INFO-Thread :Wieviel Trinkgeld gebt Ihr?
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Doch, ich habe Dich verstanden, deshalbe steht es Dir ja auch frei, weiterhin in Euro zu bezahlen. Allerdings verstehe ich nicht ganz, warum Du nicht auch gleich angemessenes Trinkgeld in Ägyptischen Pfund geben kannst. Aber jeder wie er mag...
Ich habe
- keine Zeit, Dollar oder Yen auf der Bank zu tauschen, da ich mein Geld hart erarbeiten muss - Zeit ist Geld!
- nimmt mir keine Bank Münzen ab - hier rede ich jetzt von Euro...
- keinen Nerv, diese Münzen bei gutmeinenden Touristen in Scheine eintauschen, damit ich sie überhaupt auf der Bank eintauschen kann.
- viel mehr davon, wenn ich meine Bezahlung oder mein Trinkgeld in meiner Landeswährung erhalte. Dann kann ich mir nämlich den kompletten Tauschrausch sparen und mit der gesparten Zeit etwas vernünftiges anfangen.
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Doch, aber Du mich wohl nicht.
Was soll's: wie schon gesagt - es bleibt ganz Dir überlassen, in welcher Währung Du zahlst... -
Coraya/Beach wrote:
Es geht darum, was der Ägypter gerne hätte.
welchen "Ägypter" meinst Du?
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Du corayer, wir streben alle nach mehr...

Die Frage ist nur, ob der Plan immer so aufgeht, wie man sich das vorstellt. Selbst die Ägypter haben das mittlerweile kapiert! Manchmal kann Geld und Reichtum auch ein Fluch sein

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ja klar!
deshalb sitzt Du auch um diese Zeit vorm Rechner und lauerst auf Antworten

gute Nacht!

Grüssle
Lapis -
Coraya/Beach wrote:
Den Ägypter, der sich aussuchen kann, ob er 1€, 5EGP oder 1USD nehmen darf/bekommt
...bei den unterschiedlichen Werten ist es auch kein wunder.
Aber wenn Du einem Ägypter 2 € oder 3 US$ oder 15 L.E. anbietest, was nimmt er wohl dann? 
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Hi,
es ist immer wieder "lustig", auf dieses Thema zu kommen. Da wird mit allen Mitteln eine Rechtfertigung versucht, warum in Ägypten Dollars oder Euros das geeignete Zahlungsmittel sind. Andrerseits gibt es haufenweise threads, wo Tipps gesucht werden, wie man noch ein paar Cent einsparen kann oder sich darüber aufregt, dass die Preise für Getränke aus der Minibar unverschämt hoch sind und man deshalb den nächsten Supermarkt sucht, um sich für´s Zimmer ein paar Bier/Cola/Wasser zu kaufen (bezahlt wird natürlich in Euro). Unverschämt genug, dass die minibar nicht auch noch AI ist.
Ausserdem wird ständig geklagt, dass "die da unten" so geldgierig sind und man nur ausgenommen wird. Und dass die Jungs mittlerweile gerne die Euros annehmen ist klar, bringt das doch viel mehr ein, als LE.
Im übrigen ist hier die Überschrift "Wieviel Trinkgeld ist angemessen", zum Thema, in welcher Währung dies erfolgen soll, gibt es doch eigene threads.So, ich hol mir jetzt mein Morgencroissant, mal schaun ob ich meine Dollarscheine loswerde.
chepri
P.S. Im übrigen wage ich die die Behauptung, dass den allermeisten Urlaubern der Unterschied zwischen Trinkgeld und Bakschisch absolut unbekannt ist bzw. sie nicht mal wissen, dass dies zwei paar Stiefel sind.
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merci00 wrote:
hallo lilli! richtwerte für trinkgeld in ägypten : wechsel dir 1 dollar-scheine bei deiner bank, 1 dollar trinkgeld pro serviceleistung ist angebracht. euromünzen können die ägypt-boys schwer umtauschen- die banken nehmen nur scheine!
lg merci00:?

Wie kommt ihr eigentlich auf diese Ideen?
Erstmal, wieso Dollar?? Die Währung in Ägypten nennt sich LE (Pfund)
Praktisch unterteilt in Noten zu 1LE , 5LE und 10LE.Pro Serviceleistung Trinkgeld?? Ich glaub ich werd Poolboy!!
1 US Dollar entspricht derzeit etwa 5LE, ihr könnt also genausogut die "richtige" Währung nehmen, wenn ihr schon so horrende Beträge unters Volk werfen wollt.
Angemessen sind tatsächlich 1-5LE je nach Leistung, aber bestimmt nicht bei jeder Leistung, sondern hin und wieder!!!!!!!!!!!!!!!!!! mal.
Und dann auch nur wenn der Service über mehrere Tage wirklich gepasst hat.Bitte guckt euch doch mal die Preise (die in den Lebensmittelläden beispielsweise)hier unten an, 5LE sind wirklich Geld, auch wenn es für die meisten Europäer recht wenig klingt, aber hier gibt es wirklich was dafür.
Und so furchtbar unterbezahlt wie immer gesagt wird, sind die Kellner gar nicht.
Was nie mitgerechnet wird, das sie Kost , Logis frei haben, die meisten von ihnen geben gar kein Geld aus, sie sparen für die Familie und das klappt.Bitte, schmeisst nicht so unkontrolliert mit den Trinkgeldern rum, das fördert doch nur die Mär vom superreichen Europäer.
Und auch bitte, lasst den Quatsch mit den US Dollar, tauscht euer Geld in LE um und alle sind glücklich.
Ist doch echt *********, ihr rennt zur Bank um die Euro in Dollar umzutauschen, der damit beschenkte rennt ebenfalls zur Bank um die Dollar in LE zu verwandeln.Übrigens nehmen viele Banken hier die 1 Dollar Scheine nur noch in ganz begrenzter Menge an, es kann also gut sein das der Kellner darauf sitzen bleibt.
Hab ich in letzter Zeit wieder verstärkt gehört, das die Jungs darüber jammerten. -
Wir waren letztes Jahr über Weihnachten/Sylvester dort,da hat man gerne etwas mehr gegeben.Denn die Kellner etc.mußten ja über die Feiertage arbeiten und konnten nicht so wie wir mit der Family feiern.

Aber die waren froh das sie Euro bekommen haben,nur die wollet das dann auch umgeweckselt haben in Scheine,die werden sie besser los.Aber Dollar muß icht sein.
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Das weiß ich :? ,aber die sehen wie wir feiern und im Hotel wird richtig gefeiert und geschmückt.Zu hause gibt man auch viel zu Weihnachten aus,da kann man dort etwas mehr geben und man weiß wo für.

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Hm, in Ägypten gibt es das Weihnachtsfest nicht. Also auch nicht die Feiertage und für die Angestellten des Hotels ist es normale Arbeitszeit mit sicher etwas mehr Aufwand als an anderen Tagen. War Weihnachten und Silvester noch nicht in Hotels. Aber es gibt dann ja richtige Galadinner etc. und evtl. sind die Gäste spendabler was das Trinkgeld angeht.
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Zitat entfernt, da dieses bei einer direkten Antwort entbehrlich ist.
Das Weihnachten nicht gefeiert wird kann sein,aber im Hotel doch.Waren letztes Jahr dort.Wie oben beschrieben.

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Hi,
@Chepri - ist es sooo schwer zu begreifen, daß es 80% der Touristen egal ist, welche Landeswährung in Ägypten ist.
Natürlich ist mir das klar und ich denke deine 80% sind eher noch zu wenig. Den Touristen ist es auch völlig egal, welche Mentalität in ihrem Urlaubsland herrscht, welche Rolle die Geschlechter spielen und wie die politischen Verhältnisse sind.
Interesse hat der Urlauber daran, wo er für möglichst wenig Geld möglichst viel Leistung herausholen kann, wie das AI-Angebot ist und ob es deutsche Fernsehsender gibt, am besten mit Premiere. Als selbstverständlich wird vorausgesetzt, dass man ihn versteht, auch wenn er bayrisch, sächsisch oder plattdeutsch spricht (Dialekte sind rein zufällig ausgewählt.) Selbstverständlich erwartet er auch, dass man in puncto Essen, Trinken und Hygiene die heimischen Standards vorfindet.So weit so gut, wenn der geneigte Urlauber hinterher zur Selbstkritik fähig wäre und so einige der gemachten Erfahrungen seiner Uninformiertheit zuschriebe. Das ist aber nicht der Fall und darum gibt es diese unzähligen threads, wo darüber lamentiert wird, dass man keinen Schritt tun kann ohne angesprochen zu werden, dass die Kerle ärgerlich reagieren, wenn man nur einen Euro statt zwei Euro Trinkgeld gibt und dass andere Nationen die Frechheit hatten, auch in diesem Hotel zu urlauben.
Das ist es, was mich ärgert und seit Jahren einen großen Bogen um Pauschalurlauberdestinationen machen läßt (auch Ägypten als Urlaubsland ist zumindest momentan für mich kein Thema mehr - es werden wieder andere Zeiten kommen).Reisende die sich (z.B. hier bei HC) informieren und deshalb nicht in das von mir beschriebene Raster passen sind die Minderheit.
Im übrigen ist das keine ägyptenspezifische Sache, sondern war immer schon so (man denke nur an die Zeiten, als die italienische Adria im Hochsommer fest in deutscher Hand war) und wird vermutlich immer so sein.chepri
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Pimbolibärchen wrote:
Denn die Kellner etc.mußten ja über die Feiertage arbeiten und konnten nicht so wie wir mit der Family feiern.Pimboli, les Dir Bitte nochmal deinen eigenen Satz durch. Du scheinst davon auszugehen, daß dem Personal eine heimatliche Familienfeier entgangen ist. Dem ist aber nicht so, da Weihnachten schlichtweg in den meisten Familien nicht existiert. Silvester weiss ich jetzt nicht so.
Wenn dann, würde ich es noch einsehen, dem Personal für den Mehraufwand zusätzlich was zuzustecken.Oder, wenn Ramadan ist ! DAS bedeutet dann für so einige wirklich, von den abendlichen Familienfeiern fernbleiben zu müssen. Ganz abgesehen davon, daß Arbieten ohne Essen und Trinken, und je nach Monat, wie Ramadan fällt, bei großer Hitze auch nicht ohne ist.
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Ich bin auch ein Pauschal-Resiender, aber der nicht in dein Raster Fällt ;o)
Finde es auch unmöglich wie sich manche Gäste über "andere Urlauber"
äußern ( diese Wollen doch auch nur Urlaub machen),
Essen mit Deutchen Standards vergleichen....Ich komm nochmal auf das Trinkgeld...
Ich habe den Zimmerboy 40LE die Woche gegeben. Da er gute Leistung erbracht hat. Mein Mann hat jeden Tag, 1-2LE in die Kästchen ( 2x Bar 1x Strand und 1x Restaurant) gegeben. "Alle Kellner" haben das gesehen, auch wenn sie "beschäftigt" tun. Niemand konnte aber erkennen, WIEVIEL mein Mann rein legte. Sie sahen nur, dass er WAS und Regelmäßig legte. Das hat völlig gereicht.
Ich finde auch, dass das TG in LE gegeben werden sollte. Es ist Die Landeswährung dieses Landes. Desweiteren finde ich diese übertriebene Trinkgeldgeberei macht es anderen Turisten schwer irgendwann mitzuhalten.
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Coraya/Beach wrote:
@Lilian
Nein, du liegst total daneben. Diese dienstbaren Geister sind froh, 2€ zu bekommen. Die Alternative ist der 10 Pfund Schein, deutlich weniger Kohle.Es steht Dir doch frei, statt 2 Euro 15 Pfund zu geben...

Aber gut, das Thema war ja "Wie viel Trinkgeld ist angemessen?"
Ich finde den pauschalen 1 Euro für jede kleine Dienstleistung eben nicht angemessen. Wenn ein Arzt in Ägypten ca. 80 - 100 Euro im Monat verdient, dann soll es angemessen sein, z. B. vor der Moschee für's zweiminütige Aufpassen auf die Schuhe 1 Euro zu geben? Das macht dann jeder - oder auch nur jeder Zweite - aus der Reisegruppe, voilà: Einnahmen von 20 Euro für zwei Minuten Dienstbarkeit.
Welchen Sinn macht es dann noch, dass man in Ägypten Medizin studiert, wenn man als Kofferträger viel besser verdienen kann?
Ist das nicht irgendwie absurd?