Schwanger in Ägypten???
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wir waren letzten Sommer unschwanger ab mit drei Kindern in einem 5*-Hotel in Ägypten. Bis auf die jüngste hatten alles massive gesundheitliche Probleme, ich hatte bei unserem 9-jährigen Sohn schon Bedenken ob ein normaler Heimflug für ihn überhaupt in Frage kommt. Der Apotheker hat mein Englisch prima verstanden und mir die Medikamente die vielleicht 1-2 Euro für eine Ägypter kosten für 60 Euro verkauft. Geholfen haben sie nichts, erholt haben wir uns erst nach 1-2 Wochen zu Hause wieder.
Für uns ein einmaliger Urlaub, uns gefällt es sehr gut in dt. oder österreichischen Familienhotels mit Schwimmbad, tollen Spielplätzen und Ausflugsmöglichkeiten, da bekommt man auch AI, super Betreuung und in einer SS ist man bestens versorgt, falls mal etwas sein sollte.
LG
Lima -
Er soll vermutlich zu der Interpretation veranlassen, das aufgrund des "Übergriffs von Pharao's Rache" auf eine Familie ein "Schwangerschaftsaufenthalt" in diesem "dreckigen, unzivilisierte" sarkasmus-modus aus Land völlig unmöglich ist

Dergestalt "rennen" hier noch mehr rum

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Nein !
DAS wollte @Limba damit sagen ?
Na, dann sollte er / sie tatsächlich und wie auch geschrieben in Dt. oder Österreich in Familienhotels urlauben. In den Pools ist das Wasser ja auch immer so schön "blau-türkis"...OK, bin schon weg...

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@ Kourion und Holginho - ich denke mal hier herrscht freie Meinungsäusserung - oder?
Auch wenn man sich kritisch äussert - oder?
Und eine gewisse Netiquette darf man auch hier erwarten - oder?
Dreckig und unzivilisiert sind nicht meine Worte und würde ich in diesem Zusammenhang auch nie benutzen. Ebenso habe ich nicht geschrieben, daß es völlig unmöglich ist einen erholsamen Aufenthalt als Schwangere dort zu erleben.
Ich habe von meinen persönlichen und individuellen Erfahrungen gesprochen, wie es interpretiert wird, liegt im Auge des Lesers.
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Ich kann leider nicht nachvollziehen, warum Ihr nun alle auf Limba herumhackt. Die wenigsten die Steffi hier geantwortet haben können wohl auf eigene Erfahrungen als Schwangere in Ägypten zurückgreifen. Nefe mal ausgenommen.
M.E. wollte Limba nur zum Ausdruck bringen, dass es zu gesundheitlichen Problemen in Ägypten kommen kann, sie deshalb auf den Durchfallthread zu verweisen macht doch keinen Sinn. Jeder sollte doch seine Meinung zum Thema schreiben können.
Bin gespannt wie Steffi sich entscheidet.

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da ich 3x schwanger war weiss ich noch durchaus um diesen speziellen Zustand.
Schreiben denn auch alle, die nicht gerade akut an Durchfall leiden am Thema vorbei wenn sie im erwähnten Thread schreiben?
Es ist es nicht wert, weiter drauf einzugehen, aber es kann nicht sein, daß man hier gleich ins lächerliche gezogen wird.
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Bedauerlicherweise ist aber fast nur Nefes Beitrag eine echte Hilfe. :?
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Morgen zusammen,
melde mich dann auch mal wieder zurück ...
Also, Steffi, du wirfst eigentlich ein spannendes Thema auf ... Vor allem, weil es sehr viel mit Ansichten und zum Teil auch mit rationalen Entscheidungen zu tun hat ... Und na ja, eigentlich sollten letztere in einer Schwangerschaft den Vorrang haben ...
Lass es mich deshalb so formulieren ... Wenn man schon als werdende Mutter in ein Land reist, dann sollte man einfach die Risiken, die dabei anfallen, im Auge behalten.
Sicherlich ist Ägypten ein Land mit einer adäquaten medizinischen Grundvorsorgung für die Besucher. In den Touristenresorts gibt es modern eingerichtete Krankenhäuser mit entsprechendem Personal, zudem haben viele der ansäßigen Ärzte europäische Studienhintergründe. Das ist die nette Seite der Medaille ...
Andererseits - Ägypten ist nicht Europa, was die medizinische Notfallversorgung angeht ... Wer anderes behauptet, hat, glaube ich, noch nicht so recht die Realitäten erlebt. Da ist eben nicht mal so binnen 20 Minuten der Krankenwagen vor der Türe.
Ich erinner mich an einen Fall in Ägypten, wo es 36 Minuten brauchte, bis der Notarzt aus dem 3 Kilometer entfernten Hospital in El Gouna anrückte. Mein Respekt heute noch an den Arzt und die beiden Krankenschwestern, die die Frau die ganz Zeit lang bei einer glühenden Hitze reanimierten ...
Auch so können eben Urlaube mal ablaufen ... Sicher - die Chance ist klein, es kann jeden Treffen, mich als 40-jährigen, die 80-jährige Frau, das kleine Kind ... Aber ich finde es ehrt eine werdende Mutter eben, wenn sie in der Schwangerschaft mitdenkt (Was du ja ohne zweifel tust, wie du mit deiner Frage in diesem Thread einfach beweist)
In diesem Sinne - Cheers
und schönes Wochenende ...
Thorsten -
Hallo Thorsten,
vielen Dank für Deinen Beitrag, sehr nett geschrieben.
Ich denke, wir sind uns darüber einig, dass jede Reise ein gewisses Risiko birgt. Schwanger sicherlich eine andere Art des Risikos. Dessen bin ich mir sehr wohl bewusst. Wir haben uns 2010 gegen Ägypten entschieden (also, als ich mit unserem Sohn schwanger war), weil uns viele empfohlen haben, in die Türkei zu reisen, da es dort viele gute Privatkliniken gäbe, die mir im Notfall sicherlich gut helfen würden. Das hat uns damals eine gewisse Sicherheit vermittelt, gebraucht habe ich damals niemanden, es ging mir blendend. Als wir dann letztes Jahr überlegt haben, wo wir mit unserem Anderthalbjährigen hinreisen, war die Wahl auch schnell auf die Türkei gefallen, schließlich: Wenn man es mir zwei Jahre zuvor empfohlen hat, warum sollte es mit Kind nun nicht klappen?! Und wir wurden dann eben eines Besseren belehrt - leider.
Unterm Strich zeigt mir das, dass überall etwas passieren kann und man eben vorab nur möglichst schauen kann, gewisse Basics abzuklären. Ob dann im Fall der Fälle alles klappt oder nicht, weiß man nicht. Aber: Es wird ja auch nicht jeder da krank. Ich war wie gesagt in Ägypten noch nicht krank, mein Mann hingegen schon. Dabei ist er eigentlich grundsätzlich derjenige, der nicht so schnell krank wird. Aber da hat es ihn voll erwischt.
Was die Schwangerschaft als solches betrifft, habe ich eigentlich weniger Sorgen. Ich werde so um die 24. Woche herum sein, wie 2010 eben auch, und das ist ja eigentlich die Zeit, in der es Schwangeren gut geht, wo noch keine Wehen drohen usw. Zumal ich eben bislang mit der Schwangerschaft keine Probleme habe.
Ich sehe eher ein Problem darin, dass das Immunsystem bei Schwangeren ja nicht immer so gut ist (ich hatte jetzt beispielsweise eine Lungenentzündung und habe sonst mit sowas nie Probleme) und wenn ich mir dann doch was einfange - speziell Pharaos Rache - dann brauche ich eventuell Medikamente. Und da kann ich eben ja doch nicht einfach alles nehmen, was man mir da so vielleicht hinlegt. Das ist so der Punkt, der mir am meisten Sorgen macht. Allerdings hat mir Nefe hier dann schon den Tipp gegeben, dass ich dann wohl am einfachsten in eine Klinik mit Gynäkologie fahre und mich dort behandeln lassen würde - wenn es eben so weit käme. Das erscheint mir irgendwo logisch. Zumindest hoffe ich mal, dass die Ärzte da solche Dinge eben bei der Medikamentierung beachten. Ich bin nämlich leider noch nicht hinter gekommen, ob es für die in Ägypten gern verschriebenen Medikamente eben Äquivalente in Deutschland gibt, die ich dann mal mit meinem Gyn besprechen könnte.
So, das ist jetzt der Stand der Dinge...
Steffi
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...die Wirkstoffe der Medikamente sind auch in Deutschland bekannt und zum Teil eben verboten. Das sollte man beachten bzw. einen nachdenklich machen. Das leichte Mittel (Antinal) gibt es unter dem Namen Pentofuryl in Deutschland. Angaben zum Wirkstoff/Wechselwirkung und Einnahme während Schwangerschaft/Stillzeit wurde im übrigen bereits im bestehenden Thread dazu im Forum Medizin & Gesundheit aufgelistet...

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curiosus,
aber wie heißen denn nun die Medikamente aus Deutschland, die dann einsetzbar wären? Wie die ägyptischen Dinger heißen und aus was sie bestehen, weiß ich ja. Ich suche aber nun nach etwas, was ich dort ggf. nehmen kann und wirkt oder mir aus Deutschland mitnehmen kann und wirkt.
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Großartige Hilfe...
Im Übrigen, nimm es mir nicht übel, aber Du hast eine seltsame Art mit den Usern hier zu kommunizieren. Da empfinde ich den Text Thorstens, der mich gestern hier ja angesprochen und auf den ich geantwortet habe beispielsweise als a) wesentlich hilfreicher und b) wesentlich freundlicher.
Wie gesagt, nimm es mir nicht übel, aber denk vielleicht mal drüber nach.
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Ursprünglich wollte ich von curiosus gar nichts, sondern habe auf den User vor mir, der mich angesprochen hat geantwortet. Aber da bekommt man dann ja gleich eine Belehrung hinterher. Darum geht es mir.
Ich wollte mich einfach mit dem anderen User austauschen. Mehr nicht.
Und was das Medikament betrifft: Mir ist bewusst, dass ich das Medikament bzw. die beiden nicht einnehmen darf. Habe ich doch geschrieben. Ich suche aber nun nach einem Medikament, das ähnlich ist bzw. ähnlich wirksam ist und ich einnehmen darf. Und da kriege ich immer nur zu hören "die deutschen Medikamente wirken in Ägypten nicht". Und mich nur auf Kohletabletten, Perenterol verlassen, kann es schlussendlich nicht sein, wenn andererseits wohl doch Antibiotika notwendig sind, um es im schlimmsten Fall in den Griff zu bekommen.
Um es anschaulich zu machen: Ich habe derzeit beispielsweise eine Lüngenentzündung. Die bekomme ich auch nicht mit Tee und frischer Luft weg. Ein normaler Allgemeinarzt wird aber trotzdem nichts verordnen mit Verweis auf die Schwangerschaft. Gehe ich zum Gyn bekomme ich sehr wohl starke Medikamente - eben welche, die ich einnehmen darf. Es ist also mitnichten so, dass man nichts einnehmen darf, es gibt auch starke Antibiotika, die man schwanger einnehmen darf, wenn es von Nöten ist. Dass die Wirkstoffe der beiden ägyptischen Medikamente zumindest umstritten, teilweise sogar verboten sind, ist mir hinlänglich bekannt, dass ich diese nicht einnehmen sollte, auch. Beantwortet aber eben allen Schwangeren nicht die Frage, ob man nun einfach ein Antibiotikum von hier mitnehmen kann bzw. welches im besten Fall.
Übrigens eine Frage, die noch zwei Schwangere hier beschäftigt, die aber nur lesen und nicht mitdiskutieren.