Blaue Lagune, Mexiko © AscentXmedia/E+ via Getty Images
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Fernreise

Die 5 schönsten Natur-Highlights in Mexiko

Regenwälder, Wüsten, Vulkane, Sandstrände und Korallenriffe – Mexikos Natur ist so vielfältig wie seine uralte Kultur. Die Naturwunder des mittelamerikanischen Landes kannst Du beim Wandern, Schnorcheln, Tauchen oder auf Bootstouren entdecken. HolidayCheck stellt Dir die schönsten Natur-Highlights Mexikos vor.

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Samuel Cenote, Mexiko © javarman3/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Samuel Cenote, Mexiko © javarman3/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Die Cenoten auf Yucatán

Mystische Karstseen im Süden Mexikos

Auf den trockenen Karstflächen der südmexikanischen Halbinsel Yucatán liegen Tausende von türkisblauen Süßwasserbecken verborgen. Die sogenannten Cenoten sind Teil eines unterirdischen Höhlensystems (Einsturzdolinen) und zählen zu den größten Naturwundern Mexikos. Schon die Mayas nutzten die bis zu 100 Meter tiefen Cenoten als Süßwasserquellen und teilweise als heilige Opferstätten. Heute sind die Unterwasserhöhlen und -seen ein beliebtes Ziel für TouristInnen, die im kühlen, kristallklaren Wasser tauchen, schnorcheln und schwimmen gehen. Die Halbinsel Yucatán ist geprägt von der Maya-Kultur: In der Region kannst Du uralte Ruinenstätten entdecken oder durch das einzigartige Ökosystem wandern. Sehenswerte Cenoten sind zum Beispiel der Gran Cenote (Puerto Morelos), der Ik Kil Cenote (Tulum), der Zaci Cenote (Mérida) und die Chichén Itzá Cenotes.

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Copper Canyon, Mexiko © Wirestock/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Copper Canyon, Mexiko © Wirestock/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Die Barranca del Cobre

Monumentale Schlucht im Nordwesten Mexikos

Die Barranca del Cobre im Bundesstaat Chihuahua im Nordwesten Mexikos erstreckt sich über 50 Kilometer und ist viermal so groß wie der Grand Canyon. Der Fluss Santo Domingo hat hier ein bis zu 1.800 Meter tiefes Schluchtensystem in die Berge gegraben und ein beeindruckendes Naturwunder geschaffen. TouristInnen können diese einzigartige Landschaft bei einer geführten Wanderung oder bei einer Fahrt mit dem Copper Canyon Train erkunden. Die Kupferschlucht beherbergt eine der bedeutendsten Kupferlagerstätten der Welt. Bei einer Bergwerkstour erhältst Du einen Einblick in die Geschichte des Metallabbaus in der Region. Außerdem kannst Du an verschiedenen archäologischen Stätten prähistorische Bauwerke der Azteken, Maya und anderer indigener Völker erkunden. Noch heute leben indigene Völker wie die Huichol und Tarahumara in der Region, die TouristInnen bei Kulturworkshops gerne ihr traditionelles Kunsthandwerk und ihre Musik vorführen.

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Sian Ka'an Nationalpark, Mexiko © SerafinoMozzo/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Sian Ka'an Nationalpark, Mexiko © SerafinoMozzo/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Der Sian-Ka’an-Nationalpark

UNESCO-Weltnaturerbe auf der Halbinsel Yucatán

Sian Ka’an ist mit über 5.000 Quadratkilometern das größte Küstenschutzgebiet Mexikos. Seit 1987 gehört das tropisch-heiße Sumpfland mit seinen Lagunen, Seen und Mangrovenwäldern zum UNESCO-Weltnaturerbe. Das Gebiet an der Karibikküste südlich von Tulúm bietet über 300 Vogelarten, Salzwasserkrokodilen, Meeresschildkröten und 28 Säugetierarten wie etwa Affen und Jaguaren einen geschützten Lebensraum. Bei geführten Wanderungen hast Du die Möglichkeit, dieseseinzigartige Ökosystem kennenzulernen. Zum Schutzgebiet gehört eines der größten Korallenriffe der Welt: Bei einem Bootsausflug kannst Du die bunte Unterwasserwelt beim Schnorcheln oder Tauchen entdecken. Im Nationalpark liegen auch interessante Ruinenstätten der Maya aus dem 13. bis 16. Jahrhundert.

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Vulkane Popocatepetl und Iztaccihuatl © Zaharov/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Vulkane Popocatepetl und Iztaccihuatl © Zaharov/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Die Vulkane Popocatépetl und Iztaccíhuatl

Aktive Feuerberge im Herzen Mexikos

Der Popocatépetl ist einer der aktivsten und bekanntesten Feuerberge Lateinamerikas. El Popo liegt zwischen Mexiko-Stadt und Puebla im Hochland – schon von Weitem erkennst Du ihn an seiner langen Rauchfahne. Wegen seiner häufigen Ausbrüche dürfen TouristInnen den 5.393 Meter hohen, teilweise vergletscherten Berg nicht besteigen. Dafür bieten Wanderungen durch die bizarre Vulkanlandschaft des nördlichen Nachbarvulkans Iztaccíhuatl (5.230 Meter) umso eindrucksvollere Blicke auf den rauchenden Schlot des Popocatépetl. Für Wanderungen im Nationalpark Iztaccihuatl-Popocatépetl (UNESCO-Biosphärenreservat) in über 4.000 Metern Höhe solltest Du Dich gut akklimatisieren, um nicht unter den Symptomen der akuten Höhenkrankheit zu leiden. Die Besteigung des Gipfels erfordert eine ausgezeichnete Kondition und Du nimmst sie am besten nur mit lokalen BergführerInnen in Angriff.

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Walhai in Mexiko © EXTREME-PHOTOGRAPHER/E+ via Getty Images
Walhai in Mexiko © EXTREME-PHOTOGRAPHER/E+ via Getty Images

Die Unterwasserwelt in Baja California

Whale Watching im Golf von Kalifornien und Pazifik

Der legendäre Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau bezeichnete die Gewässer vor der mexikanischen Halbinsel Baja California einst als das Aquarium der Welt. Damit hat er nicht übertrieben, denn die Unterwasserwelt im Pazifik westlich der Baja California und im östlich gelegenen Mar de Cortés (Golf von Kalifornien) ist in ihrer Vielfalt an großen Meerestieren kaum zu überbieten: Hier tummeln sich unter anderem Grauwale, Buckelwale, Blauwale, Delfine, Walhaie und Seelöwen, die Du bei Boots- und Kajaktouren, beim Schnorcheln und Tauchen beobachten kannst. Das Städtchen La Paz im Süden der Halbinsel ist zwischen November und April das Zentrum für Walhai-Beobachtungen im Golf von Kalifornien. Walhaie, die größten Fische der Welt, werden bis zu zehn Meter lang und ernähren sich von Plankton – beim Schnorcheln mit diesen Giganten solltest Du trotzdem Abstand halten. Die beste Zeit, um Wale im Pazifik zu beobachten, ist zwischen Mitte Januar und Mitte März. Whale-Watching-Touren starten in Los Cabos im Süden und in Adolfo López Mateos im Westen der Halbinsel. Mit etwas Glück kannst Du dort Grauwale mit ihren Jungen aus nächster Nähe beobachten.

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