Sicherheitskontrolle an den Flughäfen
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@wiener-michl (und auch @TommyA)
Hallo Michael,
100% Zustimmung zu deinen beiden letzten Beiträgen.
Irgendwann klagt sicherlich noch einer wegen Freiheitsberaubung beim BGH. Oder muß man damit zum BVG ?
Egal, dieser Mut und diese Konsquenz fehlt solchen Menschen. Eben Extrawurst.
Gruß
Hans
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wiener-michl wrote:
Wenn das jeder so verlangen würde - und das mal ca. 200 Passagieren pro Flug -
müssten wir alle 12 Stunden vorher am Flughafen sein.Vielleicht sollte man sich selbst einfach nicht so wichtig nehmen.
Was heisst hier wichtig nehmen??? Natürlich ist es für MICH wichtig, dass ich nicht jedesmal bei der Kontrolle das gleiche Problem durchleben muss. Dass ich eine Beninderung beim Laufen habe kann man sehen...und ich erkläre es dann auch noch....trotzdem muss ich unter Verrenkungen, Festhalten durch andere etc. erst das eine Bein, dann das andere Bein, auf dem ich NICHT stehen kann und des NICHT bewegen kann, HOCHHeben...und das alles unter den Augebn aller anderen Reisenden...und so geht das weiter...bis ich dann alles "abgeschnallt" habe, bin ich auf jeden Fall mit den Nerven am Ende....Und so geht das jedesnal...MUSS das in dieser Form sein? NEIN!!!! und das hat mit einer Extrawurst @UteEberhard NICHTS zu tun.
Seids froh, dass Ihr dieses Problem nicht habt und sprecht hier nicht so abwertend über Dinge, von denen Ihr keine Ahnung habt. Ich jedenfalls fühle mich durch diese (unnötige) Prozedur in meiner Würde verletzt..weil, DAS könnte man auch anders handhaben.
Im übrigen klinke ich mich nun aus dieser Diskussion aus...Habe keine Lust..nun auch HIER noch weiter meine "Hosen runter lassen" zu müssen.Xanti
PS. Denkt mal an Leute, die z.B. einen künstlichen Darmausgang ect. haben????
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Meine Kommentar und meine Kritik richtete sich nicht gegen Personen, die bedingt durch eine Krankheit, eine Verletzung oder Behinderung, Nachteile durch Personenkontrollen an Flughäfen haben.
Sollte in meinem Kommentar oder einem anderen Beitrag dieser Eindruck entstanden sein, war dies nicht beabsichtigt.
Gruß
Hans
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xantippe50 wrote:
Was heisst hier wichtig nehmen??? Natürlich ist es für MICH wichtig, dass ich nicht jedesmal bei der Kontrolle das gleiche Problem durchleben muss. Dass ich eine Beninderung beim Laufen habe kann man sehen...kt mal an Leute, die z.B. einen künstlichen Darmausgang ect. haben????Du warst auch gar nicht gemeint, sorry falls das so bei dir ankam Xantippe.
Es geht eher um Leute die mit Metall in den Schuhen (ob bewußt oder nicht) zum Securitycheck kommen und dann dort Terz machen weil sich die Flughafenangestellten erdreisten die Schuhe genauer zu kontrollieren.. -
@erika
in deinem eröfnungspost schreibst du, dass eine beschwerde schon einmal erfolgreich war. bezog die sich damals auf etwas anderes? ansonsten wäre es ja ein wiederholungsfall. oder war es auch ein anderer flughafen?
ich frage mich, was solche beschwerden bringen?
kennst du den namen der dame? wird sich nach der beschwerde wirklich was ändern?
ich würde es einfach als erfahrung abhaken und mich an die schönen dinge des urlaubs erinnern, die ja sicherlich schwerer wiegen, als dieser blöde vorfall.
ansonsten tut es einem sicherlich gut, sich einmal den frust oder ärger von der seele zu schreiben, damit man ihn los ist.
das hast du hier ja schon getan. -
Es geht nicht um Schuhe.
Der größte Teil derer, die hier so eifrig mitschreiben, hat nicht verstanden, worum es geht. Oder nicht aufmerksam gelesen.
Mögen diese Leute weiterhin auf ihre Rechte verzichten, sie scheinen daran gewöhnt zu sein, ohne weiteres Nachfragen zu spuren, wenn ihnen etwas befohlen wird.
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@cleaner
sicherlich ist der Einwand was andere öffentliche Verkehrsmittel betrifft in irgend einer Weise gegeben. Aber machen wir uns doch mal nichts vor, die Konzequenz eines Anschlags mit einem Flieger scheint wohl wesentlich erheblicher zu sein als mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln. -
Erika1 wrote:
Du bist etwas inkonsequent, nicht wahr? Den Bahn-Pendlern gestehst Du "Geschrei" zu - die Fluggäste haben alles über sich ergehen zu lassen? Die Toten und Verletzten in Madrid hätten sich gern kontrollieren lassen, wenn sie gewusst hätten, was auf sie zukommt.Nein das hast du falsch verstanden. Ich kenne das "Geschrei" gut, die manche wegen der Sicherheitskontrolle machen. Da kann ich mir nur zu gut vorstellen, wie da manche Pendler ausrasten würden, müssten sie jeden Tag mehrere Male so eine Kontrolle machen.
Seltsamerweise meckern immer die am meisten, die am wenigsten Fliegen.
Natürlich wäre es sicherer, alle Zugreisenden zu kontrollieren, aber stell dir diesen Aufwand vor. Bei den Flughäfen ist es einfacher, aber jeden Bahnhof zu kontrollieren ist schlicht nicht möglich...
Erika1 wrote:
Mit Schengen hat die innereuropäische Abwicklung in Frankfurt nichts zu tun, bei außereuropäischen Einreisenden erfolgt lediglich eine Passkontrolle. Auch diese Fluggäste begegnen den Abreisenden nach der Sicherheitskontrolle.Das ist schlecht und ich glaube, auch nicht erlaubt nach den Gesetzen der EU!
Erika1 wrote:
Nach unzähligen Abflügen ab Frankfurt, bei denen ich auch kontrolliert, aber nicht auf diese Art angepackt wurde.Na dann ist ja gut... Überall arbeitet mal ein schwarzes Schaf, oder Jemand, der seinen schlechten Tag nicht verbergen kann...
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Ich habe diese Wichtigtuer die am Flughafen meinen sie wären Graf Koks auch sowas von dick.
Leider verlängern diese Menschen die eh schon lästige Wartezeit vor der Sicherheitskontrolle. Am besten man sollte die so lange kontrollieren bis der Flug weg ist, denn ich befürchte im Flugzeug, im Urlaub und sonstwo haben sie auch immer was zu meckern. -
carstenW. wrote:
@cleaner
sicherlich ist der Einwand was andere öffentliche Verkehrsmittel betrifft in irgend einer Weise gegeben. Aber machen wir uns doch mal nichts vor, die Konzequenz eines Anschlags mit einem Flieger scheint wohl wesentlich erheblicher zu sein als mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln.Dem wage ich zu widersprechen. Abgesehen davon macht es für mich persönlich keinen Unterschied, ob ich in einem Flugzeug oder in der S-Bahn in die Luft gesprengt werde. Insofern sind die Konsequenzen für die von einem Anschlag Betroffenen völlig identisch. Machen wir uns nichts vor, am Ende sind die nämlich leider alle tot.
Das bei einem Anschlag in einem Flugzeug vielleicht mehr Menschen sterben, dürfte für die Toten keine Rolle spielen. Mein Bedürfnis, lebend von A nach B zu kommen, besteht deshalb unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel.
Oder sehen Sie das anders? Das würde mich wundern ...

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@cleaner
für die, die bei einem Anschlag betroffen sind, ist es egal, ob Flugzeug oder S-Bahn, das stimmt. Nur kommt es auf die Anzahl drauf an, wie Du selbst schon sagtest. Und das spielt schon eine gewaltig große Rolle. Zwar nicht für die Beteiligten direkt im Flieger oder der Bahn, sondern für die, wo der Flieger evtl. dann reinrauschen bzw. drauf stürzen könnte. Und darum geht es auch. -
Ist zwar ein wenig OT, aber es gibt noch Schlimmeres. Dies habe ich im Internet gefunden:
In Norfolk, Virginia, darf keine Frau das Haus verlassen, ohne ein Korsett zu tragen. Um die Einhaltung dieses Gesetzes zu garantieren, gab es in früheren Zeiten einen nur Männern vorbehaltenen Beamtenposten - den des Korsett-Inspektors...
Waren das die Vorläufer der Sicherheitskontrollen?

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carstenW. wrote:
@cleaner
für die, die bei einem Anschlag betroffen sind, ist es egal, ob Flugzeug oder S-Bahn, das stimmt. Nur kommt es auf die Anzahl drauf an, wie Du selbst schon sagtest. Und das spielt schon eine gewaltig große Rolle. Zwar nicht für die Beteiligten direkt im Flieger oder der Bahn, sondern für die, wo der Flieger evtl. dann reinrauschen bzw. drauf stürzen könnte. Und darum geht es auch.Also geht es bei den Sicherheitskontrollen gar nicht um den Schutz der Passagiere, sondern um die "Kollateralschäden"? Das wäre mir neu. Ich muss mich also primär deshalb durchsuchen lassen, damit den Menschen am Boden nichts passiert?
Dann wäre es vielleicht besser gewesen, die für Datensammlung und Kontrollwut verpulverten Milliarden in die Flugsicherheit zu investieren. Immerhin stürzen wesentlich mehr Maschinen wegen technischer Mängel und/oder unzureichender Infrastruktur der Flughäfen ab, als durch terroristische Anschläge. Wie viele davon gab es denn in den letzten 30 Jahren überhaupt? Eben.
Wir steigen ohne Bedenken in die billigsten Flieger und machen uns mehr Sorgen wegen möglicher Anschläge? Was für ein Wahnsinn ...
Ich frage mich langsam wie wir es in der Luftfahrt seit Jahrzehnten geschafft haben, ohne Bodyscanner und biometrische Ausweise zu überleben. Stimmt, damals gab es noch keinen Bin Laden und andere islamische Extremisten. Aber Verrückte gab es immer schon. Nur diese Hysterie deswegen nicht.
Die haben wir aus den USA importiert - einem Land, in dem jeder das Recht auf Waffenbesitz hat und in dem täglich deutlich mehr Menschen bei Bandenkriegen ums Leben kommen als in einem Flugzeug Platz haben ...
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@cleaner
Sicherlich gehören unter der Behebung auch technische Mängel. Sicherlich auch, daß nicht nur welche vor Antritt des Fluges bekannt waren, sondern erst während des Fluges aufgetreten sind. Wer in die billigsten Flieger steigt, ok, jedem seine Sache. Ich nicht. Wir haben auch jahrezehntelang andere Dinge ohne große Technik geschaft? Gab es früher Autos oder Flugzeuge? Nein. Da war an solchen Wahnsinnssachen einfach nicht zu denken. Und was andere Länder (USA) für Dinge macht, ist mir in der Hinsicht eigentlich egal. Auch dies heiße ich in diesem Land (Bandenkriege) nicht für gut. Aber das sind andere Dinge. Und um nicht vom hundersten ins tausendste zu kommen, bleib ich einfach mal beim ursprünglichen Thema. Und da steht meine Meinung fest: Wenn ich eine Sache durch Kontrollen weitmöglichst in seinen Gefahren eingrenzen kann, dann soll mir das Recht sein. Alles anderre ist kleinkarriert gedacht. Meine Meinung. -
Ruuudi wrote:
Ich habe diese Wichtigtuer die am Flughafen meinen sie wären Graf Koks auch sowas von dick.Leider verlängern diese Menschen die eh schon lästige Wartezeit vor der Sicherheitskontrolle.
Am besten man sollte die so lange kontrollieren bis der Flug weg ist, denn ich befürchte im Flugzeug, im Urlaub und sonstwo haben sie auch immer was zu meckern.
Ja, ja diese Wichtigtuer... die kenne ich, liebenswerte Zeitgenossen - wie Du vermutlich auch:
Hetzen zum Flughafen, stehen hechelnd in der Endlos-Schlange vorm Check In, rasen zur Sicherheitskontrollen-Warteschlange, meckern über die Langsamkeit der Mitarbeiter, rennen zum Gate, um weiterhin zu warten; haben einen Sitz in Reihe 5, hüpfen bereits zum Durchgang, wenn die Reihen ab 25 aufgerufen werden, stehen in der Schlange im Finger, maulen über die lahmen Passagiere, betreten den Flieger - und lassen sich selbst viel Zeit beim Kramen in den Zeitschriften, noch mehr Zeit beim Verstauen des Handgepäcks; sie kommentieren das Essen, beurteilen die Landung des Piloten, sind bei Ankunft bei den ersten am Gepäckband und warten.... wie alle anderen auch.
Ruuudi, kannst Du Deinen Urlaub genießen???
Nach Deinem hochqualifizierten Beitrag habe ich da so meine Zweifel.
Ob man 20 Minuten am Counter, 20 Minuten bei der Sicherheitskontrolle oder 20 Minuten am Gate wartet, ist mir sowas von egal. Mindestens zwei Stunden verbringt man am Flughafen, davon etwa 45 Minuten am Gate, es ist wirklich schnuppe, wo man wartet.
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carstenW. wrote:
... Wenn ich eine Sache durch Kontrollen weitmöglichst in seinen Gefahren eingrenzen kann, dann soll mir das Recht sein. Alles anderre ist kleinkarriert gedacht. Meine Meinung.Ich will auch gar nicht bestreiten, dass die Kontrollen an den Flughäfen für ein bisschen mehr Sicherheit sorgen. Allerdings wirken diese Kontrollen - egal wie intensiv sie sind - nur gegen sehr dumme Terroristen. Das ist zwar auch schon ein positives Ergebnis - zumal die Dummen nicht aussterben - aber der Preis, den wir alle dafür zahlen, ist mir schlicht zu hoch. Aufwand und Ergebnis stehen in keinem angemessenen Verhältnis mehr. Wir sind gerade sehr erfolgreich dabei, unsere Grundrechte für ein bloßes Schreckgespenst zu opfern.
Ich will ja nicht noch mehr Angst vorm Fliegen verbreiten. Aber man sollte sich schon darüber in klaren sein, dass ein Terrorist nicht unbedingt im Flugzeug sitzen muss, um dieses medienwirksam zur Explosion zu bringen. Außer natürlich, er will dabei unbedingt den Tod als Märtyrer sterben ...

Organisationen wie Al Quaida verfügen über genug Mittel (z.B. Boden-Luft Raketen), um überall auf der Welt jedes beliebige Flugzeug vom Himmel zu holen. Da nützen die Sicherheitskontrollen am Flughafen leider gar nichts. Damit will ich sagen, dass sich ein Anschlag nicht verhindern lässt, wenn er nicht gerade von einem schlichten Einzeltäter geplant und verübt wird. Wir müssen uns wohl damit abfinden, dass das Risiko bei jedem Flug mitfliegt. Ich persönlich glaube, dass die Kontrollwut einen ganz anderen Zweck verfolgt. Aber das ist natürlich nur meine Meinung.
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Starker Tobak!

Da glauben doch so viele Passagiere, sie seien umso sicherer, je rabiater die Kontrollen erfolgen. Dafür verzichten sie gern auf ihre Rechte, akzeptieren jedes Vorgehen.
Mir fallen da die diversen Terror-Threads ein, z.B.
"Angst vor Terror-Anschlägen im Urlaubsland?"
Natürlich nicht.
Die gängige Antwort lautet"Da darfst Du in Deutschland auch nicht mehr auf die Straße gehen, überall kann etwas passieren."
Es fehlt auch nicht der Zusatz "Genieße Deine Ferien!"
Offenbar ein psychologisches Problem.
Fluggastkontrollen geben eine vermeintliche Sicherheit, auf die die meisten Reisenden sehr viel Wert legen, sie ignorieren, dass in ihrem Dolmus eine Bombe hochgehen kann, eine Bombe in einem Papierkorb liegt, ihr Transferbusfahrer in den Graben fährt. (Beispiele)
Dass überall "etwas passieren" kann, dürfte jedem bewusst sein. Nur das Flugzeug muss heil am Urlaubsort ankommen.
So lange sich die Leute auf festem Boden befinden, fühlen sie sich relativ sicher. Auf Autobahnen..., in Zügen..., als Radfahrer und Fußgänger. Sie glauben (rein subjektiv), die Situation beherrschen zu können. Statistiken nehmen sie eher nicht zur Kenntnis.
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Die Auflistung von Unterstellungen. Hinnehmen ohne Kommentar.
Kommentiert man es doch, erfolgt unstrukturierter Gegenwind.
Konsequenz - besser kein Kommentar.
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Habe jetzt wieder festgestellt, dass die Kontrollen innerhalb Deutschlands unterschiedlich sind. Abflug Düsseldorf nach München. Alles piepte bei mir, Schuhsohlen zeigen, abtasten und in meiner Handtasche rumkramen. Auf dem Rückflug München nach Düsseldorf. Nichts von allen. Mit den gleichen Klamotten an und Handtascheinhalt wie beim Abflug.
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Hallo
Mir ist es lieber, dass die Kontrollen an Flughäfen verschärft wurden.
Dass man sich allerdings überall angrapschen lassen muss, finde ich auch nicht berauschend. Klamotten alleine haben Metalteile, die dann eben piepen.
Die meisten Sicherheitsleute wissen das aber und man kann durch.
Ich hatte auch mal Socken an, die so goldene Metalfäden hatten und an meinen Füssen piepte es. Musste dann die Schuhe ausziehen, die Füsse wurden kurz abgetastet und die Schuhe genau angeguckt. Das wars. Da hatte ich auch kein Problem damit.Terroristen werden sicherlich nicht so blöd sein und irgendwelche Waffen, etc am Körper zu tragen. Ich glaube auch nicht, dass irgendein Sprengstoff so klein sein kann, dass man ihn mal locker in der Unterhose, unter dem BH oder in den Socken verstecken kann. Ich habe zumindest noch nie davon gehört, dass es Waffen aller Art gibt, die so groß wie ein Smarties sind. Wenns so kleine Waffen oder Bomben gäbe, würde ich es einsehen, dass man einem in jede Ritze schaut.