Tuifly (X3)
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Super hilfreich ... :neckbeard:
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Das sieht mir irgendwie nach Domino-Effekt aus... Eine Maschine ist nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort und schon geht es los.
Der Flieger gestern anch Funchal hätte aus Fuerte kommen sollen und war aber x Stunden zu spät dran. Zum Glück konnte eine Alternative organisiert werden.
Aber häßlich ist das schon. Und wir haben noch nicht mal richtig Urlaubsaison... -
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Die "menschlichen Dramen" sind mir jetzt etwas viel RTL2. Aber das liegt im Auge des Betrachters...
Es bleibt eine massive Schlechtleistung in Sachen Krisenkommunikation. Nach meiner subjektiven Auffassung ist es gerade und insbesondere X3 die hier ein Performanceproblem haben. Woran liegt das? In den Berichten wird ja auch deutlich: Mit Verschiebung/Ausfall wird man im Zweifel leben müssen bzw. können. Das Schreiben der TUI an die Zeitung ist reines, im übrigen sprachlich aus der Zeit gefallenes, Marketingsprech. -
Hier mal ein paar Punkte die zu X3 in den einschlägigen Foren zu den massiven Verspätungen und Ausfällen genannt werden:
- Zahlreiche Maschinen haben technische Probleme und daher AOG (Aircraft on Ground).
- Die Operations (OPS) sitzt ebenso wie die Technik nicht mehr in HAJ. Für jede Reparatur muss man also ins Ausland, z.b. BRU fliegen. Angeblich hat die OPS in England nicht die Kompetenz wie früher um den deutschen Flugbetrieb zu managen.
- Das Personaltableau sei maximal "auf Kante genäht"
- X3 hat nicht eine einzige Ersatzmaschine um Unregelmäßigkeit aufzufangen
- Subcharter sind am Markt offenbar nicht mehr vorhanden, bzw. sind kurzfristig extrem teuer
Wie gesagt, die Punkte werden so genannt. Ob sie zutreffen kann ich abschließend nicht beurteilen. Scheint aber alles nicht so ganz unplausibel zu sein.
Und noch ein Artikel dazu auf einer anderen Website: Klick
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....Und dann wäre da noch die massive Reduzierung der Flotte- die für D mit jetzt noch 26 Maschinen angegeben wird(nach 37 zuvor)
Ich habe hier ein paar Infos zusammengefasst, diese stammen aus einem größeren Artikel der FVW Online:
TUI betreibt neben der TUIfly in Deutschland auch eigene Fluggesellschaften in Großbritannien, Belgien, den Niederlanden und Schweden so hat die TUI Group während der Corona-Pandemie versucht, die Komplexität in dem Bereich zu reduzieren und Kosten zu sparen. Los ging das ganze schon 2020-Die Zusammenführung der TUIfly-Flotte:
Alle Fluggesellschaften werden gemeinsam geführt der Flugbetrieb zentral gesteuert. Ersatzflugzeuge werden gemeinsam vorgehalten. Freie Flugzeuge werden dort eingesetzt, wo sie benötigt werden. Das soll auch gegen Verspätungen von Nutzen sein.
Hat wohl nicht geklappt.
Hinzu kommt dass die TUI-Buchungszahlen wieder massiv steigen- und nun passt dann die massive Sparerei bei TUIfly nicht mehr zur aktuellen Marktentwicklung.TUIfly war übrigens noch nie rentabel, das ist in der Branche kein Geheimnis.Was die Fuerteventura Zeitung betrifft-- das ist ein kleines Online Magazinchen, die wirkliche Zeitung gab es früher mit einer geringen Auflage (8.000 wie sie selbst schreiben ?) als Print-- diese wurde eingestellt.I
Inzwischen versuchen sie sich eben als reine Online Plattform (und bitten ständig um "Überlebensspenden")
Diese Hintergründe helfen vielleicht auch ein wenig zu einer kompletten Betrachtung der Story.
"Blutjunge Reiseleiter in Begleitung von Mitarbeiten des Flughafen-Sicherheitsdienstes in „braunen Uniformen und mit Schlagstöcken“
Schon dick aufgetragen- das geht sicher auch sachlicher. -
Mit diesen Informationen ist dann auch klar, weshalb eine einzige technische Störung epische Folgen zeitigt und dann gleich tagelange Verspätungen entstehen.
Es entsteht eine Art Dominoeffekt, der offenbar nicht mehr aufzuhalten war als der erste Stein fiel.
Das ist aber nur die eine Seite - die andere ist eben das hier mehrfach erwähnte unterirdische Krisenmanagment, das auch ohne weinende Menschen mit Handicap ausreichend kritisch betrachtet werden muss.
Klar, kann passieren - ist auch schon anderen an sich ordentlich beleumundeten Gesellschaften passiert. Andrerseits geht´s halt auch besser, wie Mitbewerber im Produktumfeld beweisen - und das sogar mit retablem Ergebnis. -
Na dann sind wir mal auf die Sommerferien gespannt
Das und zu wenig Sicherheitspersonal an den Flughäfen, wird nicht für Urlaubsstimmung sorgen... -
Ja--- Ahotep befürchte ich auch so- richtig getippt.
Das wird aber vermutlich nicht nur ein TUI /TUIfly Thema sein -oder werden-Im touristischen Bereich kommt man an TUIfly , Condor und Eurowings ja kaum noch vorbei, gerade bei den Zielen in Spanien und Griechenland*
Die decken schon den Löwenanteil ab- Corendon hin oder her.
*Gilt auch für die Kapverden.
@vs. Wenn Du mit dem Rücken zu Wand stehst und die Lösung nicht möglich ist- mangels fehlender Kapazitäten anderer Flugzeuggeber, dann hilft dem Kunden auch die schönste Kommunikation nichts. Klingt zu hart?
Machen wir uns aber bitte nichts vor -- das gab es immer wieder mal, solche Flugausfälle-- nur ist das mit dem Einsatz von Ersatzfliegern anderer Airlines heutzutage eben nicht mehr so einfach wie bislang. -
Apropos, „mangels fehlender Kapazitäten anderer Flugzeuggeber“.
Wo sollen die auch herkommen wenn Corendon Airlines nachfolgende LVU in Beschlag genommen hat.
Da muss TuiFly schon früher aufstehen.Corendon lässt besonders viele Wetlease-Flugzeuge für sich fliegen, klick hier
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Keine Ahnung, Haberling -- aber Airline-Markt ist wie ein innerer Zirkel, die kennen sich ja alle untereinander sehr gut.
Da würde ich mir als Laie weniger Gedanken machen- und Laien sind wir Zwei in dem Geschäft auch
Ich hab lediglich ein paar Infos mehr aus der Branche. -
Trotz allem ist das ja kein Bastlerladen- nur um das mal zu betonen.
Das ist ein sonst ganz gut geführter "Verein" -
Ja--- Ahotep befürchte ich auch so- richtig getippt.
Das wird aber vermutlich nicht nur ein TUI /TUIfly Thema sein -oder werden-Im touristischen Bereich kommt man an TUIfly , Condor und Eurowings ja kaum noch vorbei, gerade bei den Zielen in Spanien und Griechenland*
Die decken schon den Löwenanteil ab- Corendon hin oder her.
*Gilt auch für die Kapverden.
@vs. Wenn Du mit dem Rücken zu Wand stehst und die Lösung nicht möglich ist- mangels fehlender Kapazitäten anderer Flugzeuggeber, dann hilft dem Kunden auch die schönste Kommunikation nichts. Klingt zu hart?
Machen wir uns aber bitte nichts vor -- das gab es immer wieder mal, solche Flugausfälle-- nur ist das mit dem Einsatz von Ersatzfliegern anderer Airlines heutzutage eben nicht mehr so einfach wie bislang.@guenter-holidaycheck sagte:
@vs. Wenn Du mit dem Rücken zu Wand stehst und die Lösung nicht möglich ist- mangels fehlender Kapazitäten anderer Flugzeuggeber, dann hilft dem Kunden auch die schönste Kommunikation nichts. Klingt zu hart?
Nein, das klingt nicht zu hart bzw. ist die Realität bisweilen "hart".
Trotzdem hat die Erfahrung von Aschewolke bis Zusammenbruch gelehrt, dass eine transparente Kommunikation - selbst in aussichtsloser Situation! - zumindest einen gewissen Teil der Betroffenen etwas gelassener stimmt.
Anders formuliert: Die be
ste Lage erzeugt weniger Unmut, wenn die Betroffenen davon unterrichtet werden, dass sich jemand um ihre Belange mit Verve annimmt.
Das meinte ich mit der Gegenüberstellung. Ein reichlich auswegsloser Schlamassel wird souveräner toleriert, wenn man einer lösungsorientierten Aktivität versichert wird.
Aktuelles Beispiel: EC Terminal Havarie.
Natürlich bleibt ein enormes Potenzial an Unmut, ohne jede Rückmeldung tritt jedoch Verzweiflung ein.
Diese hätte man zumindest in Teilen verhindern können. Die hier verbreiteteten nachträglichen Einwände voller Floskeln sind wahrlich ein Armutszeugnis, und die avisierten Gutscheine werden bestenfalls im Altpapier landen.
Immerhin sind viele Beschwerden mit Äußerungen wie "Das Schlimmste war, dass wir keinerlei Informationen erhielten" (u.ä.) ausgestattet, da wurden Mögllichkeiten zur Moderation vergeigt.
Just my 2 cents ...
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Stimmt, aber auch das dürfte eine Folge aus dem radikalen Sparkurs der TUI sein. Im Zuge der drastischen Flottenverkleinerung wurden auch massiv Arbeitsplätze jenseits des technischen und fliegenden Personals abgebaut. Genaue Zahlen rücken die nicht raus, aber irgendwo habe ich was von 40 % Personalabbau gelesen.Abbau auch bei den PR -Leuten?
Interessiert die aktuell betroffenen Fluggäste sicher nicht.
Eigentlich können die ja als Charterairline entspannt leben, weil sie eine der großen VA hinter sich haben, der ihnen eine hervorragende Auslastung liefert.Eigentlich!
Da tut sich eine Condor schon etwas schwerer-- aber die sind clever und einfallsreich. Gerade kam das über alle möglichen touristischen Medien:Condor: Kostenloser Check-in am Vorabend, hier mal klicken
Zumindest entschärft man so die Check-in Warterei am Abflugtag schon etwas, bei längeren Anfahrtswegen bringt das freilich auch nicht viel-- Aber zumindest eine super Idee--oder?
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So ist das wenn man spart und Ressourcen auf Kante einplant...
Die 5 Euro holt Condor bestimmt über eine kostenpflichtige Fensterplatzgarantie wieder rein
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Egal wie sie es machen-- aber man versucht wenigstens eine Entschärfung bei der Warterei am Abflugstag.
Ich tippe mal der mit dem zusätzlichen Check-in für den Vorabend beauftragte Dienstleister - der kommt sicher auch nicht von der Caritas
-das kostet die Condor ja auch zusätzlich Geld. -
Eine kurze und knackige Option, den Check-In Vorgang am Schalter zu entlasten, aka super Idee.
Wenn die Wirkung aber an der Siko wieder verpufft sind halt die Airportbetreiber gefragt - darauf haben die LFU ja keinerlei Einfluss.
Nun war es ja aber vorliegend kein Problem mangelnden Personals beim Check-In sondern das mangelnder Flugzeuge ... dem auf dem kurzen Dienstweg beizukommen dürfte deutlich herausfordernder sein.
Um beim Sparen zu bleiben: Hilflos anmutende Beschwichtigungsschreiben an das bereits ganz tief im Brunnen befindliche Kind kann man sich: sparen! -
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und dann das noch...
Zitat:
„da Tuifly ein kurzfristig eingeplanter Wet-Lease-Partner aufgrund des Champions-League-Finales wieder absprang“.
klick hier