Auskunftspflicht im Reisebüro
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Wenn ich hier die Antworten so lese, weiss ich, warum ich nicht im RB buchen soll.
Sind alles RB-Mitarbeiter so? Ich glaub es nicht.
Jedem Menschen, der mich nach dem Weg fragt, werde ich diese Auskunft kostenlos geben. Und wenn ein Mitarbeiter einen "Nichtkunden" unzufrieden aus der Tür gehen lässt, ist dem wohl nicht mehr zu helfen.
Gottseidank gibt es noch Leute, die einfach so eine Auskunft geben wollen, auch wenn Sie keine finanzielle Vorteile davon haben, egal in welchem Beruf!
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Kann diese Unterscheidung zwischen Interessenten und Kunden
nicht nachvollziehen. Wie mache ich aus einem Interessenten
einen Kunden? Doch in erster Linie dadurch, daß ich ihn
von den Vorzügen des eigenen Unternehmens überzeuge.Und nicht unwirsch reagiere, weil er in der Vergangen-
heit "der bösen Konkurrenz" den Vorzug gegeben hat.
Schließlich kannte er das eigene Unternehmen- aus welchem Grund auch immer - bis dahin noch nicht.
Natürlich ist der Ansatz, das Reisebüro wäre zur Auskunft verpflichtet, ein Irrtum. Aber was hindert daran, das Thema richtig zu beleuchten.
Hier geht es im Übrigen um einen Kunden, der bisher noch das Reisebüro zur Buchung seiner Reisen nutzt. Fragen wir ihn
doch mal, wie er das in Zukunft handhaben will ... -
privacy,
ich beziehe mich nur auf die laskowski-Frage, und sonst nichts.
Ginge es nicht speziell um diese Frage, hätten hier wir einen Pro- und Kontra-Reisebüro-Thread, wie er schon x-mal abgehandelt wurde.
Die Threaderöffnerin hat eine Dienstleistung von einem Dienstleister verlangt, wobei sie das Produkt bei einem Konkurrenten erworben hat.
Jeder Dienstleister muß für sich selbst entscheiden, inwieweit er von Luft und einem Dankeschön leben kann.
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"carsten wismar" wrote:
Nicht nur von Luft u. Dankeschön, sondern von der dann resultierenden Mundpropaganda.
LGSo nach dem Motto: "Da kannste hingehen, auch ohne zu buchen!"
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Ich finde es halt ziemlich dreist, von anderen zu erwarten, dass sie für einen kostenlos arbeiten.
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"carsten wismar" wrote:
Nicht nur von Luft u. Dankeschön, sondern von der dann resultierenden Mundpropaganda.
LGalso ich find das sehr weit hergeholt. es ging hier schliesslich lediglich um die frage nach der handgepäck-maße. der kunde wird bestimmt nicht seinen freunden erzählen, wie toll der service in dem reisebüro war, wo er nach irgendeiner maße gefragt hat. wenn es hier um eine beratung gehen würde, wäre das eine andere sache, sowas spricht sich rum.
es ist einfach eine frechheit (entschuldigt meine ausrucksweise) in ein reisebüro zu stolzieren, das vielleicht gerade in der nähe ist und eine auskunft zu verlangen, die man 1. überall im internet etc nachlesen kann und 2. ganz leicht in seinem eigenen reisebüro erfragen kann. ich glaub hier geht es nur um bequemlichkeit... und dafür würd keiner umsonst arbeiten...
lieben gruß
jen -
Ich könnte Bücher drüber schreiben, aber ich will mich zurückhalten:
Die Bereitschaft, Service zu leisten ist in den RBs sehr zurückgegangen, seit Kunden... sich 3 wöchige Individualreisen ins Detail ausarbeiten lassen, und dann auf Rückfrage wie der Vorschlag gefalle antworten "Super, vielen Dank, ich habs sofort im Internet gebucht"
... sich 3 wöchige Individualreisen ins Detail ausarbeiten lassen, und dann auf Rückfrage wie der Vorschlag gefalle antworten "Ja so wärs optimal, nur leider bin ich seit 6 Monaten arbeitslos und kann mir das die nächsten Jahre gar nicht leisten"
... sich 3 wöchige Individualreisen ins Detail ausarbeiten lassen, und dann auf Rückfrage wie der Vorschlag gefalle antworten "Ach es wär so schön gewesen, aber leider haben wir dieses Jahr keinen Urlaub mehr"
... sich 3 wöchige Individualreisen ins Detail ausarbeiten lassen, und dann auf Rückfrage wie der Vorschlag gefalle antworten "Ach ich weiss nicht, daheim ists doch am schönsten"
u.v.m.! Wenn das Einzelfälle wären, kein Problem! Aber das passiert einem jeden Tag, und da stumpft man dann doch etwas ab. So ne 3 wöchige Individualreise ist ja auch nicht in ner halben Stunde vorbereitet (und damit meine ich jetzt auch nur Kunden, mit denen man schon öfter Kontakt hatte).
RB-Mitarbeiter werden ausgenutzt, im Gegenzug muss ich aber auch sagen lässt ihre Vorstellung vom Servicegedanken auch immer mehr zu Wünschen übrig! Von mir wollten Kunden schon wissen, ob die Mädels im **** um die Ecke auch Spezialitäten drauf haben und wo "es" am billigsten zu haben ist, oder wie grade eben mal die Einreiseformalitäten in die Mongolei für Tschetschenen sind! Eine andere will grad mal 50 Seiten durch unser Fax jagen, "wären sie so lieb, ich muss das dringend bis morgen zum Gericht faxen, es wäre mir ganz wichtig".
Das Reisebüro wird nicht ernst genommen. Die Touristik verändert sich rasant, man sollte das als Signal auffassen und nicht Scheuklappen aufsetzen, und das gilt für beide Seiten. So ist es ja wie im Kindergarten. Der eine haut den andern, und der ist dann beleidigt.
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Nee kein Scheißtag. Bin ja seit a paar Wochen arbeitslos. Ist nicht gerade so dass mich im Moment Kunden ärgern würden. Es ist einfach Reisebüroalltag.
Viele vergessen einfach, dass es z.B. in einer Bank nicht üblich ist, hinzugehen und zu sagen "Tschuldigung, ich geb immer soviel Geld am Wochende aus wenn ich grad besoffen bin, was kann ich da besser machen?"
Mich nervts nicht, bin da ziemlich emotionslos und im moment wie gesagt auch nicht betroffen
aber wollt nur verdeutlichen woher es kommt. -
@jen2806
sicherlich finde ich dies auch eine Frechheit. Aber nicht in persönlicher Form, sondern von der Betrachtungsweise. Herje was gibt es täglich für böse Dinge wo man sich in einem Beruf aufregen könnte. Sicherlich geht es nur um die Handgepäckmaße. Das man das nicht im Bekanntenkreis erzählt, wie toll man beraten wurde ist klar. Aber man erzählt, wenn man nicht gut beraten wurde. Und auch eine Ablehnung spricht sich rum. Das ich dieses Verhalten der fragenden Person nicht tolleriere ist klar. Jedoch kann man vieleicht mit dieser Geste einen neuen Kunden gewissen. Sicherlich nicht, indem man sein Anliegen verneint. Und es gibt genug RB, die darauf angewiesen sind.
LG -
Freilich hast du recht, dass man quasi in Vorleistung geht. Aber grad im Reisebüro ist es manchmal einfach unglaublich wie viel Blödsinn da gefragt wird. Und wie gesagt, tagtäglich. Ich kann den Frust von so manchen da schon verstehen, wenn man es nicht schafft, im Internet nachzusehen wie die Handgepäckmaße sind, aber es der gleiche Kunde nach langer Beratung problemlos schafft, im Internet zu buchen - wie gesagt, mich kratzt es nicht, wollte es nur versuchen klarzumachen woran es liegt. Einmal, kein Problem. Paarmal die Woche, wen störts. Aber muss es wirklich stündlich sein?
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ich find die ganze, ach die bösen Reisebüros und ach die blöden Kunden Diskussionen mittlerweile echt zum k.tz.n.
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die beschreibung von jamreq finde ich sehr zutreffend und passend und ist auch auf meinen berufszeweig (versicherungen) zu übertragen.
in unser büro kommen auch kunden und fragen, ob etwas versichert ist, obwohl sie woanders versichert sind. das ist nun mal alltag.
dass man einige arbeiten vergeblich macht (wie hier die ausarbeitung der 3 wöchigen individualreise), das ist doch in jedem job so.
aber ich finde, wenn einem der job spaß macht, fängt doch da erst richtig das arbeiten an. die ausarbeitung ist tägliches brot. und es ist auch piep egal, ob die ausaarbeitung nun für herrn/frau müller, meier oder schulze geschieht.
man muß die wünsche des kunden hinterfragen und erst dann fängt das verkaufsgespräch an.
ich freue mich natürlich, wenn ein kunde ins büro kommt und sagt, er möchte eine versicherung kaufen.
aber so richtig spaß macht es doch erst, wenn er erst überzeugt werden muss, dass er die versicherung braucht. -
Da hast natürlich recht Lexi, das ist auch in anderen Berufen so; könnte mir vorstellen dass gerade Versicherungen eine gute Parallele sind. Wird da nicht auch nach Abschlüssen bezahlt? Also Stichwort "zu bringende Umsätze". Das ist es ja letztendlich auch, was die Reiseverkehrskaufleute dazu bringt, "dumme" Fragen abzuwimmeln. Weil man ja nícht wissen kann, ob nicht vielleicht 2 min später (während man immernoch für den Kostenlosfrager sucht) ein potentieller Kreuzfahrtkunde auftaucht. Es wird halt auch viel Druck gemacht, wie gesagt ein ewig langes Thema, das so wie es jetzt ist sicherlich nicht optimal gelöst ist.
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Hinzu kommt noch der Aspekt der "Droge-Urlaub".
Auch wenn ich nicht im RB arbeite, kann ich mir vorstellen, wieviele "Spanner" es gibt, die einfach mal ueber einen Traumurlaub sprechen wollen, ohne auch nur den Bruchteil der Mittel fuer die Reise zu haben.
Ich habe bereits mehrmals ein RB verlassen, weil mir die "flache" Fragerei der Kunden (Was ist All Inclusive?) vor mir auf den Nerv ging und ich einfach kein Ende des Gespraeches gesehen habe.
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"Hatte eine Frage zu Gepäckbestimmungen.
Bin ins nächste Reisebüro und hab nachgefragt.
Da ich aber meine Reise in einem anderen Büro gebucht habe, wollte man mir dort keine Auskunft geben.
Hat das Reisebüro eigentlich eine Auskunftspflicht ?
Für was sind die da?
Es war nur eine einfache Frage - Maße für dasJa du bist ja ein lustiger Vogel! Glaubst du wirklich, die Mitarbeiter
in den Reisebüros warten nur darauf, dass Du kommst und
und sie mit Fragen beschäftigst, obwohl Du in einem anderen Reisebüro gebucht hast.Der/die Berater/in in diesem Reisebüro hatte vollkommen recht,
Dir KEINE Auskunft zu geben! Warum? Das kostet nämlich Arbeitszeit und Arbeitszeit kostet Geld!Warum hast Du nicht in DEINEM Reisebüro angerufen?
Wahrscheinlich weil Du die Kosten sparen wolltest, oder?Das hast Du nun von Deiner "Geiz-ist-Geil-Mentalität"!