Höherer Kerosinzuschlag Sommer 2006
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In unabgesprochener Einigkeit haben
TUI
ThomasCook
FTI
Alltours
ITSbereits in der vergangenen Woche neue Kerosinzuschläge
eingeführt, die die Urlaubsreisen für Neubuchungen
für den Sommer nochmals verteuern.Aktuelle Kosten: Hier anklicken
Anmerkung: Jedermann weiß, das Öl teurer geworden ist.
Der nachstehende Artikel zweifelt die Höhe dieser Zuschläge
jedoch stark an: -
"emdebo" wrote:
In unabgesprochener Einigkeit haben
[Adminmodusmodus-OFF]
Na dann....

[/Aminmodusmus-ON]
Sorry für den kurzen Komentar
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Ohne emdebos Link jetzt gelesen zu haben....
Ich bin letzte Woche mit Lufthansa nach Rom geflogen - der Flug kostete exakt die 99 Euronen, die in der LH-Werbung propagiert waren. Auf der Abrechnung las ich: Flug = € 23,-. Der schlappe Rest zu den € 99,- bestand aus Steuern und weiterm Blablub - zuzüglich der € 10,- Service-Charge.
Wie auch immer - ich bin noch nie so günstig Linie geflogen. Warum meckern die Leute?
Sind die Veranstalter nicht in der Lage, zu kalkulieren? Das wäre ein Defizit.
Aber ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen...
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"emdebo" wrote:
In unabgesprochener Einigkeit ....Preisabsprachen sind verboten, und ich bin sicher, daß die Veranstalter sich offiziell daran halten. Es sei denn, man trifft sich mal zufällig bei einem Kongress oder auf einem Flughafen, kann ja immerhin passieren, es ist nicht verboten, sich privat miteinander zu unterhalten...

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Auflösung des Satzes: In unabgesprochener Einigkeit ...
Unabgesprochen - weil die Zuschläge je nach Veranstalter
durchaus unterschiedlich sind.Einigkeit - weil sie alle zum gleichen Zeitpunkt durchgeführt wurden.
Interessant, welche Ideen hieraus entstehen:
Absprache hinsichtlich Preis - in Deutschland nie und nimmer
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Man sollte emdebos Links schon genau lesen. Angezweifelt wird nur die Berechtigung der Zuschläge bei zwei Billiggesellschaften, nicht bei TUI usw. Es sei denn, ich hab was überlesen.
Gruß
Bulgarienfan
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in dem Artikel scheint aber ein grober Rechenfehler zu sein:
3.000 Liter Kerosin pro Stunde mit Umrechnungsfaktor 0,81 auf kg nicht kp (das wäre eine Krafteinheit, nicht eine Gewichtseinheit) ergibt 2.430 kg - was 2,4 Tonnen sind und 2.430 Tonnen!
Bei USD 700.-- pro Tonne ergibt das USD 1.680.-- bei dre Flugstunden und umgerechnet auf 170 Passagiere pro Passagier € 23,34
Nimmt man weiters an, dass der Kerosinpreis um 30 Prozent in mehreren Monaten steigt, dann wären Zuschläge von € 7.-- bis € 9.-- pro Flugstrecke durchaus realistisch. Heißt also bei einem Mittelmeerraumflug € 14.-- bis 18.-- als Zuschlag.
Anders herum: hat eine Fluglinie in der Planung USD 460.-- pro Tonne gehabt und zahlt sie jetzt USD 700.-- pro Tonne, dann ergäbe sich ein tatsächlicher Kerosinzuschlag von durchschnittlich € 16.-- pro Person bei einer Mittelstrecke.
Die Kernfrage wäre also: zu welchem Kurs und Einkaufspreis haben Fluglinien eingekauft? Außerdem minimieren Fluglinie durch so genanntes Hedging (Zitat LH "Der inzwischen unter Fachleuten eingebürgerte Begriff bezeichnet Maßnahmen im Devisen- und Rohstoffhandel, durch die der Kauf oder Verkauf von aus so genannten Derivaten bestehenden Wertpapier- oder Warenpositionen gegen negative Kurs-/ Preisentwicklungen abgesichert werden" Zitatende) weitgehend abgesichtert.
Gruß
Peter -
"mosaik" wrote:
in dem Artikel scheint aber ein grober Rechenfehler zu sein:3.000 Liter Kerosin pro Stunde mit Umrechnungsfaktor 0,81 auf kg nicht kp (das wäre eine Krafteinheit, nicht eine Gewichtseinheit) ergibt 2.430 kg - was 2,4 Tonnen sind und 2.430 Tonnen!
Hallo Peter,
da ist dem Autor des genannten Artikels wohl ein ähnlicher Fehler unterlaufen wie Dir. Du hast nämlich das Wörtchen "nicht" vergessen!

Beim Ergebnis kommt bei Dir ja dasselbe raus, dass in diesem Fall der Kerosinzuschlag von € 23,-- die kompletten Treibstoffkosten abdeckt.
LG
Sokrates