen ein Interview mit einem Ex-Geschäftsführer eines Pharma-Unternehmens. Er schämt sich heute für seine Geschäftspolitik resp. die seiner Firma: man erfindet eben diese "Missbefindlichkeiten"; viel wird darüber veröffentlicht, noch mehr Psychologie ist im Spiel, so lange, bis der potentielle Patient glaubt, genau dieses Medikamt für seine Gesundheit und sein Wohlbefinden zu brauchen.Over.
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Erika spricht ein grundlegendes Problem an, das ich ähnlich sehe.
Allerdings hat das wenig mit dem Thema des Threads zu tuen. "Was mache ich, wenn ich zwei oder drei Mal im Jahr fliege und während der Flüge Probleme habe, meine Ruhe zu finden und ein paar Stündchen zu schlafen?", ist doch die Frage.
Ich stehe wahrlich der ganzen Pillenschluckerei skeptisch gegenüber, weil ich mit der Einnahme einer Pille ein Loch zuschütte und gleichzeitig woanders eins aufreiße. Aber wenn es bei den paar Pillchen bei der Fliegerei bleibt, ist doch dagegen nichts einzuwenden. Was ist das alles gegen die zehn oder zwölf Pillen, die viele täglich einnehmen müssen, um überhaupt weiterleben zu können?!
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Molax:
Autogenes Training hilft!
Beruhigt und entspannt
Kann man überall machen.
Vielleicht mal vor dem nächsten Urlaub einen Kurs belegen.
FG
MoJa, genau, vorher noch 3 Monate autogenes Training machen, für einen 5 Stunden Flug. Was hier manchmal für Vorschläge kommen. Da würde ich lieber gar nix schreiben. Die "besaufen" Tipps sind ja auch klasse, aber hauptsache keine Tablette nehmen

Stehe auch vor einem 15 Stunden Flug und hätte gerne eine Tablettenempfehlung ohne Moralapostel.Hab mal irgendwas von einer "rosa Pille" gehört. Kennt die jemand?
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Rosa Pille? Keine Ahnung.
Meine Empfehlung: Noctamid 2
Schläft man gut und gerne mal 5-7 Stunden durch und der Flug wird dadurch kürzer.
Risiken und Nebenwirkungen siehe Google
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@Dexter1976: Bist Du Archäologe?

