Klima in Tunesien

Klima in Tunesien

Die Mittelmeerküste liegt in einer gemäßigten Klimazone, im Süden des Landes herrscht dagegen ein Wüstenklima. Im Landesinneren überwiegt ein wechselhaftes Klima aus heißen Sommern und kalten Wintern.

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Wassertemperatur

Beste Reisezeit

BadeurlaubJuni– Oktober
AktivurlaubNovember-März

Wer ins nordafrikanische Tunesien reist, rechnet mit heißen Temperaturen – schließlich besteht das Land zu einem großen Teil aus der Sahara. Für den Bade- und Strandurlaub sind heiße Temperaturen eine gute Nachricht. Die beste Reisezeit dürfte zwischen Juni und September liegen, wobei hartgesottene SchwimmerInnen auch schon im Mai bis in den Oktober hinein ins Meer springen. Generell gilt für Tunesien: Das Klima unterscheidet sich von Region zu Region spürbar. Das liegt an den unterschiedlichen Klimazonen, die in Tunesien herrschen. Wüstenklima im Süden des Landes, gemäßigtes Klima an der Mittelmeerküste – das sind die beiden Parameter, die Du bei der Wahl Deines Urlaubsziels im Blick behalten sollten. Im zentralen Teil von Tunesien herrscht Wüstenklima – es wird heiß!

Sehr warm und trocken ist es auch in Tunis, der Hauptstadt von Tunesien.  Die Stadt liegt in einer subtropischen Klimazone Du musst im Sommer mit heißen Temperaturen rechnen. Wenn Du Tunis besichtigst, kannst Du Dich allerdings darauf verlassen, dass es nur wenig regnet. Generell gilt in Tunesien: Von Juni bis Oktober liegen die Tagestemperaturen bei rund 30 Grad Celsius. Im Landesinneren ist es heißer und trockener. Dort steigt die Temperatur bis 45 Grad Celsius, wenn der Schirokko weht. Anders verhält es sich im Winter in Tunis und noch einigen anderen Regionen des nordafrikanischen Landes: Es wird kalt und es wird regnerisch – womöglich nicht die beste Jahreszeit, um sich hierhin auf Entdeckungsreise zu begeben. Der wärmste Landesteil in Tunesien ist die Region Kairouan rund 150 Kilometer südwestlich von Tunis, hier liegen die Durchschnittstemperaturen an sieben Monaten im Jahr über 25 Grad Celsius. Entsprechend warm ist auch die Temperatur des Wassers im Meer.

Die Sahara ist ein Winterziel. Generell gilt: Im Landesinneren wird der Einfluss Afrikas auf das Klima immer größer. Es wird trocken und heiß, wie man das von einer Wüste erwartet. Safaris in die wunderlichen Dünen-Landschaften der Wüste sollte man also auf keinen Fall im Sommer angehen: Zu diesem Zeitpunkt muss man schon einmal mit 45 Grad Celsius Hitze rechnen. Trotzdem sollte man bei einem Besuch in einem Wüstencamp oder einer ausgedehnten Tour bis in die Nacht hinein, ein warmes Kleidungsstück dabeihaben, nachts wird’s in der Wüste schon mal frisch – und im Winter richtig kalt! Zwischen April und September kann man im Norden und in den Küstenregionen Tunesiens mit stabilen neun bis zehn Sonnenstunden am Tag rechnen. Die Minimaltemperaturen sind im Januar und Februar mit acht oder neun Grad Celsius noch sehr moderat, allerdings regnet es im Mittel an 11 bis 12 Tagen.