Reisen & Klimaschutz ist hier die Frage?
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Bekannter Forentroll Gesperrt
Verstehst du auch, was du da schreibst? Wo hast du das denn so rauskopiert?
Hier mal meine Gegendarstellung. Einfach mal eine Stunde Zeit nehmen.
https://www.youtube.com/watch?v=jdQiSWY1GWo&feature=share
Kurz zum Treibhaus: Ab ca 45:00
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Verstehst du auch, was du da schreibst? Wo hast du das denn so rauskopiert?
Hier mal meine Gegendarstellung. Einfach mal eine Stunde Zeit nehmen.
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Man stelle sich vor: alles selbst formuliert. Und sicher: "Youtube ist ganz bestimmt die beste aller Universitäten". Dass man in diesem Portal auch "Beweise" für Chemtrails, Reptiloiden und die Flache Erde findet, stört hoffentlich nicht weiter. Entschuldigung, aber ich habe mich selbst zu einem gewissen Niveau verpflichtet *lg*
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Man stelle sich vor: alles selbst formuliert. Und sicher: "Youtube ist ganz bestimmt die beste aller Universitäten". Dass man in diesem Portal auch "Beweise" für Chemtrails, Reptiloiden und die Flache Erde findet, stört hoffentlich nicht weiter. Entschuldigung, aber ich habe mich selbst zu einem gewissen Niveau verpflichtet *lg*
Ich lieb Totschlagsargumente ...
Bitte einfach eine Auflistung der Beweise für den Klimawandel durch CO² hier anhängen und schon bist du der Held

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Ich lieb Totschlagsargumente ...
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Nur dass das hier überhaupt nicht das Thema ist sondern nachhaltiges Reisen ... schade, funktioniert seriös scheinbar nicht! Und wer nicht mal den Unterschied zwischen "Wetter" und "Klima" kapiert disqualifiziert sich irgendwie selbst.
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Ich lieb Totschlagsargumente ...
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@ich-bin-2-tanks sagte:
Ich lieb Totschlagsargumente ...
Bitte einfach eine Auflistung der Beweise für den Klimawandel durch CO² hier anhängen und schon bist du der Held

Wenn ich verspreche, dass mit 95% Wahrscheinlichkeit das Flugzeug abstürzen wird, dann steigt der "Tank" ein, ja?
Wir können uns kein Experiment leisten, dass komplett in die Hose geht oder haben SIE etwa eine Ersatzerde parat?
Ich nicht.Das Experiment zum Temperaturverhalten von Kohlendioxid kann jeder zu Haus durchführen. Man nehme: eine große Flasche mit Luft, eine zweite mit ebenfalls normaler Raumluft, jedoch mit einem erhöhten Anteil von CO2 - durch Backpulver oder Sprudelwasser gewonnen. Dann zwei gleich starke Lampen auf die Flaschen richten und warten. Temperatur mit jeweils einem in den Flaschen befindlichen Thermometer messen. Voilá. Die Flasche mit dem erhöhten Anteil CO2 erwärmt sich mehr. Aber da es bei Ihnen um Glauben geht und nicht Wissen, wäre es jetzt wohl an der Zeit, dass jemand diesen Thread schließt - es führt zu nichts. PS: mögen Sie ansonsten die blaue Farbe besonders gern?
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@ich-bin-2-tanks sagte:
Ich lieb Totschlagsargumente ...
Bitte einfach eine Auflistung der Beweise für den Klimawandel durch CO² hier anhängen und schon bist du der Held

Wenn ich verspreche, dass mit 95% Wahrscheinlichkeit das Flugzeug abstürzen wird, dann steigt der "Tank" ein, ja?
Wir können uns kein Experiment leisten, dass komplett in die Hose geht oder haben SIE etwa eine Ersatzerde parat?
Ich nicht.Das Experiment zum Temperaturverhalten von Kohlendioxid kann jeder zu Haus durchführen. Man nehme: eine große Flasche mit Luft, eine zweite mit ebenfalls normaler Raumluft, jedoch mit einem erhöhten Anteil von CO2 - durch Backpulver oder Sprudelwasser gewonnen. Dann zwei gleich starke Lampen auf die Flaschen richten und warten. Temperatur mit jeweils einem in den Flaschen befindlichen Thermometer messen. Voilá. Die Flasche mit dem erhöhten Anteil CO2 erwärmt sich mehr. Aber da es bei Ihnen um Glauben geht und nicht Wissen, wäre es jetzt wohl an der Zeit, dass jemand diesen Thread schließt - es führt zu nichts. PS: mögen Sie ansonsten die blaue Farbe besonders gern?
Da war er .... der kleine Hobbyforscher um die Ecke.
Komm, lass stecken.
PS Dein Leben ist begrenzt. Du kannst dir jedes Experiment erlauben, denn das Ergebnis wirst du nicht mehr erleben.
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Da war er .... der kleine Hobbyforscher um die Ecke.
Komm, lass stecken.
PS Dein Leben ist begrenzt. Du kannst dir jedes Experiment erlauben, denn das Ergebnis wirst du nicht mehr erleben.
Na, wie schön, dass das Dasein unserer Nachfahren uns so wundervoll egal sein kann, wie?
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Bekannter Forentroll Gesperrt
Es lebe die Dekadenz, die schon so manches Imperium und viele Hochkulturen dahingerafft hat. Deine Nachkommen werden in der Bedeutungslosigkeit versinken und sich mit Greta paaren ...
Die Welt dreht sich immer weiter ... dann eben wieder mit 1 - 2 Milliarden Menschen oder nur noch Millionen. Und?
CO² ist sowas von Wertvoll, um die Pflanzenproduktion zu ermöglichen. Afrika verdoppelt sich gerade, da ist doch der höhere CO² Gehalt der Luft gerade richtig. Forscher arbeiten an Algen und Plankton zur Ernährung der überbevölkerten Welt ... auch da ist CO² höchstwillkommen.
Dazu dann noch die höheren Temperaturen für's Wachstum ... so einfach ist das alles.Und wenn es doch schief geht? Tja, dann gucken wir mal, was die Evolution sonst noch so auf Lager hat. Da wird sich was finden.
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Als Threaderöffner melde ich mich noch einmal zu Wort. In verschiedenen HC-Foren habe ich schon Tipps abgegeben und mich als Traveller geoutet, der unseren (noch) schönen Planeten bis in die hintersten Winkel auf eigene Faust bereist, als Zugfan schon tausende von Kilometern mit der Bahn zurückgelegt hat, sei es auf dem Schienenweg von Bern (CH) nach Hongkong, quer durch die USA oder etwas abenteuerlich mit einer Andenbahn. Zugegeben, nicht aus Umweltgründen, sondern weil es Spass macht und für mich immer „Der Weg“ das Ziel ist.
Das nicht ganz unwesentliche Problem ist nur, Fliegen ist heute wesentlich billiger. Da stimmt etwas nicht! Kürzlich sagte ein Teilnehmer in einer illustren Stammtischrunde:
„Es nützt nichts, die Flugpreise „ein paar Fränkli“ zu erhöhen -- wenn schon, müsste man diese verzehnfachen!“
So sehe ich das auch. Meine erste Flugreise im Jahre des Herrn 1961 von Zürich/Kloten nach Caracas/Maiquetia in Venezuela, kostete 4‘500 „Fränkli“ für einen „Einfach-Flug“! Ein stolzer, aber gerechter Preis. Zum Glück bezahlt von meinem Arbeitgeber aus heimischen Gefilden. Im Laufe der folgenden Jahre genoss ich das Privileg, unsere Kugel mehrmals pro Jahr geschäftlich zu bereisen und Freizeit & Ferien an damals von Touristen noch nicht überlaufenen Traumdestinationen zu verbringen. Wehmütig und zugegeben etwas egoistisch denke ich an diese goldenen Zeiten zurück, in denen Fernreisen mit dem Flieger nur für eine kleine Elite möglich war.
Obwohl ich weder Mitglied der grünen noch einer anderen Partei von links bis rechts bin, war für mich das Klimaproblem schon vor fünf Jahrzehnten kein Fremdwort. Als junger Projektingenieur erlebte ich hautnah wie Urwälder in Lateinamerika gerodet, Stauseen erstellt, die indigene Bevölkerung brutal vertrieben, Bauern in den Llanos (Savannen) enteignet, damit Kraftwerke für den industriellen Aufbau erstellt werden konnten. Mit allen bekannten negativen Folgeerscheinungen für die Umwelt und warnenden Stimmen von Wissenschaftlern aus aller Welt. Geld regiert nun mal die Welt. Das war damals so, das ist heute so und das wird auch morgen so sein. Immer mehr Flugzeuge werden gebaut und Jahr für Jahr stechen neue Liner mit mehreren tausend Passagieren an Bord zu „Schnäppchen“ Preisen in See. Man kann das verwerflich finden, aber ich habe ein gewisses Verständnis dafür, dass heute auch Kassiererinnen von Grossverteilern und Hilfskräfte es sich leisten können, Ferien an exotischen Destinationen dank „Schnäppchen“ Flug & Hotelpreisen zu verbringen. Das ist das positive und gut so!
Abschliessend nur noch dies: „Ich will, dass ihr in Panik ausbrecht!“ wünschte uns kürzlich ein aufgestelltes Mädchen aus dem hohen Norden in einem emotionalen Apell, ungefiltert aus dem WEF in Davos. Chapeau kleines Mädchen! Und ich breche in Panik aus, allerdings wenn ich realisiere, wie nicht wenige der heute, ach so umweltbewussten Kids, unterstützt von Eltern, Grosseltern und Politikern aus Eigennutz -- nach einem Mac Donald & Co Besuch den Abfall auf der Strasse entsorgen, an Openairfestivals Müllhalden hinterlassen und bis zum geht nicht mehr das in der Herstellung und Entsorgung viel Energie und CO2 schluckende Smartphone benutzen!
Pesche
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Moin zusammen,
Freiwillige Selbstbeschränkung wird nicht ausreichen, wenn wir unsere einzige Heimat, einen kleinen Planeten namens Erde, retten wollen oder besser gesagt: unsere Lebensgrundlagen auf diesem Planeten bewahren. Dass der Planet ohne uns prima zurecht käme, hat er in mehreren Milliarden Jahren bereits bewiesen. Gerade wir Plastikmüll-Europameister sind hervorragend geübt in Gewissensberuhigung. Wer von uns kennt nicht diese Mechanismen? "Ich trenne meinen Müll, lasse öfter mal am Wochenende den Wagen stehe, aber auf den bin ich ja angewiesen, weil der ÖPNV locker 30 Minuten länger bräuchte, und wer weiß, was alles im Leitungswasser ist, deswegen muss ich ja die Einwegplastikflaschen nach Haus fahren mit meinem SUV, denn der ist ja auch viel sicherer als so ein kleines Auto, gerade heutzutage und mit Kleinkind sowieso..." Die Litanei der Ausreden könnte man endlos fortsetzen.
Die Einwohner von Barcelona demonstrieren inzwischen mit Transparenten, auf denen steht "Tourist go home", Bergen beschränkt die Zahl der Passagiere vom Schiffen bzw. die Zahl der Kreuzfahrtschiffe, Amsterdam hat als erste Metropolregion weltweit das Citymarketing eingestellt: man ist froh über jeden der nicht kommt. Dublin, Venedig oder Tallinn - die traditionelle Handelsstruktur ist bereits in großem Umfang zerstört: Souvenirshops, Kebabläden, Hotels und Airbnb bestimmen das Stadtbild, der Platz für Einwohner schrumpft dramatisch. Das "authentische Feeling" dieser Touristikziele ist längst verloren gegangen.
Mit den Reisen ist es genau dasselbe. Alle tun es doch, die Flüge und Reisen kann ich kaufen, also muss es doch OK sein, sonst würde doch so etwas gar nicht angeboten, oder? Und wieso soll ich auf irgend etwas verzichten, wenn mein Nachbar gefühlt 20x im Jahr eine Flugreise macht und ein größeres Haus hat und mehrere noch größere Autos? Und das neueste Smartphone hat er auch immer.
Wer gerade jetzt kurz vor Ostern nach Barcelona schaut, nach Mallorca, nach Lissabon und Porto (was vor ein paar Jahren noch als "Geheimtipp" galt, nach Bergen und Oslo, nach Amsterdam und Berlin, der versteht den Begriff "Übertourismus" schon durch dessen unübersehbare Präsenz in Form extremer Menschenmassen. Und die Reisewelle ebbt nicht ab oder stagniert zumindest, sie wächst weiter: Fraport, der Betreiber des Frankfurter Flughafens, steigerte die Passagierzahlen von 2017 auf 2018 um 7,5 Prozent! Global nahm die Passagierzahl um 6,1% im gleichen Zeitraum zu. Können diese Wachstumsraten in irgendeiner Form "nachhaltig" sein? Ich denke, dass wir alle uns einig sind: es ist nicht der Fall - es KANN gar nicht nachhaltig sein, denn der Planet, seine Biosphäre, seine Ökosysteme sind für solche Belastungen nicht ausgelegt?
Wie kommen wir raus auf der Spirale der Übernutzung? Vermutlich gibt es nur die Lösung der massiven Verzichts, und da dieser höchstwahrscheinlich nicht auf freiwilliger Basis von Statten gehen wird, werden wir über kurz oder lang vom Verzicht gezwungen werden. Entweder durch einen nationalen, europäischen oder gar globalen Konsens oder - was ich leider für wahrscheinlicher halte - durch Mutter Natur selbst, die uns mit brutaler Gewalt zeigt, dass sie unser Fehlverhalten nicht länger duldet. Wenn schon in simplen Wirtschaftsfragen, Zöllen, bei Klimaschutz, Migration oder so einfachen Dingen wir Lebensmittelkennzeichnung kein Konsens zu erzielen ist, wie soll es gelingen, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung zu erzielen?
Alle Parameter, die unsere Übernutzung belegen, zeigen weiter in die ungünstige Richtung: CO2- und Methan-Ausstoß weiter steigend, ebenso Ressourcenverbrauch, Flächenversiegelung, Waldrodung, Artensterben, Sortenverarmung bei Agrarpflanzen. Wir scheinen wir die Lemminge auf einen Abrgund zuzutrotten, wohl wissend was uns bevorsteht, denn wir sind seit 1972 gewarnt (Club of Rome "Die Grenzen des Wachstums"), aber wir ignorieren immer noch die deutlicher werdenden Warnzeichen. "Ach, komm... zwei mal Teneriffa im Jahr, einmal New York zum Shoppen, das muss doch drin sein, das haben wir uns verdient, schließlich arbeiten wir hart dafür." In New York kennen wir bereits den U-Bahn-Plan auswendig, aber die Eifel oder das Siebengebirge haben wir nur im Fernsehen bestaunt. Was sollen denn die Freunde sagen, wenn wir denen beichten, dass wir im Harz urlauben gehen? Unser sozialer Status wäre gefährdet!
Besteht ein Grund zur Hoffnung? Gar zum Optimismus? "Fridays For Future" ist ein Hoffnungsschimmer, mehr nicht. Ich wette, dass wir auch 2019 wieder Passagierrekorde "feiern" werden. Die wenigen, die ihr Verhalten ändern, werden überkompensiert von all denen, die das Reisen inzwischen neu für sich entdecken. Indien und China haben noch Milliardenpotenzial, und alles sieht danach aus, dass diese Bevölkerungen es uns gleich tun werden. Wenn das geschieht, ist unser Schicksal besiegelt.
Ich habe inzwischen keine Lust mehr auf Reisen. Die letzte brach ich vorzeitig ab, andere habe ich storniert. Mein Fahrrad ist entmottet, die Reifen aufgepumpt. Ab morgen kommt der Frühsommer. Ich radle mit fit und bewege mich damit klimaneutral. Fühlt sich gut an, und an Sicherheitskontrollen muss ich auch nicht Schlange stehen *freu*
PS: Potzblitz - so ein Beitrag in einem Reiseforum. Muss ich nun damit rechnen des Hochverrats bezichtigt zu werden? *lg*
@tancarino sagte:
"Ich trenne meinen Müll, lasse öfter mal am Wochenende den Wagen stehe, aber auf den bin ich ja angewiesen, weil der ÖPNV locker 30 Minuten länger bräuchte, (...)" Die Litanei der Ausreden könnte man endlos fortsetzen.
Was heißt Ausreden?
Wie bereits geschrieben, gehöre auch ich zu den Menschen, die mit dem Auto statt mit dem Zug zur Arbeit fahren. Und es wären eben nicht mal schlappe 30 Minuten mehr, sondern ungefähr doppelt so lang (sprich ca. 4 statt 2 Stunden). Und die Autobahn ist morgens voll, ich werde also nicht die Einzige sein...
Und daran wird sich auch nichts ändern, solange der ÖPNV nicht deutlich verbessert wird (gilt übrigens auch für den Güterverkehr hier in Deutschland).
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warum wirfst du alle „Kids“ in einen Topf? Diese Denkweise kommt wohl auch vom Stammtisch...

@malini sagte:
warum wirfst du alle „Kids“ in einen Topf? Diese Denkweise kommt wohl auch vom Stammtisch...

Hat er nicht !!
siehe hier:
Und ich breche in Panik aus, allerdings wenn ich realisiere, wie nicht wenige der heute, ach so umweltbewussten Kids, unterstützt von Eltern, Grosseltern und Politikern aus Eigennutz -- nach einem Mac Donald & Co Besuch den Abfall auf der Strasse entsorgen, an Openairfestivals Müllhalden hinterlassen und bis zum geht nicht mehr das in der Herstellung und Entsorgung viel Energie und CO2 schluckende Smartphone benutzen! -
Ich schrieb „dazu“ – heißt soviel wie „zu diesem Thema“, fugimaxi.
Wie viele der jungen Menschen, die sich aktiv für‘s Klima einsetzen, sind‘s denn nun, die anschließend zu McDoof gehen und ihren Müll rumschmeißen?
Warum außerdem regt sich jemand, der längst im Rentenalter ist und sicherlich keine kleinen Fußabdrücke hinterlassen hat, eigentlich über die „Kids“ auf? Die eigenen unzähligen Flugreisen sind okay, aber der Müll anderer nicht?
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Hallo,
ich verstehe nicht, warum die sonst so strikten Mods hier im Forum diesen Thread nicht einfach zumachen.
Wir sind hier ein Reiseforum und kein Klimaschutzforum!!!
Außerdem schreit der Thread förmlich danach sämtliche Gutmenschen,Stänkerer und Trolle anzuziehen und der Streit ist vorprogrammiert!!
Also liebe HC Mods ....spart uns und euch den Ärger und macht den Thread zu !!!!Gruß
MrStorm -
Ich habe es Dir nicht verboten, zu antworten, oder ?
Leider war Deine Antwort wieder kein Beitrag zum Thema.
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Ist es wirklich nötig, den Unterschied zwischen Wetter und Klima zu diskutieren? Das Klima ist das über 30 Jahre gemittelte Wetter und dass wir eine Temperaturerhöhung verzeichnen, die sich mit allen anderen Einflüssen wie Sonnenaktivität nicht erklären lässt, steht außer Frage. Nahezu alle seriösen Klimatologen der Welt - weit über 95% - halten die Einbringung von Kohlenstoff in die Atmosphäre durch den Menschen für die Hauptursache Nummer Eins. Rekord-Eisverluste, Rekord-Anstiege des Meeresspiegels und immer extreme Sommer in Folge lassen nur einen Schluss zu: wir haben es vermasselt.
Mit einer Geschwindigkeit 1 Million mal höher als alle natürlichen Prozesse blasen wir den Kohlenstoff in die Atmosphäre. Seit Beginn der industriellen Revolution hat sich der CO2-Gehalt von 280 auf aktuell 410 ppm erhöht. Und ja, diese winzigen Spuren reichen aus, um einen großen Unterschied zu machen. Hätten wir gar keine drei- und mehratomige Spurengase, gäbe es gar keinen Treibhauseffekt und wir säßen bei -15°C hier herum bzw. Menschen gäbe es gar nicht. Was geschieht, wenn eine Atmosphäre zu viel an Treibhausgaben hat, sieht man an der Venus - ein Glutofen, und nicht nur weil sie näher an der Sonne ist.
Was das Temperaturverhaten des Kohlendioxids ist, hat man übrigens bereits im 19. jahrhundert durch Messungen herausgefunden. Es mag also nicht allzu kompliziert gewesen zu sein, und bis heute haben sich die CO2-Moleküle auch nicht dazu durchringen können, in Bezug auf IR-Strahlung etwas anders zu machen *lg*. Wenn man also behauptet, die Wissenschaft sei sich nicht einig, dann ist das schlichtweg falsch. 95% seriöse Wissenschaftler zu knapp 5%, die dazu noch immer gern auf den Gehaltslisten von Exxon, BP und Shell stehen, das sagt schon etwas aus, oder?
Jetzt fehlt nur noch die globale Verschwörung der Naturwissenschaft, welche allein die Mär vom menschengemachten Klimawandel erfand, um Forschungsgelder abzuzocken. Auch dieses ist ja immer wieder zu hören. Dabei braucht sich die Naturwissenschaft nicht zu sorgen - wir schaffen gerade so viele Probleme, dass ihnen die Forschungsgebiete nicht ausgehen werden. Wer all diese physikalischen Gesetzmäßigkeiten anzweifelt, müsste übrigens in der Folge auch die Quantenmechanik und die Erkenntnisse von Albert Einstein anzweifeln und konsequent sogleich Computer, Tablet und Smartphone wegwerfen - denn diese Dinge können dann ja ebenfalls gar nicht funktionieren und sind das Ergebnis einer Physiker-Verschwörung. Das hätte den entscheidenden Vorteil, dass man nicht immer wieder über Fakten diskutieren müsste, die unumstößlich sind ...
@tancarino sagte:
Seit Beginn der industriellen Revolution hat sich der CO2-Gehalt von 280 auf aktuell 410 ppm erhöht.
Falsch!
Der Kohlendioxidgehalt normalisiert sich langsam wieder.
In der Erdgeschichte hatten wir vor der Menschheit deutlich höhere Gehalte. Vor 50 Millionen Jahren 1.500 ppm. Paar Jahre davor sogar 6.000 ppm.Millionen Fliegen essen Schiete, Millionen können sich nicht irren. Soviel zu deiner 95%-Theorie.
