Malta Schüler-Sprachreise mit iSt
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Unser Sohn befindet sich seit Sonntag auf Malta und hat mit Problemen (Reinigung/Ausstattung) beim Hotel und schlechter Betreuung zu kämpfen. Sogesehen kann ich nur von iSt abraten (Unterbringung in Sliema Hotel 59 the strand).

Noch wichtiger sind allerdings die Probleme mit dem aktuellen Busfahrerstreik, die auch aggressiv gegen private Taxis und Busse vorgehen: Null Unterricht, Null Freizeitgestaltung und leider auch Null Infos vom Veranstalter.
Gibt es jemanden der aktuell diese Erfahrungen teilt. Würde mich gern austauschen (letztlich auch um potentielle Ansprüche zu checken); was machen andere Veranstalter aktuell (wie und was organisieren diese....)

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Na ja, Streik gilt immer als "höhere Gewalt", insofern kann iSt nix dafür (aber informieren sollten sie euch natürlich).
Zum Streik gibt's sogar 'ne Mitteilung des AA:
Aktueller Hinweis:
Der Maltesische Busverkehr wird seit Montag, 14.7. bestreikt. Das Streikende ist derzeit noch nicht absehbar. Busse stellen das einzige Verkehrsmittel im ÖPNV Maltas dar. Da der Streik verschiedentlich von Straßenblockaden begleitet ist, ergeben sich Schwierigkeiten insbesondere für Reisende, die sich auf dem Weg zum oder vom (einzigen) Flughafen befinden.
Bitte beachten Sie vor Ort die Medienberichterstattung.Was ich aber nicht so ganz verstehe, ist warum euer Sohn nicht einfach läuft... von Sliema nach St. Julians, wo die Schule von iSt ist, sind's doch nur gut 2 Kilometer.
Wir haben übrigens unsere Schüler soweit möglich an die englische Rivera umgebucht, und die, die tatsächlich in Malta sind, werden mit dem Sammeltaxi herumkutschiert. Für unsere Ausflüge und Flughafentransfers nehmen wir eh nicht die öffentlichen Verkehrsmittel. Keine Ahnung, wie iSt das handhabt.
Das Hotel kenn ich nicht, aber iSt beschreibt es als "Jugendhotel" - und die sind leider meistens nicht so toll. Allerdings darf man bei knapp 1500 EUR Gesamtpreis für zwei Wochen inkl. Flug auch keine 3- oder 4-Sterne-Hotel erwarten - das würde nämlich in Sliema allein schon über 750 EUR nur für das Hotel kosten (ohne Verpflegung). Die Flüge nach Malta liegen bei 350 bis 400 EUR, dann kommt noch Unterricht, Verpflegung, Freizeitprogramm usw. dazu - da würde dann herzlich wenig übrigbleiben.
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Vielen Dank für die Antwort. Höhere Gewalt stimmt ja (mehr oder weniger), aber warum zB keine Sammeltaxis organsiert werden, weiß ich halt nicht. Offenbar geht es ja doch.
Luxus bei dem Preis wird im übrigen nicht erwartet - so reiseerfahren sind wir schon. Aber andere Normalitäten dürfen es schon sein.
Die Schule muß erheblich weiter liegen, denn die Kids sind heute 90 Minuten zu Fuß gegangen!
Wenn du von "wir organsieren" sprichst: wer ist denn wir? welcher Veranstalter? offenbar gibt es da mehr Qualität - gut zu wissen, für das nächste Mal.
Gruß
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Hi,
ja, "wir" sind auch Veranstalter, welcher kann und darf ich hier im Forum u.a. aus Gründen der Fairness nicht sagen.
Nur so viel: bei rund 150 Sprachreiseanbietern in Deutschland gibt es natürlich gewaltige Qualitäts- und Preisunterschiede. Und die größten sind nicht unbedingt immer die besten. Leider machen sich viele Eltern die Auswahl des richtigen Anbieters manchmal ein bißchen zu einfach (ich rede hier nicht von euch, sondern ganz allgemein)... da sieht man dann 'ne ganzseitige Anzeige von Anbieter xyz und bucht, ohne sich vorher zu informieren. Oder man googelt allgemein nach "Sprachreisen" und nimmt einen der ersten drei Anbieter auf Ergebnisseite 1 ... statt die Suche genauer einzugrenzen wie z.B. "Schülersprachreisen England", "Sprachferien Malta" o.ä. Dabei sind Preisunterschiede von bis zu 1.000 EUR keine Seltenheit - von den Qualitätsunterschieden ganz zu schweigen.
Noch mal zur Entfernung Sliema - St. Julians... die liegen eigentlich direkt nebeneinander. Das Hotel liegt lt. Google Maps ziemlich in der Mitte von Sliema, und wenn die iSt Schule nicht am äußersten entgegengesetzten Rand von St. Juliens liegt (unsere liegt übrigens direkt am Meer, he, he), dann dürfte der Fußweg niemals 90 Minuten dauern. Vielleicht gibt's doch noch 'ne bessere Strecke?!?
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ja schade eigentlich, dass mit dem Namen (denn wir würden auch eine Wiederholung anstreben; wenngleich nicht mit iSt)
zur Auswahl von iSt:
die haben wir uns gewiss nicht einfach gemacht. Aber die Zahl der Anbieter ist sehr groß (man findet kleinere Anbieter einfach nicht alle) und bei iSt kommen Probleme hinzu, die man trotz aller Recherche definitiv nicht vorhersehen kann und auch nicht in Bedingungen im Detail genannt bekommt, da es einfach Dinge sind, die man als Veranstalter wahrzunehmen hat. Und man kann das Fehlen dieser Punkte/der Bereitschaft etc. vorab nicht erkennen. Na ja, und irgendwo ist jeder Anbieter von sich am allermeisten überzeugt (vermutlich seid ihr tatsächlich besser und letztlich ist diese Sichtweise auch ein Stück weit normal.) Ein wenig Bauchgefühl bei der Entscheidung bleibt und leider hat es dieses Mal getrogen.Da die Kids definitiv so lange unterwegs waren, kann ich mir nicht vorstellen, dass es da so viel kürzere Wege gibt. Aber der Hinweis ist auf der anderen Seite auch sehr interessant und sollte ggfs. von uns auch noch exakter recherchiert werden.
Der Streik ist übrigens (vorläufig) beendet.
also nochmals danke für die Antworten und vielleicht "sieht" man sich ja wieder
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Hallo Tigerente,
es tut mir leid für deinen Sohn, dass er keine schöne Zeit auf Malta hat .
Unsere Tochter ist seit einer Woche mit iST in Kalifornien und total begeistert (siehe Beitrag Schülersprachreise USA)!!!
Der Unterricht ist interessant, Betreuer und Gastfamilie super nett und sie hat schon viel gesehen und erlebt. Wir waren mit der Organisation und Information sehr zufrieden.
Ich denke man kann eure schlechte Meinung von iST nicht verallgemeinern!Ich hoffe für deinen Sohn, dass er doch noch ein paar schöne Tage hat.
LG
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Ich denke man kann eure schlechte Meinung von iST nicht verallgemeinern!
Hi Smiley, das hast du auf jeden Fall recht. Viele Sprachreiseveranstalter sind eigentlich in erster Linie Vermittler und können an einem Ort sehr gut sein und an einem anderen sehr schlecht. Selbst "normale" RVs stellen oft eigentlich nur Fremdleistungen zusammen (Flug+Hotel).
Außerdem sind die HC-Bewertungen natürlich immer persönliche Meinungen, die auf persönlichen Erlebnissen basieren, und der eine hat gerade Pech gehabt und verteufelt den einen Veranstalter deshalb, der andere hat Glück und findet, dass der selbe Veranstalter der beste Veranstalter überhaupt ist.
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soedergren wrote:
Ich denke man kann eure schlechte Meinung von iST nicht verallgemeinern!
Außerdem sind die HC-Bewertungen natürlich immer persönliche Meinungen, die auf persönlichen Erlebnissen basieren, und der eine hat gerade Pech gehabt und verteufelt den einen Veranstalter deshalb, der andere hat Glück und findet, dass der selbe Veranstalter der beste Veranstalter überhaupt ist.
Also ich verteufel hier niemanden - aber Fakten sprechen für sich
und ja - natürlich kann es hier so und anderswo anders sein -
iSt ist übrigens Mitglied im FDSV - was aber auch keine Garantie beinhaltet
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iSt ist übrigens Mitglied im FDSV - was aber auch keine Garantie beinhaltet
Damit, liebe Tiegerente, hast du vollkommen Recht - die Verbandszugehörigkeit sagt gar nix. Aber leider gibt's ja immer mehr Verbrauchersiegel, Plaketten, "TÜV"-Zertifikate usw. die ganz toll aussehen und beim Kunden Vertrauen wecken sollen, im Grunde genommen aber herzlich wenig Aussagekraft haben. Das "verteufeln" war übrigen ganz allgemein und nicht etwa auf dich geschrieben... es gibt halt immer solche und solche Erlebnisse.
Sag doch mal Bescheid, wie's sonst noch so war, sobald dein Sohn zurück ist (dürfte ja bald soweit sein, oder?).
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Meine Tochter (15) ist seit 1 Woche mit ihrer Freundin über IST auf Malta, leider bei einer nicht empfehlenswerten IST-Gastfamilie.
Die beiden werden von dieser Familie täglich mit nur 1/2 Liter Trinkwasser versorgt, den Rest sollen sie selberkaufen, heißt es.
Eine dritte dort untergebrachte Deutsche (15) heult oft und wird vermutlich noch diese Woche außerplanmäßig heimgeholt.
Freien Zugang zu ihrem Zimmer haben die beiden nicht. Die Familie gibt keine Schlüssel fürs Haus. Als sie einmal nicht an der Schulfreizeit teilnahmen (ist ja schließlich freiwillig), standen sie 4 Stunden vor verschlossener Tür und das Handy der Gastfamilie klingelte im Haus.
Freundlich und hilfsbereit sind die jedenfalls nicht. Als Antwort kam kurzerhand nur: Pech gehabt!
Und das passiert ausgerechnet 15-jährigen Teenies - ganz schön traurig!Die Schule und die Betreuung dort ist jedenfalls ok (wenigstens das) und gleicht so manches wieder aus.

Besser wäre es wohl gewesen die Kids nicht bei einer Gastfamilie, sondern im Schulinternat unterzubringen - oder ist das auch nicht besser?
Wer hat da Erfahrung?
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Hi Jack58:
Allgemein würde ich immer die Gastfamilie empfehlen. Sicherlich kann man da auch auf die Nase fallen (wie bei euch wohl der Fall), Schulaparments/Internate/Camps etc. sind aber in der Regel auch nicht das Gelbe vom Ei. Dazu kommt, dass in diesen Camps absolut NUR deutsch untereinander gesprochen wird, was den Sinn und Zweck einer Sprachreise ad absurdum führt.
Leider geben sich manche Sprachschulen herzlich wenig Mühe mit der Auswahl der Gastfamilien (ich meine hier ausdrücklich NICHT iSt, da ich das bei denen nicht beurteilen kann; meine Ausführungen hier sind allgemein zu verstehen und nicht auf einen speziellen Veranstalter gemünzt).
Im Katalog liesst man dann etwas von einem Soundsoviele-Punkte-Programm, nach dem die Gastfamilien besonders sorgfältig und gewissenhaft ausgewählt werden. Vor Ort lesen wir dann in der Presse Anzeigen des gleichen Anbieters mit dem Text "Wir benötigen noch Gastfamilien für ausländische Sprachschüler - kommen Sie am Sonntag zur Busstation und nehmen Sie Ihre Sprachkinder gleich mit". Für den Kunden ist es leider fast unmöglich, festzustellen, welcher Anbieter seine Gastfamilien wirklich sogrsam auswählt, und welcher nicht. Die Zugehörigkeit zu irgendwelchen Verbänden ist da auch wenig aussagekräftig. Am besten ist immer noch die Mund-zu-Mund-Propaganda.
Was "Eine dritte dort untergebrachte Deutsche (15) heult oft und wird vermutlich noch diese Woche außerplanmäßig heimgeholt" angeht, das müsste an und für sich noch nochts bedeuten. In diesem Alter gibt es auch bei sehr guten Gastfamilien manchmal Kinder, die einfach Heimweh haben. Außerdem ist die Bewertung einer Gastfamilie ja genauso subjektiv, wie hier bei HC die Hotelbewertungen. Der eine liebt seine Gastfamilie, ein anderer findet die selbe Familie ganz, ganz schrecklich.
Was mich ein bißchen wundert, ist das hier: "Als sie einmal nicht an der Schulfreizeit teilnahmen (ist ja schließlich freiwillig), standen sie 4 Stunden vor verschlossener Tür" --- bei uns ist schon aus betreuungsrechtlichen Gründen (Stichwort Aufsichtspflicht) das Nachmittagsprogramm für alle Teilnehmer unter 18 Jahren ausdrücklich NICHT freiwillig. Ist es bei iSt wirklich freiwillig?
Schließlich und endlich noch zu "Die Familie gibt keine Schlüssel fürs Haus." - das ist zwar schade, aber selbst bei uns gibt es einige wenige Familien, die nach sehr schlechten Erfahrungen keine Schlüssel mehr herausgeben. Ihr müsst einmal versuchen, dies auch aus Sicht einer Gastfamilie zu sehen. Wenn man es ein paarmal erlebt hat, dass man nach Hause kommt und die komplette Bude auseinandergenommen wurde, dann wird man vorsichtig.
Letzte Frage: hat deine Tochter schon mal mit den Betreuern wegen der Gastfamilie geredet? Auch als Veranstalter kann man leider nicht immer wissen, was so manche Gastfamilie da abzieht, selbst wenn man sie vorher gründlich überpfüft hat (wir hatten es auch schon ein, zwei mal, dass eine Familie nach unserer Überprüfung ein paar Feldbetten ins Zimmer gestellt hat und noch 8 Kinder einer anderen Schule aufgenommen hat. Als wir das hörten, sind wir aus allen Wolken gefallen und haben unsere Kids sofort aus dieser Familie genommen und woanders untergebracht). Man kann ja aber nur auf Probleme reagieren, wenn man davon weiss. Wir würden, wenn uns Schüler auf solche Probleme ansprechen, die Gastfamilie außerplanmäßig überprüfen und wenn es wirklich Probleme gibt, die Kids umsiedeln.
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Hallo an alle,
unser Sohn (14 Jahre) möchte in den Pfingstferien auch nach Malta.
Der IST-Prospekt liest sich eigentlich ganz gut.
Und Bekannten, deren Töchter auch mit iSt auf Malta waren, waren eigentlich auch zufrieden - bis auf Kleinigkeiten.
Unser Sohn möchte mit einem Freund zusammen fahren. Kommen die beiden sicher in die gleiche Gastfamilie, oder kann es sein, dass sie in unterschiedlichen Familien untergebracht werden?
Wir haben leider keinerlei Erfahrung mit Sprachreisen und wollen natürlich, dass unser Sohn gut aufgehoben ist.
Viele Grüße
mamichen
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Hi Mamichen,
ob man in die selbe Gastfamilie kommt oder nicht, kommt auf den Veranstalter an. Wünsche diesbezüglich berücksichtigen aber die allermeisten. Wenn mal 'ne Familie kurzfristig z.B. wegen Krankheit ausfällt, kann es dann auch mal vorkommen, dass so ein Extrawunsch nicht erfüllt werden kann, aber meistens klappt's eigentlich.
Dann, wie ich an anderer Stelle schon einmal geschrieben habe, solltet ihr euch Gedanken prizipiell machen, ob's in erster Linie Urlaub und Party sein soll oder der Unterricht und damit der Lernerfolg im Vordergrund steht - in letzterem Fall würde ich aufgrund des recht heftigen Akzents von Malta abraten (Englisch ist dort nur zweite Sprache).
Wenn's denn auf jeden Fall Malta seien soll, würde mal ganz spezifisch nach "schülersprachreisen malta" googlen und alle Anbieter auf den ersten ein, zwei Seiten anmailen. Die Unterschiede der Leistungen und Preise sind teilweise gewaltig.
Gruß,
soedergren
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Hallo an alle,
ich war selber vor einigen Jahren mit ist auf Malta. Ich habe sowohl positive, als auch negative Erfahrungen gemacht. Meine Gastfamilie war wirklich super, hat sich viel Mühe gegeben und wir hatten nie Probleme, habe natürlich dann im Unterricht mitbekommen, dass nicht alle so ein Glück hatten und es bei manchen Probleme mit dem Wasser gab...
Die Schule und der Unterricht war gut, nur leider ist es so, dasa dort während der Sommerferien fast nur Deutsche Sprachschüler sind und so waren dann nur Deutsche in meiner Klasse, was natürlich nicht der Sinn einer Sprachschule ist, wenn man dann nur deutsch spricht.Ist vermittelt die Sprachreise auch nur und vor Ort ist dann die European School of English (ESE) für alles verantwortlich.
Ich war damals auch mit meinem Freund zusammen, hab es einfach bei der Anmeldung angegeben und das war dann kein Problem.
LG