Druck auf den Ohren?
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Hallo,
wollte heute in der Apotheke für mich und meine Frau diese Ohrenstöppsel "EarPlanes" kaufen. Die konnten mir aber nur 1 Paar besorgen, selbst ihr Großhändler weiß nicht ob er bis Ende nächster Woche noch welche liefern kann. Gibt es sowas auch auf dem Frnkfurter Flughafen zu kaufen?
Gruß Marc
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habe das gleiche Problem, teilweise trotz Nasenspray, Kaugummi und druckausgleichende Ohrstöpsel bin ich meisten min. noch einen Tag danach "taub". Es ist grausam und ich hab dadurch sogar schon mal Wasser ins Trommelfell bekommen und konnte Wochen nicht richtig hören!
Ich flieg trotzdem ziemlich oft und hoffe immer noch auf ein Wunder- meine einzige Möglichkeit den starken Schmerz etwas zu lindern, ist dauerhaftes Gähnen!
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!!!!!! Den Druckausgleich mit Nase zuhalte und pusten nicht machen wenn ihr einen Schnupfen habt,da ihr euch sonst die Bakterien und Viren aus der Nase in die Ohren pusten könnt und dann eine Mittelohrentzüdung bekommen könnt !!!!!
P.s. kann es sein das häufiges Fliegen abhärtet ???(zumindest bei mir)
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ich möchte auch nochmal was zu dem Thema schreiben. Wir sind aus Lanzarote zurückgekommen, unserer Tochter (21J) hatte bisher extreme probs mit dem Druckausgleich der Ohren, hatte schon ANgst vorm Fliegen. Dank der Tipps hier im Forum, hab ich ihr die "Ear-planes" gekauft, : es war super. Keine Beschwerden, auf dem Rückflug hat sie sogar auf die abschwellenden Nasentopf. verzichten können.
Ich kann jedem mit diesem Problem nur empfehlen, ear- planes auszuprobieren, die Investition von ca. 7€ lohnt sich auf jeden Fall.
Bin froh, dass ich vor dem urlaub hier bei euch nachgelesen habe. -
Wo man besonders Aufpassen sollte, ist bei noch vorhandenen Schnupfen, oder Halsentzündung, dabei ist die Schleimhaut im bereich der Tubenöffnung im Nasenrachen angeschwollen und die Funktion erschwert oder unmöglich. Beim Aufstieg kann die Luft zwar noch ohne Probleme entweichen, beim Abstieg dagegen kann sie durch die verschlossene Tube nicht nachströmen, und es entsteht Unterdruck im Mittelohr.Das Trommelfell wird nach innen gedrückt, und es treten heftige Schmerzen auf. Bei plötzlicher Druckänderung kann es zu Blutungen des Trommelfelles und zu blutigem Erguss im Mittelohr kommen.Dieses Krankheitsbild nennt man "Barotitis"
Außer den normalen Druckausgleichsmannövern (Gähnen Schucken und Kauen kann mann auch bei geschlossenen Mund und zugehaltener Nase Luft in die Nase pressen). Bei intakter , Duchgängigen Tube stömt die Luft ins Mittelohr, wobei ein zischendes oder knackendes Geräusch deutlich zu hören ist. das Trommelfell kommt wieder in die normale Position. Bei Erkältungen , Halschmerzen und Schnupfen ist dieses Vorgehen nicht erlaubt, da die Bakterien über die Tube ins Mittelohr geblasen würden und eine Mittelohrentzündung entstehen könnte.
Ich hoffe, ich habe euch etwas geholfenMfg Tom
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hallo,
gott sei dank hatte ich vor 14 tagen diesen thread hier entdeckt. ich hatte bis vor ein paar wochen nie probleme mit dem druckausgleich. nun ist es so, daß ich im letzten jahr in einem ohr ein neues trommelfell bekommen habe und der amboß dabei auch wieder instandgesetzt wurde.
als wir im juli in urlaub flogen, hatte ich bei der landungen im urlaubsort sowie wieder hier erhebliche schmerzen an dem operierten ohr.
nun sind wir am letzten WE mal eben kurz auf malle gewesen...*ggg
kurz gesagt, thread hier gelesen, nasentropfen rein, vorher auch ear-planes besorgt (7 €) und dann auch bei den landungen rein und ich hatte keine probleme. es war einfach nichts. es war genial. eine kollegin kam heute morgen erheblich später ins büro. sie mußte zum ohrenarzt und hat diesen weiter oben beschriebenen bluterguss im ohr, der jetzt behandelt wird.
für den nächsten urlaub werde ich diese auch für meinen sohn besorgen, denn der hatte auch erhebliche probleme damit.
gruß
darkbijou -
Mein Mann hat immer noch stundenlang nach der Landung starken Druck auf den Ohren gehabt. Nichts half. Jetzt hat er durch Zufall entdeckt, dass sein MP3-Player seine Ohren vollkommen abschottet, er spürt übehaupt nichts mehr von Start und Landung. Fetzige Musik tut ein Übriges, kommt aber nicht wirklich drauf an.
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hallo zusammen...
auch wenn dieser Beitrag alt ist, möchte ich was dazu sagen:
Ich fliege sehr viel, hatte aber nur einmal diesen Druck auf dem linken Ohr besonders, dass ich dachte, mir platzt das Ohr kurz vor der Landung.
Ich wunderte mich darüber, weil ich sowas NIE hatte.
Schliesslich war ich beim HNO Arzt und er hat festgestellt, dass meine Nasen-Nebenhöhlen entzündet waren und daher leider operiert werden musste (nicht akut), wenn ich auch das Problem von gelegentlichen Kopfschmerzen beheben wollte (Schmerzen UM das Auge herum).
Bei mir hat es vollständig geholfen, auch 11 Stunden Flüge nach USA kein Problem und kann daher empfehlen (besonders bei Kindern) sich mal von einem HNO Arzt das ganze anschauen zu lassen, statt viele Experimente zu machen, besonders wenn es nicht einmalig, sondern dauerhaft ist.schöne Grüsse
mohyvon -
Beiträge hier eingefügt
"uli0905" wrote:
Hallo Ihr!
Wir haben nun endlich unseren Sommerurlaub gebucht...Mallorca, wir kommen!
Da es für meine Tochter (7) der erste Flug ist, mache ich mir schon einige Gedanken, da ich bei meinem letzten Flug (vor 9 Jahren) total Druckprobleme in den Ohren beim Landeanflug bekommen habe, es tat echt tierisch weh, und dauerte mehrer Stunden, bis es wieder weg war.
Jetzt habe ich etwas "Angst", daß es vielleicht wieder so ist, und es meiner Tochter auch so ergehen könnte.
Schlucken, Kaugummi kauen etc. hat damals alles nichts geholfen...!
Gibt es vielleicht ein Mittel dagegen?
Eine Bekannte meinte, kräftige Nasentropfen eingeben, das hilft.
Habe jetzt auch im Internet von sogenannten Earplanes gehört. Stopseln für die Ohren speziell beim Fliegen. Kennt die schon jemand? Sind die wirklich ihr Geld wert?
Wäre für jeden Tip dankbar und sage schon jetzt einmal danke!"Nandia" wrote:
diese earplanes interessieren mich auch, aber ich bezweifle starl das meine zwei die anbringen lassen 3 und 4 Jahre alt.Aber wie deine Bekannte schon meinte vor Start und Landung Nasentropfen verabreichen.
Wir haben immer Gummibärchen mit an Bord für die Kinder die helfen super.
Andere Ideen habe ich keine parat, tut mir leid!
"uweheldt" wrote:
Also Kaugummi hilft eigentlich immer ganz gut, wobei ich schonmal festgestellt habe, dass es darauf ankommt wie schnell der Sinkflug geht und ob man erkältet ist. Habe selber mal im Internet gesucht:Besonders häufig hätten Erkältete und Patienten mit Nebenhöhlen-Entzündungen damit zu kämpfen. Betroffene sollten sich von ihrem Hausarzt ein sogenanntes Dexamethason-Spray mit Zwölf-Stunden-Wirkung verordnen lassen und außerdem während des Fluges abschwellende Nasentropfen verwenden.
Dem Druckausgleich bei der Landung kann man auch ohne Chemie nachhelfen: Nase zuhalten und gegen diesen Widerstand ausatmen. Auch gut gegen Ohrensausen: Kaugummi.
<<Viele Grüße,
Uwe"birste" wrote:
Hallo,auch ich gehöre zu den geplagten, die vorrangig bei der Landung heftige Ohrenschmerzen bekommen. Ich benutze jetzt immer Nasentropfen sobald der Flieger auf Sinkflug geht. Noch besser aber hilft der Druckausgleich. Du hälst Dir die Nase zu, atmest durch den Mund ein, und versuchst durch die zugehaltene Nase auszuatmen , dann macht es "blubb" in den Ohren und der Schmerz ist sofort weg. Wenn nötig einfach mehrmals wiederholen! Wenn Du es richtig machst, hilfts 100 %.
Gruß
Birgit -
Also meiner Mum ist das auf dem Rückflug von Tunesien nach Österreich passiert. Sie war erkältet und konnte keinen Druckausgleich machen. Auf einmal hat sie geglaubt ihr wurde das Ohr "weggeschoßen" und es kam Blut aus dem Ohr.
Sie ist dann sofort zu einem Steward und der hat sie gefragt ob sie es bis zur Landung noch aushält. Sonst Zwischenlandung in Italien. Sie hat aber durchgehalten und fuhr zu Hause gleich ins nächste Krankenhaus.
Die haben ein Flugtrauma festgestellt.
Wenn man verkühlt ist sollte man nicht fliegen meinten die und wenn doch dann nur mit viel Nasentropfen glaub ich.
War ganz schön heavy.
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Unsere Tochter musste in diesem Jahr auf dem Rückflug auch Nasentropfen nehmen, hat wunderbar beim Rückflug geklappt, auf dem Hinflug gab es viel Tränen, Schmerzen und kein Druckausgleich durch Nase, Bonbon oder Kaugummi hat geholfen.
Nasenspray wurde uns von der Flugbegleiterin empfohlen - vielleicht die einfachste Art.
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"Meik" wrote:
hallo,
mein Mann hatte auch riesige Probleme mit den Ohrendruck auf unseen Flug nach Fuerteventura. Die Flugbegleiterin brachte ihm, zwei Plastikbecker, die mein Mann sich an die Ohren gehalten hat,. ich habe mich schlapp gelacht, aber tatsächlich es hat ihm sehr geholfen. Für uns steht fest, in unserem Flughandgepäck sind ab sofort immer zwei Plastikbecker. Die Sache hört sich lustig an , aber sie hilft wirklich, probiert es mal aus.Ich kann nur sagen es hilft ich habe es öfters gesehen im Flugzeug und die Leuten hatten keine Problemen.
Selber habe ich niemals Probleme mit die Ohren.Viele Grüsse aus die Niederlande,
Mario -
Hallole...
ich kann euch wirklich Nasenspray empfehlen...hilft uns und den Kindern seit Jahren...20 min. vor Start und nochmals beim Sinkflug.
Haben früher verschiedene Dinge probiert. Nix war zuverlässig...
Also weiterhin viel Spass beim fliegen...ab jetzt ohne Ohrdruck-Probleme.Grüssle Birgit

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Das ist leider ein oft unterschätztes Problem, besonders mit Kleinkindern. Ich habe schon Langstreckenflüge erlebt, bei denen Babys oder kleinere Kinder stundenlang die gesamte Kabine zur Verzweiflung gebracht haben, weil die Schmerzenzschreie wirklich herzzerreißend waren. Eltern schweißgebadet und am Rande der Verzweiflung oder knapp darüber. Andere Fluggäste (leider nicht immer verständnisvoll) kurz vor der Explosion.
Eltern, die mit Kleinkindern Flugreisen unternehmen möchten, sollten das bedenken.
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Komisch - denn auf Reiseflughöhe sollte es keine Probleme mehr mit dem Druckausgleich geben - auch nicht für Säuglinge.
:?
Ab einem gewissen Alter sind Earplugs anzuraten, die braucht man aber vornehmlich bei der Landung. Säuglinge sollten saugen dürfen, was sich ziemlich einfach bewerkstelligen lässt ob Schnuller oder Pulle ist an sich wurscht.
Insofern spielt es auch keine Rolle ob nun Kurz-, Mittel- oder Langstrecke, und derart dramatische Schilderungen von "stundenlangen Schmerzensschreien" stimmen mich ehrlich gesagt befremdlich ... oder deuten schlichterdings auf Bauchweh?
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Da es nicht jedem gelingt einen Druckausgleich erfolgreich vorzunehmen, kann es durchaus vorkommen, daß auch auf erlangter Reiseflughöhe die Ohren zu bleiben und evtl. Schmerzen nicht nachlassen.
Folgt dann der Landeanflug, gibt`s eine neue Ladung Druck dazu- das kann wirklich sehr schmerzhaft werden und ggf. sogar einige Tage anhalten,
Nasenspray hilft nur bedingt-wer wirklich Probleme mit dem Druckausgleich hat,wird auch mit abschwellendem Spray kaum vorbeugen können.
Einzig häufiges Schlucken oder Gähnen kann helfen. Ohrenplugs sind ebenso keine 100%- Hilfe!