Sammelthread: Alle Fragen u. Szenarien zu Covid19 - Welche Rechte habe ich als Reisender?
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In einer Krise ist Solidarität gefragt. Zwischen Menschen untereinander, zwischen Regierung und Bürgern und zwischen Verbrauchern und Unternehmen. Egoismus in Form von "me first", "gilt nur für die anderen" oder "Hauptsache mein Geld ist gerettet" ist unsolidarisch.
Meine anfänglich hohe Meinung über das HC-Forum, seine User und seine Admistratoren sinkt von Tag zu Tag.Solidarität ist keine Einbahnstraße! Wer mit Steuergelder gerettet werden will, sollte die eigenen Kunden nicht im Regen stehen lassen, sowohl kommunikativ als auch in der Bearbeitung rechtmäßiger Ansprüche. Zumindest mein RV hat seit zwei Wochen kein Interesse gezeigt irgendwie positiv zu glänzen. Statt dessen fordert er Provisionen meines Reisebüros zurück. Denen gilt meine uneingeschränkte Solidarität.
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Solidarität ist keine Einbahnstraße! Wer mit Steuergelder gerettet werden will, sollte die eigenen Kunden nicht im Regen stehen lassen, sowohl kommunikativ als auch in der Bearbeitung rechtmäßiger Ansprüche. Zumindest mein RV hat seit zwei Wochen kein Interesse gezeigt irgendwie positiv zu glänzen. Statt dessen fordert er Provisionen meines Reisebüros zurück. Denen gilt meine uneingeschränkte Solidarität.
Bekannter Forentroll GesperrtGanz deiner Meinung. Zumal, wenn man dann diesen Schlussabsatz des Geschäftsführers von HC liest:
XXXEntferntX
Welche Vorteile verspricht sich Holidaycheck beim Ende der Krise?
XXXEditiert- das stammt aus einem Info- ThreadXXXXAdmin-Hinweis:
Zum kompletten Interview , das wir in einem Info-Thread hier im Forum vorgestellt haben gehts hier lang klick -
Ja-- da gibt es ein Interview des Tagblatt mit unserem Geschäftsführer.
Und zu dem Thema gilt auch für Dich- Candecor- verlinken- und nicht einzelne Elemente willkürlich herausgreifen.
Dieses Interview ist aber kein Diskussionsthema- sondern sollte einfach mal eine Info darüber sein, wie es unserer Company- Holidaycheck denn in diesen Zeiten so geht. So etwas nennt man einen Info-Thread, Candecor- und dies ist Dir durchaus bekannt und geläufig.
@all: Zum kompletten, hier im Forum veröffentlichten Interview des Tagblatt mit unserem Geschäftführer Christoph--gehts hier lang
So war das gedacht und so lasssen wir das auch bitte auch stehen.Halte auch Du, Candecor - Dich hier im Forum an die Regeln. Danke. -
@altlöwin
Mit Verlaub - manche sind genau wer?
Nur weil du seit neuestem das BGB unterm Kopfkissen aufbewahrst ertüchtigt dich das nicht zu deinen Parolen Marke "Alle Macht dem Proletariat".
Hier wurde mehrfach ganz klar Stellung genommen zum §651h BGB, also was soll deine ständige Wiederholung?
Gem. BGB hat der Veranstalter im Falle einer Absage das Erlangte herauszugeben, er verliert den Anspruch auf den Leistungsentgelt.
Das ist inzwischen allen geläufig, etwas ganz anderes sind die Betrachtungen der scheinbar steinreichen Unternehmen der Reisebranche, die solche Milliardenbeträge an Rückforderungen ja quasi aus der Portokasse bedienen.
Ein jeder kann in der gegenwärtigen Situation seine Entscheidungen treffen, es darf aber vielleicht auch geäußert werden, wenn manche das kurzsichtig finden?
Zumal alle - du allen voran! - offenbar nur höchst lückenhaft über das Wesen des mutmaßlichen Gutscheins informiert sind (quod erat demonstrandum).
Man darf hier auch gerne noch 15x bestätigen, dass man selbstverständlich jede Abbuchung mühelos widerrufen kann, nur möglichst mit der Fußnote, dass das noch nicht das Ende der Sache bedeutet, sich sogar zum Beginn eines reichlich teuren Schlamassels auswachsen kann.
All diese Gutschriften - wie auch immer sie heißen! - stehen unter Vorbehalt (kann man dann ggf. auch nachlesen).
Wird beispielsweise die Restzahlung einer Reise im Juni "mit einem Knöpfchendruck" rückgängig gemacht, ist das ein Vertragsbruch und zusätzlich zur Geltendmachung der Forderung wird der Veranstalter den Vertrag seinerseits kündigen und den Knöpfchendrücker auf Kompensation in Anspruch nehmen.Imho ist es nicht besonders sinnvoll allein aufzuzählen was man kann sondern vielmehr auch zu erwägen, welche (uU. fatalen!) Folgen das Können zeitigt.
Ich kann mir jederzeit eine Semmel ans Revers heften - möglich ist so manches, aber eben nicht immer auch sinnvoll - insbesondere wenn es so ganz unfassbar geschmeidig scheint. -
Ich bin nicht ganz sicher, ob mein Thema hier reinpasst, also verhaut mich nicht gleich, wenn ich daneben liege.
Mein Thema ist eine Flugbuchung in die USA, welche vor zwei Wochen annuliert wurde mit der Begründung der Corona-Krise.
Im Einzelnen: Hinflug 17.7.20 Rückflug 5.8.20 von Zürich über London nach Miami und Retoure. Gebucht bei Weg.de mit British Airways und American Airlines.
Mir ist unbegreiflich, dass jetzt bereits durch Weg.de annuliert wurde. In Aussicht gestellt wurde ein Voucher über den Gegenwert. Mein eigentlicher Wunsch ist derzeit aber den Flug anzutreten. Aktuell ist er sogar buchbar! Ich habe bereits Ende September letzten Jahres zu einem sehr günstigen Preis gebucht. Meine Befürchtung ist, dass das Reisebüro (m.E. ist weg.de ein solches) ein Zahlungsproblem hat.
Kann sich jemand einen Reim darauf machen (wie gesagt, ich will ja Stand heute eigentlich die Reise antreten bzw. frühestens im Juni über eine Absage entscheiden)? Oder habe ich wesentliche Informationen zur Beurteilung vergessen? Bin dankbar für jeden Hinweis!!
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Ja, passt absolut, snowball06101 - und herzlich willkommen im Forum von HolidayCheck!
Deine Situation ist in der Tat etwas vertrackt - da wünscht sich so mancher die Streichung für Mai und du hast bereits eine für Juli?!
Um das Ganze etwas konkreter beurteilen zu können fehlen einige Angaben:- Aussteller des Vouchers? Wäre das dann Weg.de oder die LVU themselves?
- Wo ist der Flug noch buchbar?
Spontan würde ich auf der Grundlage deines Beitrages dazu raten um die Aufrechterhaltung der Validität deiner Tickets zu bitten.
Konkreter möchte ich dazu mangels Kenntnis des präzisen Sachstandes nicht werden. -
Hallo liebe Reisenden,
nach langen Überlegungen und Informationen aus allen möglichen Kanälen, auch hier in diesem Forum, haben wir uns heute schweren Herzens entschlossen, unsere für den 11.05.2020 gebuchte Reise nach Ägypten, zu stornieren.
Das ging auch ziemlich schnell, ein Anruf bei HC und 2 Stunden später hatte ich die Stornierung Mitteilung von FTI in den Händen, mit einer Stornierungsrechnung in Höhe von 1400,-€ aber das haben wir ja schon vorher gewusst.
Der letzte Ausschlag dafür war, wir sollten nächste Woche die Restzahlung überweisen, nochmal 2100,-€. Wie wäre es weiter gegangen?
Ich gehe mal stark davon aus, dass auch die Reisen im Mai abgesagt und von den RV storniert werden, Dann müsste jeder die Kosten für seine Reise zurück bekommen.
Geht das dann aber überhaupt noch? Die Reiseveranstalter haben schon jetzt Schwierigkeiten die Kosten für stornierte Reisen im März und April zu begleichen. Wenn jetzt noch die Reisen von Mai dazu kommen, sieht es für einen Teil der Reiseveranstalter wohl ziemlich schlecht aus und es werden bestimmt einige Insolvenz anmelden müssen.
Deshalb verzichten wir jetzt lieber auf die Anzahlung und behalten den Rest für uns. Wir können jetzt bestimmt wieder besser schlafen und warten auf bessere Zeiten zum Reisen.
Ich wünsche Allen hier im Forum, dass es sich für Jeden zum Guten wendet egal wie er sich entscheidet.
Das sollte keine Handlungsanleitung sein, jeder muss sich selbst entscheiden, wollte mich nur hiermit verabschieden aus diesem Forum.Grüße Helmuth2105
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Ja, passt absolut, snowball06101 - und herzlich willkommen im Forum von HolidayCheck!
Deine Situation ist in der Tat etwas vertrackt - da wünscht sich so mancher die Streichung für Mai und du hast bereits eine für Juli?!
Um das Ganze etwas konkreter beurteilen zu können fehlen einige Angaben:- Aussteller des Vouchers? Wäre das dann Weg.de oder die LVU themselves?
- Wo ist der Flug noch buchbar?
Spontan würde ich auf der Grundlage deines Beitrages dazu raten um die Aufrechterhaltung der Validität deiner Tickets zu bitten.
Konkreter möchte ich dazu mangels Kenntnis des präzisen Sachstandes nicht werden.Zunächst einmal: Ich habe deine Beiträge schon 2017 im Zusammenhang mit der JT-Insolvenz gelesen, von der ich betroffen war. Ich kann nur sagen: Echt klasse dieser Einsatz, top, top, top! Besten Dank!
Der Flug ist identisch u.a. bei weg.de (z.B. aber auch direkt bei American Airlines) buchbar. Der Rückflug nur mit sehr ähnlichen Flugzeiten +/- max. 60 Minuten bei den gleichen Airlines.
Die Benachrichtigung, die ich von weg.de bekommen habe, hat nachfolgenden Inhalt (Original-Text). Wie zu erwarten war, reagiert weg.de aktuell weder auf Anrufe noch auf Mails.
Hallo Matthias, xxxpersönl. Information entferntxxx, wegen der Covid-19 Pandemie wurde Ihr British Airways Flug Zürich - Miami, mit Abflug am 17/07/2020 und Rückflug am 05/08/2020 bedauerlicherweise annulliert. für alle Reisenden. Wir entschuldigen uns für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Informationen zu Ihrer Rückerstattung We have already requested a refund from the airline, which will be made as a voucher.
Given the exceptional circumstances, your refund may take longer than usual to process.
In the meantime, we kindly ask that you refrain from calling us. We're currently experiencing a very high volume of calls, and it may take us a while to connect your call. We will get back to you as soon as we receive the refund.
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In dem Artikel bekommt man eine Ahnung davon, was auf uns zukommen wird und wieso die Kunden bislang nicht entschädigt wurden. Insbesondere die Bedingungen sind interessant.
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Hallo liebe Reisenden,
nach langen Überlegungen und Informationen aus allen möglichen Kanälen, auch hier in diesem Forum, haben wir uns heute schweren Herzens entschlossen, unsere für den 11.05.2020 gebuchte Reise nach Ägypten, zu stornieren.
Das ging auch ziemlich schnell, ein Anruf bei HC und 2 Stunden später hatte ich die Stornierung Mitteilung von FTI in den Händen, mit einer Stornierungsrechnung in Höhe von 1400,-€ aber das haben wir ja schon vorher gewusst.
Der letzte Ausschlag dafür war, wir sollten nächste Woche die Restzahlung überweisen, nochmal 2100,-€. Wie wäre es weiter gegangen?
Ich gehe mal stark davon aus, dass auch die Reisen im Mai abgesagt und von den RV storniert werden, Dann müsste jeder die Kosten für seine Reise zurück bekommen.
Geht das dann aber überhaupt noch? Die Reiseveranstalter haben schon jetzt Schwierigkeiten die Kosten für stornierte Reisen im März und April zu begleichen. Wenn jetzt noch die Reisen von Mai dazu kommen, sieht es für einen Teil der Reiseveranstalter wohl ziemlich schlecht aus und es werden bestimmt einige Insolvenz anmelden müssen.
Deshalb verzichten wir jetzt lieber auf die Anzahlung und behalten den Rest für uns. Wir können jetzt bestimmt wieder besser schlafen und warten auf bessere Zeiten zum Reisen.
Ich wünsche Allen hier im Forum, dass es sich für Jeden zum Guten wendet egal wie er sich entscheidet.
Das sollte keine Handlungsanleitung sein, jeder muss sich selbst entscheiden, wollte mich nur hiermit verabschieden aus diesem Forum.Grüße Helmuth2105
@helmuth2105 sagte:
Der letzte Ausschlag dafür war, wir sollten nächste Woche die Restzahlung überweisen, nochmal 2100,-€. Wie wäre es weiter gegangen?
Das steht ja in deinem Vertrag.
Ich gehe mal stark davon aus, dass auch die Reisen im Mai abgesagt und von den RV storniert werden, Dann müsste jeder die Kosten für seine Reise zurück bekommen.
Wie kommst du darauf? Dein Vertragsverhältnis ist wirksam beendet worden, du hast keinerlei Ansprüche mehr daraus.
Geht das dann aber überhaupt noch?
Nein, geht dann aus benannten Gründen nicht mehr.
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@roland4 sagte:
FTI bietet das Lastschriftverfahren nicht an, somit ist Punkt 2 nicht möglich.
Na ja, https://www.fti.de/service/haeufige-fragen.html sagt was anderes:
"Die Bezahlung Ihrer Reise kann in der Regel per Kreditkarte (Visa oder Master Card), SEPA-Lastschriftverfahren oder Banküberweisung erfolgen."Hört sich also an, dass das gängige Praxis bei FTI ist.
Nochmal - was ist daran verwerflich, von KK auf SEPA umzustellen? Keinem entsteht ein Nachteil dadurch.
Falls die Reise wie geplant durchgeführt wird, alles gut. Aber - wenn von sich aus Reiseveranstalter storniert, bekomme ich nur einfacher mein Geld zurück.Solidarität hin oder her - wenn meine Anzahlung flöten geht, ist das ausreichend Solidarität - ich betreibe nur Schadensbegrenzung.
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Niemand sagte, es sei verwerflich - lass doch einfach mal die Kirche im Dorf?
Danke ... -
@roland4 sagte:
FTI bietet das Lastschriftverfahren nicht an, somit ist Punkt 2 nicht möglich.
Na ja, https://www.fti.de/service/haeufige-fragen.html sagt was anderes:
"Die Bezahlung Ihrer Reise kann in der Regel per Kreditkarte (Visa oder Master Card), SEPA-Lastschriftverfahren oder Banküberweisung erfolgen."Hört sich also an, dass das gängige Praxis bei FTI ist.
Nochmal - was ist daran verwerflich, von KK auf SEPA umzustellen? Keinem entsteht ein Nachteil dadurch.
Falls die Reise wie geplant durchgeführt wird, alles gut. Aber - wenn von sich aus Reiseveranstalter storniert, bekomme ich nur einfacher mein Geld zurück.Solidarität hin oder her - wenn meine Anzahlung flöten geht, ist das ausreichend Solidarität - ich betreibe nur Schadensbegrenzung.
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@vonschmeling
Ich glaube du hast den Beitrag von Helmuth2105 missinterpretiert.
Er hat mMn keine Fragen gestellt, z.B. nach späterer Rückerstattung. Sondern lediglich seine Überlegungen / seinen Entscheidungsweg geschildert und sich dabei u.a. des Stilmittels an sich selbst gerichteter Fragen bedient. -
Auch wenn es jetzt in der Sekunde noch auf deren Homepage steht?
Ich sehe das als aktuelles "Angebot" einer Zahlungsweise.xxx überflüssiges Zitat editiert - ein @ username reicht vollkommen aus xxx
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@steelydan1
Ich denke, ich habe das berücksichtigt - falls ich mich irre freue ich mich über eine Klarstellung von Helmuth2105. -
Zum Thema Umstellung der Zahlungsart:
Teilweise ist es in den AGB der RV definiert. Als Beispiel TUI:
2.7 Änderungen der vereinbarten Zahlungsart können nur bis 35 Tage vor Reiseantritt und nur für noch offen stehende Zahlungen vorgenommen werden.
Ihr müsst also die AGB eueres RV durchforsten, ob sich etwas findet. -
Auch wenn es jetzt in der Sekunde noch auf deren Homepage steht?
Ich sehe das als aktuelles "Angebot" einer Zahlungsweise.xxx überflüssiges Zitat editiert - ein @ username reicht vollkommen aus xxx
Ich finde es seltsam, dass mein Beitrag scheinbar gelöscht wurde, auch oder gerade weil er fachlich absolut korrekt ist. Ist das der Stil hier im Forum unliebsame Beiträge zu löschen? Oder warum wird der Beitrag hellgrau angezeigt?
Und wenn es hundertmal auf der Homepage steht, so lange der Kunde die Zahlungsweise praktisch nicht auswählen kann, wird sie auch nicht (mehr) angeboten.
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Dein Beitrag bestand auf reinen Mutmaßungen nicht auf Fakten @DominikKS - und die sind hier tatsächlich überflüssig.
Du kannst ihn jederzeit entsprechend umformuliern und mit Fakten ausstatten. -
@vonschmeling
Du bist fachlich eine Granate, aber leider geht es manchmal mit einer gewissen Arroganz und zu geringen Selbstreflextion einher.
Nach dem lesen bitte löschen.