Discover Airlines
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Bitte nochmal zur Erinnerung:
Es werden nicht mutwillig Zugangsdaten verweigert, die Verfügbarkeit hängt von der Quelle ab, über die die Leistung Flug in die jeweilige Reise eingepflegt wurde.
Ich würde den Verzicht auf abwertende Gemeinplätze gegenüber einzelner Leistungserbringer begrüßen und empfehlen sich statt dessen besser über die spezifischen Optionen der individuellen Buchungsversion an den richtigen Stellen zu erkundigen. -
Wir hatten im Februar 2021 unsere Flüge nach Windhoek im Rahmen einer Pauschalreise bei Eurowings, Premium Economy Class, gebucht. Zunächst folgten zahlreiche Umbuchungen: Von Eurowings auf Lufthansa, dann verschob sich der Rückflug um 9 Stunden, dann gab es keine Premium Economy mehr, dann von Lufthansa auf Eurowings Discover, aber eben Economy da keine Premium Economy im Flieger vorhanden war. Also alles ein ziemliches hin und her.
Die Flüge:
12.11.2021 4Y132 FRA-WDH
04.12.2021 4Y133 WDH-FRADabei hat uns der Hinflug so gar nicht gefallen. Sowohl die Cockpitcrew, insbesondere aber das Kabinenpersonal wirkte wenig engagiert. In der Kabine entstand zudem der Eindruck, es handele sich nur um unzulänglich angelernte Aushilfskräfte. Wir haben uns an Bord weder willkommen noch gut betreut gefühlt. Zum Glück gab es keinen Vorfall, dass diese Gurkentruppe für die Sicherheit der Passagiere einstehen musste. Offensichtlich gab es auch kein gutes kollegiales Verhältnis zwischen Cockpit und Kabine, zumindest habe ich das Anhand der sehr dürftigen Durchsagen so interpretiert. An Flugzeugessen in der Eco haben wir eh keine hohen Erwartungen, diese wurden aber dann doch noch reichlich unterboten. In Windhoek angekommen haben wir uns nach der guten alten Condor gesehnt, die aber aktuell die Strecke leider nicht bedient. Soweit so schlecht zum Hinflug.
Mit den Erfahrungen wollte ich hier eigentlich meinen ersten Bericht mit dem entsprechenden negativen Response posten.
Habe mich dann aber entschlossen, der Airline mit dem noch zu absolvierenden Rückflug die Chance zur Wiedergutmachung zu geben. Und siehe da: Es war ein völlig anderes, nämlich durchweg positives Flugerlebnis Nette freundliche Crew mit witzigen Durchsagen des Pursers. Aber auch der Kapitän war komplett anders aufgestellt, so hat er einige Male auf die äußerst charmante Crew verwiesen. Wir fühlten uns an Bord willkommen, gut aufgehoben und es war ein komplett anderes, nämlich durchweg positives Flugerlebnis. Selbst das Essen schmeckte uns viel besser. Ob das nun an der komplett anders aufgestellten Crew oder tatsächlich an der Küche lag kann ich auch nicht sagen.Folgende Aspekte finde ich noch erwähnenswert:
- Das Entertainment war komplett frei, also ohne Zuzahlung verfügbar.
- Die Headsets kosten zwar nur 3 €, sind aber eine wahre Klangkatastrophe. Weder auf Hin- noch auf dem Rückflug habe wir unsere Filme zu Ende gesehen. Man konnte die Filmdialoge fast nicht verstehen. Hier haben die Entscheider:innen die Praxistauglichkeit niemals im Flug getestet.
- Eine Decke kostet pro Person 9,50 €
- Alkoholische Getränke sind in der Eco nicht kostenfrei. Ein Viertel Rotwein kostet 7 €
- Cockpitdurchsagen konzentrieren sich wirklich nur auf ein Minimum. Keine Hinweise zur Flugstrecke. Ein paar beruhigende Hinweise zu Turbulenzen hätten sicher manchen Passagieren gut getan.
- Auf dem Hinflug war die Business Class offenbar überbucht. Es gab Ausrufe wer freiwillig und gegen Cash sich downgraden würde. Na da hätte ich mich ja bedankt...
Mein Fazit: Man kommt mit Eurowings Discover anständig von A nach B. Insbesondere den Sitzkomfort habe ich in der Eco als gut empfunden.
Größter Kritikpunkt sind für mich die Headsets. Dank der Nachtflüge war das Entertainment dann aber für mich von nachgeordneter Bedeutung.Der Condor oder Lufthansa würde ich auf der Langstrecke immer und jederzeit den Vorzug geben. Insbesondere die Professionalität von Cockpit und Kabine empfinde ich bei DE oder LH als beispielgebend. Dafür gebe ich dann auch gern etwas mehr Geld aus. Auf der Stecke nach Windhoek gab es jedoch keine Alternativen zu 4Y.
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Bitte entschuldige die Nachfrage - aber was (abgesehen von ein Flugzeug mit zig Paxen tadellos zu fliegen) definiert eine "engagierte" Cockpit Crew?
Und woran macht man als Fluggast fest wie es um das "kollegiale Verhältnis" zwischen CA und FD bestellt ist?
Bei allem Respekt für subjektives Empfinden halte ich deine Einschätzung für ziemlich gewagt.
Tatsächlich kommt es vor, dass sämtliche Mitglieder einer Crew sich zum ersten Mal gemeinsam um Fluggäste kümmern müssen, sie deshalb als "Gurkentruppe" zu bezeichnen halte ich für vollkommen unangemessen.
Ferner wird Wortwitz an der flight academy nicht gelehrt, und bisweilen hat selbst der wortwitzigste FO keinerlei Impuls zusätzlich zu seinen sonstigen Aufgaben zur Erbauung zu performen ...
Ist selbstverständlich bedauerlich, dass der Aspekt "emotionaler Komfort" bei eurem Hinflug offenbar enttäuschend bedient wurde.
Der Beruf der CA´s ist bekanntlich ein recht kompakt vermittelter, daher wohl keine Überraschung? Dein Urteil einer "Unzulänglichkeit" empfinde ich als zu hart und zu wenig begründet.
Bedaure, aber in diesem Fall muss ich buzzern - deine Einschätzungen und Vergleiche in allen Ehren - das war nix! -
Wir fühlten uns schlichtweg auf dem Hinflug nicht willkommen an Bord. Hoch subjektiv, ich weiß. Die Zusammenarbeit zwischen den Flugbegleitern hat überhaupt nicht gepasst.
So haben sie sich teilweise über die Sitzreihen hinweg angeblafft weil dieses oder jenes fehlte oder nicht schnell genug vom Kollegen bzw. Kollegin aufgefüllt wurde. Beschwerden einzelner Passagiere zu den Extrakosten wurden kommentiert mit: Das finde ich auch nicht gut, kann ich aber nicht ändern, kommentiert. Kundenbeschwerden kann durchaus professioneller begegnen.
Bei recht ordentlichen Turbulenzen mussten sich 2 Kinder dann doch nicht anschnallen, nachdem Flugbegleiter Peter von der Mutter angeblafft wurde. Das ist für mich ein Sicherheitsaspekt. Insgesamt wirkte, zumindest in unserem Teil der Kabine, die Crew so wenig eingespielt und unsicher in ihren Handlungen, dass wir uns hier unwohl fühlten.
Beim verlassen des Flugzeugs bat ein älterer Herr im vorderen Teil der Kabine um Hilfe beim Handgepäck aus dem Overhead Bin. Er bekam eine mehr als dreiste Antwort von der Flugbegleiterin. Ich habe ihm dann bei seinem Rucksack geholfen...
Es bleibt dabei: Wir haben uns auf dem Flug so unwohl gefühlt, dass es über "emotionalen Komfort" deutlich hinaus ging. Über die Begrifflichkeit der "Gurkentruppe" lässt sich für die Gesamtheit der Crew sicher vortrefflich diskutieren.... -
Ich halte dagegen, dass das leider eher der "Bordalltag" ist, so traurig es sein mag ...
Dazu gehören blaffende Paxe und CA´s, die die Waffen strecken, selbst wenn es - z.B. auch bei der Ermahnung zur Einhaltung der Maskenpflicht - durchaus um Sicherheitsaspekte geht.
Mir ging es im Wesentlichen um die Bewertung des flight deck, diese fand ich unangemessen und wenig substantiiert. -
Also zu ein paar Punkten muss ich dann auch mal was sagen:
- Wenn man Wert auf guten Sound legt, muss man seine Kopfhörer halt selbst mitbringen, man braucht nicht einmal zwingend einen Doppelklinkenstecker, es reicht einen Stecker in eine der zwei Buchsen zu stecken, wer will kann die paar Euro aber auch in einen Adapter investieren (sofern nicht beim Kopfhörer dabei)
- also ich habe ja schon einige Langstreckenflüge mit diversen Carriern gemacht, ein Unterhaltungsprogramm aus dem Cockpit gab es dabei nie, so was kenne ich nur aus Malle & Co. Flügen und empfinde es ehrlichgesagt so fehl am Platz wie Klatschen nach der Landung. Jeder wie er mag, aber eine echter Kritikpunkt ist das sicherlich nicht, wenn der Animateur am Mikro fehlt...
- Überbuchungen sind bekanntermaßen gang und gäbe, rechtlich zulässig und für die Fluggesellschaften unverzichtbar, um wirtschaftlich zu bleiben. Auf Linie mit den Flag Carriern werden die Angebote, von Business in Eco umzubuchen, auch gern angenommen, habe ich schon oft erlebt. Oft sind das dort Geschäftsreisende, die die Erstattung in Cash für sich behalten und nicht an ihren Arbeitgeber auskehren (müssen).
- starke Schwankungen bei den Crews erlebt man bei jedem Carrier. Tatsächlich ist es bei großen Carriern eher die Regel als die Ausnahme, dass die einzelnen Crewmitglieder zuvor noch nie zusammen geflogen sind. Crews, die vertraut miteinander umgingen, habe ich auf der Langstrecke eigentlich nur bei Condor und AirBerlin erlebt. Wird sich sicher noch einspielen.
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Wir haben auch Pauschal gebucht. Am checkin Schalter haben wir sie vorgelegt. Bei Abreise waren dann die Daten hinterlegt. Habe viele TUI Gäste kennengelernt einige waren mit uns auf dem Hinflug konnten alle Sitzplätze vorreservieren und sogar online einchecken. Wir bekamen die Antwort von TUI : auf diesem Flug geht das nicht. Ging wohl doch.
Lg SilviaHallo zusammen,
Ich habe auch eine Pauschalreise mit Eurowings Discover gebucht. Von Dertour habe ich die Info bekommen, dass die Ticketnummern erst ab 3 Tagen vor Abflug erhalten werden und erst dann eine Sitzplatzreservierung vorgenommen werden kann. Das finde ich wirklich sehr schade.
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Das hat nichts mit Eurowings Discover zu tun sondern mit der Pauschalreise und der damit verbundenen Beschaffung der Leistung Flug.
Der Veranstalter hat nur eine einzige Reservierung für alle Paxe.
Wenn du deinen Flug direkt buchst kannst du über die ganzen ancillaries sofort verfügen. -
Das hat nichts mit Eurowings Discover zu tun sondern mit der Pauschalreise und der damit verbundenen Beschaffung der Leistung Flug.
Der Veranstalter hat nur eine einzige Reservierung für alle Paxe.
Wenn du deinen Flug direkt buchst kannst du über die ganzen ancillaries sofort verfügen.Ich glaube schon, dass es an Eurowings Discover liegt. Bei Reisen zB mit Condor oder Eurowings (ohne Discover) konnte ich mich bis jetzt immer mit der Buchungsnummer des Reiseveranstalters einloggen. Bei Eurowings Discover geht es nicht. Es ist schon klar, dass wenn ich den Flug direkt buche, alle Leistungen verfügbar sind. Mir geht es um den Flug als Teil einer Pauschalreise und den damit verbundenen Einschränkungen.
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Nein, tut es definitiv nicht. Es liegt allein an der Produktionsform der Reise.
Je nachdem, wie der Flug zugefügt wird, gibt es eben die Option zur Reservierung gleich nach der Buchung oder nicht.
Im Übrigen wandeln sich die Methoden zur Zeit enorm, diese "Einschränkung" findest du daher bei zig Pauschalreisen ganz gleich welche Fluggesellschaft involviert ist. -
Also ich geb es jetzt auf.
Unser Flug ist in 3 Tagen von Frankfurt nach FUE mit LH durchgeführt von 4Y.
Weder 3 Tage vor Abflug (also heute) noch davor konnten wir mit den Filekey von Schau ins Land bzw, zusätzlich der Buchungsnummer uns einloggen und eine kostenpflichtige Sitzplatzreservierung vornehmen. (Weder auf der EW noch LH Seite).Wenn jemand zufällig weis wie der Trick funktioniert, darf gerne helfen, ansonsten weis jemand ob man wenigstens beim checkin das Personal die Wünsche berücksichtigt?
Wir reisen zu 4 und würden gerne 2/2 sitzen. -
Wir haben pauschal bei TUI einen Kanarenflug gebucht. Der Hinflug ist ein 4Y Charterflug. Nach Auskunft von TUI ist für Veranstalterkunden kein Web-Check In möglich. Aber wie komme ich an meine Sitzplatznummern, die ich ja für das Ausfüllen des Spanischen Gesundheitsformulars benötige? Erst auf dem Flughafen nach dem Check-In? Ist schon sehr sportlich, dann noch das Formular zuende auszufüllen - zudem auf dem Smartphone.
Oder tatsächlich einfach einen fiktiven Sitzplatz im Format 1A bis 99L anzugeben, so wie es hier unter 6.2. steht.
XXXUnerlaubter Link, daher entferntXXxGrüße, Steffen
@steffen59 sagte:
Wir haben pauschal bei TUI einen Kanarenflug gebucht. Der Hinflug ist ein 4Y Charterflug. Nach Auskunft von TUI ist für Veranstalterkunden kein Web-Check In möglich. Aber wie komme ich an meine Sitzplatznummern, die ich ja für das Ausfüllen des Spanischen Gesundheitsformulars benötige? Erst auf dem Flughafen nach dem Check-In? Ist schon sehr sportlich, dann noch das Formular zuende auszufüllen - zudem auf dem Smartphone.
Oder tatsächlich einfach einen fiktiven Sitzplatz im Format 1A bis 99L anzugeben, so wie es hier unter 6.2. steht.
Grüße, Steffen
Zur Erinnerung: Es geht um eine TUI-Pauschalreise, und speziell um den Web-Check in beim Hinflug mit 4Y. Von TUI bekam ist damals die Auskunft, dass für Veranstalterkunden kein Web-Check In geht. Falsch!!!
Habe heute bei der Service-Hotline der LH angerufen, und schon nach 1,5 Stunden hatte ich jemand an der Strippe (sorry, der musste jetzt sein). Problemlos bekam ich die Ticket-Nummern für mich und meine Frau (sind verschiedene Nummern, obwohl gleiche Buchung). Dann ging der Check in problemlos und man kann z.B. die vorgegebenen Plätze noch wechseln.
Grüße, Steffen
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Das Check-In Personal am Flughafen hat die Weisung, Paare und Familie einigermaßen wunschgemäß zu setzen.
Deshalb werden extra Plätze zurückgehalten, die online dann nicht reservierbar sind.
Einen "Trick" kenne ich leider nicht, mein Rat wäre, es laufend zu versuchen.
4Y lässt auf der Website wissen:
"Sie haben bei einem Reiseveranstalter gebucht und möchten eine Sitzplatzreservierung ihrer Buchung hinzufügen, der Eurowings Discover Buchungscode und die Ticketnummer liegt ihnen jedoch nicht vor? Dann wenden Sie sich bitte mir Ihrem Anliegen bitte direkt an den Reiseveranstalter."
Also nochmal Schlauinsand penetrieren und die Richtigkeit der angegebenen Codes überprüfen lassen. -
@Steffen59
Aktuell geht es um die kostenpflichtige Sitzplatzreservierung. -
@Steffen59
Aktuell geht es um die kostenpflichtige Sitzplatzreservierung.Neben der Vorgangsnummer der Reise, habe ich vom Reiseveranstalter einen „Flug-/Airline Buchungscode“ erhalten, der 9-stellig ist. Dieser ist direkt bei den Flugdaten auf der Buchungsbestätigung der Pauschalreise vermerkt ( Flug-/Airline Buchungscode: xxx). Wisst ihr, um was für einen Buchungscode es sich handelt? Bzw. wofür dieser benötigt wird?
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Das ist der filekey, mit dem du an sich ancillaries managen sollen könntest ... (höchster Konjunktiv ...)
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Das ist der filekey, mit dem du an sich ancillaries managen sollen könntest ... (höchster Konjunktiv ...)
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Wir hatten im Februar 2021 unsere Flüge nach Windhoek im Rahmen einer Pauschalreise bei Eurowings, Premium Economy Class, gebucht. Zunächst folgten zahlreiche Umbuchungen: Von Eurowings auf Lufthansa, dann verschob sich der Rückflug um 9 Stunden, dann gab es keine Premium Economy mehr, dann von Lufthansa auf Eurowings Discover, aber eben Economy da keine Premium Economy im Flieger vorhanden war. Also alles ein ziemliches hin und her.
Die Flüge:
12.11.2021 4Y132 FRA-WDH
04.12.2021 4Y133 WDH-FRADabei hat uns der Hinflug so gar nicht gefallen. Sowohl die Cockpitcrew, insbesondere aber das Kabinenpersonal wirkte wenig engagiert. In der Kabine entstand zudem der Eindruck, es handele sich nur um unzulänglich angelernte Aushilfskräfte. Wir haben uns an Bord weder willkommen noch gut betreut gefühlt. Zum Glück gab es keinen Vorfall, dass diese Gurkentruppe für die Sicherheit der Passagiere einstehen musste. Offensichtlich gab es auch kein gutes kollegiales Verhältnis zwischen Cockpit und Kabine, zumindest habe ich das Anhand der sehr dürftigen Durchsagen so interpretiert. An Flugzeugessen in der Eco haben wir eh keine hohen Erwartungen, diese wurden aber dann doch noch reichlich unterboten. In Windhoek angekommen haben wir uns nach der guten alten Condor gesehnt, die aber aktuell die Strecke leider nicht bedient. Soweit so schlecht zum Hinflug.
Mit den Erfahrungen wollte ich hier eigentlich meinen ersten Bericht mit dem entsprechenden negativen Response posten.
Habe mich dann aber entschlossen, der Airline mit dem noch zu absolvierenden Rückflug die Chance zur Wiedergutmachung zu geben. Und siehe da: Es war ein völlig anderes, nämlich durchweg positives Flugerlebnis Nette freundliche Crew mit witzigen Durchsagen des Pursers. Aber auch der Kapitän war komplett anders aufgestellt, so hat er einige Male auf die äußerst charmante Crew verwiesen. Wir fühlten uns an Bord willkommen, gut aufgehoben und es war ein komplett anderes, nämlich durchweg positives Flugerlebnis. Selbst das Essen schmeckte uns viel besser. Ob das nun an der komplett anders aufgestellten Crew oder tatsächlich an der Küche lag kann ich auch nicht sagen.Folgende Aspekte finde ich noch erwähnenswert:
- Das Entertainment war komplett frei, also ohne Zuzahlung verfügbar.
- Die Headsets kosten zwar nur 3 €, sind aber eine wahre Klangkatastrophe. Weder auf Hin- noch auf dem Rückflug habe wir unsere Filme zu Ende gesehen. Man konnte die Filmdialoge fast nicht verstehen. Hier haben die Entscheider:innen die Praxistauglichkeit niemals im Flug getestet.
- Eine Decke kostet pro Person 9,50 €
- Alkoholische Getränke sind in der Eco nicht kostenfrei. Ein Viertel Rotwein kostet 7 €
- Cockpitdurchsagen konzentrieren sich wirklich nur auf ein Minimum. Keine Hinweise zur Flugstrecke. Ein paar beruhigende Hinweise zu Turbulenzen hätten sicher manchen Passagieren gut getan.
- Auf dem Hinflug war die Business Class offenbar überbucht. Es gab Ausrufe wer freiwillig und gegen Cash sich downgraden würde. Na da hätte ich mich ja bedankt...
Mein Fazit: Man kommt mit Eurowings Discover anständig von A nach B. Insbesondere den Sitzkomfort habe ich in der Eco als gut empfunden.
Größter Kritikpunkt sind für mich die Headsets. Dank der Nachtflüge war das Entertainment dann aber für mich von nachgeordneter Bedeutung.Der Condor oder Lufthansa würde ich auf der Langstrecke immer und jederzeit den Vorzug geben. Insbesondere die Professionalität von Cockpit und Kabine empfinde ich bei DE oder LH als beispielgebend. Dafür gebe ich dann auch gern etwas mehr Geld aus. Auf der Stecke nach Windhoek gab es jedoch keine Alternativen zu 4Y.
@du-darfst sagte:
Die Headsets kosten zwar nur 3 €, sind aber eine wahre Klangkatastrophe.
Hallo. Kannst Du mir bitte sagen, was für eine Art von Stecker die Kopfhörer hatten, um sich passende selber mitzunehmen. Ich gehe mal davon aus, Du meintest Kopfhörer statt Headsets.
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Happy New Year, leg dir einen 3,5mm Doppelstecker-Adapter zu...
