Explosionen in London
-
Hallo zusammen,
Ich hab in Nachrichten von diesen Explosionen in London gehört.
Schrecklich!!!Ich hab auf Chemies Seite über Bulgarien folgendes gelesen,dass ich hier hinein kopiert habe:
Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen in Bulgarien nach Londoner AnschlägeIn Bulgarien wurden erhöhte Sicherheitsmaßnahmen auf den Flugplätzen und den Meeres- und Flusshäfen des Landes getroffen. Angeordnet wurde die Sicherheitsstufe "Drei", die bei möglichen Anschlägen oder feindseligen Aktionen auf dem Territorium Bulgariens erklärt wird.Was heisst das genau?Muss ich mir im Urlaub sorgen machen,dass etwas passieren könnte,oder was???Kann mir mal jemand dies etwas präziser erklären? Vielen Dank Maja -
Hallo Maja,
ein klein wenig muss ich Salvamor schon widersprechen. Bulgarien hat Soldaten im Irak, ist also wahrscheinlich etwas gefährdeter als andere Länder. Aber sicher ist man wirklich nirgends. Und man sollte wegen der Teroristen sein Leben auch nicht ändern, sonst würden die ja gewinnen.
Gruß
Bulgarienfan
-
Maja,
da gebe ich Bulgarienfan Recht. Der Terror darf nicht über unser Leben bestimmen! Als im März 03 der Irak-Krieg begann, hatten wir bereits Türkei gebucht. Unser Veranstalter bot kostenloses Stornieren an. Wir haben nicht storniert, denn der Großteil der türkischen Bevölkerung hatte selbst Angst und will mit diesem Terror auch nichts zu tun haben, da muss ich Bulgarienfan wieder ein bißchen widersprechen. Nicht alle Moslems sind Attentäter und eins wollte ich schon lange mal loswerden: die meisten Türken, die hier bei uns leben sind in keinster Weise vergleichbar, mit den Türken, die in ihrem eigenen Land leben und schon immer dort gelebt haben! Nach 3 Türkei-Urlauben und einem Mitarbeiterstab von ca. 45% Türken in dem Einkaufscenter, in dem ich arbeite, kann ich die Unterschiede gut beurteilen. -
@ ungeschminkt
Alles, was Recht ist! Bulgarienfan hat nie irgendwo behauptet, daß alle Moslems Attentäter sind!
Daß Türken in Deutschland im Schnitt eine andere Klientel darstellen als gut ausgebildete Türken, die im eigenen Land ihr Auskommen finden, weiß jeder, der schon mal in der Türkei war.
Ich beuge schon mal vor. Für alle, die jetzt am liebsten schreiben würden "Es gibt aber auch gut ausgebildete Türken in Deutschland und schlecht oder gar nicht ausgebildete Türken in der Türkei, sage ich: Ja, Ihr habt recht! Es geht aber hier um den Durchschnitt! -
-
Jetzt mach Dir mal keine Sorgen. Nach den Anschlägen in London galt auch für die Metro in Berlin Alarmstufe gelb. In osteuropäischen Ländern bist Du gut aufgehoben, zumal die dortigen Behörden mit anderen Mitteln gegen Terrorismus vorgehen als im Westen. Und das wissen diese "Gotteskrieger" sehr genau.
-
@salvamor41 - zu Deiner Antwort an ungeschminkt möchte ich nun doch auch noch ein Statement abgeben. Denn ich denke, so weit daneben liebt ungeschminkt nicht mit ihrer Aussage Bulgarienfan betreffend.
Er schreibt nämlich wortwörtlich "Und dann geht es auch um die
Kriegsgegner im Inland. Hier leben viele "friedliche Moslems". Aber auf
welcher Seite stehen sie wirklich? Warum sind die Hassprediger in
Deutschland nicht isoliert? Bei Anschlägen kommen dann
Lippenbekenntnisse. Aber sonst?"Wenn ich das so lese, muss ich schon auch sagen, dass er hier meiner Meinung nach sehr klar zum Ausdruck bringt, was er von den Moslems haltet - nämlich nicht so sehr viel! Mit dieser Aussage die Lippenbekenntnisse betreffend unterstellt der den in Anführungs- zeichen gesetzten friedlichen Moslems schlicht und einfach, dass sie das Ganze im Grunde genommen gutheissen.
Vielleicht hat er's andersrum gemeint - für viele (z.b.ungeschminkt und mich) kommts halt so wie wirs erwähnt haben rüber. Sorry..!!
-
Bulgarienfan schrieb:
"Von Frankreich habe ich gehört, das resolut gegen die Hassprediger vorgegangen wird. Sie werden rigoros ausgewiesen. Und die Moscheen werden kontrolliert. Ob das alles stimmt, weiß ich nicht. Es würde mich aber freuen."
Du darfst Dich freuen. In den letzten zwei Jahren wurden zwei Dutzend Imame ausgewiesen. Vom Hörensagen weiss man, dass Koranschulen und Gebetsräume permament vom Geheimdienst überwacht werden.
-
@ Bulgarienfan
Deinen Beitrag vom 09.07.05 habe ich mehrmals durchlesen müssen, weil er so umfangreich, gleichermaßen aber auch gut recherchiert und formuliert ist. Einigen Deiner Thesen kann ich unumwunden zustimmen, anderen bedingt, anderen wiederum nicht.
Deiner Einschätzung, daß wir sehr genau aufpassen müssen, wen wir ins Land lassen, stimme ich mit Ausrufezeichen zu. Da ist in der Vergangenheit sehr geschludert worden, erst nach 9/11 war man sensibilisiert genug, genauer hinzusehen. Die Restriktionen sollten nicht nicht nur für Moslems gelten, wenngleich dort besonders, sondern allgemein. Wenn man beobachtet, welche Sorte von Osteuropäern sich beispielsweise hier rumtreibt, muß man schon auch da die Frage stellen: Wie kann man solche Leute ins Land lassen?
Deiner Festellung, daß sich Türken besonders schwer integrieren lassen, weil sich viele schlicht weigern, die deutsche Sprache zu lernen und sich auch gesellschaftlich nicht anpassen wollen, stimme ich von der Sache her auch zu. Die Integrationsprobleme beruhen auch in erster Linie auf den unterschiedlichen Religionszugehörigkeiten. Man muß allerdings sagen, daß es diese von Dir beklagten Parallelgesellschaften nicht nur in Deutschland, sondern auch sehr ausgeprägt zum Beispiel in den USA und auch in England gibt. In den USA leben z. B., vornehmlich in den Chinesenvierteln, ganze Generationen von Chinesen, die nie auch nur ein einziges Wort Englisch gelernt und gesprochen haben. Jeder, der mal in NYC mit dem Taxi gefahren ist, hat erleben können, daß nicht einmal alle indischen oder chinesischen Taxifahrer, also Leute mit intensiven Kundenkontakten, Englisch sprechen. Manche kommen sogar ohne ein einziges Wort aus! Der grund ist der immense kulturelle Unterschied der Kulturen im allgemeinen und besonders der Religionen. Die Tatsache, daß das so ist, wird in USA meist gerade mal zur Kenntnis genommen, aufregen tut sich kaum jemand darüber. Wir haben mit Amerikanern darüber gesprochen, sie sehen diese Einwanderer lediglich als bunte exotische Farbkleckse. Die mangelnde Integrationsbereitschaft der Türken wird immer wieder beklagt, ich glaube aber nicht, daß man dem größere Bedeutung zumessen sollte.
Ich stelle mir vor, Deutsche müßten aus wirtschaftlichen Gründen in die Türkei ziehen und man würde ihnen vorwerfen, die Sprache nicht lernen zu wollen und die türkischen Lebensgewohnheiten nicht annehmen zu wollen. Oh weia!Deinen Ausführungen zu dem Problemkreis Israel stimme ich insoweit zu, als Du sagst, daß damals große Fehler gemacht worden sind. Heute müssen alle Beteiligten mit den Gegebenheiten klar kommen. Weißt Du, ich sehe das ganz pragmatisch. Da kommt Dein Nachbar und behauptet, ein Teil des Landes, auf dem Du wohnst, hätte früher mal ihm gehört, und mit Hilfe von Gerichten nistet er sich tatsächlich bei Dir ein. Du und auch Deine Nachfahren werden das nie und nimmer akzeptieren und den Eindringling mit allen Mitteln vertreiben wollen. Ich weiß, der Vergleich hinkt deutlich, die Realitäten müssen viel differenzierter dargestellt werden. Ich möchte nur den Versuch einer Erklärung wagen, wenngleich es nicht gerade en vogue ist, Israel zu kritisieren, weil das gerne direkt mit Antisemitismus in einen Topf geworfen wird. Daß aus diesem Konflikt und der Tatsache, daß fast die komplette westliche Welt auf der Seite Israels zu stehen scheint, ein Großteil des Hasses auf die westlichen Welt entstanden ist, hast Du richtig dargestellt.
Wie jemals dieses Kernproblem gelöst werden könnte, wüßte ich nicht einmal ansatzweise.Deiner These, daß wir uns im Krieg mit den Islamisten (nicht mit dem Islam!)befinden, stimme ich zu, ich weiß nur nicht, ob der Ausdruck Krieg der richtige ist.
Es handelt sich um Auseinandersetzungen mit terroristischen Islamisten. Ob wir diesen "Krieg", um dabei zu bleiben, mit unseren Mitteln je gewinnen werden, auch wenn wir ihn annehmen, wage ich zu bezweifeln. Der Hydra wachsen immer neue Köpfe, der Kopf Bin Laden ist inzwischen vermutlich out, wer der neue Chef, sofern es überhaupt einen gibt, ist, weiß kein Mensch. Wir werden diese Auseinandersetzungen ohne die Mithilfe der großen Anzahl friedlicher Muslime nie gewinnen können. Die Tatsache, daß von ihnen so wenig Unterstützung bei der Bekämpfung ihrer terroristischen Glaubensbrüder kommt, muß zu denken geben.
Ich denke, dort sind die einzig richtigen und wirkungsvollen Ansatzpunkte zu suchen. Wie kann man eine Änderung der Einstellung dieses, bekannterweise riesigen, Menschenpotentials erreichen? Meines Erachtens nur, wenn man einfühlsam auf die Grundbedürfnisse dieser Menschen eingeht, nicht damit, daß man gegen sie Kriege führt, und schon gar nicht, wenn man den Koran schändet und islamische Glaubensbrüder wie Tiere in Käfigen hält.Der renommierte Soziologe Dirk Baecker nennt das Elend der Dritten Welt "Kollateralschaden für die Sicherung des Wohlstands der Ersten Welt" und die philippinische Präsidentin Arroyo mahnt, der Krieg gegen den Terrorismus müsse ein Krieg gegen den Hunger sein.
Ich gebe beiden recht! -
@Salvamor - viel bleibt dem wirklich nichts hinzuzufügen. Das Problem Israel ist mit dem Nachbarsbeispiel gut definiert worden - hier eine Lösung zu finden ist wirklich sehr, sehr schwierig.
Noch eine kleine Bemerkung zu Deiner nachfolgenden Aussage
. Wir werden diese Auseinandersetzungen ohne die Mithilfe der großen Anzahl friedlicher Muslime nie gewinnen können. Die Tatsache, daß von ihnen so wenig Unterstützung bei der Bekämpfung ihrer terroristischen Glaubensbrüder kommt, muß zu denken geben.Geben wir ihnen überhaupt Gelegenheits zur aktiven Mithilfe. Steht nicht hinter jeder noch so friedlichen Aktion der Muslime eine gewisse Abneigung, ein nicht wegzudiskutierendes Misstrauen von unserer Seite her gegenüber - hier verweise ich halt nochmals auf die Aussage von Bulgarienfan.
-
Ich werde noch ausfürlicher antworten. Auf die Schnelle nur ganz kurz was zu den "friedlichen Moslems":
Von denen kommt mit zu wenig Distanzierung von den Hasspredigern. Wieso sind die eigentlich nicht unter den Moslems isoliert? Wem gehört die Loyalität der bei uns lebenden Moslems im Zweifel? Unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung oder den Glaubensbrüdern?
Salvamor hat (als einziger?) erkannt, dass ich zwischen "Islam" und "Islamisten" unterscheide.
Du kannst mich auch direkt ansprechen.
Gruß
Bulgarienfan
-
@Bulgarienfan - aber gerne spreche ich Dich direkt an!
Meine Meinung zu den Möglichkeiten der friedlichen Moslems habe ich bereits kundgetan... vielleicht kannst Du mich von Deiner Ansicht überzeugen**. Da lasse ich es mal auf mich zukommen. Dass ich Dich nicht direkt angesprochen habe, hat sich leider aus den vorgängigen Postings so ergeben.
Und dass ich zwischen dem Islam und den Islamisten resp. den militanten islamistische Bewegungen unterscheiden kann, davon kannst Du ausgehen!
Gruss - Blues
** wobei hier sich die Schweizer gegenüber den Deutschen Verhältnissen ein bisschen unterscheiden. Dann müsste ich Euch ja alleine diskutieren lassen...
-
Die saudi-arabische Zeitung "Arab News" schreibt in ihrer Ausgabe vom 08.07.05:
"Es ist sehr wahrscheinlich, dass es für die Terroristen sehr schwer sein wird, unentdeckt zu bleiben, wenn einheimische Muslime, wie in Spanien, dabei helfen, sie aufzuspüren. Doch hoffen wir, dass die Behörden sich bemühen, die loyalen britischen Muslime im Laufe der Untersuchung nicht durch Diskriminierung vor den Kopf zu stossen."
Das ist immerhin beachtlich. Scheinheilige Lippenbekenntnisse sind out. Anschläge in dieser Grössenordnung erfordern logistische Massnahmen in grösserem Umfang, einer allein oder zwei können das nicht bewältigen. Somit gibt es Mitwisser und die gilt es aufzuspüren.
"Arab News" betont ausdrücklich, dass die Muslime zu einer Bringschuld verpflichtet sind - und - es wäre die Pflicht der Muslime, sich der Allianz zum Kampf gegen den Terror anzuschliessen.
Der muslimische Prediger Abdelkader Bouziane, algerischer Abstammung, wurde aus Frankreich rausgeworfen, nachdem er öffentlich verkündete, dass die Steinigung von ehebrecherischen Frauen durchaus angemessen sei. Als er aufgrund von advokatischen Winkelzügen wieder nach Frankreich zurückkehren durfte, ordnete Jacques Chirac folgendes an: "Wenn es notwendig sein sollte, die Gesetze zu ändern, um mit derartigen, für uns nicht akzeptablen Fällen zurechtzukommen, dann ändern wir die Gesetze, damit die Urheber solcher Äusserungen ausgewiesen werden können."
Gesagt, getan. Mittlerweile wurden über zwanzig dieser Leute des Landes verwiesen, mitsamt Familie, obwohl sie einen französischen Pass hatten. Der wurde ihnen abgenommen, die anschliessende Ausbürgerung war nur noch Routine.Diese Druckmittel sind wohl der einzige Weg, um Muslime zu einer Kooperation zu bewegen. Auch ein gottesfürchtiger Muslim wird eher bevorzugen, in der sozialen Hängematte eines europäischen Staates zu liegen, als in Algerien oder Marokko ein kärgliches Dasein zu fristen.
Die Androhung von Landesverweis bei fehlender Kooperation wäre durchaus angemessen und könnte dazu beitragen, dem Terrorismus den Nährboden zu entziehen. Mit Sicherheit ist das auch im Interesse der Hinterbliebenen von Tausenden von Toten und auch im Interesse von denen, welche die verschiedenen Anschläge überlebt haben, aber zeit ihres Lebens psychisch und physisch geschädigt sind.
-
Als weitere wichtige Gründe für einheimische Muslime, mit den Behörden zu kooperieren, sehe ich
a) bei diesen Attentaten/Anschlägen werden auch
Muslime getötet undb) das Töten widerspricht dem Koran.
Die deutsche Verwaltung geht aus bekannten Gründen mit Ausweisungen sehr vorsichtig um.
In den Tagen nach dem Anschlag war in den verschiedensten (deutschen) Medien wiederum zu lesen, daß man sich gegen diese Art von Terror nur schwerlich wehren kann. In Großbritannien spricht man von Studenten an den technischen Universitäten, die sich den Terrorgruppen angeschlossen haben; das war in Deutschland bezüglich 9/11 auch der Fall.
Gastfreundlichkeit ist in der heute ausgeübten Form nicht angesagt, vor allen Dingen nicht, wenn ich an die unsägliche Story von Kaplan denke. Kontrolle und das "Durchleuchten" der Menschen, egal welcher Nation, sind angebracht. Aber auch das kann uns nicht schützen. Titel eines weiteren Essays: Wir müssen mit dem Terrorismus leben.
Für viele Länder gilt: welch´ Schlange nährte ich an meiner Brust...
-
Im Zusammenhang mit dem zuletzt diskutierten fand ich heute in der Presse einen Artikel, den ich in Auszügen wiedergeben möchte.
Die Verfasserin Birgit Cerha schreibt im "Kölner Stadt Anzeiger":
Die Islamische Welt verurteilt den Terror - und verweist auf dessen Ursache: die demütigende Politik des Westens.
Einhellig und mitfühlend verurteilen politische und religiöse Führer der islamischen Welt die Terrorakte von London und bekunden ihre tiefe Sympathie für das britische Volk und die Opfer. Ein ägyptischer Kommentator ruft alle Muslime zu einem internationalen Tag des Protestes gegen den Terrorismus auf. Viele sprechen von einer Attacke auf die gesamte Menschheit.
Viele Kommentatoren drücken ihre tiefe Sorge aus, daß der Terror den Keil zwischen der westlichen und der islamischen Welt noch tiefer treiben und zu einer Radikalisierung auf beiden Seiten führen könnte.....
Gleichzeitig brennen vielen die Demütigungen schmerzhaft auf den Seelen, die der Orient durch die Politik des Westens erleidet. Der iranische Ayatollah Mohammed Emami Kashani etwa verdammt die Terrorakte als inhuman, stellt aber fest, die Opfer hätten den "Preis für amerikanische und israelische Politik" bezahlt. "El Kaida ist das illegale Kind Amerikas und Israels, ihr nennt es nur Islam. Ihr habt es gezeugt und nun quält es euch", rief er......
Die Anschläge von London könnten führende islamische Geistliche darin bestärken, endlich noch deutlicher Position zu beziehen, um dem Mißbrauch ihrer Religion Einhalt zu gebieten.....
Weithin ist man sich in der arabischen und islamischen Welt einig, daß der Kampf gegen den Terrorismus nicht militärisch, sondern nur politisch zu gewinnen sei. Ein Ende der Besetzung des Irak, konzentrierte Wiederaufbauhilfe für Afghanistan, die bisher ausblieb, und eine gerechte Lösung für die Palästinenser könnten den Terroristen vollends den Nährboden entziehen. "Die Hauptursache dieser Gewalt ist die Gewalt, die Menschen in der islamischen Welt erleiden", meint der Historiker und Autor Tariq Ali. "Bomben gegen unschuldige Menschen ist ebenso barbarisch in Bagdad, Dschenin und Kabul wie in New York, Madrid oder London." -
Hallo Bulgarienfan
Auch ich habe mir über den extremen Teil des Islam meine Gedanken gemacht.
Einige der Kernprobleme sind meines erachtens:- Der Islam besitzt im gegensatz zum christlichen Glauben keine oberste moralische Autorität (Pabst).
Daher kann jeder Iman/Mulla den Koran auslegen wie es Ihm beliebt. - Der Islam hat als einzige Weltreligion den Alleiigkeitsanspuch nichtabgelegt.
- Die Extremisten berufen sich oft auf eine Stelle im Koran wo gesagt wird es sei
Plicht des Gläubigen zurückzuschlagen solange Er angegrifen wird.
Das Problem dabei ist das in diesen Kreisen jede andere Weltanschaung als die Ihre als Angriff empfunden wird.
Gruß
Karl
- Der Islam besitzt im gegensatz zum christlichen Glauben keine oberste moralische Autorität (Pabst).
-
Hallo an alle
Ich habe schon mal geäussert,dass ich absolut kein Rassist bin!
Aber,diese ganzen Terroranschläge kommen zu 90 % eben von Menschen,die den moslimischen Glauben haben.Wie hier schon erwähnt wurde,im Koran stehen solche Dinge nicht.Kopftuchpflicht übrigens auch nicht.Habe den Koran noch nie gelesen,die Bi-
bel aber auch nicht.Ich kenn die 10 Gebote einigermassen und halte mich auch nicht daran.Jeder soll seine Religion so ausleben,wie er mag.Andere dabei aber nicht zu nahe treten.
Diese Selbstmordattentäter werden doch schon als Kleinkind darauf getrimmt,mal als Märtyrer zu sterben.
Was wäre,wenn ein Europäer in einem moslimischen Land eine Kirche errichten wollte?
Bei uns ist es aber selbstverständlich,Moscheen zu bauen.
Falls ich jetzt irgendjemand zu nahe getreten bin,dann tut es mir leid.
Aber leider sieht es so aus.Meine Meinung.Gruß Silke
-
Ich kann mich caribiangirl nur anschließen. Wenn ich in einem moslimischen Land es per Gericht durchbringen will, dass ich in einem kurzen Rock oder TOP an einer Schule unterrichten will oder als Verkäuferin arbeiten möchte, würde ich wohl gesteinigt werden. Warum wird es bei uns erlaubt, dass eine Lehrerin mit Kopftuch unterrichten darf. Wenn die Moslems bei uns arbeiten und leben wollen, sollen sie sich unserer Kultur anpassen und nicht andersrum. Die haben hier fast mehr Rechte als wir.
Jetzt hagelt es wieder Proteste, aber ich stehe mit meiner Meinung nicht alleine da.Jutta
-
Geht es wieder los, geht es weiter?
Lt. Meldungen mehrerer Nachrichtensender wurden mittlerweile 3 U-Bahn-Staionen evakuiert und gesperrt.
Im Bereich Warren Street soll es in einer U-Bahn eine Explosion gegeben haben - Augenzeugen sprechen von einer "Nagelbombe", andere nur von einer "kleinen" Explosion.
Wieder andere Berichte sprechen von einer "Schießerei" nahe eines weiteren Bahnhofs und von einem "Zwischenfall mit einem Bus".
Gerüchten zufolge wurde ein Krankenhaus von Polizei- und Rettungskräften "besetzt".

