Sammelthread: Alle Fragen u. Szenarien zu Covid19 - Welche Rechte habe ich als Reisender?
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Wenn hier steht, dass TUI 70.000 Kreuzfahrtreisen bis 30.04. stornieren muss und 14.000 E-Mails pro Tag bekommt, dann sind das grundsätzlich erstmal Zahlen, die keine Rückschlüsse auf eine mögliche Systemüberlastung zulassen. Wie viele Stornos und E-Mails werden normalerweise bearbeitet? Welche anderen Tätigkeiten (Buchungen, Neukundenbetreuung) beinhalten derzeit einen Rückgang des Arbeitsaufwands? Wie sieht der zeitliche Saldo aus? Erst wenn man diese Vergleichszahlen kennt, kann man bewerten, ob ein nicht zu bewältigendes Auftragsvolumen vorliegt.
@schnitzelesser sagte:
Wenn hier steht, dass TUI 70.000 Kreuzfahrtreisen bis 30.04. stornieren muss und 14.000 E-Mails pro Tag bekommt...
Bitte nicht falsch wiedergeben. Es handelt sich hier nur um TUICruises
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Reisen im Schatten der Corona-Krise
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/reisen-im-schatten-der-corona-krise-16744413.html
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Reisen im Schatten der Corona-Krise
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/reisen-im-schatten-der-corona-krise-16744413.html
Schauinsland Reisen hat vor 2 Stunden auf Facebook neue Infos geteilt
- Absage mit Anreise bis zum 15.05.2020
- Anreise bis einschließlich zum 18.06.2020, habt ihr die Möglichkeit kostenlos zu stornieren, wenn ihr statt einer Rückzahlung einen Gutschein in Höhe eurer Anzahlung akzeptiert
xxx editiert. Bitte beachte die Forenregeln! xxx
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Habe soeben im Internet gelesen, das der ägyptische Präsident ab heute den Ausnahmezustand um 3 Monate verlängert hat.
@sammy2808 sagte:
Habe soeben im Internet gelesen, das der ägyptische Präsident ab heute den Ausnahmezustand um 3 Monate verlängert hat.
Dieser besteht wiedermals seit 2017, wird immer wieder verlängert und hat mit der Covid19 Epidemie nichts zu tun. Das gehört aber auch ins Forum Ägypten.
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Zur Abwechslung mal eine Erfolgsmeldung: Ich konnte heute einen Schlussstrich unter alle drei meiner offen Forderungen ziehen. Ich habe von der TUI, Expedia und Eurowings mein Geld zurückerhalten - freiwillig gezahlt hat allerdings niemand.
Zu verdanken habe ich die das der LH CC Gold/DKB, die mir das Geld, das mir die TUI geschuldet hat durch ein Chargeback zurückerstattet hat und PayPal, bei denen ich zwei Käuferschutz Anträge gegen Expedia und Eurowings gestellt habe, denen beiden stattgegeben wurde.
Ich kann wirklich nur jedem raten, alle möglichen Register zu ziehen um an sein Geld zu kommen; ob das rechtliche Schritte oder Rückbuchungen sind. Die Gefahr am Ende mit leeren Händen oder wertlosen Gutscheinen dazustehen ist sonst enorm groß.
Ich bin wirklich erschüttert, mit welcher Dreistigkeit von den Anbietern gegen geltende Gesetze und AGB verstoßen wurde; wie ich ignoriert, abgewimmelt, vertröstet und belogen wurde. Allen voran die TUI, die mich, sollte es sie nach dieser Krise noch geben, garantiert nie wieder als ihr Kunde sehen wird.
xx Gemaß Forenregeln editiert! xxAllen anderen alles Gute, viel Erfolg bei der Durchsetzung eurer Rechte und bleibt gesund!
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Zur Abwechslung mal eine Erfolgsmeldung: Ich konnte heute einen Schlussstrich unter alle drei meiner offen Forderungen ziehen. Ich habe von der TUI, Expedia und Eurowings mein Geld zurückerhalten - freiwillig gezahlt hat allerdings niemand.
Zu verdanken habe ich die das der LH CC Gold/DKB, die mir das Geld, das mir die TUI geschuldet hat durch ein Chargeback zurückerstattet hat und PayPal, bei denen ich zwei Käuferschutz Anträge gegen Expedia und Eurowings gestellt habe, denen beiden stattgegeben wurde.
Ich kann wirklich nur jedem raten, alle möglichen Register zu ziehen um an sein Geld zu kommen; ob das rechtliche Schritte oder Rückbuchungen sind. Die Gefahr am Ende mit leeren Händen oder wertlosen Gutscheinen dazustehen ist sonst enorm groß.
Ich bin wirklich erschüttert, mit welcher Dreistigkeit von den Anbietern gegen geltende Gesetze und AGB verstoßen wurde; wie ich ignoriert, abgewimmelt, vertröstet und belogen wurde. Allen voran die TUI, die mich, sollte es sie nach dieser Krise noch geben, garantiert nie wieder als ihr Kunde sehen wird.
xx Gemaß Forenregeln editiert! xxAllen anderen alles Gute, viel Erfolg bei der Durchsetzung eurer Rechte und bleibt gesund!
@ Pit Schnass
Wie schön für Dich, dass Du Erfolg hattest. Deinen letzten großen Absatz hättest Du Dir aber sparen können, da vollkommen unnötig. Kritik gegen die Admins kann man sicherlich - soweit berechtigt - anbringen. Nachdem was in den letzten Tagen von einigen - hier nicht mehr aktiven Usern gebracht wurde, finde ich das harte Durchgreifen aber durchaus notwendig und sinnvoll. Somit ist sicherlich auch niemand böse, wenn Du Dich nicht mehr aktiv beteiligen möchtest. Alles Gute ....
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Die neuen Informationen von Schauinsland sind inzwischen auch hier zu lesen: https://www.schauinsland-reisen.de/aktuelle-informationen-zum-coronavirus?etcc_cu=onsite&etcc_med_onsite=slider&etcc_cmp_onsite=infos_corona
xx Editiert! xx
Bitte bleibt gesund.
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auch wenn ich glaube, hier immer gegen eine Wand zu reden:
Die zwölf Regierungen, die sich schon für eine Gutscheinlösung entschieden haben plus das deutsche Coronakabinett, das diese anstrebt, sind weder blöd, noch rechtsbrüchig, noch verbraucherfeindlich, sondern lediglich realistisch:
Werden die Gutscheine in großem Umfang nicht angenommen, werden sich die Unternehmen wie Condor ins Schutzschirmverfahren retten. Und dann sind alle Anzahlungen, die vor der Insolvenz geleistet wurden, wie bei Condor futsch. Genau vor diesem Schaden wollen die Regierungen die Verbraucher bewahren. Spohr hat ja heute in diese Richtung schon mal eine Duftmarke gesetzt, wobei es ihm sicher mehr um schnellere Staatshilfen, denn um Gutscheine, ging:
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/lufthansa-prueft-insolvenz-im-schutzschirmverfahren-statt-staatseinstieg-a-1306612.htmlAber Altlöwin und Pit Schnass können sich ja dann daran aufgeilen, dass sie ihr Geld bekommen haben, während alle anderen leer ausgehen werden (Ausnahme Kreditkartenzahler, für die würde eine Insolvenz das Chargeback erleichtern).
Wirklich erschreckend, aber für mich nicht überraschend, ist die komplette fachliche, aber auch persönliche Inkompetenz und ausgeprägte Befangenheit des verbraucherrechtsbeduselten EU Kommissars Didier Reynders, der es nicht einmal für nötig befunden hat, mit der Bundesregierung über ihre Beweggründe zu sprechen, sondern seine unmaßgebliche Meinung gleich über die Presse rausgehauen hat. Man muss sich das mal vorstellen: Da geht Deutschland schon den korrekten Weg, statt die Kommission wie alle anderen direkt zu ignorieren, da ist der Mann dann auch noch kommunikationsunfähig. Da hat Frau von der Leyen noch viel Arbeit vor sich, wenn sie die Akzeptanz dieser Kommission, deren Besetzung ja weder nach Kompetenz, schon gar nicht demokratisch, sondern eher dem Proporz geschuldet erfolgt, aufrecht erhalten will. Übrigens kann ein einzelner Kommissar gar keine Entscheidungen allein treffen, sondern nur die Kommission im Ganzen, und da gab es beim Medienstaatsvertrag letztendlich ja auch ein Einlenken nach anderslautenden Vorabäußerungen.
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@Wülfi71:
Keine Angst, Du redest nicht gegen eine Wand, es sind hier einfach nur nicht alle Deiner Meinung.
Nur zwei Gedanken von mir:
Gerade am Beispiel Lufthansa kann man doch prima erkennen, dass auch die von vielen Reiseveranstaltern/Airlines aus welchen Gründen auch immer verzögerte oder abgelehnte Auszahlung von Kundengeldern gerade nicht davor schützt, in die Insolvenz zu gehen. Wie Du schon selbst verlinkt hast spielen sie gerade selbst mit dem Gedanken, sich in die Insolvenz zu retten und sich dann vielleicht zusätzlich auch noch mit Steuergeldern retten zu lassen.
Und zum Thema Gutscheine frage ich mich immer wieder, wie sich wohl die Reisekonzerne verhalten hätten/würden, wenn ein Kunde wegen einer unverschuldeten Notlage nicht zahlungsfähig wäre. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie sich mit einem Versprechen auf Zahlung und Reisewiederholung im nächsten Jahr erfreut zurücklehnen würden. Sie würden vielmehr ihre Inkassofirmen und Juristen loshetzen, auch, wenn sie den Kunden damit vielleicht selbst in die Insolvenz treiben würden. Insofern halte ich das Verhalten von Kunden, die gerne ihr Geld zurückhaben wollen und dies mit Nachdruck betreiben weder für falsch noch für moralisch vorwerfbar, wie es hier an manchen Stellen impliziert wird.
Positiv bleiben zumindest bei mir auch nach der Krise ohnehin die Firmen in Erinnerung, die diese Mätzchen gar nicht erst versucht haben (z.B. Bucher, Schauinsland, Spotgroup) und freue mich, bei meiner Reisebuchung auf diese Firmen gesetzt zu haben, mit denen ich schon in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht hatte und die mich auch in diesen Kriesenzeiten nicht enttäuscht haben.
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Wenn ein Kunde wegen einer unverschuldeten Notlage nicht zahlungsfähig wäre, dann wäre nur ein Teil des Reisepreises verloren, die Stornogebühr eben. Und die hat er ja bereits in Form der Anzahlung geleistet.
Auch scheint mir ein Vergleich einer Pandemie mit einem zugegebenermaßen bedauerlichem Einzelschicksal unpassend.
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Wenn ein Kunde wegen einer unverschuldeten Notlage nicht zahlungsfähig wäre, dann wäre nur ein Teil des Reisepreises verloren, die Stornogebühr eben. Und die hat er ja bereits in Form der Anzahlung geleistet.
Auch scheint mir ein Vergleich einer Pandemie mit einem zugegebenermaßen bedauerlichem Einzelschicksal unpassend.
Die bei einem Lufthansa-Flug ja gerne mal den kompletten Flugpreis betragen kann (abzgl. Steuern und Gebühren).
Ich durfte vor einem halben Jahr erleben, wie sich hier eine Airline und zwei große Reiseveranstalter verhalten haben. Kollege hatte eine Woche vor Abflug einen unverschuldeten schweren Autounfall, Täter ist flüchtig, Kollege schwer verletzt im Krankenhaus, konnte mit seiner Familie große Asien-Tour nicht antreten. Reiserücktrittsversicherung sagt: War ein Unfall, der Gegner zahlt. Veranstalter und Airline sagen: Sie können gerne stornieren, aber 7 Tage vor der Reise gibts nicht mehr viel zurück. Kein Entgegenkommen, keine Empathie der Airline/RV.
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Naja, hättest du letztes Jahr im Spätsommer auf z.B. Bucher gesetzt wäre deine Erinnerung vielleicht nicht so positiv, miwu ...
Ferner ist hier keine Empathie für Unternehmen gefragt sondern höchstens für deren Mitarbeiter.
Weiter geht´s in der Äpfel und Birnen Challange mit dem Vergleich LH/ Reiseveranstalter.
Der Konzern verliert 1 Mio pro Stunde bei weiter laufenden Kosten.
Aber klar, die verbreitete Beleumundung von Veranstaltern als geldgeile Ab.zocker lässt sich mit so schalen "Vergleichen" natürlich wunderbar unterfüttern ...
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Naja, hättest du letztes Jahr im Spätsommer auf z.B. Bucher gesetzt wäre deine Erinnerung vielleicht nicht so positiv, miwu ...
Ferner ist hier keine Empathie für Unternehmen gefragt sondern höchstens für deren Mitarbeiter.
Weiter geht´s in der Äpfel und Birnen Challange mit dem Vergleich LH/ Reiseveranstalter.
Der Konzern verliert 1 Mio pro Stunde bei weiter laufenden Kosten.
Aber klar, die verbreitete Beleumundung von Veranstaltern als geldgeile Ab.zocker lässt sich mit so schalen "Vergleichen" natürlich wunderbar unterfüttern ...
Naja, ist es nicht die Lufthansa, die angekündigt hat sich von 10.000 Mitarbeitern trennen zu wollen? Ich habe die Passage in der Ankündigung irgendwie überlesen, in der die Lufthansa gesagt hat die Kündigungen werden nicht stattfinden, wenn endlich die Gutscheinlösung kommt. Kurz, die Firma saniert sich ohnehin auf Kosten der Mitarbeiter, ganz egal wie sich die Kunden verhalten.
Bitte nicht als Hetze missverstehen, aber ich glaube unterschiedliche Meinungen schaden dem Forum auch nicht.

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Hat die Daimler AG auch angekündigt, alle Mitarbeiter mit einem befristeten Arbeitsverhältnis dürfen ihre Papiere holen.
Sorry, aber auch das Beispiel ist m.E. vollkommen ungeeignet.
Ferner dürfte jedem klar sein, dass "der Gutschein" nicht die Branche insgesamt "retten", sie würden nur helfen, die Liquidität ad hoc besser steuern zu können. -
Naja, hättest du letztes Jahr im Spätsommer auf z.B. Bucher gesetzt wäre deine Erinnerung vielleicht nicht so positiv, miwu ...
Ferner ist hier keine Empathie für Unternehmen gefragt sondern höchstens für deren Mitarbeiter.
Weiter geht´s in der Äpfel und Birnen Challange mit dem Vergleich LH/ Reiseveranstalter.
Der Konzern verliert 1 Mio pro Stunde bei weiter laufenden Kosten.
Aber klar, die verbreitete Beleumundung von Veranstaltern als geldgeile Ab.zocker lässt sich mit so schalen "Vergleichen" natürlich wunderbar unterfüttern ...
@vonschmeling sagte:
Ferner ist hier keine Empathie für Unternehmen gefragt sondern höchstens für deren Mitarbeiter.
Das kommt hier nicht immer so rüber. Klar, haben die Mitarbeiter (nicht nur der Reisebranche) meine volle Empathie, in der Regel gehen die Firmen mit ihrem Mitarbeitern oft auch genauso um, wie mit ihren Kunden, wenn nicht noch schlimmer.
Aber klar, die verbreitete Beleumundung von Veranstaltern als geldgeile Ab.zocker lässt sich mit so schalen "Vergleichen" natürlich wunderbar unterfüttern ...

Wenn Du meine Worte so verstanden hast tut es mir Leid, da haben wir wohl unterschiedliche Sichten auf das Thema. Ich wollte eher darauf hinweisen, dass auch die RV/Airlines bei offenen Forderungen ganz selbstverständlich unter kompletter Ausblendung der persönlichen Umstände des Schuldners die gesamten rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen. Wenn dies nun aber die Kunden tun sind diese aber unsolidarisch. Wenn jemand freiwillig seinen Lieblings-RV (oder Lieblings-Bäcker, Kneipe, usw.) durch die Akzeptanz von Gutscheinen unterstützen möchte ist das völlig okay und ehrenwert, allerdings sollten die Kunden, die dies nicht tun (können,wollen) dann nicht als unsolidarisch oder schlimmer hingestellt oder für mögliche Insolvenzen verantwortlich gemacht werden. Dazu kommt auch noch, dass die Kommunikation der Reiseveranstalter mir nicht allzu fair erscheint und oft mehr oder weniger rhetorisch geschickt versucht wird, die Ausstellung von Gutscheinen als einzige Möglichkeit der Erstattung gegenüber den Kunden zu kommunizieren.
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Naja, ist es nicht die Lufthansa, die angekündigt hat sich von 10.000 Mitarbeitern trennen zu wollen? Ich habe die Passage in der Ankündigung irgendwie überlesen, in der die Lufthansa gesagt hat die Kündigungen werden nicht stattfinden, wenn endlich die Gutscheinlösung kommt. Kurz, die Firma saniert sich ohnehin auf Kosten der Mitarbeiter, ganz egal wie sich die Kunden verhalten.
Bitte nicht als Hetze missverstehen, aber ich glaube unterschiedliche Meinungen schaden dem Forum auch nicht.

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Hat die Daimler AG auch angekündigt, alle Mitarbeiter mit einem befristeten Arbeitsverhältnis dürfen ihre Papiere holen.
Sorry, aber auch das Beispiel ist m.E. vollkommen ungeeignet.
Ferner dürfte jedem klar sein, dass "der Gutschein" nicht die Branche insgesamt "retten", sie würden nur helfen, die Liquidität ad hoc besser steuern zu können.Najaaaa, erstens sind Kündigungen und das auslaufen lassen von befristeten Verträgen immernoch zwei Paar Schuhe und zweitens habe ich nicht behauptet, dass das Verhalten von vielen anderen Firmen oder Konzernen in dieser Krise vorbildlich ist. Ganz im Gegenteil sehen wir gerade einige sehr verwerfliche Mitnahmeeffekte, die bereits bestandene Probleme verschleiern.
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@Wülfi71:
Keine Angst, Du redest nicht gegen eine Wand, es sind hier einfach nur nicht alle Deiner Meinung.
Nur zwei Gedanken von mir:
Gerade am Beispiel Lufthansa kann man doch prima erkennen, dass auch die von vielen Reiseveranstaltern/Airlines aus welchen Gründen auch immer verzögerte oder abgelehnte Auszahlung von Kundengeldern gerade nicht davor schützt, in die Insolvenz zu gehen. Wie Du schon selbst verlinkt hast spielen sie gerade selbst mit dem Gedanken, sich in die Insolvenz zu retten und sich dann vielleicht zusätzlich auch noch mit Steuergeldern retten zu lassen.
Und zum Thema Gutscheine frage ich mich immer wieder, wie sich wohl die Reisekonzerne verhalten hätten/würden, wenn ein Kunde wegen einer unverschuldeten Notlage nicht zahlungsfähig wäre. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie sich mit einem Versprechen auf Zahlung und Reisewiederholung im nächsten Jahr erfreut zurücklehnen würden. Sie würden vielmehr ihre Inkassofirmen und Juristen loshetzen, auch, wenn sie den Kunden damit vielleicht selbst in die Insolvenz treiben würden. Insofern halte ich das Verhalten von Kunden, die gerne ihr Geld zurückhaben wollen und dies mit Nachdruck betreiben weder für falsch noch für moralisch vorwerfbar, wie es hier an manchen Stellen impliziert wird.
Positiv bleiben zumindest bei mir auch nach der Krise ohnehin die Firmen in Erinnerung, die diese Mätzchen gar nicht erst versucht haben (z.B. Bucher, Schauinsland, Spotgroup) und freue mich, bei meiner Reisebuchung auf diese Firmen gesetzt zu haben, mit denen ich schon in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht hatte und die mich auch in diesen Kriesenzeiten nicht enttäuscht haben.
@miwu sagte:
Positiv bleiben zumindest bei mir auch nach der Krise ohnehin die Firmen in Erinnerung, die diese Mätzchen gar nicht erst versucht haben (z.B. Bucher, Schauinsland, Spotgroup) und freue mich, bei meiner Reisebuchung auf diese Firmen gesetzt zu haben, mit denen ich schon in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht hatte und die mich auch in diesen Kriesenzeiten nicht enttäuscht haben.
Das ist ja schön, dass es auch bei Schauinsland und Spotgroup geklappt hat.
Hörtest dich Anfang des Monats bezügl. der RV ja nicht so positiv an. War's nicht so, dass die Rückzahlung auf sich warten ließ ?
Da muss man halt einfach nur Geduld haben... -
Es geht hier aber nicht um persönliche Umstände sondern um eine ausgewachsene Katastrophe.
Und auch nicht um die Lieblingspommesbude sondern um Unternehmen, die durch den Stillstand Unsummen verlieren und zero € erwirtschaften können.@olicheck
Kleiner Tipp: Die Däumel wurden nicht zufällig abgeschafft! Sonst schaffst du´s ja auch recht gute Substanz beitzutragen. -
Bei der LH sind das genauso befristete Arbeitsverhältnisse, DominikKS.
Und natürlich muss man auch beim Personal eingreifen im Falle einer Sanierung.
Die LH beschäftigt um die 135k Mitarbeiter, 10k sind demnach etwa 7,4%.
Wenn das Gasthaus Mainblick 3 von 6 Mitarbeitern entlässt sind wir bei 50%.
