Auto mieten und fahren in der Dominikanischen Republik?!
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shari-13 wrote:
...die Handbewegung schlechthin sagt aber auch, dass er jetzt irgendetwas macht: das kann sein: anhalten, abbiegen, überholen .... Leute aus dem Wagen lassen ...juanito wrote:
...Mit der offenen Hand auf und nieder bedeutet: langsam fahren, Achtung.
Nach links abbiegen: die Hand gerade ausgestreckt, eventuell einen Finger (Zeigefinger) abgespreizt. Nicht wackeln.
Nach RECHTS abbiegen, da die Blinker nicht gehen, bzw. nicht benutzt werden: die Hand mit dem Unterarm nach oben!
Was immer die Hand tut, ist voellig wurscht.
Das einzige, was aus der Hand-lung abgeleitet werden kann, ist, dass das Fenster offen ist bzw. das Auto keines hat...
Na ja, der kleine Scherz hat durchaus einen tieferen Sinn:
Verlasse Dich nie auf irgendwelche Zeichen hiesiger Verkehrsteilnehmer!

Bergfrosch
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@Dylan
ich werde mal erneut nachfragen wenn ich im September dort bin. Was ich mir höchstens denken kann, daß es hier über die Tui angeboten wird, aber die Tui im Urlaubsziel dies in den Hotels durch die Gegebenheiten nicht anbietet. Wäre die einzigste Idee, die mir dazu einfällt. Aber ich werde nochmal vor Ort fragen. Dauert nur noch etwas
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LG -
http://www.sosuanachrichten.com/news_pictures/2008/04/18-4_politie.jpg
"Dieses Foto wurde in der Avenida Pedro Henríquez Ureña in der Hauptstadt Santo Domingo geschossen. Schiebt der Beamte den jungen Mann in sein Zuhause oder Garage? Was bemerkenswerte ist, ist die Tatsache dass beide keine Nummernschilder an ihren Mopeds haben, was ein Verstoß gegen das Dominikanische Gesetz ist."
Bei solchen "Ordnungshütern" ist wohl alles gesagt zum Thema "Gesetzesvorschriften" -

asi es la bonita republica .............
entonces, calmate gringo (carstenW)
Madeleine -
Carsten,
die individuelle Meinung eines Reiseleiters vor Ort hängt sicher von den Verkehrgegebenheiten dort und vielleicht auch seiner persönlichen Einschätzung des anfragenden Interessenten ab. Auf „andere Verkehrsverhältnisse“ als in D wurde bereits im Thread ausführlich hingewiesen und jeder muss selbst entscheiden, was er sich zutraut.
Definitiv werden von TUI Mietwagen auch in der Dom.Rep. angeboten, ein Auszug aus den Mietbedingungen von TUI Cars (HP der TUI):
„vermittelt für Europcar
Den Mietvertrag, welchem die ausfuhrlichen Mietbedingungen zu Grunde liegen,
unterschreiben Sie bei Europcar vor Ort. Zu beachten ist, dass Sie Ihre
Original-Papiere (Fuhrerschein und Reisepass) bei Anmietung vorlegen
mussen. Kopien werden nicht akzeptiert.
Ein Miettag betragt 24 Stunden, d.h. Anmietzeit ist gleich Abgabezeit. Bei
Uberschreitung zahlen Sie zum ortlichen Tarif nach. Bitte beachten Sie, dass
bei Nichtabnahme des Wagens eine Gebuhr von 100 Prozent des Mietpreises
erhoben wird. Bei einer Verkurzung der Mietdauer besteht kein Erstattungs-
anspruch. Vor Ort getroffene Absprachen konnen nicht berucksichtigt werden.
Haftpflichtversicherung: die Versicherungssumme der Zusatzversicherung
(im Preis inkl.) betragt nach Ausschopfung der mit dem Mietwagen abgeschlossenen
Haftpflichtversicherung pauschal 2 Mio. Euro fur Personen und Sachschaden.Vollkasko- und KFZ-Diebstahlschutz sind ohne Selbstbeteiligung im Preis
eingeschlossen.Insassenunfallschutz wird nicht angeboten.
Fahrzeugkaution ist bei Ubernahme des Wagens nur per Kreditkarte zu
hinterlegen: Gruppe B, D, F + H = 800,00 USD; Gruppe K, M + N = 1.350,00
USD. Im Fall von Beschadigungen oder Diebstahl des Fahrzeuges wird diese
Kaution als Selbstbehalt vom Vermieter einbehalten und anschlie?end durch
TUI Cars erstattet.“Der markierte Absatz sollte Deine Feststellung
„Jedoch die Krafthaftpflichtschäden sind alle abhängig von der Gesetzmäßigkeit bzw. Gegebenheit des jeweiligen Landes. Und das ist da gravierend anders, nicht zum Vorteil (Aussage Mitarbeiter einer bekannten Autovermietung).“
allemal entkräften.
Anders kann es natürlich, wie auch in Asien, bei lokalen Autovermietern sein, die vielleicht günstigere Preise, aber tatsächlich nur limitierten und ungenügenden Versicherungsschutz anbieten. Dann kann es tatsächlich im Schadenfall erhebliche Probleme geben.
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@bernhard
daher ist es ja für mich so unverständlich, da defintitiv von Tui nichts ausgezeichnet ist vor Ort in der Dom. Rep.
Bzgl. der Deckungssumme im KH Fall (2 Mil. Euro) sind diese natürlich gegeben, aber die Sachlage richtet sich nach den Gesetzmäßigkeiten des Urlaubslandes (z. B. Gesetze zum Verkehr u. die Gegebenheiten in einem möglichen Schadensfall wie Unfall mit z. B. Festnahme usw.). Und diesen Ärger wird man erstmal haben. Und da ein weißer (Tourist) automatisch mehr Geld hat, wird dieser auch erstmal haftbar gemacht. Und wie schnell 2 Millionen Euro in einem Schadenfall erreicht sind, brauche ich nicht zu erwähnen. Da reicht schon eine Querschnittslähmung bei einem Unfall. Diese Aussage habe ich mir von meinem Freund gerade eingeholt, Anwalt u. Vorstand einer Versicherung. -
Kennt nicht irgend jemand im Net einen Link zu einem "auf- und ab hüpfenden" und "ich habe aber Recht" Smiley für Carsten?

Die gesetzliche Mindesthaftpflicht-Deckungssumme liegt in D inzwischen bei glaube ich EUR 2,5 Mio und EUR 50 Mio bei Vermögensschäden (alles gestaffelt). Allerdings sind hier auch andere rechtlichen Ansprüche möglich. Weniger die erwähnte Querschnittslähmung, sondern eher Folgekosten aus Gefahrgutunfällen etc.
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...und die Deckungssumme in Deutschland ist, wie Du sicher weiß Bernhard, nicht 2,5 sondern 5 Mio. € bei Personenschäden (je Person) und 100 Mio. € bzw. unbegrenzt bei Vermögensschäden, wobei die Haftung immer unbegrenzt ist und zwar unabhängig von Gefahrgutunfällen.
Ich benutze jetzt mal den Smiley :wand: dafür...

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Leute, jedem seine Meinung und Erfahrung. Laßt es doch einfach darauf beruhen u. Ende. Ich bleibe bei dieser Meinung, wie andere es auch schon erfahrungsgemäß erlebt haben und Ihr bei Eurer Meinung. Und alles wird gut.
. Ich werde im September erneut nachfragen in Punta Cana. -
[quote=matheusmanaus]Hallo Carsten1000, wenn Du schon in VEN gefahren bist, dann mach es ebenso in der Dom. Rep. Warum nicht? Manchmal habe ich beim Lesen einiger Beitraege schon den Eindruck, wie Probleme kuenstlich herbeigeredet werden. Man koennte sich auch noch Gedanken machen, was dem armen Fahrzeugmieter passiert, wenn ihm bei einer Rast heimlich Drogen in den Radkasten verbaut werden ... Aber sind diese Sachen nicht ein wenig weit hergeholt?
Deine Erfahrungen im Strassenverkehr Venezuelas werden dir reichen, lass dich nicht verueckt machen.Sehr gute Antwort,denke schon beim ganzen Lesen hier,"Oh Gott typisch deutsch"
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Hallo!

Nun bin ich schon wieder ein paar Wochen im Lande, komme aber erst jetzt dazu noch einmal etwas Abschließendes zu dem Thema zu sagen.Trotz einiger Ratschläge, sich kein Auto in der DomRep zu mieten, habe ich dies getan und ich muss sagen, dass dies die interessantesten und schönsten Urlaubstage waren. Auch wenn das Fahren, aufgrund der Fahrweise der Einheimischen, ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, gab es während der Tage keinerlei Probleme.
Es ist etwas vollkommen anderes, wenn man einmal die Anlage auf eigene Faust verlässt und nicht auf den ansonsten obligatorischen, geplanten Ausflügen. Ich war vor einigen Jahren bereits einmal in der DomRep kann aber sagen, dass ich das Land erst jetzt richtig kennengelernt habe.
Wenn man also einigermaßen fahrsicher ist, lohnt es sich meines Erachtens auf jeden Fall.
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Hallo Carsten1000,
habe mich jetzt durch diesen link geklickt! Bin froh, dass du so eine positive Nachricht schreibst. Hatte mich schon gewundert, wie hier Experten rumschreiben und den Mietwagen in der DomRep. nieder reden.
Bin selbst schon in Mexico und Venezuela mit einer eigenen Kiste unterwegs gewesen und war erstaunt, daß dies in der DomRep nicht funktioniert.
@CarstenW.
Vieleicht wollte der Tourvermittler der TUI dir kein Auto vermieten, weil er dir lieber seine eigenen Touren angedreht hat? Aber da du Reiseexperte bist, kann ich mir das auch nicht vorstellen, oder
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Die Ansichtssache zu einem Mietwagen gehen auseinander. Ich berufe mich nur darauf, was mir seit Jahren eine Reiseleitung sagt, zum anderen beobachte ich auch den Unterschied, wie es in anderen Urlaubsländern beim gleichen RV gehandhabt wird. Und dann scheint doch irgendwo etwas dran zu sein. Da ich selbst mal Schadenssachbearbeiter bei einer Autoversicherung war (in meinem ersten Beruf) kenne ich noch die Rechte, somit auch versicherungstechnisch auch die Gegebenheiten solcher Urlaubsländer. Und bekannt ist, daß im Schadensfalle ein Tourist erstmal in Vorkasse tritt. Ohne wenn u. aber. Das kann bis zum Gefängnisaufenthalt gehen oder soweit, wie es der Dame in unserem Hotel passiert ist. Letzendlich wurde hier ausgiebig darüber diskutiert. Es gibt verschiedene Meinungen, welche gegenseitig akzeptiert bzw. respektiert werden sollten. Wer vorsichtig ist, handhabt es so wie ich, wer nach dem Motto "no risk no fun" geht, macht es eben ander.
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Adelaide wrote:
In der DomRep kann man Auto Fahren wie überall - außer man(n) ist ein
******* wie so manchermit Abstrichen, aber im Prinzip hast du Recht, ich handhabe das nämlich auch schon
seid Anfang an so und hab noch nie Probleme gehabt.
ist nicht gefährlicher als in Frankfurt, Berlin oder sonst wo, nur eben anders.
allerdings möchte nicht jeder sich diesen Herausforderungen stellen, aber das ist jedem selbst überlassen.
ist eben alles relativ
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Adelaide wrote:
In der DomRep kann man Auto Fahren wie überall...Gewiss - aber das ist den Dominikanern voellig wurscht und sie fahren eh anders...

Solange nix passiert, ist alles im gruenen Bereich.
Passiert etwas, kann's sehr unangenehm, teuer und u.U. auch gefaehrlich werden...Bergfrosch