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Reisen und Umwelt

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  • Erika1E Offline
    Erika1E Offline
    Erika1
    schrieb am zuletzt editiert von
    #121

    Cephalotus,

    alles einleuchtend.

    Kannst Du auch die Frage beantworten, warum die guten Deutschen mal wieder die Vorreiterrolle spielen? Musterknaben des Globus?

    Am deutschen Wesen soll die Welt genesen?

    In jüngerer Zeit werden ständig Listen veröffentlicht, die die Emissionen der einzelnen Nationen veröffentlichen. Sie stammen nicht nur aus dem Flugverkehr. Diese Statistiken zeigen, dass insbesondere in Deutschland viel getan wurde.

    Sicher, Veränderung beginnt im Kleinen.

    Der deutsche Bürger, der durch Umweltorganisationen und grüne Politik motiviert wird, aktiven Umschweltschutz zu betreiben und die Energie aus Kernkraft zu reduzieren, fährt - beispielweise - mit seinem Dreiliter-Auto über die Grenze nach Frankreich. Was sieht er direkt an der Grenze? Cattenom und Fessenheim. Schaut der Bürger nach Osten, packt ihn die Furcht. Er fragt sich: warum mein Haus dämmen? Scheint doch sinnlos. Und doch dämmen sie ihr Haus, nutzen Wärmepumpen, Solar- und Windenergie, investieren viel Geld, was sich erst nach Jahren amortisiert. Es ist ihnen die Umwelt wert.

    Machen wir uns bitte nicht schlechter, als wir sind.

    Ich denke, die Deutschen sind inzwischen sensibilisiert für den Umweltschutz, sie schrauben Energiesparlampen in ihre Leuchten, schalten diese aus, wenn sie den Raum verlassen, achten auf spritsparende Autos - was auch immer. Und nun sagt man ihnen, sie mögen doch bitte auch auf ihren Urlaub ... verzichten? So ähnlich klang der Vorschlag eines Politikers vor nicht allzulanger Zeit, den dieser später relativiert hat.

    Reisen?
    Da gibt es Linienflüge, die starten müssen, obwohl der Flieger nur halb besetzt ist - kommt auch bei Zügen vor. Es gibt die Charter und Halbcharterflüge, die proppenvoll sind, Urlauber.

    Ich kann die Leute durchaus verstehen, die sagen "einmal im Jahr Ferien!" - und es stimmt: der Flieger startet, ob mit 140 oder 190 Personen.

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    • maran-08M Offline
      maran-08M Offline
      maran-08
      schrieb am zuletzt editiert von
      #122

      Cephalotus wrote:

      signorina wrote:
      Das Flugzeug startet auch ohne mich! Deswegen mache ich mir dann nicht solche Gedanken.

      Kein Flugzeug startet ohne Passagiere.

      Falsch, ein weit verbreiterter Irrtum, der immer wieder neu behauptet wird.

      Denn das Flugzeug wird am Zielort für den Weiterflug zu einem anderen Zielort benötigt. Es stehen schließlich an den Flughäfen keine "Bereitschaftsflugzeuge" herum.

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      • Erika1E Offline
        Erika1E Offline
        Erika1
        schrieb am zuletzt editiert von
        #123

        Linienflüge - s.o. - müssen starten auch mit wenigen Passagieren. Habe ich bisher nur positiv erlebt. "Boarding completet".. und jeder sucht sich den Platz, den er möchte - sind ja viele Sitzplätze frei, jeder findet einen Fensterplatz 😉

        1 Antwort Letzte Antwort
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        • CephalotusC Offline
          CephalotusC Offline
          Cephalotus
          schrieb am zuletzt editiert von
          #124

          Erika1 wrote:
          Cephalotus,

          alles einleuchtend.

          Kannst Du auch die Frage beantworten, warum die guten Deutschen mal wieder die Vorreiterrolle spielen? Musterknaben des Globus?

          Am deutschen Wesen soll die Welt genesen?...

          Man erhofft sich wirtschaftliche Vorteile.

          (der Imagegewinn mag vielleicht auch noch eine gewisse Nebenrolle spielen)

          Die aktuelle Energieversorgung gerät von zwei Seiten in die Zange.

          Zum einen kann "bald" das Angebot an fossilen Rostoffen die weiter steigende Nachfrage nicht mehr vollständig decken (als Einstieg in das durchaus interessante Theme empfehle ich: http://www.energiekrise.de), zum zweiten sind sich die Entscheidungsträger mittlerweile sehr wohl bewusst, welche Größenordnungen bei den Kosten durch die Adaption an den Klimawandel auch auf Deutschland zu kommen werden.

          Energieeffizienz und CO2 Minderung zahlt sich also zum einen dadurch aus, dass die Wirtschaft auch bei hohen Energiepreisen konkurrenzfähig bleibt, zum zweiten ist Deutschland in vielen Bereichen der Umwelttechnologien derzeit auf einem weltweiten Spitzenplatz.

          Das BWWi rechnet damit, dass die Umweltbranche die Branchen Maschinenbau und Fahrzeugbau in wenigen Jahren überrunden wird, da stecken hunderte Milliarden an Exporte und Gewinne und Millionen an Arbeitsplätzen drin.

          Nur mal als -ein- Beispiel unter vielen. Nach Dänemark war Deutschland der 2. Pionier in der Förderung der Windkraft. Windenergie hat sich mittlerweile zu einer globalen Boombranche entwickelt mit globalen Wachstumsraten um die 20-30% pro Jahr.
          Deutschland (bzw. deutsche Firmen) exportiert mittlerweile 70% seiner WKA ins Ausland und verdient richtig viel Geld damit.
          Beim Biogas sind wir ähnlich erfolgreich, bei Photovoltaik ist die Welt -noch- nicht soweit, aber auch Deutschland hat sich da bereits einen Spitzenplatz erkämpft...

          Gegen Ende des 20. Jahrhunderts hat Deutschland im Bereich der Elektronik geschlafen und im 21. Jahrhundert wird sehr wahrscheinlich Asien der dominierende Kontinent sein, wenn es um die kostengünstige Produktion von Massenware geht.
          Aber mit deutscher Umwelttechnik wird sich auch richtig viel Geld verdienen lassen, das KnowHow und der Wissensvorsprung der dort drin steckt ist nicht einfach mal so zu kopieren...

          Deutschland hat nach wie vor vorzügliche Chancen, einer der großen Profiteure einer globalen Energiekrise zu werden.
          Ich schätze (mit gewisser Unsicherheit behaftet), dass wir diesbezüglich von einem Zeitraum von ca. 10 Jahren reden und nicht 50 oder gar 100 Jahren...

          Lasst das Kerosin in 10 Jahren z.B. das zwei- bis dreifache des aktuellen Preises kosten (Rohölpreis hoch, Steuern hoch, CO2 Abgaben drauf), dann wird das einen signifikanten Einfluss auf die Preise von Langstreckenflügen haben. Es wird sich dann derjenige noch einen Urlaub leisten können, der in einer möglicherweise krisengeschüttelten Welt einen gut bezahlten Job hat und sein Geld nicht für 5000l Heizöl zum Heizen der Wohnung ausgeben muss.

          Das sind die (möglichen) Vorteile des kleinen Mannes.

          Ob es so dramatisch wird weiß ich nicht, ich halte das aber für ein durchaus wahrscheinliches Szenario.

          mfg

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