Reisepreis
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Na klar, man hat ja auch sonst den ganzen Tag nix zu tun ...

Jetzt mal im Ernst Holzwurm: Du hast natürlich Recht. Wenn es wieder und wieder passiert, dann ist es gegen Gesetz. Das gehört angeprangert und verboten. ABER ... diese Betrugsabsichten mit Wissen und Wollen dürftest Du in der Touristik eher selten finden.
Und bei allen anderen ist´s halt wirklich nur ein Versehen. Und dabei gilt halt, was wir schon ausführlich geschrieben - und da ja auch mittlerweile eingesehen - hast.
Viele Grüße.
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holzwurm wrote:
Wenn Du heute Milch für 77 Cent siehst und der Verkäufer will an der Kasse 1 Euro. Beim Einkauf am nächsten Tag passiert das gleiche.Da stimm ich dir natürlich zu - dann ist das unlauterer Wettbewerb ... aber merkst die riesengroße Grauzone in der wir uns hier bewegen? Hunderte von Juristen finden in der Thematik Arbeit (ausreichend) und Brot (sehr auskömmlich).
LG Tom
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Hallo,
wie bei jedem Vertrag, er kommt zustande durch Angebot und Annahme,
das im einzelnen definiert werden sollte, ' Kleingedrucktes ' gegenseitiges
Vertrauen sollte noch was wert sein, der Kunde der sich über den
Tisch gezogen fühlt bucht wohl künftig wo anders oder ist sorgfältiger
bei der Buchung ( schriftlich ), manche nehmen es auch nicht so genau
und wollen den Kunden erstmal ' angeln', meist geht es gut und so
wird mehr Geld in die Kasse gespült.

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huch...
schön das alles geklärt ist.
wobei ich noch mal meinen senf zum milchkauf geben muss:
wir sagten keine wirkliche rechtliche bindung an den ausgeschriebenen preis.
bindend, ausser bei irrtum!! --> es stellt in der praxis kein großes problem dar, da der verkäufer ja nicht einseitig den preis bestimmt.
über den preis muss man sich einig sein. stimmt der gekennzeichnete preis nicht, dann "irrt" der kunde. vertrag wird ex tunc (rückwirkend) aufgelöst....
das gleiche war ja bei der reise auch so. sie hätte kein recht auf den günstigeren preis gehabt, aber auf ein kostenfreies storno.
nett und sinnvoll ist natürlich ein kompromiss....