Rauchervorschriften
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"Harzer" wrote:
Jetzt darf der Einzelhandel endlich mal selbst entscheiden, wann und wie lange der einzelne sein geschäft öffnet und wann schließt,man merkt dass du niemanden kennst der im Einzelhandel zum Hungerslohn arbeiten muss.
Und daran, dass wir alle, die es bisher immer geschafft haben bis 20 Uhr einzukaufen, die Preiserhöhungen, ausgelöst durch die Bequemlichkeit all derer, die meinen es zwischen 8-20 Uhr nicht zu schaffen, mitbezahlen zu müssen, hast du wohl nicht gedacht?
Zum Thema Rauchervorschriften gebe ich dir Recht.
Rauchverbote am Arbeitsplatz, wenn man den Rauchern einen Raucherraum gibt finde ich o.k, aber Rauchverbot in der Kneipe ist für mich einfach nur ein Alljahresaprilscherz.
O.k., für die Bediensteten in Kneipen ist das ihre Arbeitsstätte, aber solche logischen Ausnahmen muss es halt geben.
Übrigens, ich bin mein 40-jähriges Leben lang schon Nichtraucher.
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"meinungsfreiheit" wrote:
"Marco L." wrote:
Durch das Rauchverbot werden evtl auch weniger Gäste kommen, weinger Gäste bedeutet weniger Umsatz, weniger Umsatz bedeutet weniger Einnahmen, weniger Einnahmen bedeutet ich muss Personal entlassen. Muss ich Personal entlassen haben wir mehr Arbeitslose.Gruß Marco
Hallo Marco,
wenn ich von meinem Stammitaliener ausgehe, der vor einem halben Jahr das erste Nichtraucherrestaurant in der Stadt eröffnet hat, kann ich das nicht bestätigen.
Er ist immer ausgebucht, ohne reservieren bekommt man keinen Platz!
Er hat schon zus. Arbeitsplätze geschaffen, da der Andrang sehr groß ist!Wenn alles andere paßt, dann stört ein Rauchverbot im Restaurant nicht. Die Raucher bei ihm gehen nach dem Essen auf die Terrasse und gut iss!
LG
Hallo meinungsfreiheit
Das mag sein es bei Eurem Italiener gut läuft, aber es macht ja nicht jeder ein neues Restaurant auf. Ich denke aber auf dauer kostet es defenitiv Arbeitsplätze, jedenfalls am Anfang. Wird sich später evtl. auch wieder einpendeln.
Gruß Marco
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@olli_o2 , ich...selbst Raucher sehe auch noch einen anderen Aspekt.
Früher sagte man uns nach, dass wir wegen jedem "Pimperl" einen Verein aufmachen. Heute würde ich sagen, dass wir zwecks jedem Pimperl ein Gesetz brauchen und wirklich wichtige Dinge, die werden auf die lange Bank geschoben.
Warum macht man eigentlich nicht gleich "Nägel mit Köpfen" ... und verbietet Zigaretten gleich ganz?
Nächstes Jahr, verbeisst man sich dann in den Alkohol und übernächstes Jahr geht´s den Süssigkeiten an den Kragen. Auch ein überflüssiger Dickmacher und sowas von ungesund.

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Es ist eben ein gewaltiger Unterschied, ob man nur sich selbst schadet oder auch andere, die durch den Qualm nicht nur *********, sondern auch gesundheitlich beeinträchtigt werden.
Daß es zu einem Gastronomiesterben kommen wird verbreitet die Tabaklobby wohl sehr gerne und viele Wirte scheinen ja auch fest daran zu glauben. Der überwiegende Teil der Deuutschen ist jedoch Nichtraucher und begrüßt eine Änderung der Gesetzeslage, das haben Umfragen in letzter Zeit deutlich gezeigt. Die Rücksichtslosigkeit vieler Raucher ist leider inzwischen so normal geworden, daß es offensichtlich ohne eine Gesetzesänderung nicht mehr weiterging.
In vielen Ländern funktionieren die neuen Regeln sehr gut und ich bin mir sicher, daß das auch in Deutschland der Fall sein wird. -
Egrade am Arbeitsplatz finde ich es sehr gut, daß es bis zur nächsten Raucherecke ein ganzes Stück zu Fuß ist.
Denn bisher war es sehr oft so, daß die Racuher ständig immer mal wieder "nur ganz kurz" weg waren, während die Nichtraucher dann auch noch deren Arbeit erledigt haben und eine Rüffel kassierten, wenn sie 5 Minuten zu lange in der Mittagspause waren. Bei manchen aus unserem Team kam gut und gerne 1 Stunde zusätzliche und somit bezahlte Pausenzeit pro Tag dazu.Aber hier gehts ja um die Restaurants.
Als überzeugter Nichtraucher begrüße ich es selbstverständlich sehr, wenn in Restaurants nicht mehr geraucht werden darf. Alleine deshalb, weil das kulinarische Geschmackserlebnis sehr darunter leidet.
In Kneipen sehe ich das nicht so eng. Da stört es mich zwar auch, aber ich kann gut damit leben. Außer es wird Zigarre oder Pfeife geraucht. Das ist mir dann doch zuviel.
Natürlich ist es schöner, wenn man nach dem Ausgang nachhause kommt und nicht so zu riechen als hätte man sich in einem Aschenbecher gewälzt.Zu den Ladenschlußzeiten:
Durch die sehr große Nähe zu Basel haben wir bereits die Möglichkeit fast jeden Tag und fast rund um die Uhr einkaufen zu können, was ich persönlich schön finde. Denn wenn ich zum Beispiel nach dem Spätdienst 23.30 Uhr noch die Möglichkeit habe gemütlich einzukaufen ist mir das viel lieber als im allmorgendlichen Hausfrau/Hausmann getümmel über den Haufen gerannt zu werden.
Und dafür bin ich auch gerne bereit einen Nachtzuschlag zu bezahlen.
Schließlich bekomme ich den für meine Arbeit ja auch. -
Das Rauchen ist in Deutschland nun mal (noch) nicht verboten.
Bei uns in der Firma gehen die meisten Mitarbeiter (freiwillig) in die Teeküchen zum Rauchen.
Wenn dann noch gesagt wird, man muss die Arbeit für die Raucher mitmachen, weil die öfter mal zum Rauchen weg sind---Tolles Betriebsklima, muss ich sagen.........
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"Marco L." wrote:
"meinungsfreiheit" wrote:
"Marco L." wrote:
Durch das Rauchverbot werden evtl auch weniger Gäste kommen, weinger Gäste bedeutet weniger Umsatz, weniger Umsatz bedeutet weniger Einnahmen, weniger Einnahmen bedeutet ich muss Personal entlassen. Muss ich Personal entlassen haben wir mehr Arbeitslose.Gruß Marco
Hallo Marco,
wenn ich von meinem Stammitaliener ausgehe, der vor einem halben Jahr das erste Nichtraucherrestaurant in der Stadt eröffnet hat, kann ich das nicht bestätigen.
Er ist immer ausgebucht, ohne reservieren bekommt man keinen Platz!
Er hat schon zus. Arbeitsplätze geschaffen, da der Andrang sehr groß ist!Wenn alles andere paßt, dann stört ein Rauchverbot im Restaurant nicht. Die Raucher bei ihm gehen nach dem Essen auf die Terrasse und gut iss!
LG
Hallo meinungsfreiheit
Das mag sein es bei Eurem Italiener gut läuft, aber es macht ja nicht jeder ein neues Restaurant auf. Ich denke aber auf dauer kostet es defenitiv Arbeitsplätze, jedenfalls am Anfang. Wird sich später evtl. auch wieder einpendeln.
Gruß Marco
Marco, viel. hab ich mich nicht ganz deutlich ausgedrückt. Er hat umgestellt auf ein Nichtraucherrestaurant und kein neues eröffnet, sorry.
In Italien sind durch das Verbot keine Arbeitsplätze vernichtet worden, soviel ich weiß!
Zu wünschen wäre es nat., dass die Sache ohne Gesetz stattfinden würde, aber das geht wohl nicht und in Deutschland erst recht nicht!
In einer Kneipe oder Bar stört mich das Rauchen auch nicht so, obwohl ohne besser wäre, aber im Restaurant finds ich zum K.......!
LG
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"Marco L." wrote:
Ich denke aber auf dauer kostet es defenitiv Arbeitsplätze, jedenfalls am Anfang."meinungsfreiheit" wrote:
In Italien sind durch das Verbot keine Arbeitsplätze vernichtet worden, soviel ich weiß!...natürlich kostet das Arbeitplätze!
Kurzfristig nämlich diejenigen, die mit der Herstellung/Vertrieb und Verkauf von Rauchwaren verbunden sind. Mittelfristig wird auch im medizinischen Bereich aufgrund rückläufiger Erkrankungsraten Personal eingespart werden müssen. Zu guter letzt muß langfristig bei Bestattern eine Personalreform durchgeführt werden, da die durchschnittliche Lebenserwartung sich sicherlich verändern wird.
Nur gut, daß es momentan noch das Flatrate-Saufen für Jugendliche gibt - so werden die derzeitigen Belastungen lediglich verschoben. Widersinnig ist es auf alle Fälle, den Erwachsenen wird staatlicher Seits das Rauchen verboten, den Kindern und Jugendlichen das Saufen erlaubt.
Wann werden eigentlich Politiker staatlich verboten?

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Man denke auch an die vielen Asphaltierer. Wie ist das eigentlich bei denen mit Rauchen am Arbeitsplatz ? Und dürfen die eigentlich noch in der Öffentlichkeit teeren ? :?
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ok. ok, meinte nat. Arbeitsplätze in der Gastronomie.
Ansonsten 100% Zustimmung!

Zu dem Flatrate Saufen: Früher hieß das Happy Hour. Man muss dem Kind nur einen Namen geben

Schönes WE bei einem guten Riesling, Du weißt schon

LG
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@curiosus
es ist erwiesen, daß in sogenannten Nichtraucherrestaurants im Ausland sogar der Gästezustrom zugenommen hat.
Die Aussage, daß im medizinischen Bereich dadurch Personal eingespart werden muß, halte ich für sehr waage u. nicht zusprechend. Zum einen gibt es da keine genauen Zahlen drüber, zum anderen macht das wahrscheinlich im Vergleich ein geringer Teil aus. Es gibt zig neue Erkrankungen, wo dadurch medizinisches Personal gefragt ist.
Letztendlich muß jeder für sich selbst wissen, ob er für den enorm hohen finanziellen Aufwand eine Gefährdung seiner Gesundheit in Kauf nimmt. Wer es für längere Zeit macht, dem ist nicht mehr zu helfen.
LG -
"herzing" wrote:
Wenn dann noch gesagt wird, man muss die Arbeit für die Raucher mitmachen, weil die öfter mal zum Rauchen weg sind---Tolles Betriebsklima, muss ich sagen.........
Bei uns ist das tatsächlich so, da jeder seine eigenen Patienten betreut. Wer betreut denn dann die Patienten der Raucher, wenn die weg sind?
In einem Büro magst Du ja recht haben. Aber bei uns geht das so einfach nicht.
Und mit der Zeit leidet das Betriebsklima tatsächlich darunter, weile es einfach unfair ist. -
@delfe
War bei uns jetzt ein Thema unserer Teamsitzung, was eine Kollegin u. ich angesprochen haben. Es ist mir verständlich, wenn einer in geringen Mengen raucht, also sprich 5-6 Zigaretten am Tag (an der Arbeit). Wo ich jedoch überhaubt kein Verständnis mehr für habe ist, wenn jemand 15 bis 20 Zigaretten am Tag bzw. an der Arbeit raucht. Davon haben wir leider so 3-4 Kandidaten. Als aber die Nichtraucher mal nach Programmende sich eine halbe Stunde hinsetzten u. Pause machten, kam der Cheff (einer dieser Starkraucher) u. verteilte gleich Arbeit für diese. Konnte sie anscheinend nicht sitzen sehen. Dies mußte dann einfach mal gesagt werden. Wenn man sich soetwas mal hochrechnet: Pro Tag stehen einem Mitarbeiter bei uns 30 min Pause zu. Ein Raucher, welcher alleine nur 10 Zigaretten raucht hat somit fast das doppelte an Pause pro Tag. Sind in der Woche 2,5 Stunden mehr, im Monat 10 Stunden u. im ganzen Jahr 120 Stunden mehr. Sprich ein Monat mehr Pause. Das ist nicht ok.
LG -
Ich habe vor Jahren in den Schulferien bei der Post gearbeitet. Da hatten die Raucher 1x pro Stunde 5 min Rauchpause (es läutete eine sogenannte "Raucherglocke"!!!), und die Nichtraucher mussten weiterarbeiten
!
Also bei 8 Stunden Arbeitszeit macht das 40 min Pause, oder?
Hat das Betriebsklima auch nicht gerade positiv verändert!Das war vor ca 15 Jahren, ich weiß nicht, ob das heute immer noch so gehandhabt wird.
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Wie ich bereits geschrieben habe, wenn es für die Gastronomen lukrativer wäre, ein reines Nichtraucherlokal/-bar/kneipe/-restaurant zu haben, warum macht es denn bis jetzt dann keiner freiwillig?
Wenn ich durch Nichtraucher eine höheren Umsatz machen, dann würde ich ja schon freiwillig aus betriebswirtschaftlichen Gründen ein Nichtraucher, aber anscheinend kann man auf den Umsatz durch Raucher doch nicht verzichten?
Bei dem Thema Ladenöffnungszeiten wurde auch darauf hingewiesen, das im Ausland die Geschäfte, wenn Sie wollen, öffnen können. Da hieß es aber stets gleich, man kann die Verhältnisse im Ausland nicht 1:1 mit den Verhältnissen in D. vergleichen. warum sollte es dann jetzt bitte schön anders sein, könnte ja jetzt genau so sagen, nur weil es im Ausland funktioniert, muss es doch nicht automatisch in D. auch funktionieren.
ich bleibe dabei, die Politiker sollten eher mal alte bestehende Gesetze darauf überprüfen, ob man diese noch benötigt, anstatt ständig neue zu entwerfen. Bzw. sollten Sie sich mal um die wirklich wichtigen Dinge kümmern. Und wenn Sie sich schon für Rauchen interessieren, dann sollten Sie sich doch eher mal um das Alkoholproblem bei Jugendliche kümmern.
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"ECILA" wrote:
Ich habe vor Jahren in den Schulferien bei der Post gearbeitet. Da hatten die Raucher 1x pro Stunde 5 min Rauchpause (es läutete eine sogenannte "Raucherglocke"!!!), und die Nichtraucher mussten weiterarbeiten
!
Also bei 8 Stunden Arbeitszeit macht das 40 min Pause, oder?
Hat das Betriebsklima auch nicht gerade positiv verändert!Das war vor ca 15 Jahren, ich weiß nicht, ob das heute immer noch so gehandhabt wird.
Nein heute wird das nicht mehr so gehandhabt, bei sehr vielen Firmen stempelt man kurz ab und wieder ein. Oder es gibt schon ein Rauchverbot am Arbeitsplatz.
Aber vll. gibt es sowas noch bei einigen Firmen, zwar nicht mehr "Glocke" aber da können noch Raucherpausen gemacht werden.Gruß Marco
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"Harzer" wrote:
Wie ich bereits geschrieben habe, wenn es für die Gastronomen lukrativer wäre, ein reines Nichtraucherlokal/-bar/kneipe/-restaurant zu haben, warum macht es denn bis jetzt dann keiner freiwillig?Wenn ich durch Nichtraucher eine höheren Umsatz machen, dann würde ich ja schon freiwillig aus betriebswirtschaftlichen Gründen ein Nichtraucher, aber anscheinend kann man auf den Umsatz durch Raucher doch nicht verzichten?
Dieses Argument wird ja immer gerne genannt.
Ich habe mir schon oft darüber gedanken gemacht, warum sich auf freiwilliger Basis so wenig verändert hat und bin zu der Überzeugung gekommen, daß das größtenteils an der Tabaklobby liegt, die immerzu Weltuntergangsszenarien für die Wirte malte für den Fall künftiger Rauchverbote. Vor einigen Tagen kam dazu in einem Politmagazin (weiß nicht mehr, in welchem) ein sehr interessanter Bericht, wie sich auch die Politiker immer wieder von der Arbeit der Tabaklobby beeinflussen ließen und Gesetzesinitiativen verhindert haben.
Vielleicht sollte man auch nochmal erwähnen, daß es ja vor nicht allzu langer Zeit ein freiwilliges Abkommen mit der DEHOGA gab, daß in mehreren Schritten die Zahl der Nichtraucherplätze in Restaurants angehoben werden sollte (bis zu 90% meiner Erinnerung nach). Es wurde dann auch behauptet, diese Werte seien eingehalten worden, neutrale Kontrollen haben jedoch gezeigt, daß sich so gut wie nichts geändert hatte. Ich persönlich kenne auch nur ein einziges Lokal, das seit dieser freiwilligen Verpflichtung einige Tische zu Nichtrauchertischen erklärte (allerdings auch hier ohne räumliche Trennung zu den Rauchertischen, obwohl das dort ohne Probleme möglich gewesen wäre).
Für den Fall der Nichteinhaltung dieser freiwilligen Maßnahmen war angekündigt, daß dann auf jeden Fall Gesetze kommen werden, die einen umfassenden Nichtraucherschutz gewährleisten, und genau das ist nun passiert.Und übrigens: Es hat ja immer schon viele Pleiten in der Gastronomie gegeben, künfig wird man ja dafür dann leicht einen Schuldigen finden: das Rauchverbot!

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Die EU subventioniert den Tabakanbau mit jährlich 2 Milliarden Euro - gleichzeitig werden Anti-Raucher-Kampagnen gefördert.
Dieser Widerspruch ist nicht nur Geldvernichtung in hohem Ausmaß, es läßt den Normalbürger auch am Verstand der zuständigen Entscheider zweifeln.
Natürlich ist alles dem schnöden Mammon unterworfen, jedes Geschäft unterliegt einer Gewinnerzielungsabsicht und das ist durchaus in Ordnung. Nur: manchmal entbehrt die Profitgier jeglicher Moral.
@ danke suchmaschine
